DE709596C - Ausscwenkbarer, auf Gleitflaechen ruhender Werkstuecktraeger fuer Zahnradstossmaschinen - Google Patents

Ausscwenkbarer, auf Gleitflaechen ruhender Werkstuecktraeger fuer Zahnradstossmaschinen

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Publication number
DE709596C
DE709596C DESCH119796D DESC119796D DE709596C DE 709596 C DE709596 C DE 709596C DE SCH119796 D DESCH119796 D DE SCH119796D DE SC119796 D DESC119796 D DE SC119796D DE 709596 C DE709596 C DE 709596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding surfaces
workpiece carrier
sliding
workpiece
resting
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH119796D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Rothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lorenz AG
Original Assignee
Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz AG filed Critical Lorenz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE709596C publication Critical patent/DE709596C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/02Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
    • B23F23/06Chucking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Ausschwenkbarer, auf Gleitflächen ruhender Werkstückträger für Zahnradstoßmaschinen Bei Zahnradstoßmaschinen ruht der die Werkstücke tragende ausschwenkbare Tisch durch Vermittlung einer Spindelhülse auf Gleitflächen. Diese Gleitflächen werden beim Ausschwenken des Tisches voneinander getrennt, und die untere Gleitfläche liegt dann frei nach oben. Infolgedessen kann während dieser Zeit besonders Kühlflüssigkeit vermischt mit Spänen, .die an dem daritberbefindlichen Schneildänesser haften, abtropfen und auf die Gleitflächen fallen. Um diese schädigende Wirkung zu vermeiden, werden die Gleitflächen vor dem Wiedereinschwenken des Tisches mit einem Putzlappen abgerieben. Dieses hat außer dem Zeitverlust nach dem Putzen den Nachteil, daß auch durch den Putzlappen kleine Späne auf die Fläche gebracht wenden und dadurch die. Gleitflächen zum Fressen kommen. Auch sollten die Gleitflächen jedesmal neu geschmiert werden, was einen großen Ölverbrauch bedeutet. Vielfach unterbleibt jedoch aus Bequemlichkeit das Putzen und Ölen, wodurch sehr rasch auch ein Fressen auftritt, was ungenaue Werkstücke bedingt. Nun wird auf diesen Gleitflächen der Tisch nicht nur zum Ausschwenken, sondern auch bei den im Zeitmaß der Stößelhübe sich folgenden Bewegungen von nur etwa z mm hin und her bewegt, die dazu dienen, das Werkstück während des Rückhubes des Werkzeuges von diesem abzuheben, damit seine Schneiden nicht beschädigt werden. Derart kurze Bewegungen sind bekanntlich schlecht zu schmieren. Ferner kommt hinzu, daß es längere Zeit dauert, bis sich das Schmiermittel nach denn Wiedereinschwenken -des Tisches zwischen den Gleitflächen verteilt hat, so daß auch dadurch ein Fressen der Gleitflächen eintreten kann.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden, die darin besteht, daß die Gleitflächen durch Gleitplatten gebildet sind, die etwa um die für das Abheben des Werkstückes wälhrend des Werkzeugrückganges erforderliche Verschiebestrecke des Tisches gegeneinander verschiebbar sind und von denen die untere fest mit dem -Maschinenständer verbunden ist, während auf der obe-
    wird erreicht, daß die beim Arbeiten zu Geltung kommenden Gleitflächen überhaupt nicht voneinander getrennt werden. Es können also keine Fremdkörper auf die Flächen fallen, und das Schiniermittel bleibt ständig zwischen den Flächen, ])raucht also nicht immer von neuem verteilt zu werden. Die Fläche, die beirr Ausschwenken des Tisches freigelegt wird, aber ist nicht empfindlich, weil auf ihr nicht die schnellen und dauernden kleinen Abhebbewegungen vor sich gehen.
  • Um die Bewegung der oberen Gleitplatten im Zeitmaß der Stößelhübe mit dem Tisch zu sichern, empfiehlt es sich, daß die obere Gleitplatte unter der Wirkung von Federn steht, die sie gegen die Tischspindelhülse in Richtung der Abhehbewegung des Werkstückes drücken. Es hat sieh als zweckmäßig erwiesen, daß die untere Gleitplatte einen hochstehenden Rand und die obere Gleitplatte einen diesen überfassenden abwärts gerichteten Rand aufweist, so daß sowohl ein Ölbad als auch ein Schutz für die Gleitflächen entsteht.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i den Grundriß der Maschine mit ausgeschwenktem Tisch, um ein Werkstück ab-oder aufzuspannen, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Abb. i in größerem Maßstabe bei eingeschwenktem Tisch im abgehobenen Zustand des Werkstückes vom Werkzeug.
  • Der nicht gezeichnete Aufspanntisch wird von einer Tischspindel i getragen, die in einer Tisclispindelhülse ?läuft; die fest in einem Schwenkaram 3 gelagert ist. Der beim Stoßen in der Richtung des Pfeiles d. auftretende Arbeitsdruck muß von dein Maschinenständer 5 aufgenommen werden, auf dein die Tischspindelhülse 2 unter Vermittlung von Gleitplatten 6 und 7 ruht. Die untere Gleitplatte 6 ist durch Schrauben S fest mit dem Maschinengestells verbunden, während die obere Gleitplatte 7 lose zwischen der Gleitplatte 6 und der Unterfläche 9 der Tischspindelhülse 2 liegt. In der oberen Gleitplatte; sitzen fest einige Bolzen I0, die in Bohrungen von ,größerem Durchmesser in der unteren Gleitplatte 6 greifen und gegen die sich in seitlichen Bohrungen der Unterplatte sitzende Federn i i legen, die die Oberplatte ändig an die Tischspindelhülse 2 drücken.
    en Rand 12 für ein Ölbad auf; die obere Platte 2 hat einen den Rand 12 überfassenden abwärts gerichteten Rand 13, der das Eindringen von Fremdkörpern von oben in das Ölbad und zwischen die Gleitflächen verhindert.
  • Während des Rückganges des Werkzeuges wird die Tischspindelhülse 2 mit der Tisch-Spindel 1 in Richtung des Pfeiles I ¢ um die Strecke 15 von der Fläche 16 des Maschinenständers 5 abgehoben. Dabei bewegt sich die obere Gleitplatte 7 durch die Reibung an der Fläche 9 als auch durch die Federn i 1 an die Tischspindelhülse 2 gedrückt nach rechts. Die beiden Platten 6 und 7 gleiten also aufeinander.
  • Beim Ausschwenken des Schwenkarmes 3 in Richtung des Pfeiles 17 gleitet die Tischspindelhülse 2 von der Fläche 9 der oberen Gleitplatte 7, die an ihrem Platz bleibt. Die Gleitflächen der beiden Platten 6 und 7 werden dabei nicht freigelegt, können also nicht verunreinigt wenden.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: i. Ausschwenkbarer, auf Gleitflächen ruhender Werkstückträger für Zahnradstoßmaischinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen durch Gleitplatten (6 und 7) gebildet sind, die etwa um die für das Abheben des Werkstückes während des Werkzeugrückganges erforderliche Verschiebestrecke (i5) des Tisches gegeneinander verschiebbar sind und von denen die untere (6). fest mit deren Maschinenständer (5) verbunden ist, während auf der oberen (7) die Tischspindelhülse (2) aufliegt, derart, daß sie beim Ausschwenken von der oberen Gleitplatte (7) heruntergezogen wird.
  2. 2. Werkstückträger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Gleitplatte (7) unter Wirkung- von Federn (I I) steht, die sie gegen die T-ischsp,in,delhülse (2) in Richtung der Abllebbewegung (i4) des Werkstückes drücken.
  3. 3. Werkstückträger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die untere Gleitplatte (6) einen hochstehenden Rand (I2) und die obere Gleitplatte (7) einen diesen überfassenden abwärts gerichteten Rand (I3) aufweist.
DESCH119796D 1940-01-17 1940-01-17 Ausscwenkbarer, auf Gleitflaechen ruhender Werkstuecktraeger fuer Zahnradstossmaschinen Expired DE709596C (de)

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