DE709346C - Pressstoffzahnrad - Google Patents
PressstoffzahnradInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/06—Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D15/00—Producing gear wheels or similar articles with grooves or projections, e.g. control knobs
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Description
-
Es sind Preßstoffräder bekannt, bei denen die Zähne durch im Winkel ausgebuchteten, mit einem härtbaren Kunstharz getränkten Faserstoffbahnen des Radkörpers gebildet werden, wobei die Faserstoffschichten des Grundkörpers und der Zähne aus fortlaufenden oder überlappten Faserstoffbahnen bestehen. - Solche Zahnräder sind schwierig herzustellen, weil die Pressung nach bekannten Verfahren von innen heraus wegen der ringförmigen inneren Faserstoffbahnen unmöglich ist. Ferner begegnet das vor dein Pressen notwendig werdende Falzen der die Zähne bildenden Faserstoffbänder den größten Schwierigkeiten, weil die inneren Bänder eine andere Länge und Falzform haben müssen als die äußeren. Ein Falzen aller Bahnen nach einem bestimmten Modul ist also nicht möglich. Auch sind die die Zähne bildenden Bänder in den im wesentlichen konzentrisch liegenden Bändern des Radkörpers bei bisher bekannten Preßstoffzahnrädern nicht genügend fest verankert.
- Erfindungsgemäß werden die gekennzeichneten Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß der Radkörper und etwa die halbe Dicke der Zähne aus einer zweckentsprechenden, beispielsweise einer Leinenschnitzelpreßinischung gebildet wird und die mit auszupressenden Zähne des Rades eine Verstärkung durch eine der äußeren Zahnform folgende, aus mit Kunstharz getränkten, axial nicht oder nur lose zusammenhängenden Bändern, Schnüren oder Fasern bestehende Bandage erhalten, in deren axiale Zwischenräume bei der Herstellung die von innen nach außen fließende Preßmischung eindringt. Die Zähne des Rades bestellen also etwa zur Hälfte aus dem Grundbaustoff des Radkörpers und zur anderen Hälfte aus der die Zahnform bildenden Verstärkung. Die axiale Durchlässigkeit der Verstärkung ermöglicht eine praktisch vollkommene Verbindung von Grundkörper und Verstärkung. Die Verstärkung läßt sich leicht nach dem gewünschten Modul falzen und wird in die Preßform als gewelltes Band eingelegt. Die Dicke der Verstärkung ist nur beispielsweise angegeben; diese kann je nach Verwendungszweck sinngemäß abgewandelt werden.
- In der Abb. i ist ein Querschnitt und in der Abb. 2 ein Längsschnitt als Teilausschnitt des beschriebenen Zahnrades dargestellt.
- Abb. i zeigt, daß das Faserband h der Zahnform genau folgt. Die Anzahl der Lagen des Bandes richtet sich nach der Zahndicke. Die mittlere Länge des gewellten Bandes muß ausreichend sein, weil bei ungenügender Länge keine genaue Schichtung der einzelnen Lagen im Zahn erfolgen kann. Würde beispielsweise das Band um einen erheblichen Betrag zu kurz sein, so würde dieses durch den Preßdruck, der hier von der Mitte des Rades nach außen gegen die Preßform c gerichtet sein muß (Pfeilrichtung b), an vielen Stellen zerrissen werden, und die Zähne wären an diesen Stellen ohne Verstärkung.
- Die Schnittstelle des Bandes wird zweckmäßig am Zahngrund überlappt (Abb. i). An Stelle der Tränkung mit Kunstharz kann auch eine Imprägnierung des Faserstoffbandes mittels zwischengelegter Kunstharzfolien, welche in der Wärme der Preßform flüssig werden, erfolgen.
- Die Herstellung von Rädern mit Innenverzahnung erfolgt durch Umkehrung des Vorganges unter Verwendung eines Außenzahnrades als Negativ.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Preßstoffzahnrad, gekennzeichnet durch eine der äußeren Zahnform folgende, aus mit Kunstharz getränkten, axial nicht oder nur lose zusammenhängenden Bändern, Schnüren oder Fasern bestehende Verstärkung, in deren axiale Zwischenräume bei der Herstellung die von innen nach außen fließende Preßmischung des Radkörpers eindringt.
- 2. Preßstoffzahnrad mit einer der Zahnform folgenden Verstärkung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gewellte Faserband an Stelle der Tränkung mit Kunstharz, Folien aus Kunstharz als Zwischenlagen erhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA86404D DE709346C (de) | 1938-04-06 | 1938-04-06 | Pressstoffzahnrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA86404D DE709346C (de) | 1938-04-06 | 1938-04-06 | Pressstoffzahnrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709346C true DE709346C (de) | 1941-08-14 |
Family
ID=6949781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA86404D Expired DE709346C (de) | 1938-04-06 | 1938-04-06 | Pressstoffzahnrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709346C (de) |
-
1938
- 1938-04-06 DE DEA86404D patent/DE709346C/de not_active Expired
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