AT240152B - Mehrlagenpapier - Google Patents

Mehrlagenpapier

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AT240152B
AT240152B AT941762A AT941762A AT240152B AT 240152 B AT240152 B AT 240152B AT 941762 A AT941762 A AT 941762A AT 941762 A AT941762 A AT 941762A AT 240152 B AT240152 B AT 240152B
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AT
Austria
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paper
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layer
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AT941762A
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Theodor Dr Ploetz
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Feldmuehle Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H21/00Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
    • D21H21/14Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
    • D21H21/40Agents facilitating proof of genuineness or preventing fraudulent alteration, e.g. for security paper
    • D21H21/42Ribbons or strips
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    • D21H27/00Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
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    • D21H27/32Multi-ply with materials applied between the sheets
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    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J1/00Fibreboard

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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrlagenpapier   Mehrlagenpapiereoder-kartons werdenüblicherweise   so hergestellt, dass die die einzelnen Lagen bildenden Papierbahnen in noch feuchtem Zustand zusammengegautscht werden. Um dem so hergestellten Gebilde bestimmte erwünschte Eigenschaften zu verleihen, wie beispielsweise bessere Festigkeit oder einen Schutz gegen Nachahmung, ist es z. B. bekannt, zwischen diese noch feuchten Papierbahnen Fadeneinlagen zur Verstärkung oder gefärbte oder magnetische Substanzen zur leichten Erkennung und zum Nachweis von Fälschungen einzubringen und dann erst die Bahnen zusammenzugautschen. 



   Der Nachteil einer durch Zusammengautschen vereinigten mehrlagigen Faserstoffbahn besteht darin, dass der Zusammenhalt der einzelnen Bahnen nicht sehr gross ist. Durch die nicht geschlossene Zwischenlage wird je nach deren Ausgestaltung und dem verwendeten Material dieser Zusammenhang noch geringer. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Faserbahn zusätzlich zu verkleben. Das erfordert aber zusätzliche Arbeitsgänge und das mehrlagige Gebilde wird durch den Klebstoff leicht steif und brüchig. 



  Ausserdem wird die Arbeitsgeschwindigkeit der Papiermaschine begrenzt durch den Vorgang des Einbringens der nicht zusammenhängenden Zwischenlage ; der meist nicht mit der Geschwindigkeit erfolgen kann, mit der die Bahnen gebildet und zusammengegautscht werden könnten. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich alle dieseSchwierigkeiten bei einem Mehrlagenpapier aus fest miteinander verbundenen Einzelbahnen, insbesondere Sicherheitspapier dadurch vermeiden lassen, dass das Mehrlagenpapier aus mindestens zwei, mittels thermoplastischer Substanzen siegelfähiger Einzellagen besteht, zwischen denen sich, wie an sich bekannt, mindestens eine durchbrochene, gegebenenfalls unzusammenhängende Zwischenschicht befindet. 



   Das erfindungsgemässe Mehrlagenpapier zeichnet sich dadurch aus, dass die siegelfähigen Einzelbahnen durch eine Verschweissung an den Stellen, an denen die Zwischenschicht unterbrochen ist, unlösbar fest miteinander verbunden sind. Ausserdem tritt im allgemeinen zusätzlich eine feste Verbindung der siegelfähigen Faserstoffbahn mit der Zwischenschicht ein. Dadurch ist die durchbrochene Zwischenschicht wesentlich fester fixiert als beim blossen Zusammengautschen. Die Siegelfähigkeit der Faserstoffbahnen, 
 EMI1.1 
 die Faserstoffbahnen, zwischen denen sich die Zwischenschicht befindet, durch thermoplastische Fasern ihre Siegelfähigkeit erhalten. 



   Als unzusammenhängende Zwischenlage können beispielsweise gefärbte Fäden, weitmaschige Gewebe und geometrische Figuren aus den verschiedensten Materialien zwischen die siegelfähigen Faserstoffbahnen eingebracht werden. 



   Von ganz besonderer Bedeutung ist die Erfindung auf dem Gebiet der Sicherheitspapiere. Bei der Herstellung solcher Sicherheitspapiere werden beispielsweise gefärbte Fäden, Metallfäden, Pigmente oder magnetische Substanzen in Form von Punkten, Streifen, Buchstaben, Zahlen oder Figuren zwischen die zu vereinigenden Faserstoffbahnen eingebracht, um damit die Nachahmung zu erschweren und den Nachweis   vonFälschungen   zu erleichtern. DieseMarkierungensindbeidemMehrlagenpapier nach der Erfindung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 praktisch unzerstörbar. Bei solchen Papieren, wie z. B. Banknoten, kommt es besonders auf eine grosse Festigkeit an. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, Papiere aus synthetischen Fasern für deren Herstellung zu verwenden.

   Für diesen Zweck geeignete Gebilde im Sinne der Erfindung werden dabei vorteilhaft aus siegelfähigen Faserstoffbahnen'hergestellt, die mindestens zum Teil aus thermoplastischen Fasern bestehen und damit sowohl zwischen den Fasern der Einzelbahn als auch mit den Bahnen untereinander und den Zwischenlagen einen sehr festen Zusammenhalt infolge der Verschweissung ergeben. 



   Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemässen Mehrlagenpapieres ist die einfache Herstellungsmöglichkeit. Im Gegensatz zur Herstellung der bisher bekannten Mehrlagenpapiere mit Zwischenschicht durch Zusammengautschen der   nassen Einzelbahnen   können für denErfindungsgegenstand vollständig fertigeEinzelbahnen verwendet werden, die schon ihre wesentlichen Festigkeitseigenschaften haben. Ein weiterer Vorteil ist. dass die Herstellung der Einzelbahnen und die Verbindung der Faserstoffbahnen nicht zeitlich aufeinander abgestimmt sein müssen, sondern beim Einbringen der nicht geschlossenen Zwischenlage von der Rolle gearbeitet werden kann. Die Verbindung der einzelnen Faserstoffbahnen kann unter Wärme und/oder Druck geschehen,   z. B.   indem die einzelnen Bahnen und die Zwischenlage auf einem geheizten Kalander verschweisst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mehrlagenpapier aus fest miteinander verbundenen Einzellagen, insbesondere Sicherheitspapier, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehrlagenpapier aus mindestens zwei, mittels thermoplastischer Substanzen siegelfähiger Einzellagen besteht, zwischen denen sich, wie an sich bekannt, mindestens eine durchbrochene, gegebenenfalls unzusammenhängende Zwischenschicht befindet.
AT941762A 1961-12-02 1962-11-30 Mehrlagenpapier AT240152B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2156888A1 (de) * 1970-11-16 1972-05-25 Gordon-Williams, Harold Malcolm, Sedlescombe, Sussex (Großbritannien) Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier
DE3003281A1 (de) * 1979-01-30 1980-08-07 Du Pont Sicherheitspapier und seine herstellung
WO2005121449A1 (de) * 2004-06-11 2005-12-22 Wassermann & Co. Papyrolinfabrik Zweigniederlassung Der M.Schachenmayr'schen Papierfabrik Gmbh Verwendung eines mehrlagigen papiers

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EP0453131A3 (en) * 1990-04-12 1992-04-29 James River Corporation Security paper and method of manufacturing same

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