DE708128C - Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau - Google Patents

Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau

Info

Publication number
DE708128C
DE708128C DEG99382D DEG0099382D DE708128C DE 708128 C DE708128 C DE 708128C DE G99382 D DEG99382 D DE G99382D DE G0099382 D DEG0099382 D DE G0099382D DE 708128 C DE708128 C DE 708128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recoil
cylinder
valve
piston
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG99382D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Braunfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEG99382D priority Critical patent/DE708128C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708128C publication Critical patent/DE708128C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

Landscapes

  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Auffang- und Rückstoßvorrichtung für Schienenfahrzeuge, insbesondere Förderwagen im Bergbau Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum -_ Auffangen und Zurückstoßen fahrender Schienenfahrzeuge, z. B. von Förderwagen im bergbaulichen Wagenumlauf. Hierzu war es bekannt, die Förderwagen auf der Rückstoßvorrichtung ein bestimmtes Stück bergauf laufen zu lassen und den Rücklauf des Wagens gegebenenfalls durch eine Rückstoßfeder zu beschleunigen. Die Wagen mußten auf einer solchen Rückstoßvorrichtung jedoch mit einer bestimmten Energie ankommen, um auf die - Schräge genügend weit auflaufen zu können und die nötige Rücklaufenergie zu sammeln bzw. die Rückstoßfeder zu spannen. Auch horizontal liegende Rückstoßvorrichtungen sind bekannt, bei denen ebenfalls der ankommende Wagen eine Feder für den Rückstoß spannte oder einen Kolben in einem geschlossenen Zylinder bewegte, um die Spannung der zusammengedrückten Luft zum Rückstoß auszunutzen. Der Abstoß wird bei solchen Einrichtungen in jedem Falle hart, da unmittelbar vor der Umkehr des Wagens nach dessen Stillstand in der einen Bewegungsrichtung die zur Auswirkung kommende Energie der gespannten Feder oder Luftsäule im Zylinder ihren Höchststand erreicht hat und mit voller Wucht in entgegengesetzter Richtung wirkt. Auch ist infolge des Umstandes, daß die auffahrenden Wagen selbst die Rückstoßkraft beim Auffahren auf den Rückstoßer erzeugen oder beeinflussen, die Auffahrt wie auch der Rückstoß häufig verschieden kräftig, wodurch Störungen im Wagenumlauf vorkommen. Gerade dem Bestreben z. B. auf der Hängebank, die Wagen nicht mehr lange Strecken bergab laufen zu lassen, sondern sie mit möglichst gleichmäßiger, eine bestimmte Geschwindigkeit nicht übersteigender Fahrt zu bewegen, stehen solche Einrichtungen entgegen.
  • Nach der Erfindung werden diese Mängel vermieden. Die Rückstoßeinrichtung fängt jeden der ankommenden Wagen entsprechend der innewohnenden Energie auf, l.äßt ihn dann jedoch nach dem Zurruhekommen in der einen Richtung mit allmählich ansteigender Kraft zurückstoßen. Der Auffang- und Rückstoßweg ist lang gewählt, um die Energie der ankommenden Wagen langsam auf Null absinken zu lassen und den Rückstoß allmählich auf den notwendigen Höchstwert zu bringen. Zugleich ist es bei der Vorrichtung möglich, zu veranlassen, daß der eine oder andere oder alle Wagen frei durchfahren oder elastisch aufgefangen und zurückgestoßen werden.
  • Die nähere Erläuterung der Erfindung soll an Hand der Zeichnung geschehen, die in Längsansicht und schematischer Darstellung eine Rückstoßvorrichtung nach der Erfindung in Bereitschaftsstellung zeigt.
  • Der Stößel a der Aufschiebevorrichtung ist an seiner Unterlage der schlittenartig gleitenden Vorschubeinrichtung b bei c gelenkig und schwenkbar gehalten. Der Stößel a wird mittels des Gelenkstückes d in der Arbeitsstellung durch die Feder e und den in der Stange g geführten Kolben f gehalten oder umgelegt und im letzteren Falle eine freie Durchfahrt für die Wagen ermöglicht. Der Stößel a hat ferner Verbindung mittels der Kolbenstange g mit dem Kolben h im Arbeits- oder Hubzylinder i. Mit dem Hubzylinder i steht über eine öffnung k noch ein Steuerzylinder i in Verbindung, in dem ein Kolben L gleitet, der über seine Stange in und Gelenkstück n einen Steuerschieber oder ein -ventil o betätigt. Parallel zum Steuerventil o liegt in einem zweiten Leitungsstrang ein von Hand zu verstellender Drosselhahn p. Ein Vierwegehahn g gestattet eine Umsteuerung der Luftwege von Hand, und die Rollenhebel r und s bewirken mittels Gestänge i eine Umsteuerung des Ventils lt.
  • Das Preßmittel zum Betreiben des Rückstoßes oder Aufschiebers kommt im Leitungsstrang z an und wird je nach Stellung des Ventils g in die Leitung 2 oder 3 weitergeleitet. Leitung 2 ist über Ventil u mit Leitung 4 verbunden, die sich teilt in einen Strang mit Ventil o und einen Strang mit Ventil p und wieder vereinigt in den Zylinder! mündet. Die Leitungen 5 und 6 münden ins Freie. Arbeitsweise i. Aufstoßen In Arbeitsstellung des Rückstoßes (Ventil g verbindet Leitung i mit 2 und Leitung 3 mit 5) fährt der ankommende Wagen w, z. B. ein Förderwagen, auf der Hängebank gegen den Stößel a der Aufschiebevorrichtung und drückt ihn mit dem schlittenartig geführten Bock b und dem Kolben h an der Kolbenstange g gegen das Luftkissen im Zylinder i. Die Luft entweicht zunächst über das Drosselventil p in der Leitung 4 und über Ventil u und Leitung 6 ins Freie. Bei starkem Aufprall und bei rascherem Eindringen des Kolbens h in den Zylinder i entweicht auch durch öffnung k das Preßmittel in den Zylinder j, drückt den Kolben L gegen den Druck der Feder zurück und öffnet vorübergehend bis zum Ausgleich des Druckstoßes das Ventil o, wodurch außer durch p auch durch o Luft entweichen kann. Die ganze Einrichtung ist so bemessen, daß dann, wenn der schlittenartig geführte Bock über die Rolle des Rollenhebels r gelangt, die Bewegung des Wagens zur Ruhe gekommen ist (strichpunktierte Lage des Stößelsa und Wagens w). 2. Rückstoßen In der zuletzt geschilderten Stellung des Stößelsa und des Wagens w wird nun das mit dem Rollenhebel r in Verbindung stehende Ventil u umgelegt und dadurch die Leitung 2 mit Leitung 4 in Verbindung gebracht. Das Preßmittel gelangt ohne weiteres durch das Drosselventil p in den Zylinder i und schiebt den Kolben h vor sich her und so den Wagen w zurück. Genügt diese Menge Preßmittel nicht zum Abstoß, so drückt wiederum das bei k in den Zylinder j :entweichende Preßmittel den Kolben 1 gegen die Federspannung zurück, und es wird zur Unterstützung der Rückstoßbewegung vorübergehend das Ventil o, das mehr Preßmittel zum Zylinder i strömen läßt, geöffnet. Je nach der Masse des Wagens wird daher mehr oder weniger Preßmittel oder auch mehr oder weniger gedrosseltes Preßmittel hinter den Kolben h gebracht und so ein sich steigernder oder abklingender Rückstoß ermöglicht. Beim Überfahren des Rollenhebels s durch den Wagen, also nach vollendetem Rückstoß, wird das Ventil a zurückverlegt, d. h. Leitung 2 abgeschlossen und Leitung 4 mit Leitung 6 ins Freie verbunden. Hiernach ist die Vorrichtung zum Rückstoßen eines neuen Wagens bereit.
  • Die Vorrichtung arbeitet also selbsttätig, und das Abbremsen und Rückstoßen der Wagen paßt sich dessen Arbeitsvermögen (beim ankommenden Wagen) und der Masse (des rückzustoßenden Wagens) an. Dabei erfolgt, wenn es die örtlichen Verhältnisse zulassen, das Abbremsen und Rückstoßen der Wagen auf einem möglichst langen Weg (etwa i m), um eine möglichst schonende Bewegung der Wagen zu ermöglichen. 3. Außerbetriebnahme Soll die Vorrichtung außer Tätigkeit gesetzt werden, so wird der Hebel des Handsteuerschiebers g umgelegt und damit die Leitung 3 aus Leitung i mit Druckluft gespeist und die Leitung z mit Leitung 5 und damit mit dem Freien verbunden. Die Luft tritt in den vorderen Zylinderteil des Zylinders i bei v ein und zieht den Schlitten b mit Stößel a langsam ein. Gleichzeitig wird durch den Kolben f, der nun gegen die Wirkung der Federe durch die in die Kolbenstange g eintretende Druckluft vorbewegt wird, der Stößel a mittels der Verbindung d umgelegt. q.. Wiederinbetriebnahme Durch Rücklegen des Steuerschiebers q in die gezeichnete Lage, also durch die Verbindung der Leitung 2 mit i und der Leitung 3 mit der ins Freie führenden Leitung 5, wird die Rückstoßeinrichtung wieder in die Tätigkeitslage gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auffang- und Rückstoßvorrichtung für Schienenfahrzeuge, insbesondere Förderwagen im Bergbau, gekennzeichnet durch einen an dem Zylinder (i) für die Stößelkolbenstange angeschlossenen Steuerzylinder (f), dessen Kolben (L) mittels seiner Stange (in) mit einem Ventil (o; in Verbindung steht, neben dem ein Drosselventil (p) angeordnet ist, wobei beide Ventile in Nebeneinanderschalten in einer einerseits mit dem Zylinder (i) und andererseits mit einem Umschaltventil oder -schieben (tt) verbundenen Luftleitung (q.) liegen und wobei das Ventil (u) mit Rollenhebeln (r, s) verbunden ist, von denen der Hebel (r) beim Stoßauffang für eine Bewegung der Verschiebung vorzugsweise des Stößelhalters (b) unterliegt und von Auspuff .auf Rückstoßen schaltet, während der Hebel (s) durch den zurückgestoßenen Wagen (tv) gesteuert und wieder auf Auspuff geschaltet wird. a. Auffang- und Rückstoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (L) in dem Steuerzylinder (f) unter der Wirkung einer dem Lufteintritt aus dem Arbeitszylinder (i) entgegenwirkenden Feder o. dgl. gehalten ist. 3. Auffang- und Rückstoßvorrichtung nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Preßmittel.-zuführung (v) am Arbeitszylinder (i) sowie an der hohlen Kolbenstange (g), in der ein Kolben (f) entgegen einer Feder (e o. dgl. gleitet, an den der am Halter (b) gelagerte Stößel (a) angelenkt ist.
DEG99382D 1939-01-24 1939-01-24 Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau Expired DE708128C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG99382D DE708128C (de) 1939-01-24 1939-01-24 Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG99382D DE708128C (de) 1939-01-24 1939-01-24 Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708128C true DE708128C (de) 1941-07-12

Family

ID=7141046

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG99382D Expired DE708128C (de) 1939-01-24 1939-01-24 Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE708128C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948875C (de) * 1953-09-11 1956-09-06 Hauhinco Maschf Druckluftbetaetigte Foerderwagenaufschiebevorrichtung
DE974595C (de) * 1955-01-11 1961-02-23 Hasenclever Ag Maschf Einrichtung zum Zurueckstossen von Wagen in Spitzkehren od. dgl.
DE1122091B (de) * 1955-12-17 1962-01-18 Moenninghoff Maschf Vorrichtung zum Verschieben von Foerderwagen, insbesondere zum Aufschieben auf Foerderkoerbe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948875C (de) * 1953-09-11 1956-09-06 Hauhinco Maschf Druckluftbetaetigte Foerderwagenaufschiebevorrichtung
DE974595C (de) * 1955-01-11 1961-02-23 Hasenclever Ag Maschf Einrichtung zum Zurueckstossen von Wagen in Spitzkehren od. dgl.
DE1122091B (de) * 1955-12-17 1962-01-18 Moenninghoff Maschf Vorrichtung zum Verschieben von Foerderwagen, insbesondere zum Aufschieben auf Foerderkoerbe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1174270B (de) Nagelvorrichtung
DE708128C (de) Auffang- und Rueckstossvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Foerderwagenim Bergbau
DE598967C (de) Durch Druckluft gesteuerte Schwenkbuehne
DE941422C (de) Unterflur-Klemmbackenkanter fuer Walzgut mit heb- und senkbaren, die Klemmbacken tragenden Stossstangen
DE859630C (de) Steuerungseinrichtung fuer einen durch ein Druckmittel bewegten Foerderwagenaufschieber od. dgl.
DE533933C (de) Vorrichtung zum Strecken von auf ein Kuehlbett gelangenden Stabeisen
DE2908118A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur behandlung bzw. steuerung von pneumatisch durch eine rohrleitung gefoerderten fahrkoerpern
DE644717C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Laufgeschwindigkeit der auf geneigter Strecke abwaerts laufenden Foerderwagen
DE970687C (de) Dreidrucksteuerventil fuer Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen
DE347530C (de) Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit von Wagen
EP0424684A2 (de) Bremswagen einer Schienenflurbahn oder Schienenhängebahn des Bergbaues
DE676347C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abbremsen von Foerderwagen
DE61226C (de) Prellbock
DE931636C (de) Einrichtung zum Offenhalten von selbstschliessenden Fluegeltueren
DE508163C (de) Selbsttaetige Bedienungsvorrichtung fuer Ablaufberge
DE963659C (de) Endenabschiebevorrichtung an Block- oder Brammenscheren, insbesondere fuer geschlossene Scherenstaender
DE575686C (de) Selbsttaetige Gleisbremse fuer Foerderwagen
DE598612C (de) Messerstern-Teigteilmaschine
DE655315C (de) Bremseinrichtung fuer Flugzeugabstossbahnen
DE490123C (de) Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen
DE974595C (de) Einrichtung zum Zurueckstossen von Wagen in Spitzkehren od. dgl.
DE724227C (de) Aufschiebevorrichtung fuer Foerderwagen
DE831073C (de) Vorrichtung zum OEffnen von Verpackungsbeuteln, insbesondere Klotzbodenbeuteln, und zum Zufuehren der Beutel zur Foerdereinrichtung einer Verpackungsmaschine
DE530902C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE2012373C3 (de) Karussell-Presse zum Bügeln von Kleidungs- und Wäschestücken