DE70760C - Apparat zur Herstellung überzogener Zuckerwaaren - Google Patents

Apparat zur Herstellung überzogener Zuckerwaaren

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DE70760C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70760D
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Original Assignee
P. LINDEMANN in Leipzig-Gohlis, Hauptstr. 30
Publication of DE70760C publication Critical patent/DE70760C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/20Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
    • A23G3/24Apparatus for coating by dipping in a liquid, at the surface of which another liquid or powder may be floating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Fabrikation der stets in grofsen Mengen zu bereitenden Zuckersachen mit aufserordentlicher Zeitersparnifs zu bewirken, also mit besserem ökonomischen Vortheil zu betreiben.
In der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι den Grundrifs der dem vorliegenden Zweck dienenden Vorrichtung, welche im allgemeinen aus einem mit Gitterwerk ausgefüllten Rahmen besteht und durchweg aus Metall hergestellt sein kann.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Rahmens nach den Linien x-x der' Fig. 1. Diese wie alle folgenden Figuren sind in einem gegen Fig. ι vergröfserten Mafsstabe gezeichnet.
Fig. 3 bis 12 sind Theile des Gitterwerkes und der dazu gehörenden Wendevorrichtung in verschiedenen Gebrauchsstellungen und Ausführungsformen.
In einem von Flacheisen hergestellten rechteckigen Rahmen α sind in zwei gegenüberstehenden Seiten eine Anzahl kurbelähnlicher Theile b, von denen einer in Fig. 5 perspectivisch dargestellt ist, mittelst Zapfen c, Fig. 2 bis 5, drehbar eingelenkt. Der Einfachheit der Construction entsprechend ist jeder dieser Zapfen nur durch eine einfache Vierkantmutter d, welche die drehende Bewegung des Zapfens mitmacht, befestigt. In jeder Kurbel b sind eine Anzahl über den ganzen Rahmen lang durchgehende Drähte e befestigt,. welche je nach der Gestalt oder sonstigen Beschaffenheit der zu erzeugenden Zuckerwaare entweder glatt, wie in Fig. 1, 3 und 7 dargestellt, über die ganze Rahmenlänge verlaufen und, 'um eine kleine Absteifung der Drähte gegen einander zu erreichen, durch quer darauf gelöthete Blechstreifen f, Fig. 1 und 3, mit einander verbunden sein können, oder aber mit verschiedenen Mustern verflochten sind. In Fig. 8 bis 12 sind verschiedene derartige Flechtmuster angedeutet, und es können diese so dargestellten Drahtgitter gleichzeitig dazu dienen, um an der Stelle, wo beim Gebrauch die Zuckerwaare das Gitter berührt, Verzierungen in Gestalt von Vertiefungen entstehen zu lassen. Nebenbei sei erwähnt, dafs die Ausführungsform dieser Gitter auch die. in Fig. 6. angedeutete sein kann, wo nicht eine Anzahl Drähte e, wie in Fig. 1, sondern ein einziger kräftiger Stab e1 durch den Rahmen hindurchgeht, auf welchem dann eine gröfsere Anzahl Wirbel n> befestigt sind, die in ihrer Gesammtheit ebenfalls ein tragfähiges Gitter darstellen.
In der Zeichnung sind zehn derartige Einzelgitterstreifen zu einer den ganzen Rahmen Fig. ι ausfüllenden Gitterfläche vereinigt.. Die schon erwähnte drehende Bewegung der sämmtlichen Gitterstreifen um die Drehzapfen c geschieht gleichzeitig, veranlafst durch eine sämmtlichen Gitterstreifen gemeinschaftliche Gelenkstange g, Fig. 2. Das eine Ende dieser Gelenkstange ist in Fig. 5 zu den ersten beiden Kurbelgliedern bl und b2 in Beziehung gebracht. Man erkennt aus dieser Darstellung, dafs die Kurbeldrehung, welche gleichbedeutend ist mit der Drehung der einzelnen Gitterstreifen, in der Weise auf i8o° begrenzt wird, dafs sich die Gelenkstange g mit ihrer unteren Längskante auf den Zapfen c2, sowie selbstverständlich auch auf die ganze Reihe der

Claims (1)

  1. anderen Drehzapfen c stützt. Aus dem in Fig. 4 gezeichneten Pfeil erkennt man, wie die Kurbel b aus der punktirten Lage unter Vermittelung der Gelenkstange g sich erhebt.
    Solcher Gelenkstangen können eine oder auch zwei — an jedem Ende des Rahmens eine solche — wie Fig. ι erkennen läfst, angeordnet sein. Auch kann die Gelenkstange aufserhalb des Rahmens angebracht werden, in welchem Falle die Drehzapfen c in der Weise, wie Fig. 7 erkennen la'fst, kurbelartig gestaltet werden.
    Eine kleine, von kräftigem Draht angefertigte Handhabe h erleichtert den Gebrauch der Gelenkstange. Die daneben liegende Handhabe i ist an dem Rahmen α angebracht und dient zur Ortsveränderung der ganzen Vorrichtung.
    Gebrauch und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung sind folgende: Die Zuckerwaaren werden auf das Gitter reihenweise gelegt, bevor sie mit Chokolade überzogen worden sind. Dann ergreift man den Rahmen mittelst der Handhaben i, taucht das Ganze in horizontaler Lage in ein entsprechend gfofses, mit flüssiger Chokolade oder Glasur angefülltes Gefäfs so weit, dafs der unterste Theil jedes einzelnen Stückchens benetzt wird, falls die Gattung der Waare eine Ueberziehung nur des untersten Theiles mit derartiger Masse verlangt.. Wird aber beabsichtigt, wie z.B. bei Herstellung von Pralinees, das einzelne Stück ringsum mit Chokoladenmasse einzuhüllen, so bedient man sich eines den ganzen Rahmen überdeckenden zweiten Drahtgitters, welches auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, da es nur als Hülfswerkzeug dient und übrigens aus ganz beliebigem, einfachem Gitterwerk oder Drahtgeflecht von viereckiger Gestalt in der Gröfse des Rahmens α bestehen kann. Legt man ein solches Drahtgitter auf den mit Waare bedeckten Appaiat, so wird beim Eintauchen in die flüssige Ueberzugsmasse ein Schwimmen der Bonbons etc. verhindert, was unbedingt eintreten mUfste, wollte man sie unbeschwert eintauchen. Nunmehr gilt es, die auf solche Art hergestellten Bonbons von dem Rahmen zu entfernen und hierbei tritt der praktische Vortheil dieser Einrichtung recht klar zu Tage. Zu diesem Ende legt man den ganzen Rahmen auf ein untergelegtes Blatt Papier, hebt event, das vorher erwähnte Hülfsgitter ab und bewegt durch einfaches Herumlegen der Handhabe h nebst Gelenkstange g die Kurbeln c um i8o° auf die andere Seite. Hierbei ist offenbar das gesammte Gitterwerk des Rahmens derart umgekehrt, dafs das Oberste nach unten kommt; die Bonbons fallen herab und die nunmehr obere Fläche des Gitters ist zur Aufnahme einer neuen Anzahl Waare bereit.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Apparat zur Herstellung überzogener Zuckerwaaren, bestehend aus einer Anzahl zu einer Gitterfläche vereinigter Gitterstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs sie in Kurbeln (b) drehbar in einen gemeinsamen Rahmen (a) eingelenkt und durch eine oder mehrere Gelenkstangen (g) zu einer derart gleichzeitigen, gleichartigen Drehbewegung gezwungen sind, dafs die einzelnen Gitterstreifen umgewendet werden und die darauf gelegenen Arbeitsstücke hinunterfallen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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