DE10649C - Neuerungen an Fleischhackmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Fleischhackmaschinen

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DE10649C
DE10649C DENDAT10649D DE10649DA DE10649C DE 10649 C DE10649 C DE 10649C DE NDAT10649 D DENDAT10649 D DE NDAT10649D DE 10649D A DE10649D A DE 10649DA DE 10649 C DE10649 C DE 10649C
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Germany
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DENDAT10649D
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Original Assignee
H. E. HÄCKEL in Breslau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/28Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with spiked cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1880.
Klasse 66.
HEINRICH ERNST HÄCKEL in BRESLAU. Neuerungen an Fleischhackmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom It. Januar 1880 ab.
Vorliegende Neuerung an verzinnten Fleischhackmaschinen hat den Zweck, auch der Walze der billigen verzinnten Fleischhackmaschine eine gröfsere Solidität zu geben und die Möglichkeit zu bieten, die Fleichhackmaschine rein zu erhalten. .
Die Maschine ist in ihrer ganzen Construction in Fig. ι bis 3 dargestellt. Fig. 4 bis 6 zeigen speciell die verbesserte Construction der Schneidewalze.
Die Schneidewalze der verzinnten Fleischhackmaschine, wie solche seither gebräuchlich ist, wird aus weichem Holze gedreht und mit Weifsblech überzogen.
Die Schneidezähne bestehen aus kurzen, spitz zugeschnittenen und unverzinnten Eisenstückchen, welche mit ihrer .Spitze etwa 10 mm tief in die mit Weifsblech überzogene Holzwalze schraubenlinienförmig aufsteigend eingeschlagen werden. Durch diese Holzwalze geht mitten hindurch eine runde Welle, an deren einem Ende die Handkurbel aufgesteckt ist. Die einzelnen Schneide; zähne können an die Blechhülle der Walze' nicht wasserdicht angelöthet werden, . weil die' zum Anlöthen nöthige Hitze die Elasticität deS Holzes, wodurch der einzelne Zahn allein festgehalten wird, zerstören würde. - Infolge, dieses Uebelstandes dringt das Wasser, mit welchem die Walze nach dem Gebrauch gereinigt werden mufs, durch die vielen Löcher der Blechumhüllung in den Holzkern der Schneidewalze ein, der Holzkern quillt auf und verändert zunächst die Stellung der einzelnen Zähne derart, dafs dieselben nicht mehr, wie nöthig, bequem durch die beiden kammförmigen Messerreihen d d sich bewegen lassen; infolge dessen werden die Messer in kurzer Zeit ruinirt;- dann aber dringt auch der Fleischsaft in das Innere. der Holzwalze und beginnt zu faulen, so dafs' infolge des entstehenden üblen Geruchs und der Schädlichkeit dieser faulenden Substanzen, nach kurzer Zeit die Fleischhäckmaschine nicht mehr gebraucht werden kann. Nach öfterem Reinigen quillt der Holzkern derart auf, dafs er zerspringt und die schwache Weifsblechhülle zerreifst. Diesem Uebelstand begegnet die neue in Fig. 4 bis 6 dargestellte Schneidewalzencoristruction vollkommen.
Bei derselben besteht die Schneidewalze a a aus einem hohlen verzinnten Eisencylinder, durch welchen eine beliebige Anzahl viereckiger Löcher schraubenförmig aufsteigend derart gestofsen sind, dafs immer zwei Löcher in gleicher Höhe sich gegenüber liegen, so dafs die durchzusteckenden Eisenstäbe b b die Axe der Walze schneiden.
Diese Eisenstäbe stehen auf beiden Seiten der Walze soweit vor, dafs sie durch die in Fig. ι bis 3 verdeutlichten, kammförmigen und herausnehmbaren Messerreihen dd bequem durchgehen. Jeder Eisenstab bildet somit zwei Schneidezähne. Diese Eisenstäbe sind in der Walzenwand luftdicht verlöthet, so dafs das vorerwähnte Eindringen von Feuchtigkeiten unmöglich' ist.
An beiden Enden des Eisencylinders α α sind zwei verzinnte eiserne Böden c c, an welchen die Walzenzapfen befestigt sind, ebenfalls luftdicht eingelöthet, so dafs auch hier ein Eindringen von Fleischsaft oder Wasser in das Innere der Schneidewalze ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Schneidewalze zu verzinnten Fleischhackmaschinen, bestehend aus einem hohlen, verzinnten Eisencylinder mit durchgehenden, luftdicht festgelötheten Eisenstäben, von welchen je einer zwei Schneidezähne bildet, und welche mit luftdicht angelötheten Böden mit eisernen Tragzapfen versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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