DE70754C - Zugregler - Google Patents
ZugreglerInfo
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- DE70754C DE70754C DENDAT70754D DE70754DA DE70754C DE 70754 C DE70754 C DE 70754C DE NDAT70754 D DENDAT70754 D DE NDAT70754D DE 70754D A DE70754D A DE 70754DA DE 70754 C DE70754 C DE 70754C
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- DE
- Germany
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- spindle
- nut
- weight
- slide
- worm
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der vorliegende Zugregler öffnet beim Schliefsen der Feuerthür nach geschehenem
Kohleneinwurf den Essenschieber und schliefst ihn sodann allmählich wieder; dadurch wird
die Luftzufuhr zu den frisch eingeworfenen Kohlen plötzlich erhöht, während sie während
de,s allmählichen Anbrennens der Kohlen, der Hitzesteigerung entsprechend, wieder abnimmt.
Der Essenschieber 1 ist an einem über Rollen 2 und 3 laufenden Seil 4 aufgehängt.
Das Seil 4 greift am oberen Ende einer senkrechten Schraubenspindel 5 an, die andererseits
durch ein Seil 6 mit einem Gewicht 7 verbunden ist. Das Gewicht 7 wird in senkrechten
Führungen 8 geführt und trägt oben eine mit einer Nase 9 ausgerüstete Stange 10 (Fig. 3 im
vergröfserten Maisstabe). Unter diese Nase 9 greift die Klinke 11 eines etwas unterhalb der
Feuerthür 12 am Kesselboden gelagerten Hebels 13. Die Klinke 11 wird durch eine
Feder 14 gegen die Stange 10 gezogen und hält diese und das daran sitzende Gewicht 7
in gehobener Stellung. Der obere Arm des Hebels 13 trägt einen nur nach vorn umklappbaren,
durch eine Feder in aufrechte Lage gehaltenen Daumen 15. Gegen diesen, trifft eine
an der Unterseite der Feuerthür" befindliche Knagge 16 beim Oeffnen der Thür, so dafs
der Daumen 15 nach vorn umschlägt und sich wieder aufrichtet, sobald er aufser Eingriff mit
der Knagge 16 kommt, ohne dabei den Hebel 13 zu bewegen. Beim Schliefsen der
Feuerthür dagegen wird beim Anschlag der Knagge 16 gegen den Daumen 15 der untere
Arm des Hebels 13 nach aufsen gedrückt. Dadurch kommt die Klinke 11 aufser Eingriff
mit der Nase 9 und das Gewicht 7 hängt frei nieder, so dafs ein Zug auf die Spindel 5 ausgeübt
und diese niedergezogen wird, wobei sich der Schieber 1 hebt.
Die Schraubenspindel 5 trägt eine Mutter 17, die zwischen den Armen 18 des auf dem
Kessel angeordneten Ständers 19 so gehalten wird, dafs sie sich wohl drehen, aber nicht in
senkrechter Richtung verschieben kann. In dem Ständer 19 ist der Lagerbock 20 in der Richtung
nach der Schraubenspindel 5 zu verschiebbar und in zwei Stellungen feststellbar geführt. In diesem Lagerbock 20 ist eine
Welle 21 gelagert, auf welche die Schnecke 22 und das Sperrrad 23 aufgekeilt sind. Das
Schneckenrad 22 steht bei vorgeschobener Stellung des Lagerbockes 20 mit einem starr
mit der Mutter 17 verbundenen Schneckenrad 24 in Eingriff. Auf das Sperrrad 23
wirkt eine an dem Hebel 25 sitzende Klinke oder Feder 26 ein. Der Hebel 25 ist um die
Welle 21 drehbar; sein äufseres, mit einem Gewicht 27 belastetes Ende ist durch die
Schnur oder Stange .28 mit einem in der Nähe befindlichen, sich drehenden oder auf andere
Weise bewegenden Maschinentheil in solcher Weise verbunden, dafs der Hebel 25 abwechselnd
gehoben und gesenkt wird, wobei er mittelst der Federklinke 26 das Sperrrad 23 und mit diesem die Schnecke 22 in Drehung
versetzt.
Durch das mit der Schnecke 22 in Eingriff stehende Schneckenrad 24 wird diese Drehung
auf die Mutter 17 übertragen und diese hebt dadurch die Schraubenspindel 5 allmählich.
Am unteren Ende der Schraubenspindel, 5 sitzt
ein Anschlag 30. Sobald das Gewicht so hoch gehoben ist, dafs die Klinke 11 unter die
Nase 9 der Stange ι ο einschnappt, stöfst dieser Anschlag gegen den Fufs des Lagerbockes 20,
den er zurückschiebt. Dadurch kommt die Schnecke 22 aufser Eingriff mit dem Schneckenrad
24. Ein am oberen Ende der Schraubenspindel 5 befestigter Anschlag 33 dient dazu,
den Lagerbock 20 wieder vorzuschieben und dadurch die Schnecke 22 wieder in Eingriff
mit dem Schneckenrad 24 zu bringen.
Der Lagerbock 20 wird in seinen beiden Stellungen dadurch gehalten, dafs ein federnder
Stift 29 mit rundem Kopf in die beiden Löcher 30 und 32 des Lagerbockfufses einschnappt,
wie Fig. 5 zeigt.
Die Wirkungsweise des Zugreglers ist folgende. Unmittelbar vor der neuen Beschickung
des Feuers befindet sich die Spindel 5 in höchster Lage, während das Schaltwerk ausgerückt
ist, und das Gewicht hängt an der Klinke 11. Trifft nun beim Schliefsen der
Feuerthür, nach Einwurf frischer Kohlen, die Knagge 16 gegen den Daumen 15, so wird der
untere Arm des Hebels 13 nach vorn gedreht und die Klinke 11 aufser Eingriff mit der
Nase 9 der am Gewicht 7 sitzenden Stange io gebracht. Infolge dessen zieht das Gewicht 7
die Spindel 5 nieder und den mit dieser verbundenen Schieber 1 hoch. Die Spindel 5
kann dem Zuge des Gewichtes 7 ungehindert folgen, da ja das Schneckenrad 24 aufser Ein-.
griff mit der Schnecke 22 steht, die Mutter 17 sich also frei drehen kann. Ist das Gewicht 7
ganz niedergesunken, der Schieber 1 also ganz geöffnet, so wird der Lagerbock 20 durch den
Anschlag 33 nach der Spindel 5 zu verschoben, so dafs die Schnecke 22 mit dem Schneckenrad
24 in Eingriff kommt. Von jetzt ab wird die Schraubenspindel 5 von neuem in der beschriebenen
Weise durch die Drehung der Mutter 17 mittelst des Schaltwerkes hochgeschraubt.
Der Schieber wird dadurch allmählich geschlossen, während das eingeworfene Brennmaterial infolge der verstärkten Luftzuführung
schnell in Brand geräth. Sobald der Schieber fast ganz geschlossen ist, schiebt der
Anschlag 30 den Lagerbock zurück und bringt dadurch das Schneckenrad 24 aufser Eingriff
mit der Schnecke 22. Kurz vorher schnappt jedoch die Klinke 11 unter die Nase 9 der
Stange 10 ein und hält dadurch das Gewicht 7 in der gehobenen Stellung, so dafs der Schie-'
ber erst beim nächsten Schliefsen der Feuerthür wieder geöffnet werden kann.
Die Bethätigung der Spindelmutter 17 liefse
sich auch durch andere Schaltwerke, als wie dargestellt, beispielsweise durch Reibungsräder,
durch Zähnstangenbetrieb u. s. w. ausführen. Man könnte die Mutter der Spindel auch in
der Weise drehen, dafs ein allmählich schneller werdender Niedergang des Essenschiebers stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zugregler für Feuerungen, gekennzeichnet durch eine Spindel (5), die den Essenschieber (1) trägt, wobei die Verschiebung der Spindel behufs Schliefsens des Essenschiebers durch Drehung der Mutter (17), welche die Spindel trägt, geschieht, während beim Emporziehen des Schiebers die Triebvorrichtung (22, 23, 24) zur Drehung der Mutter ausgerückt und ein Zugwerk (6, 7, 9, 10, 11), das mit der Spindel verbunden ist, eingerückt wird, um diese in die erste Lage zurückzubringen, wobei die Ein- und Ausschaltervorrichtungen (30, 33) für das Schaltwerk mit der Spindel und diejenigen für das Zugwerk mit der Feuerungsthür verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70754C true DE70754C (de) |
Family
ID=344110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70754D Expired - Lifetime DE70754C (de) | Zugregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70754C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6152342A (en) * | 1998-07-20 | 2000-11-28 | Suk; Young J. | Golf bag with double strap and buckle |
-
0
- DE DENDAT70754D patent/DE70754C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6152342A (en) * | 1998-07-20 | 2000-11-28 | Suk; Young J. | Golf bag with double strap and buckle |
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