DE707455C - Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren Kegelscheibenpaaren - Google Patents
Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren KegelscheibenpaarenInfo
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- DE707455C DE707455C DEP77121D DEP0077121D DE707455C DE 707455 C DE707455 C DE 707455C DE P77121 D DEP77121 D DE P77121D DE P0077121 D DEP0077121 D DE P0077121D DE 707455 C DE707455 C DE 707455C
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- Germany
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- ring
- bearing
- axially adjustable
- belt pulley
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Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H9/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
- F16H9/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
- F16H9/04—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für Riemenscheibenwechselgetriebe mit
zwei in Achsrichtung einstellbaren Kegelscheibenpaaren, die je eine feste und eine
verschiebbare Kegelscheibe aufweisen, wobei von den beiden einander schräg gegenüberliegenden
verschiebbaren Kegelscheiben die eine von einer Feder angepreßt wird und die andere unter der Wirkung einer Regeleinrichtung
steht, die am Außenkranz eines mit der Scheibennabe verbundenen Ainpreßdrueklagers
(Kugellagers) angreift. Durch die Erfindung soll eine Ausbildung der Verstelleinrichtung
angegeben werden, die eine unbedingt gleichmäßige Beanspruchung dieses zur Einleitung der Längsdrücke in das Regelsystem
verwendeten Anpreßdrucklagers gewährleistet.
Die Erfindung besteht darin, daß der Außenkranz des Kugellagers durch zwei in
Durchmesser richtung einander gegenüberliegende Drehbolzen mit einem Ring verbunden
ist und in den Ring in dem zum Drehbolzendurchmesser senkrechten Durchmesser zwei Kugelbolzen eingreifen, von denen der
eine fest gelagerte ein Schwenklager für den Ring bildet und der andere von der Regeleinrichtung
verschoben werden kann.
Bei bekannten Verstellvorrichtungen ist keine vollkommene kardanische Aufhängung
des Anpreßringes vorhanden. Demgemäß ist für ihn keine vollständige Beweglichkeit erreicht,
und er kann sich ecken und klemmen, was zu einer ungleichmäßigen Beansipruchung
des Anpreßdrucklagers führt. Bei einer anderen Vorrichtung hängt die Beanspruchung
des Anpreßdrucklagers von der Genauigkeit der Bearbeitung und des Zusammenbaues ab.
Diese Nachteile sind bei der Verstelleinrichtung gemäß der Erfindung vermieden. Die
beiden aufeinander senkrecht stehendein Lagerungen stellen eine vollkommene kardanische
Aufhängung des Ringes dar, die eine Einstellung des Anpreßdrucklagers sowohl um eine Horizontalachse als auch um eine
Vertikalachse quer zur Wellenachse erlaubt. Außerdem sind Verschiebungen in den Richtungen
der beiden genannten Achsen möglich. Es ist also eine vollkommen zwanglose Einstellung
nach vier Freiheitsgraden gegeben, die eine vollständig gleichmäßige Belastung des Anpreßdrucklagers gewährleistet und den
Einfluß von Bearbeitungs- und Zusammenhauungenauigkeiten ausschaltet.
Hierdurch wird es möglich, mit einem verhältnismäßig klein bemessenen Anpreßdruck-
lager auszukommen, ahne daß durch örtliche Überbeanspruchungen irgendeiner Stelle des
Lagers infolge von Verkantungen oder radialen Verklemmungen die Sicherheit der Drucküber
tragung gefährdet ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar in '
Fig. ι in Draufsicht bei abgenommenem
ίο Gehäusedeckel, teilweise geschnitten, und in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie H-II der
Fig. i.
In einem Gehäuse ι liegen die beiden Getriebewellen
2 und 3. Auf die Welle 2 wirkt ■ 5 ein nicht gezeichneter Antriebsmotor, und an
die Welle 3 ist die anzutreibende Maschine angeschlossen, die ebenfalls nicht gezeichnet
ist.
Auf der Welle 2 sitzt fest eine Kegelscheibe 10 und eine in Achsrichtung verschiebbare,
aber gegen Drehung gesicherte Kegelscheibe 11; auf der Welle 3 sitzt ebenfalls eine feste
Kegelscheibe 12 und eine verschiebbare Kegelscheibe 13. Die beiden festen und die beiden
verschiebbaren Kegelscheiben liegen einander schräg gegenüber. Zwischen den beiden Kegelscheibenpaaren
läuft eine Gliederkeilkette 14. Die beiden in Achsrichtung verschiebbaren
Kegelscheiben 11 und 13 stehen je unter der
Wirkung einer Druckfeder 15 bzw. 16, die
über Drucklager 17 bzw. 18 auf die Scheiben
wirken.
Zur Regelung sitzt auf der Nabe 19 dar Kegelscheibe 11 ein Kugellager 31, mit dessen
Außenring 61 ein Ring 32 mittels zweier in Durchmesserrichtung einander gegenüberliegender
Drehbolzen 33 verbunden ist (Fig. 2). In den Ring 32 greifen in dem zum obengenannten
Durchmesser senkrechten Durchmesser zwei Kugelbolzen 34 und 35 ein. Der
Bolzen 34 ist fest mit dem Gehäuse 1 verbunden und bildet ein Schwenklager für den
Ring 32. Der Bolzen 35 ist an einer Wandermutter 36 befestigt, die auf einer Schrau'bspindel
37 läuft. Zur Verstellung der Schraubspindel 37 dient ein Schneckenrad 38, das auf
einem Wellenstumpf 39 sitzt.
Durch Verschieben der Wandermutter 36 und damit des Kugelbolzens 35 wird der Ring
um den Bolzen 34 geschwenkt. Er nimmt bei seinen Bewegungen mit Hilfe der Bolzen
das Kugellager 31 und damit die Nabe und die Scheibe 11 mit. Werden die beiden
Kegelscheiben ι ο und 11 einander dabei genähert,
dann wird die Keilkette 14 nach außen gedrängt. Infolgedessen zieht sie sich zwischen
die Scheiben 12 und 13 tiefer hinein und drängt diese Scheiben gegen die Wirkung
der Feder 16 auseinander. Die Bewegung entspricht einer Regelung der Abtriebdrehzahl
ins Schnelle. Die Regelung ins Langsame ist auch bei Stillstand möglich, weil bei Entfernen
der beiden Scheiben ι ο und 11 voneinander zwar die Kette 14 zunächst schlaff
werden will, aber durch die Feder 16 die beiden Scheiben 12 und 13 so weit einander
genähert werden, daß die Kette gespannt bleibt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verstellvorrichtung für Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung einstellbaren Kegelscheibenpaaren, die je eine feste und eine verschiebbare Kegelscheibe aufweisen, wobei von den beiden einander schräg gegenüberliegenden verschiebbaren Kegelscheiben die eine von einer Feder angepreßt wird und die andere unter der Wirkung einer Regeleinrichtung steht, die am Außenkranz eines mit der Scheibennabe verbundenen Anpreßdrucklagers (Kugellagers) angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkranz (61) des Kugellagers (31) durch zwei in Durchmesserrichtung einander gegenüberliegende Drehbolzen (23) mit einem Ring (32) verbunden ist und in den Ring (32) in dem zum Drehbolzendurchmesser senkrechten Durchmesser zwei Kugelbolzen (34, 35) eingreifen, von denen der eine fest gelagerte (34) ein Schwenklager für den Ring (32) bildet und der andere (35) von der Regeleinrichtung (36,37) verschoben werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP77121D DE707455C (de) | 1937-02-17 | 1937-02-17 | Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren Kegelscheibenpaaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP77121D DE707455C (de) | 1937-02-17 | 1937-02-17 | Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren Kegelscheibenpaaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE707455C true DE707455C (de) | 1941-06-23 |
Family
ID=7393116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP77121D Expired DE707455C (de) | 1937-02-17 | 1937-02-17 | Verstellvorrichtung fuer Riemenscheibenwechselgetriebe mit zwei in Achsrichtung verstellbaren Kegelscheibenpaaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE707455C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022100B (de) * | 1953-10-08 | 1958-01-02 | Edmond Uher | Selbsttaetig arbeitendes, fuer Kraftfahrzeuge bestimmtes, stufenloses Keilriemenwechselgetriebe |
| US3034367A (en) * | 1959-04-30 | 1962-05-15 | Reimers Getriebe Kg | Cone pulley drive |
-
1937
- 1937-02-17 DE DEP77121D patent/DE707455C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022100B (de) * | 1953-10-08 | 1958-01-02 | Edmond Uher | Selbsttaetig arbeitendes, fuer Kraftfahrzeuge bestimmtes, stufenloses Keilriemenwechselgetriebe |
| US3034367A (en) * | 1959-04-30 | 1962-05-15 | Reimers Getriebe Kg | Cone pulley drive |
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