DE706952C - Schnellsenkvorrichtung, besonders fuer Verguetekrane - Google Patents

Schnellsenkvorrichtung, besonders fuer Verguetekrane

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DE706952C
DE706952C DED81029D DED0081029D DE706952C DE 706952 C DE706952 C DE 706952C DE D81029 D DED81029 D DE D81029D DE D0081029 D DED0081029 D DE D0081029D DE 706952 C DE706952 C DE 706952C
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DE
Germany
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brake
lowering
load
linkage
lowering device
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Expired
Application number
DED81029D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE706952C publication Critical patent/DE706952C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schnellsenkvorrichtung, besonders für Vergütekrane, mit einem Fliehkraftregler 2ur Begrenzung der Senkgescliwindigfeeit.
S Bekannt sind Schnellsenkvorrichtungen mit Vergleichstriebwerk, bei welchem die Senfcgeschwindigkeit von einem Vergleichsinotor über ein Planetengetriebe ο. dgl. bestimmt wird. Für das Ausbleiben des Netzstromes während des Senkens 'sind jedoch Sondervorkehrungen zu treffen.
Bei einer ähnlichen Ausführung wird beim. Ausbleiben des Netzstromes der Vergleichsmotor von einer Dynamo gespeist, die von der Last angetrieben wird. Diese Lösung auf elektrischem Wege ist dort nicht zweckmäßig, wo wegen Säuredämpfen und Gasen elektrische Ausrüstungen vermieden werden sollen. Schließlich ist eine Einrichtung bekannt, bei der die Regelung beim Senken auf mechanischem Weg durch einen Fliehkraftregler erfolgt, dessen Fliehkraftwirkung durch Hebel auf die Lastbremse übertragen wird. Hierbei wird jedoch ein sehr großer Regler mit verhältnismäßig schweren Gewichten benötigt, da der Bremsdruck vom Regler aufgebracht werden muß.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß der Fliehkraftregler eine im Druck regelbare Gleitkupplung zwischen dem Bremsgestänge und einem von der zu senkenden Last ,angetriebenen Teil steuert. Diese Einrichtung hat neben dem Vorteil der einfachen mechanischen Regelung noch den Vorzug, daß der Fliehkraftregler unabhängig von der Größe der Last verhältnismäßig klein und leicht ausgeführt werden kann, da die Bremskraft von der abzusenkenden Last aufgebracht wird. Das ist von besonderer Wichtigkeit für Vergütekrane, bei denen vielfach
sehr große Lasten schnell gesenkt werden müssen und daher recht erhebliche Bremsdrücke auftreten.
Die Erfindung läßt sich vorteilhaft auch an solchen Senkvorrichtungen noch anwenden, wo bereits eine Regelung mittels Vergleichsmotors vorgesehen ist. In diesem Fall wird gemäß der weiteren Erfindung der Fliehkraftregler gemeinsam mit dem Vergleichsmotor ίο in Verbindung mit dem Gestänge der Lastbremse gebracht. Zweckmäßig läßt man die vom Regler betätigte Kupplung über das Vergleichsgetriebe auf die Lastbremse wirken. Durch diese Anordnung vereinigt man die Vorteile des Absenkens mittels eines Vergleichsmotors mit dem sicheren, von der Stromzufuhr unabhängigen Absenken durch eine Zentrifugalbremse.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schaubildlich dargestellt, von welchen die Abb. 1 eine einfache Bauart ohne Vergleichsmotor zeigt, während die zweite Bauart in Verbindung mit einem Vergleichstriebwerk verwendet wird.
Nach Abb. 1 treibt der Hubmotor 1 das Sonnenritzel 2 eines Planetengetriebes an, dessen Planetenträger 3 mit der Windwerkstrommel in Verbindung steht, während der Außenkranz 4 des Planetengetriebes mit der Last-3«· bremse verbunden ist, insbesondere selbst als Bremstrommel dient, gegen welche sich die Bremsbacken 5 legen. Das Bremsgestänge 6 wird von einem Hebel 7 aus bedient, der um die Achse S drehbar ist. Die Bremse ist im vorliegenden Fall ohne das übliche Belastungsgewicht ausgeführt.
Der Hebel 7 kann von einer Handbetätigung 9 bewegt werden, die beispielsweise mit einem Gewicht 10 oder einer Druckspindel arbeitet. Wird der Handhebel 9 nach rechts gedreht, so erfolgt durch ihn eine Belastung der Bremse 4, 5, so daß bei abgebremstem Motor ι auch die Trommel zum Stillstand gebracht wird. Soll die Last gesenkt werden, so wird der Hebel 9 nach links geschwenkt, so daß die Bremsbacken 5 ohne Druck anliegen oder sogar von der Bremsscheibe 4 abgehoben werden. Die an dem Planetenträger 3 wirkende Last kann sich nunmehr selbst in Bewegung setzen. Sie treibt dabei nicht nur die Trommel und die Teile 3, 4 an, sondern auch über das Zahnrad 11 eine Welle 12, auf der ein Fliehkraftregler 13 sitzt, welcher eine Gleitkupplung 14 zwischen Welle 12 und Zahnrad 15 steuert. Der Druck auf die Reibfläche dieser Kupplung ist aufgehoben, solange der Fliehkraftregler nicht in Tätigkeit ist oder nur langsam bewegt wird.
Sobald aber die Last eine höhere Geschwindigkeit annimmt und damit auch der Regler eine höhere Drehzahl erhält, wird der Kupplungsdruck erhöht und nunmehr das Zahnrad 15 unter mehr oder weniger großem Druck mitgenommen. Dieses übt auf das Segment 16 und damit auf die Achse 8 ein Drehmoment aus, welches auf den Hebel 7 übertragen wird und den Bremsdruck an den Backen 5 steigert. Dadurch wird die Geschwindigkeit der Last herabgesetzt, der Regler erhält ebenfalls eine geringere Geschwindigkeit, der Kupplungsdruck an der Gleitkupplung 14 vermindert sich, die Bremsbacken werden etwas entlastet.
Sobald diese Entlastung wieder zu einer höheren Geschwindigkeit der Last geführt hat, verstärkt sich in der bereits beschriebenen Weise der Kupplungsdruck und damit der Bremsdruck wieder, so daß eine dauernde Regelung der Geschwindigkeit stattfindet. Die Senkgeschwindigkeit kann durch Ausbildung und Einstellung des Reglers 13 bestimmt werden.
Das zweite Ausführungsbeispiel stimmt im Grundsatz mit dem ersten Beispiel überein. Es ist jedoch eine Bremsbelastung 20 und eine Bremsentlastung 21 vorgesehen, wobei die letztere am Hebelarm 22 wirkt, der über ein Langloch 23 oder eine ähnliche mit Spiel arbeitende Verbindung mit dem Hebel 7 zusammenhängt. Die Entlastung 21 kann durch 9" eine von Hand zu betätigende Entriegelung 24 freigegeben werden. Geschieht das, so wird die Bremse 4, 5 gelüftet, weil das Gewicht 21 schwerer ist als das Gewicht 20. Dadurch wird auch ein durch Gewicht 25 belasteter Hebel 26 freigegeben, dessen Langioch 27 das Spiel eines Winkelhebels 28 ermöglicht, der einerseits ein Gewicht 29 trägt und andererseits auf die Kupplungswelle 30 der Gleitkupplung 14 einwirkt. Der angetriebene Teil der Kupplung, also das Zahnrad 15, steht mit dem Außenkranz eines Planetengetriebes 32 in Verbindung, dessen Sonnenritzel 33 mit einem abbremsbaren Vergleichsmotor 34 verbunden sein kann, während der Planetenträger
35 mit der Drehachse 8 des Hebels 7 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn der Riegel 24 beiseite geschwenkt wird, so lüftet das Gewicht 21 die ><" Bremse 4, 5. Gleichzeitig wird der Anschlag für den Hebel 26 freigegeben, so daß das Gewicht 25 den Hebel 28 im Sinne des öffnens der Gleitkupplung 14 bewegen kann. Die Last kann sich nunmehr senken, wobei durch i>5 den Trieb 37 der Regler 13 in Drehung versetzt wird. Dessen Muffe drückt bei Erreichung einer gewissen Drehzahl den Hebel nach unten, so daß auch der Hebel 28 mit zunehmender Belastung auf die Gleitkupplung 14 drückt. Dadurch wird die Verbindung mit dem Zahnrad 15 in zunehmendem
Maße hergestellt, und bei stillstehendem Sonnenritzel 33 und stillstehendem Motor 34 bewirkt die Drehung des Rades 15 eine Drehung des Planetenträgers35, die ihrerseits entgegen der Wirkung des Gewichts 21 das Schließen der Bremse 4, 5 hervorruft. Das Wechselspiel beim Absenken der Last ist dasselbe, wie es bei der ersten Ausführungsform beschrieben ist. Solange die Stromzufuhr besteht, kann in ο der bekannten Weise mit dem Vergleichsmotor gearbeitet werden, was den Vorzug hat, daß die Serikgeschwindigkeit während des Betriebes in weiten Grenzen durch Regelung des Motors 34 verändert werden kann. Bleibt der Strom aus, so kann von Hand oder selbstätig mittels einer vom Strom überwachten Vorrichtung die Verriegelung 24 beiseite geschwenkt werden, wodurch dann das weitere Senken in der beschriebenen Weise erfolgt.
ao Man vereinigt durch diese Bauart die Vorteile des Absenkens mittels des Vergleichsmotors mit dem sicheren, von der Stromlief ei ung unabhängigen Absenken durch eine Zentrifugalbremsie.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schiiellsenkvorrichtung, besonders für Vergütekrane, mit einem Fliehkraftregler zur Begrenzung der Serikgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler eine im Druck regelbare Gleitkupplung zwischen Bremsgestänge und einem von der Last angetriebenen Teil steuert.
2. Schnellsenkvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch hand- oder
fußbetätigte Belastungs- und Entlastungseinrichtungen für die Schnellsenkbremse, die an dem vom Fliehkraftregler beeinflußten Bremsgestänge angreifen.
3. Schnellserikvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß· der Regler (13) und die Gleitkupplung (14) an das zwischen Hubmotor, Lasttrommel und Senkbremse angeordnete Planetengetriebe (2, 3, 4) angeschlossen sind.
4. Schnellsenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kupplung (14) betätigende Gestänge des Reglers (13) durch eine hand- oder fußbetätigte Verriegelung (24 bis 26) gehemmt oder freigegeben wird.
5. Schnellsenkvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Verriegelung (24) für eine Bremsentlastung (21), die über eine mit Totgang arbeitende Verbindung (23) mit dem Bremsgestänge verbunden ist.
6. Schnellsenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler (13) bei Anwendung eines Vergleichstriebwerks für die Senkgeschwindigkeit gemeinsam mit dem Vergleichstriebwerk in Verbindung mit dem Gestänge (6, 7) der Lastbremse (5) steht.
7. Schnellsenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzieichnet, daß bei Anwendung eines Vergleichstriebwerks für die Senkgeschwindigkeit die vom Regler (13) betätigte Kupplung (14) über das Vergleichstriebwerk auf die Bremse (5) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED81029D 1939-08-13 1939-08-13 Schnellsenkvorrichtung, besonders fuer Verguetekrane Expired DE706952C (de)

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