DE706443C - Sperrvorrichtung fuer die Verdeckspriegel an Wagenkaesten von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sperrvorrichtung fuer die Verdeckspriegel an Wagenkaesten von KraftfahrzeugenInfo
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- DE706443C DE706443C DEE51742D DEE0051742D DE706443C DE 706443 C DE706443 C DE 706443C DE E51742 D DEE51742 D DE E51742D DE E0051742 D DEE0051742 D DE E0051742D DE 706443 C DE706443 C DE 706443C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/185—Locking arrangements
- B60J7/1851—Locking arrangements for locking the foldable soft- or hard-top to the windshield header
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
■ Es sind Vorrichtungen zum Festlegen der
Verdeekspriegel an Wagenkästen von Kraftfahrzeugen bekannt, die einen, verschwenkbaren
Haltebügel aufweisen,, der mit Hilfe
einer von Hand" zu betätigenden Schnalle die übereinanderliegenden Verdeekspriegel zusammenhält
und infolge seiner Befestigung am Wagenkasten gegenüber diesem festlegt.
Diese bekannte Vorrichtung weist mehrere erhebliche Machteile auf. Einmal sichert sie die Verdeekspriegel nicht untereinander, son-, dem läßt ein Spiel dieser Spriegel untereinander zu, so daß dadurch bei der Fahrt'unerwünschte Geräusche und erhebliche Abnutzungen des Verdeckstoffes entstehen-. Die bekannte -Haltevorrichtung klappert aiuch in der Nichtgebrauchstellung erheblich,, wenn nicht dafür wieder .eine besondere Haltevorrichtung vorgesehen ist. Schließlich hat sie auch noch den Nachteil, daß die festgelegte Stellung-der Verdeekspriegel nur durch besondere Handbetätigung erreicht werden kann. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß am obersten Verdeekspriegel ein gabelförmig ausgeschnittener Daumen, am darunterliegenden Spriegel ein unter der Wirkung einer Feder stehender Drehriegel und am Wagenkasten des · Fahrzeuges ein "mit einer Öffnung versehenes Schließblech zur Aufnahme des Kopfes des Drehriegels angeordnet ist.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Festlegen ■ der Verdeekspriegel am Wagenkasten eines Kraftfahrzeuges, die sowohl Hubimd Senk- als auch Seitenbewegungen der Spriegel verhindert, wird dadurch wirksam, daß der oberste Verdeekspriegel- einfach nach hinten umgelegt" wird. Sobald er bei seiner Bewegung mit dem darunterliegenden. Verdeekspriegel zusammenkommt, greift die schnappschloßartig wirkende Federsperre ein, und legt'die Spriegel aneinander fest. Gleichzeitig trifft der oberste Verdeekspriegel mit seinem gabelförmig ausgeschnittenen.Daumen gegen den am Hauptspriegel 'gelagerten und unter der Wirkung einer Feder stehenden: ■ Drehriegel und bewegt dessen Kopf in die Öffnung eines am Wagenkasten angeordneten Schließbleches hinein. Damit ist das Verdeck endgültig am Wagenkasten in einfachster Weise so festgelegt, daß beim Fahren keine Geräusche entstehen, und kein Abscheuern des Verdeckstoffes eintreten kann.
-■ Soll das zusammengelegte Verdeck wieder aufgeklappt werden, so ist es nur nötig, die schnappschloßartig wirkende Federsperre zu lösen und gleichzeitig den · obersten Verdeekspriegel anzuheben.
Diese bekannte Vorrichtung weist mehrere erhebliche Machteile auf. Einmal sichert sie die Verdeekspriegel nicht untereinander, son-, dem läßt ein Spiel dieser Spriegel untereinander zu, so daß dadurch bei der Fahrt'unerwünschte Geräusche und erhebliche Abnutzungen des Verdeckstoffes entstehen-. Die bekannte -Haltevorrichtung klappert aiuch in der Nichtgebrauchstellung erheblich,, wenn nicht dafür wieder .eine besondere Haltevorrichtung vorgesehen ist. Schließlich hat sie auch noch den Nachteil, daß die festgelegte Stellung-der Verdeekspriegel nur durch besondere Handbetätigung erreicht werden kann. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß am obersten Verdeekspriegel ein gabelförmig ausgeschnittener Daumen, am darunterliegenden Spriegel ein unter der Wirkung einer Feder stehender Drehriegel und am Wagenkasten des · Fahrzeuges ein "mit einer Öffnung versehenes Schließblech zur Aufnahme des Kopfes des Drehriegels angeordnet ist.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Festlegen ■ der Verdeekspriegel am Wagenkasten eines Kraftfahrzeuges, die sowohl Hubimd Senk- als auch Seitenbewegungen der Spriegel verhindert, wird dadurch wirksam, daß der oberste Verdeekspriegel- einfach nach hinten umgelegt" wird. Sobald er bei seiner Bewegung mit dem darunterliegenden. Verdeekspriegel zusammenkommt, greift die schnappschloßartig wirkende Federsperre ein, und legt'die Spriegel aneinander fest. Gleichzeitig trifft der oberste Verdeekspriegel mit seinem gabelförmig ausgeschnittenen.Daumen gegen den am Hauptspriegel 'gelagerten und unter der Wirkung einer Feder stehenden: ■ Drehriegel und bewegt dessen Kopf in die Öffnung eines am Wagenkasten angeordneten Schließbleches hinein. Damit ist das Verdeck endgültig am Wagenkasten in einfachster Weise so festgelegt, daß beim Fahren keine Geräusche entstehen, und kein Abscheuern des Verdeckstoffes eintreten kann.
-■ Soll das zusammengelegte Verdeck wieder aufgeklappt werden, so ist es nur nötig, die schnappschloßartig wirkende Federsperre zu lösen und gleichzeitig den · obersten Verdeekspriegel anzuheben.
Claims (1)
- Die Vorrichtung kann auch vom Innern des Kraftfahrzeuges aus leicht betätigt werden.In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausfuhrungsform der Erfindung in Seitenansicht (Fig. i) und im Grundriß (Fig. 2) dargestellt.An der Unterseite des Verdecklängsträgers"« ist auf jeder Seite eine Grundplatte b befestigt, die etwa in der Mitte ein abgebogenes Blech c trägt. Zwischen der Grundplatte b und diesem Blech c ist eine zweiarmige Zunge d um eine Drehachse e schwenkbar gelagert. Der eine Arm^1 der Zunge d steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder /, deren anderes Ende am Verdecklängsträger α befestigt ist. Der andere Armfii2 der Zunged ist am Ende keilförmig gestaltet. An dem unter dem Verdecklängsträger α liegenden Hauptspriegel g ist ein Schließkeil h derart befestigt, so daß das keilförmige Ende d2 der Zunge d beim Herabbewegen des Verdecklängsträgers entgegen der Wirkung der Feder/ verschwenkt wird, bis die Oberseite des Armes d- der Zunge d unter dem Verschließkeil in die Sperrlage (Fig. 1) einspringen kann.An der Grundplatte b des Verdecklängsträgers« ist weiter ein gabelförmig ausgebildeter Daumen/ befestigt, der auf einen zweiarmigen Hebel k einwirkt. Dieser zweiarmige Hebel k hat seine Drehachse m an dem Hauptspriegel g. Das untere Ende des zweiarmigen Hebelsk ist zu einem Haken« gestaltet, der in die Öffnung r eines Versc'hließbleches 0 eintreten kann, das an der Seitenwand dps Kraftwagenaufbaues ρ befestigt ist. Auf das hakenartige Ende des zweiarmigen Hebels k wirkt eine Schraubenfeder q ein, die bestrebt ist, den Haken λ des Hebels A aus der rechteckigen öffnung/· des Schließblecheso zurückzuziehen.Wird das Verdeck des Kraftfahrzeuges zurückgelegt, so schnappt die Zungen?2 der am ,iVerdecklängsträger α angeordneten Feder-.. sperre hinter dem Schließkeil h am Hauptspriegel. Gleichzeitig drückt der gabelförmig ausgeschnittene Daumen/ auf das längere Ende des zweiarmigen Hebels k, wodurch sein hakenartiges Ende« in die Öffnung/· des Schließblecheso hineingedrückt wird, so daß die durch die Federsperre^!2 und/z aneinander festgelegten Verdeckteile an der Karosserie so festgestellt sind, daß sowohl Seitenbewegungen als auch Heb- und Senkbewegungen der Verdeckteile sicher vermieden werden.Die Federsperre d2, h kann räumlich getrennt von dem aus den Teilen /, k, n, r, ο bestehenden Verschluß angeordnet sein.Pati:ntansi'uuch :Sowohl Hub- und Senk- als auch Seitenbewegungen der Spriegel verhindernde Sperrvorrichtung an Wagenkästen von Kraftfahrzeugen mit einer zwischen dem obersten Verdeckspriegel und dem darunterliegenden Spriegel liegenden schnappschloßartig wirkenden Federsperre, dadurch gekennzeichnet, daß am obersten Verdeckspriegel (a) ein gabelförmig ausgeschnittener Daumen (/), am darunterliegenden Spriegel (g) ein unter der Wirkung einer Feder- {q) stehender Drehriegel (k) und am Wagenkasten (p) des Fahrzeuges ein mit einer Öffnung (/·) versehenes Schließblech (ο) zur Aufnahme des Kopfes (/z) des Drehriegels (k) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE51742D DE706443C (de) | 1938-10-18 | 1938-10-18 | Sperrvorrichtung fuer die Verdeckspriegel an Wagenkaesten von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE51742D DE706443C (de) | 1938-10-18 | 1938-10-18 | Sperrvorrichtung fuer die Verdeckspriegel an Wagenkaesten von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE706443C true DE706443C (de) | 1941-05-27 |
Family
ID=7081434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE51742D Expired DE706443C (de) | 1938-10-18 | 1938-10-18 | Sperrvorrichtung fuer die Verdeckspriegel an Wagenkaesten von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE706443C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533802C1 (de) * | 1995-09-13 | 1997-03-06 | Porsche Ag | Verdeck für ein Fahrzeug, insbesondere Carbriolet |
-
1938
- 1938-10-18 DE DEE51742D patent/DE706443C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533802C1 (de) * | 1995-09-13 | 1997-03-06 | Porsche Ag | Verdeck für ein Fahrzeug, insbesondere Carbriolet |
| US5868454A (en) * | 1995-09-13 | 1999-02-09 | Dr. Ing. Hcf Porsche Ag | Folding top for a vehicle, particularly a convertible |
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