DE70626C - Riesel-Verdampfapparat - Google Patents
Riesel-VerdampfapparatInfo
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- DE70626C DE70626C DE189270626D DE70626DD DE70626C DE 70626 C DE70626 C DE 70626C DE 189270626 D DE189270626 D DE 189270626D DE 70626D D DE70626D D DE 70626DD DE 70626 C DE70626 C DE 70626C
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- liquid
- basin
- pipes
- heating
- trickle evaporator
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/06—Evaporators with vertical tubes
- B01D1/065—Evaporators with vertical tubes by film evaporating
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verdampfung aus dünner Rieselschicht gewährt u. a. auch den Vortheil, dafs die Beheizung
der Flüssigkeit unter Abtrieb derselben erfolgen, jedoch Auftrieb dabei vermieden werden
kann. Dieser Vortheil ist bisher nicht erkannt und nicht ausgenutzt worden.
Bei den bisher eingerichteten inneren Berieselungen der aufsen beheizten Rohre mufs
die Flüssigkeit, bevor sie in die Siederohre gelangt, über dem Rohrboden, welcher die Heizkammer
abdeckt, bis zu der Höhe der Rohrüberstände ansteigen; sie wird dabei durch den Rohrboden von unten beheizt und Wärmeströmungen
ausgesetzt, welche in der Nähe und Richtung der Heizdampf-Einströmung (in der Heizkammer) am stärksten auftreten und
Ungleichheit des Auftriebes, der Wallungen und Schaumbildungen bewirken.
Die Folgen davon sind in ungleicher Beschickung und Nutzung der Rohrfläche bezw.
Heizfläche und in Stoffverlusten zu beobachten.
Diese Uebelstände werden durch die vorliegende, in der Zeichnung dargestellte Erfindung
auf die folgende W7eise beseitigt.
Ueber dem Siederaum des Verdampfers wird zur Vertheilung der Flüssigkeit das bewegliche,
vertical stellbare Becken b angeordnet, in dessen Boden die Rohrstutzen s sitzen.
Diese Stutzen greifen in Fig. 1 um die Rohre r und bei Fig. 2 in die Rohre r. Die
durch die Rohre e in das Becken b eingeleitete Flüssigkeit steigt über dem Boden desselben
bis zur Oberkante der Stutzen 5 und fliefst über dieselbe ab, bei Fig. 1 auf die Aufsenfläche
der Rohre r und bei Fig. 2 auf die Innenfläche der Rohre r.
Bei dieser Einrichtung beginnt die Beheizung 'der Flüssigkeit erst nach ihrem Einlauf in die
Stutzen j bezw. erst nach ihrer Berührung der Heizfläche der Rohre r, also erst im Abflufs
bezw. Abtrieb der Flüssigkeit, und nachdem die Vertheilung auf die einzelnen Rohre ruhig
und ohne die im Eingang mitgetheilten Störungen erfolgt ist.
Bei Fig. 1 wird dieser Zweck mit gröfster Einfachheit erreicht, bei Fig. 2 wirkt der Zwischenraum
d, welcher mit stagnirenden Gasen gefüllt ist, zwischen der Heizfläche α und der
Bodenfläche von b als schlechter Leiter isolirend.
In einigen Fällen genügt schon die Isolirung, welche man dadurch erreicht, dafs man den
Rohrboden a, wie in Fig. 3 dargestellt, mit einer Schicht von Asbest, Cement, Zellstoff,
Infusorienerde oder anderen schlecht wärmeleitenden Stoffen bedeckt, um die Wärmeübertragung
durch die Platte α nach Erfordernifs zu verzögern bis ganz aufzuheben, so dafs
man das Becken b fortlassen kann, wenn man auf die dabei bequeme Einstellung der Oberkanten
der Stutzen s in die Waage verzichtet.
Wählt man das Becken b, so ist seine Einstellung in die Waage an drei Punkten gegeben.
Will man dabei nicht mit Zahnstangen und Klinkrädern arbeiten, so empfiehlt sich, die
Zugstange % gleich lang zu. wählen und in Stopfbüchsen geführt mit Stellschrauben zu
versehen, welche dann mitten im Betriebe aufser-
halb des Apparates die Einstellung der drei Endpunkte der Stangen \ in die Waage ermöglichen.
Sorgt man dafür, dafs die Ebene der drei Endpunkte der Stangen \ mit der
Ebene parallel ist, in welcher die Oberkanten der Stutzen s liegen, dann ist, wie schon erwähnt,
mitten im Betriebe die waagrechte Einstellung der Ueberlaufkanten der Stutzen s
jederzeit möglich, und nach dem Vorstehenden ist also nicht nur der ruhige, ungestörte, sondern
auch der gleichmäfsig vertheilte Ablauf der Flüssigkeit auf die Aufsenfläche oder Innenfläche
der beheizten Rohre gesichert.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Ein Riesel-Verdampfapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs die zu verdampfende Flüssigkeit in einem Becken (b) sich befindet, welches derartig angeordnet ist, dafs dasselbe von den Heizdämpfen nicht berührt wird, so dafs eine Beheizung der zu verdampfenden Flüssigkeit erst bei der Berieselung eintritt. .Als Ersatz des unter ι. angegebenen Beckens (b) eine auf dem oberen Rohrboden angeordnete Schicht (Tj eines schlechten Wärmeleiters.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE70626T | 1892-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70626C true DE70626C (de) | 1893-09-05 |
Family
ID=34484284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189270626D Expired DE70626C (de) | 1892-10-13 | 1892-10-13 | Riesel-Verdampfapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70626C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739862C (de) * | 1939-10-26 | 1943-10-06 | Rosenblads Patenter Ab | Berieselungsverdampfer |
| DE1164990B (de) * | 1960-10-27 | 1964-03-12 | Lorraine Carbone | Kontaktvorrichtung fuer Gase und Fluessigkeiten |
-
1892
- 1892-10-13 DE DE189270626D patent/DE70626C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739862C (de) * | 1939-10-26 | 1943-10-06 | Rosenblads Patenter Ab | Berieselungsverdampfer |
| DE1164990B (de) * | 1960-10-27 | 1964-03-12 | Lorraine Carbone | Kontaktvorrichtung fuer Gase und Fluessigkeiten |
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