DE1519741C3 - Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers - Google Patents

Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers

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DE1519741C3
DE1519741C3 DE1966W0041701 DEW0041701A DE1519741C3 DE 1519741 C3 DE1519741 C3 DE 1519741C3 DE 1966W0041701 DE1966W0041701 DE 1966W0041701 DE W0041701 A DEW0041701 A DE W0041701A DE 1519741 C3 DE1519741 C3 DE 1519741C3
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DE1966W0041701
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DE1519741B2 (de
DE1519741A1 (de
Inventor
Jacques Pierre Fernand Neuilly-Sur-Seine Brault (Frankreich)
Joachim Dr.-Ing. 7500 Karlsruhe Wiegand
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Wiegand Apparatebau 7500 Karlsruhe GmbH
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Wiegand Apparatebau 7500 Karlsruhe GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/065Evaporators with vertical tubes by film evaporating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers, bei welcher die Flüssigkeit über ein Zuführungsrohr eingeleitet wird und die zu verteilende Flüssigkeit unter dem Einfluß ihres hydrostatischen Druckes aus Löchern im horizontalen, ebenen Boden einer Wanne ausströmt, bei der sich über dem Boden der Wanne eine parallelliegende Platte befindet.
Um eine gleichmäßige Ausströmung aus den Löchern der Wanne zu erreichen, ist es notwendig, daß die Flüssigkeitsschicht auf dem Boden der Wanne möglichst ruhig steht. Bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs erläuterten Art dienen mehr oder weniger verwickelte Einbauten dazu, die Eintrittsenergie der Flüssigkeit zu vernichten (US-PS 25 83 364, DE-PS 4 42 126).
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Flüssigkeitsverteilers, der die Eintrittsenergie der zugeführten Flüssigkeit vollständiger vernichtet und die Flüssigkeitsschicht auf dem Boden der Wanne ruhiger hält als bei den bekannten Vorrichtungen, wobei deren komplizierte Einbauten vermieden sein sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Durchmesser der Platte nur etwas geringer als der des Wannenbodens und daß ihr Abstand vom Wannenboden kleiner oder höchstens gleich der Stauhöhe der Flüssigkeit in der Wanne ist. Hierdurch wird eine völlige Beruhigung der unter der Platte befindlichen Flüssigkeitsschicht und somit eine störungsfreie, gleichmäßige Ausströmung aus den Löchern der Wanne gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der allseitigen Bespülung der Platte besteht darin, daß sie auch bei zu Anlagerungen neigenden Flüssigkeiten, wie z. B. Milch, im Betrieb sauber bleibt. Dies ist nicht der Fall, wenn sich eine solche Platte oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Wanne befindet. Bei einer Platte oberhalb der Flüssigkeit ist es unvermeidlich, daß diese Platte an der Unterseite von Spritzern getroffen wird, die durch Antrocknen Ablagerungen an der Platte bilden, was insbesondere dann der Fall ist, wenn die Platte auf Grund einer geringen Überhitzung der Entspannungsbrüden eine kleine Übertemperatur annimmt. Die entstehenden Ablagerungen erschweren die Reinigung und können zu Störungen führen, die, wenn sie sich ablösen, die Löcher im Boden der Wanne verstopfen. Da die Platte nach der Erfindung einen Abstand zum Wannenboden aufweist, der höchstens gleich der Stauhöhe der Flüssigkeit in der Wanne ist, sind diese Gefahren vermieden.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Zuführungsrohr senkrecht über der Platte angeordnet ist und in geringem Abstand, vorzugsweise zwischen der Hälfte und dem Doppelten seines Durchmessers, über der Mitte der Platte endet. Diese erfindungsgemäße Anordnung bewirkt, daß die Flüssigkeit gleichmäßig radial nach außen strömt, rasch eine große Oberfläche entwickelt und sich daher leicht von ihren Entspannungsbrüden trennen kann, wenn die Flüssig- ' keit überhitzt zugeführt wird. Die noch vorhandene Bewegungsenergie verwirbelt beim Auftreffen auf die Zarge der Wanne. Die Flüssigkeit strömt dabei mit geringer Geschwindigkeit durch den Ringspalt zwischen der Zarge der Wanne und der Platte, deren Durchmesser geringer als der Durchmesser der Wanne gewählt ist, um die gewünschte Strömungsgeschwindigkeit zu erhalten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung befindet sich die Wanne in einer den Heizrohren vorgeschalteten Kammer, deren Deckel wenigstens in seiner Mitte bis in die Nähe der Mündung des Zuführungsrohres konisch nach innen gezogen ist. Der Zweck dieser Formgebung besteht darin, emporspritzende Flüssigkeitstropfen auf kürzestem Wege und in einfachster Weise in die Wanne zurückzuführen und bei Vorhandensein von Entspannungsbrüden diesen einen strömungstechnisch günstigen Weg aus der Wanne heraus und zu den Heizrohren unterhalb des Wannenbodens zu bieten. Da Winkel und Ecken vermieden sind, wird das Entstehen von Bakteriennestern verhindert und das Reinigen des C Verdampfers erleichtert.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. In dieser zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Oberteils eines Fallstromverdampfers mit einer eingesetzten Wanne und einer Platte im Schnitt und
F i g. 2 einen Schnitt durch das Oberteil des FaII-stromverdampfers nach F i g. 1 zwischen dem Wannenboden und der Platte.
Das Oberteil des Fallstromverdampfers umfaßt eine Kammer 1, die nach unten durch eine Rohrplatte 2 abgegrenzt ist, in welcher Heizrohre 3 eingewalzt oder eingeschweißt sind. Die einzudampfende Flüssigkeit gelangt durch ein Zuführungsrohr 4 in die Kammer 1. Diese ist oben durch einen lösbaren Deckel 8 geschlossen. Der Deckel ist konisch nach innen eingezogen. In der Kammer befindet sich eine Wanne 5, deren Boden mit Löchern 6 versehen ist, aus denen die Flüssigkeit auf die Rohrplatte 2 fließt. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist die Anzahl und die Verteilung der Löcher 6 im Boden der Wanne 5 so gewählt, daß jedes Rohr 3 dreimal ein Drittel vom Durchsatz eines Loches 6 erhält, da jedes Loch sich in gleichern Abstand vor drei Rohren
befindet und jedes Rohr in gleichem Abstand von drei Löchern umgeben ist. Die am Rande des Bündels befindlichen Rohre erhalten etwas mehr Flüssigkeit, weil die jeweils äußersten Löcher nur ein bzw. zwei Rohre speisen. Abgesehen davon, daß ein gewisser Überschuß an Flüssigkeit weniger nachteilig ist als ein Mangel, läßt sich diese Ungleichheit durch entsprechend verkleinerte Lochdurchmesser ausgleichen.
Um die Eintrittsenergie der durch das Zuführungsrohr 4 zugeführten Flüssigkeit zu vernichten, den Entspannungsbrüden von der Flüssigkeit zu trennen und die Flüssigkeitsschicht auf dem Boden der Wanne ruhig zu halten, ist über dem Boden der Wanne eine parallelliegende Platte 7 angeordnet, deren Durchmesser etwas geringer als der Innendurchmesser der Wanne 5 ist." Die Platte 7 weist einen geringen Abstand zum Boden der Wanne auf, wobei dieser Abstand kleiner oder höchstens gleich der Stauhöhe der Flüssigkeit in der Wanne ist. Beträgt z. B. die rechnerische, aus dem Flüssigkeitsdurchsatz und dem Querschnitt der Löcher sich ergebende Stauhöhe 30 mm, so wird man den Abstand der Platte 7 vom Boden der Wanne etwa 25 mm wählen.
Mit 8a ist eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines Deckels des Oberteils gekennzeichnet. Hierbei ist der Deckel aus einem nach innen gewölbten, sogenannten Diffuseurboden gebildet, welcher in der Mitte ausgeschnitten und mit einem eingesetzten Konus versehen ist. Der Konus ist ebenso wie bei dem Deckel 8 bis in die Nähe der Mündung des Zuführungsrohres 4 heruntergezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers, bei welcher die Flüssigkeit über ein Zuführungsrohr eingeleitet wird und die zu verteilende Flüssigkeit unter dem Einfluß ihres hydrostatischen Druckes aus Löchern im horizontalen, ebenen Boden einer Wanne ausströmt, bei der sich über dem Boden der Wanne eine parallelliegende Platte befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Platte (7) nur etwas geringer als der des Wannenbodens und daß ihr Abstand vom Wannenboden kleiner oder höchstens gleich der Stauhöhe der Flüssigkeit in der Wanne ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (4) senkrecht über der Platte (7) angeordnet ist und in geringem Abstand über der Mitte der Platte (7) endet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (4) in einem Abstand zwischen der Hälfte und dem Doppelten seines Durchmessers über der Mitte der Platte (7) endet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne sich in einer den Heizrohren vorgeschalteten Kammer (1) befindet, deren Deckel (8, 8a) wenigstens in seiner Mitte bis in die Nähe der Mündung des Zuführungsrohres (4) konisch nach innen gezogen ist.
DE1966W0041701 1965-06-03 1966-05-31 Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers Expired DE1519741C3 (de)

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FR19486A FR1445706A (fr) 1965-06-03 1965-06-03 Répartiteur de liquide pour évaporateur à flot tombant

Publications (3)

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DE1519741A1 DE1519741A1 (de) 1970-03-12
DE1519741B2 DE1519741B2 (de) 1975-10-09
DE1519741C3 true DE1519741C3 (de) 1978-08-17

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DE1966W0041701 Expired DE1519741C3 (de) 1965-06-03 1966-05-31 Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung einer Flüssigkeit auf die Heizrohre eines Fallstromverdampfers

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DE (1) DE1519741C3 (de)
FR (1) FR1445706A (de)

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DE3512451A1 (de) * 1985-04-04 1986-10-16 GEA Wiegand GmbH, 7505 Ettlingen Verfahren zum erwaermen einer fluessigkeit und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
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Also Published As

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FR1445706A (fr) 1966-07-15
DE1519741B2 (de) 1975-10-09
DE1519741A1 (de) 1970-03-12

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