DE705883C - Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor - Google Patents
Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem AntriebsmotorInfo
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- DE705883C DE705883C DEP79183D DEP0079183D DE705883C DE 705883 C DE705883 C DE 705883C DE P79183 D DEP79183 D DE P79183D DE P0079183 D DEP0079183 D DE P0079183D DE 705883 C DE705883 C DE 705883C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/14—Grabs opened or closed by driving motors thereon
- B66C3/16—Grabs opened or closed by driving motors thereon by fluid motors
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- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
- Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor Es sind Greifer mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor bekannt, bei denen das zum Öffnen und Schließen der iSchalen dienende hydraulische Gestänge mittels einer Druckflüssigkeit bewegt wird, deren Betriebsdruck durch eine vom Motor angetriebene Pumpe im Greifer selbst erzeugt wird. Bei diesen Greifern greifen die hydraulischen Zylinder und Kolben an den Greiferschalen unterhalb deren Drehpunkte an und liegen in besonderen, an den Schalenblechen angebrachten Taschen. Die Druckflüssigkeitsleitungen führen von den durchbohrten Schalendrehbolzen nach dem Zylinder und der Kolbenstange und beschreiben einen Winkelausschlag von etwa 75', so daß besondere hydraulische Drehgelenke erforderlich sind.
- Die mit dieser Ausbildung verbundenen Nachteile werden zum Teil bei einer anderen Ausführungsform vermieden, bei welcher die hydraulischen Gestänge, und zwar zwei auf jeder Seite, oberhalb der Schalendrehpunkte angeordnet sind und an über die Drehpunkte nach oben verlängerten Hebeln der Greiferschalen angreifen. Die Antriebsorgane sind dadurch aus dem Bereich des Fördergutes entfernt und im Greiferkopf geschützt untergebracht, während die schwer abzudichtenden Taschen an den Schalen fortfallen. Die Zylinder schwingen um ihre Festpunkte im Greiferkopf nur in einem Winkel von etwa zo°, so daß .an Stelle der hydraulischen Drehgelenke elastische Rohrspiralen für die Zufuhr der Druckflüssigkeit zu den Zylindern Verwendung finden können. Doch diese Ausführungsform weist noch gewisse Nachteile auf; denn außer der an. sich unerwünschten Verdoppelung der Zylinderzahl sind auch die Rohrspiralen noch nicht als vollkommene Lösung anzusprechen, da sie verhältnismäßig viel Raum beanspruchen, in de.r Herstellung teuer sind und gelegentlich bei angestrengtem Betriebe an der Einspannt; stelle undicht werden.
- Der Greifer gemäß der Erfindung behäls, die bewährte Anordnung des hydraulischen Gestänges oberhalb der Schalendrehpunkte im Greiferkopf bei, weist aber auf jeder Seite nur einen Zylinder und Kolben auf. Zwar sind nun besondere Zug- und Schubstangen zur Verbindung des hydraulischen Gestänges mit den Schalenhebeln erforderlich; diese stellen jedoch verh ältnismäf5ig einfache Maschinenelemente dar, deren Kosten die Ersparnisse bei den Zylindern und Kolben nicht angenähert erreichen. Da die Zylinderrichtung mit der Zug- und Sehubstan:genrichtung einen mehr oder weniger großen Winkel bildet, werden durch diese Stangen Seitenkräfte auf den Zylinder ausgeübt, die jedoch bedeutungslos sind, weil infolge der Anordnung des Zylinders in der Symmetrieachse des Greifers sich die Seitenkräfte beider Hälften gegenseitig aufheben. Andererseits bietet diese Anordnung die Möglichkeit, die Schneidenkräfte gegen Ende des Schlie13vorganges durch Kniehebehvirkung weit über das bisher erreichbare Maß zu steigern. Da das hydraulische Gestänge gegenüber dem Greiferkopf keine Schwingbewegung macht, besteht die Möglichkeit, es mit dem Greiferkopf starr zu verbinden, so daß die Rohrspiralen fortfallen und die Drttckilüssiglccitsleitungen auf dem kürzesten Wege von der Pumpe zum Zylinder führen. Je. nachdem, ob der Kolben mit dem Greiferkopf starr verbunden ist, wähnend sich der Zylinder auf und ab bewegt oder =gekehrt, werden die Druckilüssigkeitsleitungen durch den Kolben oder den Zylinderfestpunkt in das Zylinderinnere geführt. Greifer, deren Schalen durch Vermittlung von Zug- und Druckstangen mittels in der Symmetrieachse des Greifers angeordneter hydraulischer Kolben bewegt werden, sind zwar bekannt, aber da !, bei ihnen das Druckmedium durch eine biegsame, vom Greiferkran kommende Leitung zugeführt wird, kann nur mit verhiiItnismäßig gerir@gent Betriebsdruck gearbeitet werden. Zudem sind bei diesen Greifern die Zylinder an einem Gestell oberhalb der Greiferschälen befestigt, und die Zug- und Druckstangen sind unmittelbar mit den Schalen selbst derart verbunden, daß sie bei äeschlossenem Greifer eine senkrechte Lage einnehmen und so kein Mittel sind, die Schließkraft zu steigern.
- Bei dem gemäß der Erfindung gestalteten Greifer liegt daäegen das gesamte hydraulische Gest.inge, also Zylinder, Kolben und Stangen, im wesentlichen zwischen den Schalendrehpunkten, so daß die Gesamtbauhöhe des Greifers nur unwesentlich größer
@#"Einmal verhindert die tiefe Schwerpunktlage des Greifers ein Umkippen desselben auf schräger Böschung, ferner gestattet die geringe Bauhöhe beim Arbeiten in einem Bunker o. dgl. von gegebener Höhenlage, das zugehörige Hebezeug bzw. die Kranbahn und unter Umständen das Gebäude entsprechend niedriger zu halten als sonst, und endlich ist auch der Schutz des hydraulischen Gestänges gegen mechanische Beschädigungen bei Anordnung zwischen den Schalendrehpunkten viel besser gewährleistet, als wenn dasselbe oberhalb fies eigentlichen Greifers liegt..d als die Höhe der Greiferschalen selbst. ." ies ist für die praktische Verwendungs- . igkeit des Greifers von großem Vorteil. - Andererseits bietet die der Erfindung zugrunde liegende Anordnung, bei welcher die Stangenfeinen stumpfen Winkel miteinander. bilden, die Möglichkeit, die Schneidkräfte gegen Ende des Schließvorganges durch Kniehebehvirkung beträchtlich zu steigern.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Es zeigen Abb. c den geschlossenen, Abb. 2 den geöffneten Greifer von der Seite gesehen, Abb.3 eine Stirnansicht des Greifers und Abb.4 in größerem Maßstabe einen Zylinder im Längsschnitt mit dem Kolben.
- Die Greiferschalen a sind mittels der Bolzen b am Greiferkopf nt schwingbar gelagert. An den über die Schalendrehpunkte b nach oben verlängerten Hebeln d greifen mittels der Bolzen n Stangen f aal, die an den Zapfen g des Zylinders h angelenkt sind. Der Zylinder !t umschließt den Kolben i, welcher mittels des Zapfens h, durch den die Druckflüssigkeitsleitungen p, o gehen, mit dem Greiferkopf in verbunden ist. Die Druckflüssigkeitsleitung p für das Greiferschließen führt vom Kolbenzapfen k durch den Kolben i in den Hubraum r des Zylinders h oberhalb des Kolbens, während die Leitung o für das Greiferöffrnen in den Ringraum s zwischen Zylinderwand und Kolbenstalage mündet (Abb.4). In Abb.4 ist t die Hochdruckpumpe und n der Antriebsmotor. Am oberen Teil des Greiferkopfes ist eine Büchse v befestigt, in der sich der Zylinder h auf und ab verschieben kann (Abb. t und 2).
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greifer kopf eingebautem Antriebsmotor, durch den der Betriebsdruck für das zum (Offnen und Schließen der Schalen dienende hydraulische Gestänge erzeugt wird, das an den über den Drehpunkt der Schalen hinausragenden Verlängerungen angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Gestänge in der Symmetrieachse des Greifers senkrecht in der Höhe der Schalendrehpunkte zwischen diesen angeordnet und über j e zwei Laschen(/) mit den Verlängerungen der Schalen verbunden ist.
- 2. Greifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflüssigkeitsleitungen (p, o) zwischen Pumpe und Arbeitszylinder als starre Rohrleitungen zu dem feststehenden Teil des hydraulischen Gestänges geführt sind.
- 3. Greifer nach Anspruch i und 2, da: durch gekennzeichnet, daß der Zylinder (h) oder der Kolben (i) in einer Büchse (v) des Greiferkopfes längs verschiebbar geführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP79183D DE705883C (de) | 1939-05-20 | 1939-05-21 | Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE228503X | 1939-05-20 | ||
| DEP79183D DE705883C (de) | 1939-05-20 | 1939-05-21 | Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705883C true DE705883C (de) | 1941-05-13 |
Family
ID=25764413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP79183D Expired DE705883C (de) | 1939-05-20 | 1939-05-21 | Greifer mit im Greiferkopf drehbar gelagerten Schalen und mit im Greiferkopf eingebautem Antriebsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705883C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893780C (de) * | 1950-02-11 | 1953-10-19 | Buckau Wolf Maschf R | Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines als Klappkuebel ausgebildeten Schuerfkuebels eines Kabelbaggers |
| DE1175846B (de) * | 1960-11-15 | 1964-08-13 | Demag Ag | Schwimmkran |
| DE202015005202U1 (de) * | 2015-07-21 | 2016-10-24 | Rolf Mieger | Greifermechanik für den Greifer einer Baumaschine |
-
1939
- 1939-05-21 DE DEP79183D patent/DE705883C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893780C (de) * | 1950-02-11 | 1953-10-19 | Buckau Wolf Maschf R | Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines als Klappkuebel ausgebildeten Schuerfkuebels eines Kabelbaggers |
| DE1175846B (de) * | 1960-11-15 | 1964-08-13 | Demag Ag | Schwimmkran |
| DE202015005202U1 (de) * | 2015-07-21 | 2016-10-24 | Rolf Mieger | Greifermechanik für den Greifer einer Baumaschine |
| DE102016007398B4 (de) * | 2015-07-21 | 2021-03-25 | Rolf Mieger | Greifermechanik für den Greifer einer Baumaschine |
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