DE70581C - Hydraulische Reibungskupplung - Google Patents

Hydraulische Reibungskupplung

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DE70581C
DE70581C DENDAT70581D DE70581DA DE70581C DE 70581 C DE70581 C DE 70581C DE NDAT70581 D DENDAT70581 D DE NDAT70581D DE 70581D A DE70581D A DE 70581DA DE 70581 C DE70581 C DE 70581C
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DE
Germany
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displacer
container
liquid
friction clutch
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70581D
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English (en)
Original Assignee
J. fräser, 150 Cromwell Road, South Kensington, County of Middlesex, England
Publication of DE70581C publication Critical patent/DE70581C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/06Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
    • F16D25/062Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hydraulische Reibungskupplung.
Die hydraulische Reibungskupplung der vorliegenden Erfindung hat den Zweck, die Kupplungsoberflächen durch hydraulischen Druck nach und nach gegen einander zu pressen und sie am Gleiten zu .verhindern. Hervorgerufen wird der erforderliche Druck, indem man die Flüssigkeit (am besten OeI) durch Verschiebung der betreffenden Constructionstheile durch ein Ventil fliefsen läfst, welches zwecks Vergröfserung des Flüssigkeitsdruckes' allmälig geschlossen werden kann.
Auf der Zeichnung stellen die Fig. \ und 2 Längsschnitte einer nach der vorliegender)! Erfindung construirten Kupplung dar, und zwar nach den Linien A-A und B-B der Fig. 3; letztere ist eine Endansicht, während Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-C der Fig. ι zeigt.
Der äufsere Konus D der Kupplung besitzt die beiden inneren cylindrischen Ausbohrungen 1, welche durch die Kanäle 2 mit der Ventilkammer 3 in Verbindung stehen. In letzterer arbeitet das zugleich als Verdränger dienende Ventil 4. In den Cylindern 1 sind die Kolben 5 angeordnet, welche mit dem äufseren Ende gegen die schiefe Ebene des inneren Kupplungskonus E anliegen. Die Cylinder 1 und die Kammer 3 sind mit OeI gefüllt. Will man die Kupplung in Thätigkeit setzen, so wird der Verdränger 4 nach rechts bewegt (Fig. 1). Derselbe drückt so das OeI durch die Kanäle 2 hinter die Kolben 5 und somit die letzteren gegen die schiefe Fläche 6 des inneren Konus E. Diese schiefe Fläche 6, welche an der Bewegung der Konusse D und E theil·- nim.mt, treibt nun die von der Flüssigkeit vor^- wärts gedrängten Kolben 5 abwechselnd immer wieder zurück. Die Kolben machen also eine hin- und hergehende Bewegung, wobei die. Flüssigkeit selbst abwechselnd aus dem einen Kanal 2 in . den anderen und umgekehrt in entgegengesetzter Richtung getrieben wird. Beim weiteren Vorschieben des Verdrängers 4 werden die Mündungen 7 der Kanäle 2 allmälig geschlossen. Der, wie oben beschrieben, hin- und hergetriebene Flüssigkeitsstrom kann jetzt nicht mehr aus einem Kanal 2 in den. anderen gelangen. Es setzt sich folglich beim Vorschieben des Verdrängers 4 durch Schliefsung der Kanalmündungen 7 dem Flüssigkeitsstrom und der Bewegung der Kolben 5 ein allmälig wachsender Widerstand entgegen, welcher den inneren Konus E mit gleichfalls allmälig wachsendem Druck in den äufseren Konus D hineinprefst, so dafs beide allmälig dieselbe Geschwindigkeit erlangen und fest in . einander sitzen. Um die Kupplung zu lösen, wird das Ventil oder der Verdränger 4 nach links (Fig. i) bewegt, dadurch das OeI aus den Cylindern 1 und Kanälen 2 abgesaugt, die Kolben 5 wieder in ihre Cylinder 1 zurückgezogen und aufser Contact mit der schiefen Fläche 6 gebracht und die Verbindung der Konusse D und E aufgehoben.
Um die freie- Bewegung des Ventils oder Verdrängers 4 zu sichern, wenn derselbe die Mündungen 7 ganz oder theilweise geschlossen hat, folglich durch die noch in der Kammer 3
befindliche abgesperrte Flüssigkeit am weiteren Vordringen verhindert würde, ist die Kammer 3 durch Bohrungen mit einem Oelreservoir F in Verbindung gesetzt, welches vermittelst einer Schelle 16 lose auf der Muffe 8 sitzt, so dafs der Behälter F stehen bleibt, während die Muffe 8 rotirt. In dem Behälter F ist der Kolben 9 angeordnet, welcher lose auf der hohlen Kolbenstange 14 sitzt und von einer Spiralfeder 18 beständig niederwärts gedrückt wird. Das untere Ende der hohlen Kolbenstange, auf welchem der Kolben 9 in seiner tiefsten Stellung aufsitzt, ist etwas verdickt, so dafs, wenn der Kolben über die Verdickung hinaus in die Höhe steigt, eine Verbindung zwischen den Räumen ■ über und unter dem Kolben hergestellt ist. Die Verbindung zwischen der Kammer 3 und dem Oelbehälter F unterhalb des Kolbens 9 wird durch die Ventilbohrung 10, Kanäle 11 und 12, rinnenförmige Eindrehung 13, sowie durch die hohle Kolbenführungsstange 14 vermittelt. Wenn das OeI in der Kammer 3 einen gewissen Druck erlangt hat, so wird es auf dem Wege 10, 11, 12, 13, 14 in den Behälter F unterhalb des Kolbens 9 gedrückt, hebt letzteren über die untere Verdickung der Führungsstange 14 hinaus in die Höhe und entweicht zwischen 9 und 14 hindurch in den oberen Theil des Behälters F. Sobald die Mündungen 7 verdeckt werden, tritt das rechte Ende des Ventils oder Ver-. drängers 4 in den vorderen verengten Theil der Kammer 3 ein und hebt so die Verbindung zwischen den Cylindern 1 und dem Oelbehälter F auf. Etwaiger Oelmangel, welcher beim Zurückziehen der Kolben .5 eintreten sollte, ergänzt sich von selbst durch Zuflufs von OeI aus dem Behälter F. Jede Oelleckung gelangt durch die Oeffnungen 1 5 des schalenförmigen Behälterdeckels in den Behälter F. Durch dieselben Oeffnungen 15 kann auch frisches OeI in den Behälter F nachgegossen werden, auch wenn die Kupplung in Thätigkeit ist, da der Behälter an der Rotation nicht theilnimmt. Mit geringer Abänderung kann der Behälter F auch fest mit dem äufseren Konus D verbunden sein und in directe Communication mit dem inneren Ende der Kammer 3 gebracht werden. In diesem Falle ist es jedoch nöthig, den Mechanismus anzuhalten, wenn man frisches OeI nachgiefsen will.
Das Ventil oder der Verdränger 4 wird auf irgend eine gebräuchliche Weise bethätigt, z. B. durch einen Hebel, der an das Auge 17 der Schelle 16 angreift. Besagter Hebel verhindert so, dafs der Behälter F mit der Kupplung rotirt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine hydraulische Reibungskupplung, bei welcher in cylindrischen Ausbohrungen (1) der einen Kupplungsscheibe Kolben (5) angeordnet und durch Kanäle (2) mit einer Ventilkammer (3) und einem in letzterer vorgesehenen Verdränger (4) in Verbindung gebracht sind, so dafs durch Vorschieben
. des Verdrängers (4) die Kolben (5) unter Vermittelung der in der Kammer (3) befindlichen Flüssigkeit gegen eine schiefe Ebene (6) der anderen Kupplungsscheibe gedrückt werden und gleichzeitig der durch die Rotation der schiefen Ebene hervorgerufenen hin- und hergehenden Bewegung der Kolben und Flüssigkeit ein stetig wachsender Widerstand entgegengesetzt wird, wodurch die Kupplungskonusse (D E) stufenweise und schliefslich fest gegen einander geprefst werden.
2. Reibungskupplung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher ein mit der Ventilkammer (3) durch Kanäle verbundener Flüssigkeitsbehälter (F) angeordnet ist, in welchem ein durch Feder niedergehaltener Kolben (9) auf einer hohlen Führungsstange (14) in solcher Weise angeordnet ist,
. dafs zur Sicherung der freien Bewegung des Verdrängers (4) überschüssige Druckflüssigkeit in den Behälter entweichen kann und welcher gleichzeitig zum Nachfüllen von Flüssigkeit, sowie zum Auffangen von Leckungen dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70581D Hydraulische Reibungskupplung Expired - Lifetime DE70581C (de)

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