DE705286C - Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochenden Bloecken fuer das Einsetzen in das Lochgesenk - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochenden Bloecken fuer das Einsetzen in das Lochgesenk

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DE705286C
DE705286C DED75038D DED0075038D DE705286C DE 705286 C DE705286 C DE 705286C DE D75038 D DED75038 D DE D75038D DE D0075038 D DED0075038 D DE D0075038D DE 705286 C DE705286 C DE 705286C
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DE
Germany
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punch
block
die
ehrhardt
blocks
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Expired
Application number
DED75038D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Dr Fritz Kocks
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE705286C publication Critical patent/DE705286C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/04Shaping in the rough solely by forging or pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochenden Blöcken für das Einsetzen in das Lochgesenk Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhar dtschen Verfahren zu lochenden Blöcken. Es ist bereits bekannt, die erhitzten Vierkantblöcke vor der Lochung durch ein Kaliberwalzwerk hindurchzuführen, in dem ' die Kantenabrundungen auf das mit dem Lochgesenk übereinstimmende Maß gebracht «-erden. Ferner ist es bekannt, die Blöcke in einer zweiteiligen Form mit einem kreiszylindrischen Formhohlraum der dem jeweiligen Lochgesenk entsprechenden Kantenverformung zu unterwerfen.
  • Bei diesen beiden bekannten Verfahren wird zwar erreicht, daß der Block nachher passend in dem Lochgesenk lagert; die letzten Endes das Ziel dieser Maßnahme bildende zentrische Lochung ist jedoch immer noch in Frage gestellt; denn die Stirnflächen der auf Scheren geschnittenen Blöcke stehen nicht senkrecht zu der Blockachse, woraus sich die Gefahr ergibt, daß der Lochdorn beim Aufsetzen auf den Block seitlich abgelenkt wird. Diesem Nachteil hat man bereits dadurch begegnet, daß man die Vierkantstangen mit der Säge zerteilte, wodurch jedoch gegenüber dem Schneiden mit der Schere, abgesehen von dem größeren Zeitaufwand, der Nachteil eines erheblichen Werkstoffabfalls entsteht. , Gemäß der Erfindung wird der zu lochende Block mittels eines Stempels in eine Matrize mit prismatischem oder schwach pyramidischem Hohlraum hineingestaucht, der an den Kanten nach dem Durchmesser des Lochgesenkhohlraumes ,abgerundet ist. Hierbei wird nicht nur eine genaue Anpassung des Blockes an das Lochgesenk erzielt; es ist ferner auch die Gewähr für eine zentrische Lochung gegeben, einerlei, wie die Stirnflächen des Rohblockes beschaffen sind, da sie in jedem Falle beim Stauchvorgang winkelrecht zur Blockachse geformt werden. Daher können ohne Gefahr für die Zentrizität der Lochung auch auf der Schere geschnittene Blöcke Verwendung finden, was einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bedeutet.
  • Es ist zwar auch schon bekannt, den Block in das Lochgesenk hineinzustauchen, um einwandfreie Stirnflächen zu erhalten. Das Stauchen im Lochgesenk hat jedoch den Nachteil, daß die zwischen den Blockseiten und der zylindrischen Wandung des Lochgesenkhohlraumes verbleibenden Segmenthohlräume teilweise zugestaucht werden. Dadurch gehen aber die Vorteile des Ehrliardtschen Verfahrens, die die Erfindung gerade beibehalten will, verloren.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist in der Zeichnung seinem Wesen nach in zwei Abbildungen veranschaulicht. Mit i ist in der Zeichnung das Stauchgesenk und mit 2 der Stauchstempel bezeichnet. Durch letzteren hindurch kann ein an sich bekannter Zentrierdorn 3 geführt sein. Die Formausnehmung des Stauchgesenks i setzt sich aus einem oben auf ein kurzes Stück prismatischen und daran anschließend pyramidischen Teil 5 sowie einem unteren prismatischen Teil 6 zusammen. Mit 7 sind in Abb.2 die Eckenabrundungen des Formhohlraumes bezeichnet. Den unteren Abschluß des Formhohlraumes bildet ,ein in dem unteren prismatischen Teil 6 geführter beweglicher Stempel g. Der angewärmte Rohblock wird in das Stauchgesenk eingebracht. Daran anschlielend geht der Stauchstempel i nieder, wobei er sich in dem oberen prismatischen Abschnitt des Teils 5 des Formhohlraumes führt und dabei den Block 8 in das Stauchgesenk hineinstaucht, so daß er sich genau in den Formhohlraum einpaßt und dadurch die gewollte Form erhält.
  • Durch Absenken des Dornstößels 3 kann dann der Block zentriert werden. Hieran anschließend wird der Block nach Freigabe durch den wieder hochgehenden Preßstempel 2 mittels des hochgehenden Stempels 9 aus dem Stauchgesenk herausgehoben. Der fertiggestauchte Block wird dann vor der Lochung noch einer \Tachwärmung unterzogen. Je nachdem, welches Ausmaß von Kantenabrundungen für den Block in Frage kommt, werden Stauchgesenke mit den entsprechenden Kantenabrundungen des Formhohlraumes benutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochenden Blöcken für das Einsetzen in das Lochgesenk durch Pressen in einer Form, in welcher der Block die dem jeweiligen Lochquerschnitt entsprechende Kantenform erhält, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (8) mittels eines Stempels (2) in eine Matrize (i) mit prismatischem oder schwach pyramidischem Hohlraum hineingestaucht wird, der an den Kanten nach dem Durchmesser des l.ochgesenkhohlraumes abgerundet ist.
DED75038D 1937-04-10 1937-04-10 Verfahren zur Vorbereitung von nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochenden Bloecken fuer das Einsetzen in das Lochgesenk Expired DE705286C (de)

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