DE705167C - Vorrichtung zur Verwendung der Wischdochte von Waffen ueblichen Kalibers fuer das Reinigen der Laeufe von Waffen mit groesserem Kaliber - Google Patents

Vorrichtung zur Verwendung der Wischdochte von Waffen ueblichen Kalibers fuer das Reinigen der Laeufe von Waffen mit groesserem Kaliber

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DE705167C
DE705167C DEM140660D DEM0140660D DE705167C DE 705167 C DE705167 C DE 705167C DE M140660 D DEM140660 D DE M140660D DE M0140660 D DEM0140660 D DE M0140660D DE 705167 C DE705167 C DE 705167C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A29/00Cleaning or lubricating arrangements
    • F41A29/02Scrapers or cleaning rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verwendung der Wischdochte von Waffen üblichen Kalibers für das Reinigen der Läufe von Waffen mit größerem Kaliber Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zur Verwendiuig d er Wischdochte von Waffen üblichen Kalibers für das Reinigen der Läufe von Waffen mit größerem Kaliber. Diese Verrichtung besteht aus einem prismatischen Tragkörper, bei welchem die Zahl der Umflächen doppelt so groß ist wie die Zahl der in Verbindung mit dem Tragkörper verwendeten Wischpolster.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung gemäß Hauptpatent für die Verwendung in Verbindung mit einem Wischstock oder einer Wischkette geeignet zu machen. Es soll also erreicht werden, daß das aus dem Tragkörper und den diesen Tragkörper umhüllenden Wischpolstern bestehende Wischgerät im Laufe hin und her bewegt werden kann und daß die Wischpolster sowohl beim Hingang als auch beim Rückgang wirksam sind. Bei der Verwendung der Vorrichtung gemäß Hauptpatent 68 r 427 in Verbindung mit einem Wischstock oder einer ähnlichen Vorrichtung ist aber nicht nur das Hinundherbewegen im Laufe zu beachten, sondern es ist auch Rücksicht darauf zu nehmen, daß der Wischstock leicht so weit in den Lauf hineingestoßen «erden kann, daß der am Wischstock befestigte Wischkörper, der gemäß Hauptpatent aus dem Tragkörper und den ihn umhüllenden Wischpolstern besteht, aus :der Laufmündung heraustritt. Diese Tatsache hat bereits zu dem bekannten Vorschlag geführt, bei einem für Handfeuerwaffen bestimmten Wischstock unmittelbar vor dem zur Aufnahme des Reinigungsmittels bestimmten Loch eine Verdickung oder einen Ansatz anzubringen, der das Zurückziehen des Wischstockes ohne Entfernung des Reinigungsmittels unmöglich macht, sobald das Reinigungsmittel aus der Laufmündung herausgetreten ist. Wird der Wischstock so weit vorwärts geschoben, daß das Reinigungsmittel ganz aus der Laufmündung heraustritt, und wird alsdann versucht, den Wischstock zurückzuziehen, so legt sich das Reinigungsmittel über den Ansatz und bildet finit diesem ztisammen eine Verdickung, die einen grö 13erei: Durchmesser besitzt als die Bohrung des Laufe. Man kann infolgedessen den Wischstock nicht zurückziehen, wenn man nicht vorher das Reinigungsmittel entfernt hat. Die Benutzun- dieser Vorrichtung führt einerseits leicht zu Zerstörungen des Reinigungsmittels, weil die Gefahr besteht, bei einem Versuch. den Wischstock gewaltsam zurückzuziehen, das Reinigungsmittel zwischen dem Ansatz und dem Lauf einzuquetschen. Die Notwendigkeit, das Reinigungsmittel vom Wischstock abzunehmen, um den Wischstock wieder in den Lauf zurückziehen zu können, und die Notwendigkeit, das Reinigungsmittel dann wieder in das vorge-;eliene Loch des Wischstockes einzuführen, bedeuten außerdem einen -Mehraufwand an Arbeit und "Leitverlust. Alles dies wird durch die Erfindung vermieden. Zwecks Verwendbarkeit des von den Wischpolstern bekleideten Tragkörpers gemäl@ Hauptpatent in Verbindung mit einem im Lauf hin und ber bewegbaren Wischstock o. d-1. werden erlindungsgemäl.') entweder die zur Verbindung der Wischpolster mit dem Tragkörper dienenden Querkanäle in der Mitte ztvischen den Enden des Tragkörpers angeordnet, und es wird die Gesamtlänge des Tragkörpers doppelt so groß gemacht wie die wirksame Länge der Wischpolster, oder es wird zwischen dem Wischstock und dem ilini -zugekehrten, als Kegelstumpf oder Pyramidenstumpf ausgebildeten Ende des Tragkörpers eine Klemmvorriclittiiig angebracht, die durch Zusammenwirken mit dem kegelstumpf- oder pyramidensttimpfförmigen Ende des Tragkörpers die freien Enden der Wischpolster festhält. Die Anordnung wird also entweder so getroffen, daß sich die Wischpolster nach dem Passieren der Laufmündung umlegen und dadurch auch im Rückwärtsgang wirksam werden können oder daß sie durch eine Vorrichtung unverrückbar am 'Pragkörper festgehalten werden, so daß man den mit den Wischpolstern umkleideten Tragkörper ohne weiteres in den Lauf zurückziehen kann, wenn er durch zu weites Hinausstoßen des Wischstockes vollkommen aus der Laufmündung Herausgetreten sein sollte.
  • Die erstgenannte Ausführungsform der Erfindung bat noch den besonderen Vorteil, daß beim Rückwärtsgang, nach dem völligen Heraustreten des mit den Wischpolstern umkleideten Tragkörpers aus der Laufmündung, diejenige Fläche der Wischpolster zur Wirkung kommt, die bisher den Tragkörper berührte, also an der Reinigung nicht teilnahm.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Eyfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i zeigt eine Draufsicht auf einen Tragkörper, der an beiden Enden mit einer konischen Verjüngung versehen ist.
  • Fig.2 ist eine Draufsicht auf einen Tragkorper mit Kelchverschluß.
  • Fig.3 ist eine Seitenansicht des in Fig.2 dargestellten Tragkörpers von links gesehen. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch den Tragkürper auf der Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Fig. 5 ist die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform des Tragkörpers gemäß der Erfiudung finit Kelchverschluß.
  • Fig. 6 ,ist ein Aufriß im Mittellängsschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig.5.
  • Fig. 7. ist eine Seitenansicht im Schnitt auf die Linie VII-VII der Fig.6 von links gesehen.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen handelt es sich um solche, bei denen der Querschnitt des Tragkörpers die Gestalt eines regelmäßigen Sechsecks hat und infolgedessen drei Einheitswischpolster zur Bekleidung des Tragkörpers verwendet werden. In dieseln Fall-- ist also n gleich 3.
  • Wie Fig. i zeigt, kann man die Querkanäle 15, 16 und i9, in welche die drei Wischpolster eingefädelt werden. im Mittelteil des Tragkörpers io anordnen. wenn man die Länge I_ des Tragkörper; doppelt so groß macht wie die wirksame Länge l der Wischpolster. Es ist nur das in den Kanal 15 eingefädelte Wischpolster 1 £; finit gestrichelten Linien dargestellt. Der Tragkörper io ist an jedem Ende mit einem als Kegelstumpf ausgebildeten Verjüngungsstück lob, loc versehen. Am rechten Ende des Tragkörpers io ist ein Zapfen io,l angeordnet, auf welchem eine Hülse ioe nicht drehbar befestigt ist. Die rechte Hälfte der Hülse ioe ist mit Innengewindc versehen und dient zum Aufschrauben des Tragkörpers i o stuf den Gewindezapfen, der am Ende des Wischstockes bzw. der Wischlatte angebracht ist. Bewegt man den finit Hilfe von drei Wischpolstern bekleideten Tragkörper in Richtung des Pfeiles l', durch den zu reinigenden Lauf, so bekleiden die Wischpolster die dem Wischstock zugekehrte Hälfte des Tragkörpers to. Die Wischpolster nehmen also die Lage ein, die durch die gestrichelte Linie der Wischpolster 18 dargestellt ist. Man kann nun den Tragkörper so weit bewegen, daß er vollständig aus der Mündung des Laufes Tieraustritt. Zieht man nunmehr den Tragkörper wieder in den Lauf zurück, so legen sich .die Wischpolster nach links um. Sie bekleiden daher die linke Hälfte des Tragkörpers i o. Auf diese Weise wird auch beim Rückgang des Tragkörpers _ (Bewegung von der Mündung bis zum Patronenlager) eine Reinigung herbeigeführt. Außerdem kommen hierbei diejenigen Flächen der Wischpolster zur Wirkung, die beim Hingang (Bewegung in Richtung des Pfeiles P1) unwirksam waren; weil sie andern Tragkörper r o angelegen haben. Die konischen Verjüngungen 1 oi" 1 oc verhindern wirksam, daß die freien Enden 18a der Wischpolster abgeschert werden.
  • Bei dem in Fig. 2 und .4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Tragkörper io mit einer Mittellängsbohrung versehen und mit Hilfe dieser Bohrung auf einen entsprechend langen Zapfen 3o aufgesteckt. Das linke Ende des Tragkörpers 1o ist mit einer zylindrischen Vertiefung 31 versehen, deren Wand 32 mit radial verlaufenden Einschnitten 33 versehen ist. je zwei Einschnitte liegen auf demselben Durchmesser; es sind also drei Gruppen von Einschnitten vorhanden, wobei jede Gruppe aus einem Paar von Einschnitten besteht. Die Gruppen sind mit 33a, 33v und 33,' bezeichnet. Das linke Ende des Zapfens 30 ist mit Gewinde versehen und die Länge des Zapfens so gewählt, daß der mit dem Gewinde versehene Teil des Zapfens in das Innere der zylindrischen Vertiefung 31 des Tragkörpers l o hineinragt. Auf diese Weise kann man auf den Gewindeteil des Zapfens 30 eine Gewindemutter 34 aufschrauben, die das rechte Ende des Tragkörpers 1o an die Querwand 35 anpreßt, die von einer Verdickung 36 des Zapfens 3o ,gebildet wird. An die Verdickung 36 schließt sich ein zylindrischer Teil 37 an, auf dem eine Hülse 38 verschiebbar gelagert ist. Das rechte Ende`' des zylindrischen Teils 37 ist mit einem gleichachsigen Zapfen 39 zu gemeinsamer Drehung verbunden. Der Zapfen 39 ist mit einem verbreiterten zylindrischen Kopf 39a versehen. Der Kopf 39? ist in einem aus den beiden Hälften 40 und 41 bestehenden Lagerkörper drehbar gelagert. Die beiden Hälften 4o und 41 des Lagerkörpers sind durch Gewinde miteinander verbunden. Die Hälfte 41 des Lagerkörpers ist mit einer zylindrischen Vertiefung 42 versehen, in deren Windung ein Gewinde 43 eingeschnitten ist. Mit Hilfe dieses Gewindes wird die beschriebene Vorrichtung auf den mit einem entsprechenden Windezapfen versehenen Wischstock oder Wischlatte aufgeschraubt. Beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, daß der Tragkörper lomitsamt den Teilen 30, 36, 37 und 39 eine Drehung um die Mittellängsachse ausführt, während der Wischstock an dieser Drehung nicht teilnimmt. Die Nutgruppen 33a, 33 b, 33c dienen zum Einhängen der drei Wischpolster, die man zum Bekleiden des "Tragkörpers 1o benötigt. In Fig. 3 ist das in die Nutgruppe 33c eingehängte Wischpolster 18 dargestellt. Die Wischpolster werden also in das entsprechend gabelförmig ausgebildete Ende des Tragkörpers 1o eingehängt, wodurch das. Befestigen und Abnehmen der Wischpolster erheblich vereinfacht ist. Beim Hindurchstoßen des mit den drei Wischpolstern bekleideten Tragkörpers 1 o durch den Lauf kann der Tragkörper dem Drall der Züge folgen, weil er sich gegenüber dem Wischstock um seine Längsachse drehen kann.
  • Die bereits erwähnte Hülse 38 dient nun zum Festklemmen der freien (rechten) Enden der drei Wischpolster. Zu diesem Zweck ist das linke Ende der Hülse 38 mit einer kelchartigen Erweiterung 38a versehen. An der Innenwand dieser kelchartigen Erweiterung sind Zähne 43 angeordnet. Diese Zähne entsprechen Zähnen 44, mit denen das rechte konisch verjüngte Ende log des Tragkörpers und der eine Fortsetzung dieser Verjüngung bildende Teil 36 des Zapfens 3o .ausgestattet ist. Die Hülse 38 ist mit einem Winkelschlitz 45 versehen, in den ein auf dem Zapfen 37 befestigter Stift 46 hineinragt. Auf d_,ese Weise ist es möglich, die Hülse 38 in der Stellung festzulegen, die in Fig.2 dargestellt ist. Dies ist die Stellung, in der die freien Enden der Wischpolster zwischen den Zähnen 43 und 4.4. eingeklemmt sind und auf diese Weise festgehalten werden.
  • Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Ausführungsform praktisch nur dadurch, daß die kelchförmige Erweiterung der verschiebbaren Hülse 38 aus drei Federzungen 47, 48 und 49 besteht. Außerdem ist die Hülse 38 mit Hilfe von Schrauben 5o mit dem Zapfen 37 fest verbunden. Das Schließen des von den drei Federspreizen gebildeten Kelches erfolgt mit Hilfe einer verschiebbaren Hülse 51. Die in der Fig. 5 dargestellte geschlossene Stellung des Kelches wird durch Verschieben der Hülse 51 von rechts nach links erreicht. In dieser Stellung bleiben die betreffenden Teile von selbst stehen. Naturgemäß kann man die in Fig.5 dargestellte Lage der Hülse 51 durch geeignete Mittel, z. B. mit Hilfe eines Bajonettverschlusses, sichern. Wie die Fig. 2 und 5 lehren, ist die Anordnung so getroffen, daß die zum Festhalten der freien Enden der Wischpolster dienenden Vorrichtungen in der wirksamen Stellung über den Umriß des Tragkörpers nicht hinausragen. Eine Berührung dieser Teile mit der Laufmündung kann also nicht vorkommen.

Claims (3)

  1. PATL;NTANS1'hl`C:111's: 1. Vorrichtung zur Verwendung der Wischdochte von Waffen üblichen Kalibers zum Reinigen der Läufe von Waffen mit größerem Kaliber nach Patent 681 427, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendbarkeit des mit den Wischpolstern bekleideten Tragkörpers in Verbindung mit einem im Lauf hin und her bewegbaren Wischstock entweder die Gesamtlänge (L) des Tragkörpers (io) doppelt so groß ist wie die wirksame Länge (l.) der Wischpolster und die zur Verbindung der Wischpolster mit den Tragkörpern dienenden Querkanäle (15, 16) in der Mitte zwischen den Enden des Tragkörpers angeordnet sind oder zwischen dem Wischstock und dem ihm zugekehrten, als Kegel- oder Pyramiden stumpf ausgebildeten Ende (ioe') des Tragkörpers eine Klemmvorrichtung (38, 47) angeordnet ist. die durch Zusammenwirken mit dem kenelstumpf- oder pyramidenstumpfförmigen Ende (i o,) des Tragkörpers (io) die freien Enden der Wischpolster (18) festhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus einem verschiebbaren und in der wirksamen Stellung feststellbaren Kelch (38a) besteht, dessen Weite kleiner ist als der größte Durchmesser des Tragkörpers.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus mehreren Federspreizen (47) besteht, die z. B. mit Hilfe einer verschiebbaren Hülse (51) an das kegelstumpfförmige Ende (ioa) des Tragkörpers anpreßbar sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1153293B (de) * 1960-10-27 1963-08-22 Georg Frhr V Waldenfels Reinigungssystem fuer die Reinigung der Innenwandungen von Geschuetzrohren
WO2002044642A1 (en) * 2000-11-29 2002-06-06 Milfoam Oy Method and device for cleaning the barrel of the gun

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