DE705068C - Klaviermechanik, insbesondere fuer Kleinklaviere - Google Patents
Klaviermechanik, insbesondere fuer KleinklaviereInfo
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- DE705068C DE705068C DEM142256D DEM0142256D DE705068C DE 705068 C DE705068 C DE 705068C DE M142256 D DEM142256 D DE M142256D DE M0142256 D DEM0142256 D DE M0142256D DE 705068 C DE705068 C DE 705068C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
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- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
- G10C3/161—Actions specially adapted for upright pianos
- G10C3/163—Actions specially adapted for upright pianos the action being mounted in a plane below the keyboard
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Description
- Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere Beim Bau niedriger und schmaler Kleinklaviere ist die Anordnung einer möglichst einfachen und wenig Raum einnehmenden Anschlagsmechanik von großer Bedeutung. Bei dem gedrungenen Bau der Kleinklaviere ist es bisher immer sehr schwierig gewesen, unter Einlagerung der Mechanik unterhalb der Tasten die Bewegung der Tasten unter Benutzung des geringen zur Verfügung stehenden Raumes in einwandfreier und einfacher Weise auf die Hämmer zu übertragen. Man muß bisher Hilfstasten (Zwischenhebel) anfertigen, welche den Bau verwickelt gestalten und ihn in unnützer Weise verteuern.
- Die Erfindung geht aus von einer Klaviermechanik, bei der :eine mit einer einarmigen Taste fest verbundene Schwinge durch ein Zwischenglied auf das Unterglied der üblichen Hammermechanik einwirkt. Erfindungsgemäß besteht das Zwischenglied aus einem mit verstellbaren Armen versehenen und an der Schwinge und dem Unterglied befestigten Gelenk. Auf diese Weise läßt sich ein unmittelbarer Angriff von der Schwinge aus auf das Unterglied bewirken, so daß besondere Wippen und ähnliche Teile, die von unten her auf das Unterglied einwirken, vollkommen wegfallen können und wertvoller Raum. Arbeit und Material gespart wird.
- Der Angriffspunkt der Pilote wird gegenüber der alten Klaviermechanik an eine ganz neue Stelle gelegt, die Spielart ist eine genaue, sie besitzt sehr gute Repetitionsfähigkeit,. eine ausgezeichnete Modulationsfähigkeit und außerdem eine große Anschlagskraft.
- Wichtig bei der Bauart gemäß der Erfindung ist, daß vom Unterglied ab die normale Klaviermechanik Verwendung finden kann, weil für die Herstellung von Klaviermechaniken sehr teure Spezialmaschinen verwendet werden, so daß jede noch so kleine Änderung an einer Klaviermechanik den Bau neuer Maschinen notwendig machen würde, denn alle Mechanikteile müssen sich serienmäßig und billig herstellen lassen, um die Kosten für kleine moderne Instrumente niedrig zu halten. Gerade für die Kleinklaviere war die Herstellung einer zuverlässigen Mechanik bisher sehr teuer. Die Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt alle diese Schwierigkeiten, indem an der üblichen Mechanik nur das Unterglied etwas anders ausgestaltet wird, während die anderen geänderten Teile einschließlich der Gelenkpilote sich mit einfachen Mitteln serienmäßig billig und zuverlässig herstellen lassen.
- Auch wird dadurch, daß eine einarmige Klaviatur verwendet wird, in welche lediglich eine Abstrakte in einfacher Weise hineinzuleimen ist, eine bedeutende Vereinfachung erreicht, denn die Tastenhebel werden nicht mehr gekröpft, sondern gerade ausgeführt.
- Beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung in Fig. i und 2 veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. i eine Druck- und Fig. 2 eine Zugübertragung.
- Der einarmige: Tastenhebel a ist mit einer nach unten ragenden Abstrakte: b versehen. welche auf eine Gelenkpilote c einwirkt, die mit ihrem Lagerstück d verstellbar auf einem Stift e des Untergliedes f angeordnet ist. Der Stift c ist in das Unterglied f in schräger oder senkrechter Richtung eingeschraubt, so daß die Tastenbewegung durch die Abstrakte h. die Gelenkpilote e auf den Stifte und das Unterglied i übertragen wird, um letzteres zu drehen und die Bewegung durch den Stößer g in gewiihnlicher Weise so auf den Hammerh zii übertragen. Eine Reibung in der Gelenkpilote "wird dadurch vermieden, daß die Lagerung fast reibungslos in dünnwandigen Teilen erfolgt.
- Diese Ausführung gilt für eine Druckübertragung durch die Gelenkpilote. Die Anora nung läßt sieh aber auch so einrichten, daß die Gelenkpilote auf Zug wirkt. Bei dieser Ausführung nach Fig.2 ist die Abstrakte b in der Taste et so befestigt, daß ihr freies Ende oberhalb des Untergliedes/mehr nach dem Ende des Untergliedes zu befestigt ist, so daß zwischen Abstrakte b und Stifte die Gelenkpilote e eingeschaltet werden kann und in diesem Falle auf der entgegengesetzten Seite der Abstrakte b liegt wie in Fig. i.
- Wird bei dieser Ausführung die Taste a angeschlagen, so bewegt sich das Ende der Abstrakte h nach vorn und zieht die Gelenkpilote c mit, welche ihrerseits durch die Befestigungs- und Lagermutter @; das Lagerstück d mitnimmt, um dadurch das U nterglied f zur Beeinflussung von Stüßer und Hammer zu schwenken.
Claims (2)
1':1'fE\1'A\SPKÜCHL: i. Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere,
bei der eine mit einer einarmigen Taste fest verbundene Schwinge durch ein Zwischenglied
auf das Unterglied der üblichen Hammermechanik einwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenglied aus einem mit zweckmäßig verstellbaren Armen «-,(,) versehenen
und an der Schwinge (8) und dem Unterglied (i! befestigten Gelenk (c, d, e)
besteht.
2. Klaviermechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstelle
des Zwischengliedes (c, d, c i an die Schwinge (h) verlegt ist. ;. Klaviermechanik
nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkarm (e) mit einem einstellbaren
Lagerstück (d) zur Aufnahme des Gelenkarmes (c) versehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM142256D DE705068C (de) | 1938-07-15 | 1938-07-15 | Klaviermechanik, insbesondere fuer Kleinklaviere |
| DK58294D DK58294C (da) | 1938-07-15 | 1939-02-16 | Klavermekanik, navnlig til Smaaklaverer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM142256D DE705068C (de) | 1938-07-15 | 1938-07-15 | Klaviermechanik, insbesondere fuer Kleinklaviere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705068C true DE705068C (de) | 1941-04-17 |
Family
ID=7335022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM142256D Expired DE705068C (de) | 1938-07-15 | 1938-07-15 | Klaviermechanik, insbesondere fuer Kleinklaviere |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705068C (de) |
| DK (1) | DK58294C (de) |
-
1938
- 1938-07-15 DE DEM142256D patent/DE705068C/de not_active Expired
-
1939
- 1939-02-16 DK DK58294D patent/DK58294C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK58294C (da) | 1940-12-30 |
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