DE70494C - Vorrichtung zur Verhütung des Stürzens sowie des Durchgehens von Zugthieren an Fuhrwerken - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung des Stürzens sowie des Durchgehens von Zugthieren an Fuhrwerken

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DE70494C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70494D
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Original Assignee
A. J. SCHAEFER in London E., 37 Ettrick Street, Poplar
Publication of DE70494C publication Critical patent/DE70494C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die im Haupt-Patent Nr. 64852 beschriebene und beanspruchte Vorrichtung zur Verhütung des Stürzens, sowie des Durchgehens von Zugthieren an Fuhrwerken hat eine weitere Ausbildung erfahren, welche insbesondere darin besteht, die zum Aufrechthalten des Zugthieres dienenden Stangen in eine festere Verbindung mit dem Fahrgestell des Wagens zu bringen.
Die veränderte Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. 1 als an einem vierrädrigen Kutschwagen angebracht dargestellt.
A ist der Kutschkasten, welcher wie gewöhnlich von Federn A1 getragen wird, von denen jedoch nur die hinteren gezeichnet, die vorderen dagegen fortgelassen sind, um die den Gegenstand der Erfindung bildenden Theile besser erkennen zu lassen. B ist ein unter dem Kutschkasten von vorn nach hinten sich erstreckendes Gestell, welches mit seinen hinteren, eine Gabel bildenden Schenkeln mittelst der Bügel C1 nahe an den äufseren Enden der Achse C befestigt ist. Unterhalb des Kutschkastens A ist an der Gestellstange B eine Querstange B1 befestigt, an deren beiden Enden je ein Buffer B'2 von Gummi oder anderem elastischen Material befestigt ist. Nach vorn hin ist dann die Stange B aufgebogen, wie bei BB ersichtlich, dann wieder abwärts gekröpft (bei Β4) und hiernach bei Bs waagrecht gestaltet.- Dieser letztere Theil ist bei ΒΆ mit dem Vorderwagengestell D, welches zweckmäfsig eine halbkreisförmige Biegung bildet, drehbar verbunden. Das Gestell D ist mittelst der Bügel E1 auf der Vorderachse E des Wagens befestigt. Das Gestell D ist vorn nach oben aufgebogen und der aufgebogene Theil D1 ' ist mit dem waagrechten Theil durch Streben oder Stangen D3 zur Verstärkung des Gestelles verbunden.
Der Drehzapfen Ββ hat gleiche Drehungsachse mit dem Vorderwagengestell. An der Kröpfung B3 ist eine knieförmig gebogene Stange F befestigt, welche vor dem Kutschersitz G aufrecht hervorsteht und am oberen Ende wieder nach vorn umgebogen ist, um bei F1 mit einer Stange H drehbar verbunden zu werden. An den Stangen D] des Gestelles D sind Lager D4 angebracht, welche die Drehbolzen der Scheerbäume / aufnehmen; letztere können von gebräuchlicher Art sein.
J ist eine Stange, deren hinteres gegabeltes Ende mit je einer der Gabelstangen D1 im Gelenk D2 verbunden ist; am vorderen Ende dieser Stange J ist im Gelenk J1 eine Stange J2 befestigt, die sich nach oben umlegen läfst, aber nicht unter die in der Zeichnung angegebene Lage herabsinken kann. Das Vorderende dieser Stange J2 ist nach oben auf- und nach rückwärts ein wenig umgebogen; bei Js ist das umgebogene Ende mit der Stange K gelenkig verbunden, deren anderes Ende mit dem Handhebel K1 verbunden ist. Letzterer hat seinen Drehpunkt bei K- an der Stange J,

Claims (1)

  1. wo auch die bereits erwähnte Stange H gelenkig befestigt ist. Der Drehzapfen F1 der Stange H hat mit dem Drehzapfen Bß und dem Drehpunkt des Vorderwagengestelles gleiche Achsenlinie.
    Am vorderen Ende der Stange J- ist eine Kette L befestigt, deren beide Enden an den Gurt L1 angehängt sind. Eine zweite Kette Z,2 geht vom Gelenkpunkt J1 aus und ist am Gurt Ls befestigt. Die Gurte L1 und L3 sind am Scheerbaum I befestigt und das Pferd kann auf gebräuchliche Weise angeschirrt sein.
    Wenn das Pferd stolpert oder ausgleitet, so wird es durch den Apparat selbst verhindert, zu stürzen; der Kutscher kann dann durch Anziehen des Handhebels K1 den vorderen Theil der Stange J'2 im Gelenk J1 aufrichten und folglich mittelst der Kette L den Vorderkörper des Thieres aufrechthalten, bis es wieder festen Fufs gefafst hat.
    Zeigt das Pferd Neigung, durchzugehen, so zieht der Kutscher gleichfalls den Hebel K1 an, hebt dadurch den Vordertheil des Pferdes empor und dessen Vorderfüfse vom Boden ab, so dafs das Thier nicht weiterlaufen kann.
    Die Kette L'2, welche am Gurt L3 befestigt ist, dient dazu, das Pferd an seinem hinteren Theil zu halten, wenn die Hinterfüfse ausgleiten ; es wird also auch in diesem Falle das Stürzen des Thieres verhütet.
    Pa tenτ-Ansρruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 64852 geschützten Vorrichtung zur Verhütung des Stürzens, sowie des Durchgehens von Zugthieren, dadurch gekennzeichnet, dafs die über dem Thier (oder den Thieren) angeordnete Stange (J) gelenkig an dem Vorderwagengestell (D D1J befestigt ist, welches drehbar mit einem unter dem Wagen befindlichen, die Hinterachse umfassenden Gestell (B B3 B^) in Verbindung steht, das seinerseits durch die Gestellstange (F), Gelenkstange (H), den Handhebel (K1J und die Zugstange (K) mit der Stange J verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70494D Vorrichtung zur Verhütung des Stürzens sowie des Durchgehens von Zugthieren an Fuhrwerken Expired - Lifetime DE70494C (de)

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