DE24628C - Dünger-Auffang-Vorrichtungen für Reit- und Zugthiere - Google Patents
Dünger-Auffang-Vorrichtungen für Reit- und ZugthiereInfo
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- DE24628C DE24628C DENDAT24628D DE24628DA DE24628C DE 24628 C DE24628 C DE 24628C DE NDAT24628 D DENDAT24628 D DE NDAT24628D DE 24628D A DE24628D A DE 24628DA DE 24628 C DE24628 C DE 24628C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K23/00—Manure or urine pouches
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht im Gegensatz zu dem bereits früher
den Pferden angehängten Mistbeutel (s. Patentschrift No. 13365) aus einem steifen Tornister
A, welcher, oben am Schwanzriemen bezw. über dem Rücken des Thieres fortlaufend,
am Sattelgurt und an seinem unteren Ende an dem Hintergeschirr unverrückbar befestigt
ist.
Die eine Seite des Tornisters schmiegt sich genau den Contouren des Thierhintertheiles an,
ist weich gepolstert und am oberen Ende mit einem passenden Ausschnitt versehen, so dafs
die Excremente in ihn hineinfallen müssen.
An dem offenen Boden des festen Tornisters ist ein am unteren Ende ebenfalls offener
Schlauch B, Fig. 1 und 2, von Leder, Segeltuch etc. befestigt, welcher sich nach unten
verjüngt und bei Thieren, welche nicht an Wagen etc. gespannt sind, auf der äufseren
Seite einfach umgeklappt und mittelst des Knopfes K und der Oese ο oder Schnalle
unter dem Schwanz oben an der dem Thiere entgegengesetzten Tornisterseite befestigt wird.
Das Thier trägt nun seine Excremente in dem Tornister mit sich, bis an passender Stelle
die Entleerung desselben durch Lösen der zuletzt erwähnten Befestigung und durch das erfolgende
Heruntersenken des Schlauches bewirkt wird.
Der Inhalt fällt einfach heraus, ohne dafs die den Schlauch führende Hand sich hierbei
beschmutzen kann. Dann wird der Schlauch wieder oben am Tornister befestigt. Es ist
dies eine grofse Erleichterung gegen den früher angewendeten Sack, der bei jeder Entleerung
von dem Thiere erst abgeschirrt werden mufste. Eventuell kann der Tornister auch mit einer
Klappe bezw. einem Schieber an seinem unteren Theil versehen sein, welche behufs Entleerung
geöffnet wird. Der Schlauch fällt dann fort.
Bei Thieren, welche an Wagen oder Schlitten gespannt sind, mündet der sich verjüngende
Schlauch auf oder unter der Wagenscheere in einen an letzterer festsitzenden Kasten c, Fig. 2
bis 6, in den die Excremente aus dem Schlauch fallen.
Da dieser Kasten fest an der Scheere befestigt ist, so macht er alle Bewegungen der
Scheere mit.
An der oberen Kastenseite ist eine Führung, Fig. 6, angebracht, worin der Schlauch hin-
und hergleitet.
In der nöthigen Spannung wird dieser Schlauch durch ein hinter dem Kasten angebrachtes
Gegengewicht ggl, Fig. 2, 4 und 5,
erhalten, mag das Zugthier vor-, rück- oder seitwärts Bewegungen machen.
Es ist nicht nöthig, dafs das Zugthier einen Tornister trägt, der Dünger kann einfach aufgefangen
und in den Kasten geleitet werden durch ein an dem Kasten angebrachtes steifes Rohr, welches, schräg aufwärts gehend, bis in
die Höhe des Mastdarmes reicht und ca. 5 cm von demselben endet.
An seinem oberen Mundstück ist das Rohr stark gepolstert, so dafs das Thier sich niemals
daran beschädigen kann.
Damit die Entfernung des Mundstückes vom Thier eine stets gleiche bleibe, mag das Thier
vor-, rück- oder seitwärts gehen, wird das auf
dem Düngerkasten in Führung hin- und hergleitende Rohr an einer Kette h ohne Ende,
Fig. 3, befestigt. Diese läuft über eine unter der Deichselspitze angebrachte Rolle r (in Führung)
und über eine zweite, seitwärts hinter dem Düngerkasten befestigte Rolle i und ist
am Sattelgurt angeschnallt.
Das Thier mag sich nun bewegen wie es will, das Auffangerohr mufs stets diesen Bewegungen
folgen und bleibt immer gleich weit von dem Thiere entfernt.
Der Schwanz des Thieres liegt über dem Rohr und kann völlig frei von dem Thiere benutzt
werden.
Eventuell kann die Kette ohne Ende auch wegfallen; es wird dann der Düngerkasten unter
dem Wagen an vier Ketten aufgehängt (wie die Schiffchen) und eine kurze Kette am Sattelgurt
des Thieres und an dem vorderen Ende des frei schwingenden Kastens befestigt, Fig. 4.
Geht das Thier vorwärts, so wird dadurch der Kasten mit dem fest an ihm sitzenden Rohr
nach vorn gezogen; steht das Thier, so geht der Kasten in seine natürliche Lage zurück.
Durch ein hinter dem Düngerkasten angebrachtes Gegengewicht g1 wird beim Rückwärtsgehen
des Thieres die entsprechende Kasten- und Rohrbewegung bewirkt.
Gestatten die Schwanzverhältnisse des Thieres nicht,· das Auffangestück bis zur Höhe des
Darmes zu führen, oder ist dies aus anderen Gründen nicht erwünscht, so kann das etwas
breiter construirte Auffangemundstück, welches den Urin durch angebrachte Löcher abfliefsen
läfst event, in Form einer Auffangeplatte etwa
in Kniehöhe enden, Fig. 5 und 6.
Der oben beschriebene Tornister und Schlauch können aus Pferdefell gefertigt sein, mit Haaren
von derselben Farbe wie das angeschirrte Thier, so dafs der Tornister wenig auffällig erscheint.
In jedem der oben angegebenen Fälle ist der Thierschwanz nicht belastet, wie dies bei
dem in der Patentschrift No. 13365 beschriebenen Mistbeutel der Fall ist, sondern kann
völlig frei functioniren.
Claims (3)
1. Excrementenfänger für Pferde etc., bestehend
aus einem mit nach oben legbarem Schlauch (oder durch Klappe pp verschlossenen)
versehenen Tornister.
2. Excrementenfänger, bestehend aus einem am Geschirr befestigten, durch Gewicht ausbalancirten
Schlauch B, welcher in einen unter dem Wagen stabil befestigten oder durch Gewichte und Ketten nach Mafsgabe
der Bewegung des Thieres ausbalancirten Kasten c, Fig. 2 bis 6, mündet, welcher
zum Aufsammeln der Excremente des Thieres dient.
3. Durch Gewichte und Ketten ausbalahcirter, unter der Deichsel angebrachter, mit Ventilationsklappe
bezw. Dunstrohr versehener Excrementensammelkasten c, welcher mit einem Auffangerohr versehen ist, das bis
dicht unter den Mastdarm des Thieres reicht, oder mit einer Platte versehen ist,
welche etwa in Kniehöhe endet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24628C true DE24628C (de) |
Family
ID=301112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24628D Active DE24628C (de) | Dünger-Auffang-Vorrichtungen für Reit- und Zugthiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24628C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3445925A1 (de) * | 1984-12-17 | 1986-07-24 | Zwick, Joachim, 4600 Dortmund | Taxi, insbesondere fuer die personenbefoerderung in verkehrsberuhigten zonen und erholungsgebieten |
| WO2010084232A1 (es) | 2009-01-26 | 2010-07-29 | Hernandez Ramirez Jose | Sistema de recogida de heces de equino |
| IT201900023307A1 (it) * | 2019-12-06 | 2021-06-06 | Carlotta Buonomini | Sacca escrementi per cavalli |
-
0
- DE DENDAT24628D patent/DE24628C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3445925A1 (de) * | 1984-12-17 | 1986-07-24 | Zwick, Joachim, 4600 Dortmund | Taxi, insbesondere fuer die personenbefoerderung in verkehrsberuhigten zonen und erholungsgebieten |
| WO2010084232A1 (es) | 2009-01-26 | 2010-07-29 | Hernandez Ramirez Jose | Sistema de recogida de heces de equino |
| US20110277705A1 (en) * | 2009-01-26 | 2011-11-17 | Jose Hernandez-Ramirez | Equine faeces collection system |
| IT201900023307A1 (it) * | 2019-12-06 | 2021-06-06 | Carlotta Buonomini | Sacca escrementi per cavalli |
| WO2021111381A1 (en) * | 2019-12-06 | 2021-06-10 | Buonomini Carlotta | Bag for collecting droppings |
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