DE704272C - Spinnspindle mit abnehmbarem Aufsatz - Google Patents

Spinnspindle mit abnehmbarem Aufsatz

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DE704272C
DE704272C DEST57137D DEST057137D DE704272C DE 704272 C DE704272 C DE 704272C DE ST57137 D DEST57137 D DE ST57137D DE ST057137 D DEST057137 D DE ST057137D DE 704272 C DE704272 C DE 704272C
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DE
Germany
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attachment
spindle
recesses
whorl
coupling
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Expired
Application number
DEST57137D
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English (en)
Inventor
Carl Staufert
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Individual
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/16Arrangements for coupling bobbins or like to spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinnspindel mit abnehmbarem Aufsatz Die Erfindung bezieht sich auf eine Spinnspindel mit abnehmbarem Aufsatz, der zwecks Selbsteinstellens in die freie Achse mit radialem Spiel auf der Spindel angeordnet und auf dieser sowohl gegen Drehen nach jeder Richtung hin als auch gegen unbeabsichtiges Abziehen gesichert ist.
  • Bei einer bekannten Spindel dieser Art wird der an seinem unteren Ende radiales Spiel gegenüber der Spindel besitzende Spindelaufsatz gegen Drehen dadurch gesichert, daß am unteren Ende des Aufsatzes klauenartige Teile vorgesehen sind, die in entsprechend ausgebildete Gegenklauen des Wirtels eingreifen. Die Sicherung des Aufsatzes gegen Längsverschieben erfolgt hierbei durch an der Spitze der Spindel angeordnete Befestigungsmittel, z. B. eine Schraube, einen Bajonettverschluß o. dgl., durch welche der Aufsatz mit seinem oberen konisch gestalteten Führungsteil fest gegen die Spindel angepreßt wird. Bei einer solchen Verbindung des Aufsatzes mit der Spindel können sich aber die Befestigungsmittel für den Aufsatz infolge der beim Anlassen und Bremsen der Spindel auftretenden Stöße lösen, so daß der Sitz des Aufsatzes auf der Spindel sich lockert. Auch ist das Abnehmen des Aufsatzes bei Verwendung einer Schraube als Befestigungsmittel verhältnismäßig umständlich, da hierzu erst die Schraube gelöst werden muß.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die nachgiebige Befestigung und die Dreh-und Abziehsicherung des Aufsatzes gegenüber der Spindel durch radial elastisch angeordnete Kupplungsglieder bewirkt wird, die den Aufsatz nicht selbsttätig, sondern erst nach Zurückdrücken freigeben.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man den Aufsatz leicht auf die Spindel aufstecken und davon abnehmen kann. Ferner ist die Gefahr beseitigt, daß die Befestigungsmittel für den Aufsatz sich selbsttätig lösen und der Sitz des Aufsatzes locker wird. Ein Lösen des Aufsatzes ist nur möglich durch unmittelbares Zurückdrucken der elastisch angeordneten Kupplungsglieder.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform besteht darin, daß als Kupplungsglieder unter Federdruck stehende Knöpfe vorgesehen sind, wie solche bei Spindeln zum Halten von Spulen bereits bekannt sind, die aber beim Erfindungsgegenstand in Aussparungen des Aufsatzes und Spindelwirtels eingreifen und zum Lösen des Aufsatzes von außen her zurückschiebbar sind.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind als Kupplungsglieder am oberen oder unteren Ende des Aufsatzes Kupplungslsebel vorgesehen. die. durch ein unter Federdruck stehendes, achsgleich zur Spindel angeordnetes Druckstück mit Nuten oder Aussparungen der Spindel bzw. des Wirtels im Eingriff gehalten werden und durch Zurückdrücken des Druckstückes zum Lösen des Aufsatzes aus den Nuten oder Aussparungen entfernbar sind.
  • In der Zeichnung ist eine Spindel mit abnehmbarem Aufsatz dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Spindel und den Aufsatz iiii Längsschnitt, Fig.2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, Fig.3 eine Seitenansicht des Wirtels.
  • F ig. .I eine andere Ausfiihrungsforin, bei der die Kupplungsglieder in Höhe der Spindelspitze angeordnet sind, Fig.5 eine ähnliche Ausführungsform wie Fig.4, bei der die Kupplungsglieder am unteren Ende des Aufsatzes angeordnet sind, Fig. 6 und 7 die Anordnung der Kupplungsnuten am oberen Spindelende in Seiten-und Vorderansicht.
  • In allen Figuren bedeutet i den Spindelschaft, 2 den Wirtel. Der Wirtel2 ist auf dein mittleren Teil 3 der Spindel befestigt. Der Wirtel trägt ein nach oben stehendes Rohrstück :I, das mit dein W irtel aus einem Stück bestehen kann oder, wie dargestellt, stramm aufgesetzt ist. Dieses Rohrstück kann zugleich als sog. Anspinnbecher dienen.
  • Der Aufsatz 5 kann aus Leichtmetall, Kunststoff oder irgendeinem anderen geeigneten Werkstoff bestehen und besitzt am unteren Ende einen Teil 6. der mit geringem Spiel in das Rohrstück - eingeschoben ist. Der obere Teil des Aufsatzes ist durch eine Führung 7 am Spindelschaft i geführt.
  • Gemäß Fig. i bis 3 ist der Aufsatz 5 isiit dem Rohrstück 4 durch Knöpfe 8 gekuppelt, die unter Wirkung von Federn 9 stehen. Die Knöpfe 8 besitzen einen Rand io, der in einer nach innen erweiterten Bohrung oder Aussparung t i geführt ist, so daß der Knopf nur bis zu einem gewissen Punkt nach außen vortreten kann. der nicht oder nur unerheblich über den Teil 4. vorsteht. Die Knöpfe 8 «-erden durch die Federn 9 nach außen gedrückt, die sich nach innen gegen eine Hülse 12 legen.
  • Man kann die Aussparungen i i für die Knöpfe 8 auch so herstellen, daß man die Aussparung i i am Grunde mit einer Hinterdrehung versieht und den Führungsteil der Knöpfe S nach innen hinterdreht sowie die Knöpfe finit einem nachgiebigen Rand versieht, der nach (lern Einsetzen durch Druck auseinandergepreßt wird, so daß er sich gegen den inneren Rand der Bohrung legt und so ein Herausspringen der Knöpfe vermeidet. l n diesem Falle erübrigt sich die Anwendung einer besonderen Hülse 12, da es nicht erforderlich ist. zum Einsetzen der Knöpfe 8 den Aufsatz 5 an dieser Stelle völlig zu durchbohren.
  • Beim Aufschieben des Aufsatzes 5 werden die Knöpfe 8 nach innen gedrückt, so daß man den unteren Aufsatzteil 6 in das Rohrstück d einschieben kann, worauf bei Erreichen der Endstellung die Knöpfe 8 in Bohrungen 14 des Teiles .I einschnappen. Hierdurch ist der Aufsatz sowohl gegen Drehen als gegen Abziehen gesichert. Der obere Teil des Aufsatzes liegt mit der Führung 7 am Spindelschaft i an, der an dieser Stelle in an sich bekannter \-Veise noch eine haarnadelförinige Feder 1,5 tragen kann.
  • Wünscht man auf der gleichen Spindel Kettgarn herzustellen, so kann man ohne weiteres die Aufsätze 5, die nach Durchmesser, Steigung und Länge verschieden sein können, aufschieben, die dann mittels der Klemm-und Kupplungsmittel 27 die Kettgarnhülse sichern. Infolge der lösbaren Kupplungseinrichtung kann man in kürzester Zeit die Aufsätze aufsetzen und wieder entfernen bzw. austauschen, so daß die Betriebspausen zur Umstellung einer Spinnmaschine auf das kleinste Maß beschränkt sind. Das Abziehen des Aufsatzes erfolgt in der Weise, daß man mit der Hand oder mittels eines besonderen Werkzeuges die Knöpfe 8 zurückdrückt und dann den Aufsatz abzielst.
  • Gemäß Fig. d. ist der Aufsatz 5 an seinem oberen Ende mit einer Kupplungseinrichtung versehen, die folgendermaßen ausgebildet ist: In dem Aufsatz 5 sitzt ein Körper 30 mit einer Bohrung 31 für den Spindelschaft i. In dem Körper 30 sind zwei oder mehrere Längsnuten 32 vorgesehen, in denen Kupplungsbebe133 urn eine durch einen Ring gebildete Achse 34 schwingbar liegen. Am unteren Ende besitzen die Hebel 33 Nasen 35, welche in Tangentialnuten 37 (Fig. 6 und 7) eingreifen. Die oberen Enden 38 der Hebel 33 sind hakenartig nach innen gebogen und liegen im Bereich eines Druckstücks 39, das unter der Wirkung einer Feder 4o steht. Das Druckstück 39 sitzt an einem Druckknopf 41, welcher in dem Körper 30 mit etwas Spiel derart geführt ist, daß das Druckstück 39 kleine Querbewegungen ausführen kann, an denen die Hebel 33 teilnehmen können. Der Druckknopf 41 besitzt einen kleinen schrägen Rand 42, welcher von außen über die hakenartigen Enden 38 der Hebel 33 greift und beim Niederdrücken des Druckknopfes 41 die oberen Enden 38 der Hebel 33 nach der Mitte drückt. Hierbei werden die Nasen 35 aus den Nuten 37 gelöst. Um ein Herausfallen der Hebel 33 aus dem Körper 3o bei abgenommenem Spindelaufsatz zu vermeiden, sind unterhalb der Nasen 35 kleine Vorsprünge 43 vorgesehen, die sich gegen die Stirnenden der Ausfräsungen 32 legen.
  • Die in Fig. 4 dargestellte lösbare Kupplung zwischen Aufsatz und Spindel kann sinngemäß auch am unteren Ende des Aufsatzes 5 angeordnet werden. In diesem Falle ist im Aufsatz 5 ein Körper 30' fest eingesetzt, in dein die Kupplungshebel 33' in ähnlicher Weise beweglich angeordnet sind wie nach Fig. 4. Die Nasen 35' greifen in Aussparungen 47 am Wirtelhals ein. Vorteilhaft werden neben den Aussparungen 47 noch Nuten .:E8 im Wirtelhals vorgesehen, in welche die Hebel 33' mit reichlichem Spiel ragen.
  • Zum Spreizen der Hebel 33' dient das Druckstück 39', das am Knopf 4i'-im Innern des Aufsatzes 5 sitzt. Der Knopf 41' steht unter dein Einfluß einer Feder 40', die bestrebt ist, ihn nach oben zu drücken. Zum Niederdrücken des Knopfes 41' sind im Aufsatz 5 Schlitze 49 o. dgl. vorgesehen, durch welche man mittels eines Stiftes am Knopf 41' angreifen kann. Es können auch an dem Knopf 41' Vorsprünge o. dgl. angebracht sein, welche sein Verschieben ohne Anwendung besonderer Werkzeuge gestatten.
  • Man kann auch das Druckstück 39 als Exzenter ausbilden und durch Drehen des Knopfes 41 die Hebel 33 bewegen. Ebenso können im Knopf 41 Spiralnuten vorgesehen sein, die an die Enden 38 der Hebel 33 angreifen. Die Aufsätze werden ebenso wie in Fig. i mit elastischen Gliedern zur Mitnahme der Hülsen versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spinnspindel mit abnehmbarem Aufsatz, der zwecks Selbsteinstellens in die freie Achse mit radialem Spiel auf der Spindel angeordnet und auf dieser sowohl gegen Drehen nach jeder Richtung hin als auch gegen unbeabsichtigtes Abziehen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Befestigung und die Dreh-und Abziehsicherung des Aufsatzes gegenüber der Spindel durch radial elastisch angeordnete Kupplungsglieder bewirkt wird, die den Aufsatz nicht selbsttätig, sondern erst nach Zurückdrücken freigeben. a. Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsglieder unter Federdruck stehende Knöpfe (8) vorgesehen sind, die in Aussparungen des Aufsatzes und Spindelwirtels (i i und 14) eingreifen und zum Lösen des Aufsatzes von außen her zurückschiebbar sind. 3. Spindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsglieder am oberen oder unteren Ende des Aufsatzes Kupplungshebel (33 bzw. 33') vorgesehen sind, die durch ein unter Federdruck stehendes, achsgleich zur Spindel angeordnetes Druckstück (39 bzw. 39') mit Nuten oder Aussparungen der Spindel bzw. des Wirtels (37 bzw. 47) im Eingriff gehalten werden und durch Zurückdrücken des Druckstückes zum Lösen des Aufsatzes aus den Nuten oder Aussparungen entfernbar sind.
DEST57137D 1938-02-18 1938-02-18 Spinnspindle mit abnehmbarem Aufsatz Expired DE704272C (de)

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DE (1) DE704272C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006767B (de) * 1954-06-18 1957-04-18 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Zylindrischer Spulenhalter fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006767B (de) * 1954-06-18 1957-04-18 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Zylindrischer Spulenhalter fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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