DE7040887U - Fahrbare Rubenziehmaschine mit Boden lockerer - Google Patents

Fahrbare Rubenziehmaschine mit Boden lockerer

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DE7040887U
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loosener
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Description

WILHELM KEMPER KG - L A N DM A S CHI N E N F A B R I K · STADTLOHN (WESTF.)
Stadtlohn, den 2.11.1970
Fahrbare Rübenziehmaschine mit Bodenlockerer
Die Neuerung betrifft eine fahrbare Rübenziehmaschine mit zwei gegenläufig entgegen der Roderichtung arbeitenden Ziehelementen mit einem meißelartigen Bodenlockerer.
Bei derartigen Rübenziehmaschinen werden die Rüben von den Ziehelementen an ihrem Blatt aus den Boden gezogen oder gerauft und anschließend an ihrem Blatt hängend von den Ziehelemencen z.B. Riemen einer Köpfvorrichtung zugeführt. Je nach der Art der Rüben und den gegebenen Bodenverhältnissen ist es erforderlich, die Rüben im Boden zu lockern, damit das Blatt nicht durch die Ziehorgane von den Rübenköpfen abgerissen wird.
Es sind bereits zur Erfüllung dieser Erforderniss*e fahrbare Rübenziehmaschinen mit zwei gegenläufig entgegen der Roderichtung arbeitenden Ziehelementen mit einem Bodenlockerer bekannt, bei denen der Bodenlockerer, der am Hauptrahmen der Rübenziehmaschine befestigt ist, die Rüben aus dem Boden hebt, wenn die Ziehelemente die Rüben aus dem Boden ziehen. Als nachteilig erweist sich bei dieser Art von Bodenlockerern die getrennte Aus-
Femruf: Kennzahl 02583 - s2A4ie8ft%1-^^8|hyeiber: 0893426 - Postfach 380
Blatt 2 zum Brief vom 2.11.1970 an das Deutsche Patentamt, München
hebung des Bodenlockerers und der Ziehelemente durch zwei Stellhebel. Ebenfalls liegt der Befestigungspunkt des Bodenlockerers ungünstig, so daß Verbiegungen auftreten, die zum Ausfall der Maschine führen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aushebung und die Befestigung des Bodenlockerers an der Rübenziehmaschine so zu wählen, daß vorstehende Nachteile beseitigt werden.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bodenlockerer an der Aufhängung des Lauf- und Stützrades abgestützt und gemeinsam mit der Stellvorrichtung der Ziehelemente in Arbeits- und Transpoifcstellung gebracht werden kann* Hierbei ist neuerungsgemäß der Bodenlockerer in etwa L-förmig ausgebildet, wobei der längere Schenkel des "L" den eigentlichen Meißel zum Auflockern des Bodens darstellt. Die Bohrung bzw. die Bohrungen durch welche der Bodenlockerer auf der Achse des Lauf- und Stützrades drehbar gelagert und abgestützt ist, befinden sich etwa in dem Bereich, in dem die beiden Schenkel des "L" zusammenstoßen. An dem zweiten Schenkel des Bodenlockerers, der nicht als Meißel ausgebildet ist, befindet sich am äußeren Ende ein Bolzen oder dgl., an dem die einzelnen Hebel für das Einsetzen und das Ausheben des Bodenlocjcerers mit einem Stellhebel angeordnet sind. Wichtig bei den einzelnen Hebeln sind die Längenverhältnisse der Hebel selbst und die in den Hebeln vorgesehenen Langlöcher, darait die Ziehelemente der Rübenzienmasciiine in Bodennähe unabhängig von dem Bodenlockerer vertikal beweglich sind. Der Bodenlockerer wird hierbei am Rahmen der Maschine gegengestützt, so daß die
Blatt 3 zum Brief vom 2.11.1970 «n das Deutsche Patentamt, München
Eindringtiefe im Erdboden nach vorheriger Einstellung konstant bleibt.
Ein Ausführungsbei3pielt der Neuerung ist in den Zeichnungen dargeet-ellt und wird im folgenden näher beBnhT-ifiben: E-3 z
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils einer Rübenziehmaschine mit Bodenlockerer in Arbeitsstellung (Handhebelbetätigung)
Fig. 2 den Gegenstand von Fig. 1 in der Transportstell— . · (Handhebelbetätigung)
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teils einer Rübenziehmaschine in Arbeitsstellung (Hydraulikaushebung)
Fig. 4- den Gegenstand von Fig. 3 in der Transportstellung (Hydraulikaushebung)
Wie in Fig. 2 ersichtlich wird die Rübenziehmaschine 1 einseitig von dem Stütz- und Laufrad 2 getragen. Dieses ist auf der Achse 3 gelagert. Die Achse 3 ist wiederum an einem Hebel 4-, der mit dem Stellhebel 5 eine Einheit bildet auf einem Bolzen 6, der an dem Stellsegment 7, welches am Hev.ptrahmen 8 der Rübenziehmaschine 1 angebracht ist, befestigt. Der Stellhebel 5 wird in den einzelnen Stellungen durch einen Federbolzen in dem Stellsegment 7 gehalten. Wie weiter in Fig. 2 ersichtlich, wird der Bodenlockerer 9 durch ein Gestänge 10, welches an der einen Seite ein Langloch 11 und an der anderen Seite mehrere Eohrungen 12 aufweist, am Stellhebel 5 in Transportstellung gebracht.
Blatt 4 zum Brief vom 2.11.1970 " ' an das Deutsche Patentamt, München
Das Gestänge 10 stützt sich hierbei an dem Anschlag 13 in dem Lnngloch 11 an dem Bolzen H am Stellhebel 5 ab. Soll d:le Rübenziehmaachine 1 hinter einem Schlepper (nicht dargestellt) auf dem Felde eingesetzt werden, so wird der Stellhebel 5 nach vorne in Fahrtrichtung der Rübenziehmaschine 1 bewegt. Hierbei rollt das Stütz- und laufrad 2 gegenüber dem Gestell der Rübenziehmaschine 1 nach hinten (entgegen der Fahrtrichtung). Der Meißelteil 15 des Bodenlockerers 9 nähert sich hierbei dem Erdboden und dringt schließlich in diesen ein, bis der Bolzen 16 i dem Langloch 17 des Gestänges 18 zum Anschlag 19 kommt, (siehe Fig. 1). Die Achse 3 erweist sich hierbei als Drehpunkt des Bodenlockerers 9. Die Ziehelemente 20 können jetzt noch tiefer (in Erdbodennähe) eingestellt werden, ohne daß der Bodenlockerer 9 eine andere Stellung im Erdboden einnimmt. Soll die Steilheit des Bodenlockerers 9 verändert werden, so sind in dem Bodenlockerer 9 zusätzliche Bohrungen 21 vorgesehen. Das Ausheben des Bodenlockerers 9 in die Transportstellung erfolgt in umgekehrter Weise, in dem der Stellhebel 5 wieder nach hinten bewegt wird.
In Fig. 3 und 4 wird ein abgeändertes Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt, welches im Prinzip dem vorstehenden Ausführungsbeispiel gleicht. Der Stellhebel 5 ist hierbei verkürzt worden und die Betätigung desselben erfolgt jetzt über einen Hydraulikzylinder 22, der vom Schlepper aus über ein Stellventil betätigt werden kann.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
Blatt 5 lumBriefvotn 2.11.1970 " an das Deutsche Patentamt, München
darin, daß nur mit einem Stellhebel bzw. einem Hydraulikzylinder die Ziehelei. :nte und der Bod- lockerer zum Teil unabhängig voneinander eingestellt werden könne-..- Ebenfalls ist der Winkel des Meißelteils vom Bodenlockerer zum Erdboden statisch gesei^n sehr günstig, da das Stütz- und Laufrad und damit auch die Abstützung des Bodenlockerers verhältnismäßig weit hinter dem Ziehbereich liegt.

Claims (7)

Schützer... Sprüche
1. FahrV .· Rübenziehmaschine mit zwei gegenläufig entgegen der Roderichtung arbeitenden Ziehelementen mit einem meißelartigen Bodenlockerer, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenlockerer (9) an der Aufhängung des Lauf- und Stützrades (2) abgestützt und gemeinsam mit der Stellvorrichtung der Ziehelemente in Arbeits- und Transportstellung gebracht werden kann.
2. Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung des Bodenlockerers (9) auf der Achse (3) des Lauf- und Stützrades (2) erfolgt, wobei die Achse (3) den Drehpunkt des Bodenlockerers (9) bildet.
3· Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenlockerer (9) in etwa L-förmig ausgebildet ist und der Dreh- und Befestigungspunkt des Bodenlockerers (9) dort liegt, wo die beiden Schenkel des "L" zus ammentreffen.
4. Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebung des Bodenlockerers (9) und der Ziehelemente mittels eines Stellhebels (5) oder eines vom ziehenden Fahrzeug aus stellbaren Hydraulikzylinders (22) erfolgt.
5. Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1 bis 4»dadurch ge-
kennzeichnet* daß der Bolzen (H) des Stellhebels (5, 5') in dem Langloch Ί1) des Gestänges (10) beweglich ist, so daß die Ziehelemente der Rübenziehmaschice (1) in Bodennähe unabhängig von dem Bodenlockerer (9) vertikal einstellbar sind.
6. Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Abstützung des Bodenlocker^rs (9) über eine angelenkte Stange (13) am Hauptrahmen (8) der Rübenziehmaschine (1) vorgesehen ist, die für eine konstante Eindringtiefe des Bodenlocicerers (9) ins Erdreich garantiert.
7. Fahrbare Rübenziehmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenlockerer (9) we.: i...re Bohrungen (21) aufweist, mittels derer die Steilheit des Bodenlockerers (9) zum Erdboden eingestellt werden kann.
WILHELM ZEMPER KG - LANDMASCHINEN^ABRIK
DE7040887U Fahrbare Rubenziehmaschine mit Boden lockerer Expired DE7040887U (de)

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