DE70357C - Ausstofs- und Glättmaschine für Leder - Google Patents

Ausstofs- und Glättmaschine für Leder

Info

Publication number
DE70357C
DE70357C DENDAT70357D DE70357DA DE70357C DE 70357 C DE70357 C DE 70357C DE NDAT70357 D DENDAT70357 D DE NDAT70357D DE 70357D A DE70357D A DE 70357DA DE 70357 C DE70357 C DE 70357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
tool
thinning
pendulum
straightening machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT70357D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. SEEGER in Berlin N., Prinzenallee 83, und F. JEROMIN in Berlin N., Schwedenstrafse 19
Publication of DE70357C publication Critical patent/DE70357C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Bei den vorhandenen Maschinen zum Ausstdfsen und Glätten'von Leder ist das Werkzeug am Endpunkt eines schwingenden Pendels befestigt und beschreibt daher einen Kreisbogen. Das zu bearbeitende Leder mufs daher auf einer entsprechend geformten, gekrümmten Unterlage ausgespannt werden und hat dadurch erfahrungsgemäfs das Bestreben, ungleiche Spannungen zu bekommen und wellig zu werden, Mängel, die in ihrem ganzen Umfange zu Tage treten, wenn ein so bearbeitetes Leder bei weiterer Verarbeitung in Streifen geschnitten wird, indem diese Streifen sehr bald schief und krumm werden.
Diese Mängel fallen fort, sobald die Haut beim Ausstofsen bezw. Glätten auf eine ebene Fläche gespannt wird. Naturgemäfs mufs aber dann auch das arbeitende Werkzeug eine geradlinige Bewegung ausführen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung, vermöge deren unter Beibehaltung der im übrigen sehr zweckmäfsigen Verbindung des Werkzeuges mit einem hin- und herschwingenden Pendel dieses Werkzeug geradlinig geführt wird. Die eigentümliche Aufhängung des Pendels gestattet aufserdem noch, das Werkzeug bei der Bearbeitung je nach Bedarf unter gröfserem oder geringerem Druck gegen die zu bearbeitende ' Haut zu pressen. Endlich läfst sich mit Leichtigkeit das Werkzeug am Pendel so befestigen, dafs es die einfache Kreisbewegung des Pendels mitmacht.
Die zur allmäligen Fortbewegung des die Haut tragenden Tisches dienenden Einrichtungen können beliebig sein und sind als unerheblich für diese Erfindung fortgelassen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine in Arbeitsstellung,
Fig. ι a desgleichen in Ruhestellung,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben,
Fig. 2a ein horizontaler Schnitt nach x-x der Fig. 1 a, '
Fig. 3 eine zweite Ansicht der Fig. 1.
Fig. 4 bis 8 sind Einzelheiten.
In einem aus vier schrägen Ständern D gebildeten Gestell schwingt um eine Achse e der zweiarmige Hebel c d, der durch die bei f angelenkte Zugstange g mit einem um Zapfen k des Gestelles schwingenden zweiarmigen Hebel h I verbunden ist. Durch ein auf dem Hebelarm h verstellbares Gewicht η nehmen die genannten Theile die in Fig. 1 a dargestellte Lage ein, während durch Druck auf den Fufstritt m Hebelarm c zum Tieferschwingen veranlafst werden kann. Ein vermöge Zapfen 1, 2, 3,4, 5, 6 parallel geführter Rahmen' H, Fig. 6, 7 und 8, mit dessen Ansatz K ein um den Punkt G eines am Tische E sitzenden Lagers schwingender Hebel F gelenkig verbunden ist, dessen anderes Ende gleichzeitig auf einem Stift der Stange g sitzt, wird dementsprechend gehoben (Fig. ι a) bezw. gesenkt (Fig. 1). In gehobener Stellung (Fig. 1 a) treten dabei die abgerundeten Zapfen 1 bis 6 aus der Ebene des Tisches E heraus und erleichtern die Verschiebung der ebenen Platte, auf welcher die zu bearbeitende Haut ausgespannt ist.
Der Hebelarm c ist gegabelt und umfafst das ebene Ende der Pendelstange a, welche
bis in die Nähe des Tisches E herabreicht und vermittelst einer Lenkerstange ο von der Kurbelwelle P. aus durch die Kurbel p, Fig. ι und 2, in schwingende Bewegung versetzt werden kann.
Der den Hebel c und die Pendelstange a mit einander verbindende Zapfen b ist beiderseitig verlängert und trägt zu beiden Seiten je ein dreiarmiges Stück A, Fig. 1, 4 und 5, dessen horizontale Arme in verticalen Nuthen der am Gestell sitzenden Führungsstücke BC, Fig. 1 und 4, geführt sind, derart, dafs die Theile A bei Bethätigung des Fufstrittes m annähernd parallel herabgehen.
Auf der vierkantigen Pendelstange α sind verschiebbar die durch zwei Verbindungsstangen w mit einander fest verbundenen Hülsen χ ν angeordnet, deren erstere mit Stiften y in Schlitze \ der Theile A eingreift (Fig. ι und 4). .Mit Hülse ν steht der Werkzeugträger r durch Stangen u in lösbarer Verbindung. Diese Stangen sind federnd an ν befestigt und können durch Schrauben oder andere zweckmäfsige Verbindungen (schwalbenschwanzartige Nuthen u. s. w.) mit r nach Bedarf in feste Verbindung oder aufser Verbindung gebracht werden. Ersteres geschieht bei den Hauptarbeiten, für welche die Maschine bestimmt ist, nämlich beim Ausstofsen und Glätten des Leders. Der Werkzeugträger hat endlich Führung auf einem Zapfen t des Pendelarmes α und trägt an seinem unteren Ende das Werkzeug s.
. Aus dieser Anordnung geht hervor, dafs (die feste Verbindung von ν und r vorausgesetzt) bei entsprechender Form des Schlitzes ^ während des Schwingens des Pendelarmes a das Werkzeug s eine geradlinige Bewegung ausführen wird, indem dasselbe durch den Schlitz | gerade um so viel gehoben wird, als sich das Ende des Pendelarmes bei seiner kreisförmigen Bewegung senkt. . .
Gleichzeitig ergiebt sich, dafs durch Senken des Punktes b bei Bethätigung des Fufstrittes m die geradlinige Bahn des tiefsten Punktes des Werkzeuges.? tiefer verlegt werden, mit anderen Worten, dafs dieses unter gröfserem Druck über das Leder hinweggeführt werden kann.
Löst man die Verbindung der Stangen u mit dem Werkzeugträger und verschraubt man denselben (durch eine nicht gezeichnete Klemmschraube) mit der Pendelstange a, so wird das Werkzeug die einfache Kreisbewegung des Pendels α mitmachen. In diesem Falle mufs das Leder natürlich auf eine entsprechend ausgehöhlte Unterlage (Fig. 1 punktirt) gespannt sein. Diese Art der Bearbeitung kann, ohne die oben erwähnten Nachtheile herbeizuführen, gewählt werden, wenn es sich z. B. darum handelt, dem Leder für gewisse Zwecke (zur Verwendung als Sohlenleder u. s. w.) eine gröfsere Dichtigkeit zu geben. Als Werkzeug dient in diesem Falle eine in den Werkzeugträger einzusetzende Rolle.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    An einer Ausstofs- und Glättmaschine für Leder, an welcher bei pendelnder Aufhängung des Werkzeuges letzteres durch. Gelenkführung geradlinig geführt wird, die lösbare Verbindung des Werkzeugträgers (r) mit der Hülse (v) derart, dafs der Werkzeugträger je nach Bedarf aüfser Verbindung mit der Hülse und in feste Verbindung mit der Pendelstange (a) gebracht werden kann.
    Hierzu i'Blatt Zeichnungen.
DENDAT70357D Ausstofs- und Glättmaschine für Leder Active DE70357C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE70357C true DE70357C (de)

Family

ID=343737

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT70357D Active DE70357C (de) Ausstofs- und Glättmaschine für Leder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE70357C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE879012C (de) Zinkenfraesapparat
DE70357C (de) Ausstofs- und Glättmaschine für Leder
DE2848902A1 (de) Einziehwerkzeug
DE377248C (de) Storchschnabelfuehrung fuer Schneidbrenner
DE749638C (de) Schnitt- und Biegewerkzeug mit Saeulenfuehrungsgestell und auswechselbaren Schnitt- und Biegeelementen
DE1037240B (de) Naehmaschine
DE3014139A1 (de) Stemm- oder abstechmaschine
DE660902C (de) Vorrichtung zum Schleifen geschweifter Holzflaechen und von Holzrundstaeben mittels Schleifschuhe
DE278540C (de)
DE347563C (de) Rohrfoermiger Schaustaender mit verstellbaren Schaustaenderarmen
DE66551C (de) Abnehmbare Führungsvorrichtung für Scheeren
DE548262C (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von Metallbaendern, insbesondere zum Herstellen von Linien, Durchschuss usw. fuer Druckereizwecke
DE721527C (de) Vorrichtung zum Anzeichnen von anzubringenden Teilen an Textilstoffgebilden in genau bemessenem Abstand
DE527659C (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von Koffern
DE474797C (de) Gewebe-Dublier- und -Legemaschine
AT23877B (de) Leistenträger.
DE518035C (de) Aufspann- und Fraesvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen
DE675851C (de) Feilmaschine mit einer hin und her bewegbaren File
DE465999C (de) Vorrichtung an Abrichthobel- und aehnlichen Maschinen, insbesondere zum Bearbeiten (Fuegen) von Fassdauben
DE742814C (de) Maschine zum Aufrauhen von Platten aus nichtmetallischem Werkstoff
DE126650C (de)
DE296097C (de)
DE35503C (de) Einrichtungen an Maschinen zum Fräsen und Probiren der Schuh- und Stiefelabsätze
DE1822593U (de) Profilspaltmaschine mit profilrollenwalze.
AT167133B (de) Maschine zur Herstellung von Dachschindeln u. dgl.