DE70327C - Vorrichtung in Behältern zur Vermeidung des Wiederfüllens derselben - Google Patents
Vorrichtung in Behältern zur Vermeidung des Wiederfüllens derselbenInfo
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- DE70327C DE70327C DENDAT70327D DE70327DA DE70327C DE 70327 C DE70327 C DE 70327C DE NDAT70327 D DENDAT70327 D DE NDAT70327D DE 70327D A DE70327D A DE 70327DA DE 70327 C DE70327 C DE 70327C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D49/00—Arrangements or devices for preventing refilling of containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Der Versuch, Behälter oder Flaschen mit minderwerthiger Flüssigkeit wieder aufzufüllen,
also den Inhalt solcher Behälter und Flaschen zu verfälschen, soll durch den vorliegenden
Erfindungsgegenstand vermieden werden.
Der Behälter A, welcher auf einem Untersatz S steht, um das Ausschänken der Flüssigkeit in ein Trinkgefäfs V bequem zu ermöglichen,
besitzt an dem unteren Ende den bekannten Ausflufs -R und ist oben mit einem
abnehmbaren Hals B versehen, welcher mittelst Siegels oder Plomben G in bekannter Weise
am Behälter A befestigt wird, m η ist die Theilfuge des Halses und des Behälters. In
den Behälter A ist ein an den Wandungen von A dichtender Kolben P eingesetzt, der auf
die Flüssigkeit drückt, sei es durch sein Eigengewicht oder durch Vermittelung von Federn
oder unter Verwendung von Pressluft oder ge preisten Gasen, derart, dafs der Kolben P mit
dem sinkenden Flüssigkeitsspiegel herabgeht; durch besondere Vorrichtungen wird der Kolben
P verhindert, in die Höhe zu gehen. Bei der dargestellten Anordnung trägt der Kolben P
eine Zahnstange C, in welche die um einen halben Zahn versetzten Sperrklinken ax a2 ein- '
greifen und durch Federn zum Eingriff in die Zahnstange C gebracht werden. Die Sperrklinken
α1 α2 sind an einer quer durch den
Deckel B gehenden Traverse T drehbar gelagert. Wird von dem Inhalt aus der Flasche
durch Oeffhen des Hahnes R eine gewisse Menge, entnommen, so sinkt dadurch der Kolben
P und die ebenfalls herabgehende Zahnstange; eine der Klinken al a2 greift in einen
höherliegenden Zahn der Zahnstange ein und der Kolben P schliefst den noch mit Flüssigkeit
angefüllten Raum des Behälters A ab. Der Kolben P kann auch nicht durch künstliche
Mittel, beispielsweise durch Einblasen höher gespannter Gase oder Flüssigkeiten durch den
geöffneten Hahn R in dem Behälter A in die Höhe getrieben werden; im Gegentheil ist zum
Wiederanfüllen des Behälters unbedingt das Lösen der Plombe oder des Siegels G erforderlich
und durch solches Lösen wird dem Behälter A das Sicherheitszeichen der Echtheit
genommen.
Der Hahn R ist derart angeordnet, dafs er sämmtliche Flüssigkeit aus dem Behälter A austreten
läfst. Der Hahn R kann auch an einem nur nach aufsen sich öffnenden Kugelventil angeordnet
sein, welches sich bei etwaigem Einpressen von Flüssigkeit durch den Hahn R
in das Innere des Behälters A selbstthätig schliefst, um den Versuch zu vereiteln, den
Behälter A mit unter Druck befindlicher Flüssigkeit wieder aufzufüllen.
Wenn keine comprimirte Luft oberhalb des Kolbens P zum Herabpressen desselben benutzt
wird, ist der Hals B mit einer kleinen Oeffnung versehen, welche den Eintritt der Aufsenluft
in das Behälterinnere gestattet. Eine solche Oeffnung ist überaus klein und derart angeordnet,
dafs durch dieselbe eine Verletzung der Einrichtung nicht möglich ist. Ein Einfüllen
von Flüssigkeit durch eine solche Luftöffnung ist ohne Einflufs auf die Sicherheit
vorliegender Einrichtung, da die eingeprefste Flüssigkeit oberhalb des im Innern der Flasche
dicht schliefsenden Kolbens P sich ansammeln würde. Bei grofsen Behältern A kann .der
Raum oberhalb des Kolbens P durch Rohrleitungen
mit einem Gefäfs in Verbindung gebracht werden, das mit Prefsluft oder Prefsflüssigkeit
gefüllt ist, welche an Stelle einer Feder oder des Eigengewichtes des Kolbens den Kolben nach dem Mals des Abfüllens von
Flüssigkeit herunterprefst. Flüssigkeit ohne Druck, die sich oberhalb des Kolbens P befindet,
kann keinen Einflufs auf die Stellung desselben ausüben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung im Innern von Flaschen, um ein fälschliches Wiederanfüllen mit minderwerthiger Flüssigkeit zu verhindern, bestehend aus einem auf der Flüssigkeit schwimmenden, das Innere des Behälters A abschliefsenden Kolben P, welcher durch sein Eigengewicht, durch eeprefste Flüssigkeiten oder Gase oder durch Federn nach dem Mafs des Abfüllens der Flüssigkeit mit derselben herabgedrückt wird, gegen Wiederanheben beim Einfüllen minderwerthiger Flüssigkeit durch den Abfüllhahn R entweder durch ein Kugelventil im Innern des Abfüllhahnes oder aber durch Zahnstange C und Zahnklinken al und a2 gesichert ist, derart, dafs ein Wiederauffüllen des Behälters A nur nach Lösung der als Sicherheitsmarke dienenden Plombe oder Siegel G und Abheben des durch diese Plombe geschlossen gehaltenen Deckelhalses B möglich wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70327C true DE70327C (de) |
Family
ID=343710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70327D Expired - Lifetime DE70327C (de) | Vorrichtung in Behältern zur Vermeidung des Wiederfüllens derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70327C (de) |
-
0
- DE DENDAT70327D patent/DE70327C/de not_active Expired - Lifetime
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