DE703248C - Verfahren zum zentrischen Befestigen einer Kernbueaus schwer bearbeitbarem Werkstoff - Google Patents
Verfahren zum zentrischen Befestigen einer Kernbueaus schwer bearbeitbarem WerkstoffInfo
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- DE703248C DE703248C DE1938E0050904 DEE0050904D DE703248C DE 703248 C DE703248 C DE 703248C DE 1938E0050904 DE1938E0050904 DE 1938E0050904 DE E0050904 D DEE0050904 D DE E0050904D DE 703248 C DE703248 C DE 703248C
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Description
- Verfahren zum zentrischen Befestigen einer Kernbüchse in der Bohrung eines gegossenen Magnetankers aus schwer bearbeitbarem Werkstoff Bei der Herstellung von Magnetankern für Kleindynamos aus schwer bearbeitbarem Magnetstahl, welche sehr genau zentrisch zum Anker liegende axiale Kanäle zur Aufnahme der Ankerwelle aufweisen müssen, wurde schon vorgeschlageni derart vorzugehen, daß in das roh gegossene Loch mit radialem Spiel ein Kern aus gut bearbeitbarem Werkstoff eingesetzt wird, welcher mit der gewünschten genauen Bearbeitung und mit Einspammlitteln zum Festklemmen am Gußstück versahen ist und aus einer Buchse besteht, die an dem einen Ende mit einem Flansch und am anderen Ende mit einer Mutter versehen ist, die das Gußstück zwischen einander festklemmen.
- Es hat sich gezeigt, daß die Erfüllung der Forderung einer genauen Zentrierung und Gleichachsigkeit der Kernbuchse gegenüber dem Gußstück mit Sch##rierigkeiten verbunden ist, denn die Flächen des Rohgußstückes, auf w&che sich die Sparmmutter und der Flansch aufsetzen, sind in der Regel uneben und untereinander nicht parallel. Man hat versucht,. diesen Mangel durch Planschleifen dieser Flächen zu beseitigen, was jedoch bei dem in Betracht gezogenen, schwer bearheitbaren Material mit großem Zeitaufwand und mit besonderen Kosten verbunden ist. Auch geschieht es häufig, daß beim Anziehen der Sparmmutter, das mit Rücksicht auf die erwähnten Unebenheiten der Aufsetzflächen des Rohgußstückes stark sein muß, die Kernbuchse beschädigt wird oder sogar abreißt.
- Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten dadurch, daß zur 7üntrischen sicheren Verbindung der den axialen Kanal für die Ankerwelle aufweisenden Kernbuchse mit dem aus schwer bearbeitbarem Magnetstahl bestehenden Anker ein Verfahren benutzt wird, welches zur Befestigung von Rohren an gclochten Werkstücken, die das Durchstecken des Rohres durch das im Würkstück- vorgesehene Loch gestatten, bekannt ist und welches darin besteht -. daß an den Bohrungsenden des Werkstückes in den Ringspalt zwischen dem Rohr und dem Loch in dem Werkstück Ringe aus weichem Werkstoff ein-Z, Clepreßt werden, während das Rohr in der richti-en La-e zum Werkstück gehalten wird. Dieses für die Verbindung eines Rohres mit einem ein Loch zur Einf ührung des Rohres -aufweisenden Werkstück bekannte Verfahren ermöglicht, für den besonderen Zweck der Herstellung von Magnetankern für Kleindynamos auf billige Weise die sichere Zentrierung der Ankerwelle in einem durch Guß als Massenprodukt hergestellten Ankerkörper ohne -weitere Bearbeitung und auch ohne Gofährdung des Gußkörpers durchzuführen.
- Die Anwendung des bekannten Verfahrens für den -enannten Sonderzweck erfolgt dabei so, daß in das Loch, welches den gegossenen C el Ma-netanker in axhiler Richtung durchsetzt, zunächst eine Kernbuchse aus gut bearbeitbarem Werkstoli eingesetzt "%-ird, auf welche zuvor ein Ring aus -weichem Material, z. B. aus Aluminium, aufgesteckt war, so daß dieser zwischen den Flansch der Kernbuchse und der einen Stirnseite des Ma#netankers zu liegen kommt, und daß at-A.')erdem auch auf das zweckmäßi- aufgerauhte freie Ende der Kernbuchse an der z# C gegenüberliegenden Seite des den Anker bildenden Gußstückes ein ebenfalls aus weichem Material bestehender Ring aufgesetzt wird, worauf durch die Wirkung eines Preßdruckes in einer Zentri#ervorrichtun-- durch Prefiverformun- der beiden n Rin-e die Verankerung und Befestigung der Kernbuchse im Gußstück vorgenommen wird. Bei der Preßverformun - wird dann das Material der auf die Kernbuchse aufgesetzten Ringe aus weichem Werkstoff in den Ringspalt zwischen der Kernbuchse und dem Magnetanker eingepreßt, so daß eine zuverlässige Verbindung zwischen Magnetanker und Buchse zustande kommt. die unter genauer Beherrschung der zentrischen Lage der Buchse durchführbar ist.
- Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist C, C, auf der Zeichnung in Fig. i ein gemäß dem c e neuen Verfahren gewonnenerMagnetanker für ZD eine Kleindynamo im Axialschnitt und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
- ZD
Der dargestellte Anker besteht aus einem Gußstück i aus besonderem Magnetstahl, der nicht gebohrt, gedreht, gehobelt oder gefeilt und höchstens geschliffen ##-erden kann. Zum Aufsetzen auf die Welle ist der Anker mit einem roh gegossenen Loch2 versehen. In dieses Loch ist die Buchse3 aus gut be- arbeitbarem Material, z. B. aus Schmiedeeisen, eingesetzt. An einem Ende der Buchse ist ein ringförmiger Flansch4 ausgebildet, und am anderen Ende ist die Buchse mit Schrau- beiige#\,iiide6 oder mit einer anderen Auf- rauhung, z. B. mit Rifielung, versehen. Erfindungsgemäß wird beim Einsetzen der Kernbuchse 3 in das Roligußstück i unter den Flansch-1 ein Ring-, aus weichem Ma- terial, z. 13. Aluminium, unterlegt. Auf das andere Ende der Kernbuchse 3 wird ein Ring8 aus ebenfalls weichern Material auf- gesetzt. Nunmehr wird in einer geeigneten Zentriervorriclitung auf den Flansch4 und den Ring 8 ein begrenzter Preßdruck aus- Uübt, wobei das #% -eiche Material der Ringe7 und 8 nicht nur die Unebenheiten, die in Fig. i übertrieben angedeutet sind, der Stirn- flächen des Ankers ausfüllt, sondern auch in den Spalt zwischen der Keriii)tichse3 und der Wand des Loches2 eindringt. Dadurch wird eine Verankerung und Befestigung der Ker;ibticlis-e im Gußstück ohne Gefahr für das Gußstück und die Kernbuchse er- halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Die Anwendung des bekannten Verfahrens zum Befestigen eines Werkstückes mit einem Rohr, das sieh in einer Bohrung desselben, deren Durchmesser größer ist als der Rohrauf')endurchmesser, befindet und am Außendurchmesser an den Stellen, die sich in der Nähe der Enden der Werkstückbohrung befinden. gegebenenfalls Aufrauhungen oder #,orsprünge aufweist, gemäß dem an den Bohrungsendungen des Werkstückes in den Ringspalt zwischen Rohr und Werkstück Ringe aus weichem Werkstofi eingepreßt werden und dabei das Rohr in der richtigen Lage ,gehalten wird, beim Verankern einer am Ende mit einem Flansch versehenen Kernbuchse in der roh gegossenen Bohrung ti eines Magnetankers für Kleindynamos aus sch\\-er bearbeitbaren Werkstoffen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS703248X | 1937-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE703248C true DE703248C (de) | 1941-03-05 |
Family
ID=5454946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938E0050904 Expired DE703248C (de) | 1937-12-08 | 1938-03-06 | Verfahren zum zentrischen Befestigen einer Kernbueaus schwer bearbeitbarem Werkstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE703248C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2831992A (en) * | 1955-03-04 | 1958-04-22 | Gen Motors Corp | Permanent magnet rotor assembly |
-
1938
- 1938-03-06 DE DE1938E0050904 patent/DE703248C/de not_active Expired
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