DE703199C - Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kuehlung von gefuellten geschlossenen Konservendosen aus duennem Material - Google Patents
Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kuehlung von gefuellten geschlossenen Konservendosen aus duennem MaterialInfo
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- DE703199C DE703199C DE1939S0138573 DES0138573D DE703199C DE 703199 C DE703199 C DE 703199C DE 1939S0138573 DE1939S0138573 DE 1939S0138573 DE S0138573 D DES0138573 D DE S0138573D DE 703199 C DE703199 C DE 703199C
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-
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- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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- A23B2/30—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus
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Description
- Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kühlung von gefüllten geschlossenen Konservendosen aus dünnem Material Die bekannten, in jeder Konservenfabrik benutzten Autoklaven lassen sich nicht zum Sterilisieren von gefüllten verschlossenen Konservendosen aus besonders dünnwandigem Weißblech bzw. Aluminiumblech benutzen, weil der in den Dosen auftretende Innendruck den Deckel bzw. Boden dieser Dosen dauernd deformieren und den Falz undicht machen würde. Es sind deshalb zum Sterilisieren solcher Dosen aus dünnwandigem Material besondere überdruckautoklaven vorgeschlagen worden, in denen die gefüllten geschlossenen Konservendosen unter Aufrechterhaltung eines bestimmten Druckes gekocht und gekühlt werden. Diese Anlagen sind sehr teuer und deshalb nicht für mittlere und kleinere Konservenfabriken geeignet. Außerdem erfordern sie Abweichungen von den bisherigen bewährten Sterilisationsdaten (Temperatur, Zeit, Steigen, Fallen, Kühlen).
- Um gefüllte geschlossene Konservendosen aus leicht deformierbaren Stoffen, wie z. B. Aluminiumblech, in den bisher in allen Konservenfabriken üblichen Autoklaven oder Kochern und unter Einhaltung der bisher bewährten Sterilisationsdaten sterilisieren zu können, wird erfindungsgemäß -in der Weise verfahren, daß die Dosen während der Sterilisation und bis zur Beendigung der anschließenden Kühlung oben und unten zwischen horizontalen Platten, Schienen o. dgl. eingespannt werden, wobei in die Hohlräume zwischen Dosenboden bzw. -deckel und Platte o. dgl. Tellerscheiben eingelegt werden. Infolge dieser Maßnahmen kann der bei der Sterilisation auftretende Innendruck in der Dose nicht deren Deckel oder Boden deformieren und nicht die Falznaht undicht machen.
- Zur einfachsten Verwirklichung der Erflari
.bpannvorrichtung beliebiger Art.dang gehören zwei in die Deckel- bzw. Bo vertiefung der Dose einlegbare Tellersc und eine zum Aufspannen der Teller geei .' - Auf der Zeichnung ist die Ausübung des Vertahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt. Auf einer perforierten Grundplatte i, die z. B. etwa den Durchmesser des Kochraumes im Autoklaven besitzt, ist eine Säule q. von etwa der Höhe des Kochraumes befestigt. Auf dieser Säule lassen sich Platten 2, 3 usf. verschieben, die mittels beliebiger Klemmeinrichtungen ; an der Säule festgespannt werden können. Die Grundplatte i trägt auf ihrer Oberseite, und die Platten 2, 3 usf. tragen auf der Ober- und Unterseite so viel tellerartige Scheiben 5 bzw. 6, wie sich irgendwie nur ohne gegenseitige Beeinträchtigung unterbringen lassen. Die Tellerscheiben 5 dienen z. B. der Deckelseite der Dosen D als Auflager und sind entsprechend der Deckelvertiefung profiliert. Nachdem die Grundplatte i mit den mit ihrer Deckelseite nach unten -zeigenden Dosen D besetzt, wird die Platte 2 auf diese Dosen niedergedrückt, so daß sie sich mit ihren Tellerscheiben 6 auf die z. B. bei gezogenen Aluininiumdosen flachen Dosenböden legt. Durch Festklemmen der Platte ? an der Säule .l wird dann die untere Dosenlaffe zwischen dieser Platte 2 und Grundplatte i eingespannt, und es kann die nächste Dosenlage auf die Tellerscheiben 5 der Platte 2 mit ihrer Deckelseite aufgesetzt «erden usw., bis das ganze Etagengestell gefüllt ist. Es werden dann die Gestelle mit den eingespannten Dosen in den ,,,1<ocher eingesetzt. Die Dosen können im
stehende Innendruck durch die Platten des Einspanngestelles aufgenommen, so daß die Dosen in keiner Weise ausbeulen könneTn. Erst nach dem Abkühlen werden die Dosen aus der Spannvorrichtung herausgenommen, was ohne Beeinträchtigung des dichten Verschlusses und der normalen Dosenform geschehen kann, weil in diesem Augenblick die Dosen wieder unter dem Druck stehen, den sie beim Verschließen hatten.#n en Wasserbad oder im gewöhnlichen oklaven sterilisiert und normal gekühlt -erden. Dabei wird der in den Dosen ent- - Wie die Grundplatte i können auch die Spannplatten 2, 3 usf. perforiert sein, damit das Koch- oder Kühlmedium ungehindert fluten kann.
- Zum Ausgleich geringer unvermeidlicher Höhenunterschiede zwischen den Dosen können federnd ausgebildete oder gelagerte Tellerscheiben 8, wie Fig.2 andeutet, verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kühlung von gefüllten geschlossenen Konservendosen aus dü,mem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosen oben und unten zwischenhorizontale Platten o. dgl. eingespannt werden, wobei in die Hohlräume zwischen Dosenboden bzw. -deckel und Platte Tellerscheiben eingelegt werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939S0138573 DE703199C (de) | 1939-09-10 | 1939-09-10 | Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kuehlung von gefuellten geschlossenen Konservendosen aus duennem Material |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE703199C true DE703199C (de) | 1941-03-03 |
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ID=7540869
Family Applications (1)
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| DE1939S0138573 Expired DE703199C (de) | 1939-09-10 | 1939-09-10 | Verfahren zum Sterilisieren mit nachfolgender Kuehlung von gefuellten geschlossenen Konservendosen aus duennem Material |
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1939
- 1939-09-10 DE DE1939S0138573 patent/DE703199C/de not_active Expired
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