DE703187C - Vorrichtung zum Ausloesen von Durchgangssperren - Google Patents

Vorrichtung zum Ausloesen von Durchgangssperren

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DE703187C
DE703187C DE1934H0140266 DEH0140266D DE703187C DE 703187 C DE703187 C DE 703187C DE 1934H0140266 DE1934H0140266 DE 1934H0140266 DE H0140266 D DEH0140266 D DE H0140266D DE 703187 C DE703187 C DE 703187C
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Description

  • Vorrichtung zum Auslösen von Durchgangssperrtn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslösen von Durchgangssperren und Lösen von Sperrvorrichtungen von Behältern o. dgl. mit Hilfe eines den Stromkreis zur Auslösung der Sperrvorrichtung überwachenden Ausweises, dessen Kontrollzeichen in einer Abfählvorrichtung geprüft werden.
  • Bei den bekannten Einrichtungen war die den Ausweis prüfende Abfühlvorrichtung nur für Ausweise mit stets gleichartigen Kennzeichen bestimmt. Ihre Verwendbarkeit war daher beschränkt. Demgegenüber besteht die Erfindung dar.,n, daß Ausweise mit verschiedenen Zeichenkombinationen nebeneinander verwendbar sind und die durch die Abtastung dieser Ausweise erzielten Kontaktkombinationen mit einer Vorrichtung verglichen werden, -die für alle Ausweise, die zum Durchgang berechtigen, die entsprechenden Vergleichskontaktkombinationen trägt und bei Übereinstimmung der Kontaktkombinationen die Herstellung des die Sperrvorrichtung steuernden Stromkreises gestattet.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
  • Die Abb. i bis 6 zeigen einen Schaltkasten, der zum Abfühlen der Lochkombinationen der Ausweise dient.
  • Di# Abb. 7, 8 und Abb. 9 zeigen zwei verschiedene Vergleichseinrichtungen.
  • Die Abb. io bis 1:2 zeigen eine einfache Drehkreuzsperre, die Abb. 13, 14 Einzelheiten dazu. Die Abb. 15 bis 17 zeigen eine Doppeldrehkreuzsperre, die aus zwei miteinander gekuppelten einfachen Drehkreuzen besteht.
  • Die Abb. 18 bis 21 zeigen die Aufenthaltsanzeigevorrichtung, die Abb. 22 und 23 eine Wähleinrichtung, die Abb. 24 und 25 eine Vorrichtung, die den Eintritt in die Doppeldrehkreuzsperre der nachfolgenden Person erst gestattet, wenn die vorgehende Person die Sperre verlassen hat.
  • Abb.:26 zeigt den Stromverlauf bei Anwendung der einfachen Drehkreuzsperre, Abb. --7 bei Anwendung der Doppeldrehkreuzsperre.
  • Abb. 28 zeigt die Anwendung einer zentralen Vergleichseinrichtung, die die Hauptnummerkombination für alle Ausweise trägt.
  • Abb. 29 zeigt den Stromverlauf bei Anwendung der WähleInrichtung.
  • Abb. 30 zeigt den Stromverlauf in einem Schaltkasten, der von Hand eingestellt wird und die schnelle Sperrung eines Ausweises gestattet.
  • Im folgenden werden die Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Schaltkasten (Abb. i bis 6) Der Ausweis ii, zweckmäßig aus Metall angefertigt, wird auf den Schlitten 12 gelegt, der in den Kasten 13 in Pfeilri#htung iS eingeschoben wird. Die Fühler 14 verlassen dann den Steg 15 am Schlitten und werden von Blattfedern 16 auf den Ausweis ii gedrückt. jeder der zehn Fühler 14, die nebeneinanderliegen, senkt seine Nase 17 i11 ei.les der Löcher i bis 9 und o.
  • Bei der hier gewählten Lochkombinatioi# sollen die Ziffern 1, 2, 3, 4 die 1-lauptniinirril'q'-oder de laufende Nummer 1234 darstelle;i#;,-li während eine Geheimnummer, die nur de rn Aussteller und dem Inhaber des Ausweises bekanfit ist, 567890 ist. Nach der Lochkornbination in Abb. i würden also zuerst die Fühler der Geheininummer nacheinander in ihre entsprechenden Löcher fallen und dann die Fühler der Hauptnunii-ner nacheinander einfallen.
  • Die Fühler i-i machen nun die Bewegung des Schlittens in Pfeilrichtung iS mit und verschieben ihre Lagerungsschienen ig. je nach der Größe der Verschiebung liegen bei ganz eingeschobeneni Schlitten die Kontaktiedern 20, von denen jede eine Reihe Kontakte 21 bestreichen kann, an einem der Kontakte2i. Über ihren anderen Schenkel22 und eine dazugehörige Schleifseliiene 23, die fest auf der Isolation 24 liegt, wird von jeder der zehn Kontaktfedern 2--.) ein Stromweg vorbereitet. Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9) el 1 Die Kombination, die an den Kontakten 21 eingestellt ist. wird nun mit den Konibinationen auf den ZYlindern 27, 28, 29 und 30 in Abh. 7 verglichen. Über jedem Zylinder 27 his 30 liegen Schleiffedern 31 (Abb. 8) in Federsätzen von je zehn Stück. Die Schleiffedern 31 schleifen über die '.L\Ietallstifte 32, die in den Metallzylindern:27 bis 00 sitzen-Zur Kontrolle eines Ausweises mit zehnstelligen Zahlen, wie der Ausweis ii., sind zehn Zylinder notwendig. In Abh. 7 sind aber nur vier Zvlinder dargestellt, die zur Beschreibung des Vergleiclisvorganges genügen.
  • L, An die Stelle der einzelnen Stifte 32 treten auf dem Zylinder 3o die langen Kontaktstreifen 33. Die in der Richtung der Linie 34 liegenden Stifte 32 und ein Kontaktstreifen 33 stellen eine Kombination dar, die auf einem Ausweis sich befindet, der die Hauptnuninier o5 und die Geheininunimer 4o hat. Die in der Richtung der Linie 35 liegenden C C Stifte 32 und ein Kontaktstreifen 33 stellen eine Kombination dar, die auf einem Ausweis sich befindet, der die Hauptnummer go und die Geheimnunimer 16 hat.
  • Der Stroniverlauf im Schaltkasten und in der Vergleichseinrichtung, die den Ausweisinhabern nicht zugänglich ist, ist in Abb. 26 -zu verfolg4n. Der Strom führt fiber die Klemine335, über die Leitung336 zür Leitung 332.
  • Die Zylinder nach Abb. 7 und 8 brauchen nicht unbedingt stromführend zu sein. Sie können au-eh, wie in Abb. 9 der Zvlinder 38, z. B. mit Löchern 39 versehen sein, die die entsprechenden Kombinationen darstellen. Fallen in diese Löcher die auf den sich direhenden Zylindern38 schleifenden Blatt-. Afeoern 40 -. so geht die Blattfeder 41 mit der Jsolation -12 nach unten. und der Kontakt 43 kann sich auf den Kontakt 44 legen. Während die Kontaktfedern .45 voneinander isoliert sind, wie die Kontaktfedern 31 (Abb. 29), sind die Kontaktfedern 46 jedes Federsatzes, der aus zehn Federn besteht, miteinander verbunden und ersetzen die strornleitenden Zylinder in Abb. 7.
  • Uni nun nicht bei einer Lochkombination im Ausweis i i, die alle Fühler 14 einfallen läßt und verschiebt, den Stromkreis zur Kontrolle zu schließen, bevor der Schlitten 12 ganz in den Kasten 13 eingeschoben ist, ist eine Vorrichtung notwendig, die in Abb. 3 im Auiriß und in Abb. 4 im Seitenriß dargestelltist. Erst bei ganz eingeschobenem Schlitten, wenn also die an den Kontakten:2i durch die Schleiffedern 2o eingestellte Kombination der Kombination auf dein Ausweis entspricht., kann die Klinke 49 mit ihrer Nase 5o in die N ut 5 1 des verlängerten Teiles 52 des Sehenkels 53 am Schlitten 12 fallen.
  • Der Hebel 54, der sieh mit seiner Strebe 55 auf die Klinke,49 -4-,tützt, drückt mit seiner Isolation #6 den Kontakt 57 auf den Kontakt .58 und schließt den Stromkreis, wie in Abb. 26 ersichtlich ist.
  • Gleichzeitig hindert die Vorrichtung nach Abb. 3 und -[ daran, den Schlitten nach vorn zu ziehen und den Ausweis herauszunehmen, wenn der Stromkreis zur Kontrolle nicht geschlossen wird, wenn also z. B. die Lochkombination ain Ausweis mit keiner Kombination auf der Vergleichseinrichtung Abb. 7, 8 oder 9 übereinstimmt. Denn der Elektroniagnet #g, der in dem Stromkreis liegt, der in Abb. 26 dargestellt ist, wird nur bei Übereinstfinmung der Kombination des Ausweises und der Vergleichsvorrichtung, wenn der Stromkreis geschlossen worden ist, erregt und zieht dann den Anker 6o am Hebel 54 an.
  • Unter den Hebel 54 kann sich jetzt der Ansatz 61 der Blattfeder 62 legen. Der Hebel 54 wird dann weiter in der angehobenen Stellung gehalten, wenn der Elektromagnet 59 wieder stromlos wird; denn die Erregung des Magneten 59 dauert mir einen Bruchteil einer Sekunde, da sieh die Zylinder in Abb. 7, 8, 9 schnell drehen.
  • Wird nun kein starker Zug am Schlitten 12 ausgeübt, so kann die Klinke49 von der Schraubenfeder 63 dein Hebel 5-1 nachgezogen werden.
  • Das Signal optischer oder akustischer Art, das z. B. durch den Magneten 59 mit ausgelÖst werden kann, gibt !dem Inhaber des Ausweises das Zeichen zum Herausziehen des Ausweises.
  • Befindet sich der Schlitten 1:2 wieder in der gezeichneten Stellung nach Abb. i, so ist die Blattfeder 62 von der Strebe 64 am Schlittenschenkel 52 nach links gedrückt. Der Hebel 54 kann durch den Druck der Blattfeder 65 nach unten fallen, und damit ist die Klinke 49 wieder sperrbereit.
  • Bei einer Betriebsstörung oder beim Einschieben eines gefälschten Ausweises, der nicht die Herstellung eines Stromkreises ermöglicht, kann das Aufsichtspersonal die Klinke 49 auslösen durch einen Schlüssel oder den sich drehenden Teil 66 eines Schlosses am Kasten 13. Der Teil 66 hebt den Hebel 54 an und verrichtet so die Arbeit des Elektroinagneten 59.
  • Wird der Schlitten 12 ohne Ausweis in spielerischer Weise in den Kasten 13 eingeschoben, so wird durch eine Vorrichtung nach Abb. 6 die Herstellung eines Stromkreises verhindert. Der Hebel 7o, dessen Ansatz 71 sonst auf dem Rand 7:2 des Ausweises i i gleitet, geht nach unten in die gezeichnete Stellung, und sein Ansatz 73 legt sich hinter die Strebe 74 am Schlitten 12 . Das vollständige Einschieben des Schlittens wird dadurch verhindert, und !die Schließung der Kontak Cte 57, 58 nach Abb. 4 kann nicht erfolgen.
  • Die Ausschnitte78 im Ausweis und die Ansätze 79 am Schlitten 12 dienen nicht nur zum richtigen Einsetzen der Ausweise, sondern verhindern auch das Einsetzen eines Ausweises, der nicht dieselben Ausschnitte hat wie die Gruppe der Ausweise, zu deren Kontrolle ein bestimmter Schaltkasten mit der dazugehörigen Vergleichseinrichtung nach Abb. 7, 8 vorgesehen ist. Einfache Drehkreuzsperre (Abb. io bis 14) Die Sperrvorrichtung eines einfachen Drehkreuzes zeigt Abb. io im Aufriß, Abb. i i im Grundriß, und Abb. 12 Zeigt Einzelteil-Auf der Achse 85 des Drehkren-Les, dessen Arme durch die gestrichelten Linien 86 und 87 dargestellt sind, sitzen fest die Scheibe 88 und die beiden Zahnräder 89 und go.
  • Die Scheibe 88 und damit das Drehkreuz wird durch den Riegel 9 1, der in einender vier Schlitze92 der Scheibe88 eingreift, verriegelt. Ist der Stroinkreis zur Kontrolle des Ausweises geschlossen, so wird der Elektromagnet 93, der in diesem Stromkreis liegt, erregt und zieht den Anker 94 und damit den Schlitten95 nach links. Da der Stromkreis nur den Bruchteil-einer Sekunde geschlossen ist, so wird ein Zurückgehen des Schlittens 95 nach rechts unter dem Druck der Schraubenfeder96, die 7--,vischen dem Schlittenteil 97-und der feststehenden Führungsöse98 für den Bolzen 99 liegt, verhindert durch einen der vier Ansätze ioo an der Scheibe ioi. Diese Scheibe ioi liegt beweglich auf der Scheibe88. Ihre Bewegung wird begrenzt durch den Stiftio2, der fest in der Scheibe 88 sitzt und in den Schlitz 103 der Scheibe ioi ragt. Durch den Druck der Schraubenfeder 104, die gelagert ist zwischen der Führungsöse io5 an der Drehkreuzachse 85 und dem Ansatz io6 der Scheibe ioi auf dem kreisförmig gebogenen Bolzen 107, der frei beweglich durch die Führungsöse io5 geht, und die in Abb. 12 zusammengedrückt gezeichnet ist, wird die Scheibe ioi gedreht in Pfeilrichtung iio.
  • Der Ansatz iii der Scheibe ioi erreicht jetzt die Schraubenfeder 112, der Stift io2 steht in der Mitte vom Schlitz io3, und die Schraubenfeder 104 ist entspannt. jetzt liegen aber die Ansätze ioo der Scheibe ioi über den Schlitzen 9?- der Scheibe 88, und der Schlitten 95 kann nicht nach rechts in die gezeichnete Stellung, denn sein Ansatz IT3 stützt sich gegen den Ansatz ioo.
  • Wurde in dem Moment der Erregung des Elektromagneten 93 kein starker Zug oder Druck an den Drehkreuzarmen ausgeübt, d. h. wurde der Riegel gi nicht in einem der Schlitze 9:2 der Scheibe 88 festgeklemmt, so wird der Riegel gi nach links dem Schlitten 95 nachgezogen durch die Schraubenfeder 114.. deren Führungsbolzen 115 am Schlittenteil 97 befestigt ist und durch den Schenkel 116 am Riegel gi frei durchgeht.
  • In Abb. 5 ist ein Hebel 120 in PfeilfOrM gezeichnet, der auf dem Kasten 13 (Abb. i) die Richtung anzeigt, in der die Drehkreuzsperre durchgangen werden soll. Je nach der gewünschten Durchgangsrichtung wird von dein Hebel durch den Druck auf eine der Isolationen 1:21 die Kontaktfeder 12:2 oder 123 auf den Kontakt 1-94 gedrückt.
  • Der Strom, der zur Kontrolle des Ausweises und zur Auslösung der Sperrvorrichtung dient, wird durch diesen Schalter nach Abb. 5 an den Elektromagneten 127 oder 128 geführt. Es wird also die Schiene 129 mit ihren Ankern i3o vom Elektroniagneten 127 oder 1:28 angezogen. Da auch diese Elektromagnete nur den Bruchteil einer Sekunde Strom erhalten, so wird die Schiene 129 in der verschobenen Stellung gehalten durch eine der Sperrklinken 131 oder 132, die sich hinter den Ansatz 133 der Schiene 1:29 legen, durch den Druck der Blattfeder 134.
  • Wird nun im Moment der Erregung z.B. des Elektromagneten 129 kein stariir.er Zug oder Druck an den Armen des Drehkreuzes ausgeübt, so wird die Sperrklinke 135, deren Blattfeder 136 von der Strebe 137 der Schiene 129 mitgenommen wurde, von der Blattfeder 138, die an der Schiene 129 befestigt ist, mit-ZD genommen, und das Sperrad 89 ist freigeg,-ben. e Das Drelikreuz kann jetzt in Pfeilrichtung 140 gedreht werden.
  • Während sich jetzt die Scheibe 88 mit in Pfeilrichtung i4o dreht, bleibt die Scheibe ioi stehen, da gegen ihren Ansatz ioo der Z> Schlitten 95 mit dem Ansatz 113 drückt. Erst wenn der Stift i o2 den Ansatz i o6 der Scheibe ioi erreicht, wird diese mugenommen. Der Ansatz ioo gibt nun den Schlittenansatz 113 frei, und der Riegel 9 1 schleift auf dem äußeren Umfang der Scheibe 88, bis die Viertelumdrehung des Drelikreuzes beendet ist und der Riegel gi in den nächsten Schlitz 92 eindringen kann. Der Schlitten 95, 97 hat die gezeichnete Stellung wieder eingenommen und mit seinen Stangen i-ii und 1.1;2 die Sperrklinken 131 und 132 nach rechts gedrückt, und die Schiene 129 ist zusammen mit der Sperrklinke 135 von der Blattfeder 136 in die geen. zeichnete Stellung gedrückt.
  • Während der Drehung des Drehkreuzes wurde von der Sperrklinke 143 ein Rückwärtsdrehen des Dreh.kreuzes in Pfeilrichtung iio verhindert.
  • Die Abb. 13 und 14 zeigen eine Vorrichtung, die während der Drehung oder vor Beendigung der Vierteldrehung des Drelikreuzes ein E inschieben des Schlittens 12 mit dein schon kontrollierten Ausweis oder mit einem neuen Ausweis verhindert.
  • Durch die Verschiebung der Schiene 129 wird der Ansatz 147 aus der Nut 1.48 der Schienei29 gehoben; dieBlattfeder149drückt dann den Bolzen 150 nach oben, der zwischen die Rückwand 151 vorn Kasten 13 (Abb. i) und den Schenkel D2 VOM Schlitten 12 (Abb. i bis 4) zu stehen kommt und den Schlitten nicht bis zur Rück-wand 151 gehen läßt. In dieser Stellung des Schlittens kann aber d:e Sperrklinke 49 (Abb. 3 und 41 nicht in den Schlitz 5 1 einfallen und damit der Stromkreis zur Kontrolle nicht geschlossen werden, wie in der Beschreibung der Abb. 3 und 4 geschildert wurde.
  • In dein Schienenteil der Schiene 129, der in der Abb. 13 gezeigt ist, sind die Löcher 151 eingezeichnet, durch die die Stangen 141 und 142 gehen.
  • Soll der Elektromagnet 59 in Abb. 3 erst dann Strom erhalten -. d. h. der Schlitten 12 und damit der Ausweis erst darin freigegeben werden, wenn die Auslösung der Drehkreuzsperrvorrichtung erfolgt ist, so wird der Elektromagnet 59 nicht in den Stromkreis geschaltet, der zur Kontrolle dient, sondern erhält Strom über die Kontakte 152 und 153, die durch den Bolzengg,bei Verschiebung des Schlittens95 nach links aneinandergedrückt werden. Doppeldrehkrenzsperre (Abb. 15 bis 17) Bei der Doppeldrebkreuzsperre nach den Abb. 1,5 bis 17 tritt der Inhaber des Ausweises in den Raum 158 zwischen der Wand oder dem Gitter 159 und den Armen 16o und 161 der Drebkreuze 162 und 163. In Abb. 17 ist gezeigt, wie die Arme der beiden Drehkreuze aneinander vorbeigehen.
  • Das Gerüst 164, das mit zur Absperrung dient, trägt den Kasten 13, in dem die Ausweise abgefühlt werden. Dieser Kasten befindet sich in einer Höhe von ungefähr i,2o m. Die Drehkreuze können die allgemein übliche Höhe erhalten. Vielfach wird es aber zweckmäßig sein, die Drehkreuze möglichst hoch zu wählen und oben abzudecken, so daß ein Übersteigen nicht möglich ist.
  • In der Sperrvorrichtung nach Abb. 15 tragen die Achsen der Drehkreuze 162 und 163, deren Arme 16o und 161 hier durch gestrichelte Linien angedeutet sind. die Scheibe 167 und 168, in deren Nuten 169 und 170 der Riegel 171 einrückt.
  • Soll die Doppeldrehkreuzsperre z. B. in Pfeilrichtung 172 durchgangen werden, so wird das Drehkreuz 163 in Pfeilriebtung 173 gedreht. Der Riegel 171 wird auf der Fläche 174 der Scheibe 168 nach links geschoben und rückt in die Nut 169 der Scheibe 167 ein. Das linke Drehkreuz ist jetzt gesperrt. Der Zapfen 175 der Scheibe 176 schiebt die Schiene 177 in die gezeichnete Stellung. Von der isol-erten Strebe 178 wird die Kontaktfeder 179 an die Kontaktfeder i8o gedrückt, und von hier erhält der Elektromagnet 181 Strom, wenn der Ausweis in Ordnung ist und von ihm der Stromkreis geschlossen wird.
  • Der Anker 182 und damit der Hebel 183 werden angezogen. Der Sperrbebel 184 wird durch den Druck der Blattfeder 185 nach rechts gedrückt, legt sich unter den Ansatz 186 und läßt den Hebel 183 nicht wieder zurückgehen. Von der Blattfeder 187 an dem Hebel 183- wird die Sperrklinke 188 dem Hebel 183 nachgezogen, und das linke Drehkreuz 162 kann jetzt in Pfeilrichtung 173 gedreht werden, d. h. die Doppeldrehkreuzsperre kann verlassen werden, denn das rechte Drehkreuz 163 hat seine Viertelumdrehung beendet, die notwendig war, um in die Doppeldrehkreuzsperre einzutreten.
  • Der Riegel 171 konnte durch den Druck der Blattfeder igo wieder in die gezeichnete Stellung gedrückt werden. Die gezeichnete Stellung müssen die Blattfedern igo und igi einnehmen, damit d-e Kontaktfedern 192 und 193 über die Platte 194 verbunden sind und der Stromkreis für die Ausweiskontrolle geschlossen ist. Die Drehkreuze selbst werden durch starke Blattfedern, die auf einen Vierkanteinsatz der Drehkreuzachsen drücken, in -der gezeichneten Stellung gehalten.
  • Durch die Drehung des linken Drehkreuzes 162 in Pfeilr;chtung 173 zum Zwecke des Verlassens der Sperre wurde von dem Ansatz 95 der Scheibe 196, der über den Ansatz 197 des Hebels 184 geht, der Hebel 184 nach links gedrückt und der Hebel 183 freigegeben. Durch den Druck der Blattfeder 198 wird der Hebel 183 und mit ihm die Sperrklinke 188 in die gezeichnete Stellung gedrückt, so daß nach der Viertelumdrehung des Drehkreuzes die Sperrung der Scheibe igg und damit des Drellkreuzes eintritt.
  • Der Hebel IS3 hat in der Stellung, in die er von dem Elektromagneten i-Si gezogen -",urde, durch einen isolierten Bolzen:2o2 die Kontaktfeder 203 an die Kontaktfeder 204 gedrückt und so den Stromkreis für den Elektromagneten 59 im Kasten 13 (Abb. 3 und i) geschlossen.
  • In der gezeichneten Stellung wird die Sichiene 177 von den Ansätzen 195 der Scheibe 196 bei der Drehung des linken Drehkreuzes 16:2 in Pfeilrichtung 173 nicht verschoben, sondern nur seitlich von dem Führungsklotz 2o5 abgehoben.
  • Bei einer Betriebsstörung erfolgt die Auslösung der Sperrklinken 188 mechanisch. Durch Löcher neben den Sperrklinken in der Abdeckplatte, die über der Sperrvorrichtung liegt, aber nicht eingbzeichnet ist, werden mit ei nem Stab oder Schlüssel die Sperrklinken seitlich bewegt. Die Löcher werden durch eine verschließbare Schiene abgedeckt.
  • Aufenthaltsanzeigevorrichtung (Abb. 18 bis 21) .
  • Die bisher geschilderte Ausweiskontrolleinrichtung in Verbindung mit Drehkreuzsperrvorrlchtungen bietet gegen die Verwendung eines Duplikates eines Ausweises nicht genügend Schütz. Ermöglicht ein Ausweisinhaber durch Verrat des Geheimzeichens (Geheimnummer) seines Ausweises die Anfertigung eines Duplikates, so kann mit diesem die Kontrollvorrichtung durchgangen werden, obwohl vorher oder auch später mit dem Originalausweis die Kontrollvorrichtung in derselben Richtung durchgangen wird. Selbst bei Zusammenarbeit der Ausweiskontrolleinrichtung mit Zeitstempeln könnte erst später nach Feststellung des zweimaligen Zeitaufdruckes auf dem Papierstreifen einer Walze, die neben den Zylindern nach Abb. 1 auf der gleichen Achse sitzt, das unrechtmäßige Durchgehen festgestellt werden.
  • Um die geschilderten Vorteile, die die Drehkreuzsperren, insbesondere die Doppeldrehkreuzsperre, bieten, richtig ausnutzen zu können, ist die Zusammenarbeit der Ausweiskontrolleinrichtung mit einer als Aufenthaltsanzeigevorrichtung bezeichneten Vorrichtung notwendig, die nach dem Durchgehen der Kontrolleinrichtung in einer Richtung, z. B. zum Zwecke des Einganges, das folgende Durchgehen der Kontrolleinrichtung mit denselben Ausweiszeichen nur zum Zwecke des Ausganges gestattet.
  • Diese Vorrichtung ist in Abb. 18 im Aufriß, in Abb. ig im Seitenriß und in Abb..2o im Grundriß dargestellt. Abb. 21 zeigt einen Teil aus der Vorrichtung im Grundriß.
  • Neben den Zylindern gemäß Abb- 7 sitzt auf derselben Achse isoliert die Walze 2 11, in deren Nuten 212 für jeden Ausweis eine der Lamellen:213 liegt, die seitlich verschiebbar sind und je nach ihrer Stellung anzeigen, ob die Kontrollvorrichtung zum Zwecke des Einganges oder Ausganges benutzt wurde, d. h. ob sich der Inhaber des Ausweises innerhalb oder außerhalb des Raumes befindet, der durch die Ausweiskontrolleinrichtung gesperrt und geschützt wird.
  • Ein selbsttätiges Verschieben der Lamelle wird verhindert durch die Blattfeder :214 (Abb. 21), die aus der Gegenlage:215 ausgedrückt ist und mit ihrer Rundung 216 in die Nuten 217 oder 218 der Lamellen eingreift. Durch die Schilder 2,ig, die mit ihren Ansätzen 220 über die Nuten 2 1:2 der Walze 2 11 greifen, werden die Lamellen 213 am Herausfallen verhindert.
  • Von dem von Hand eingestellten Schalter gemäß Abb. 5 oder von dem selbsttätig eingestellten Schalter 178, 179, i8o in Abb. 15 wird die Richtung des Arbeitsstromverlaufes bestimmt, wie schon geschildert.
  • Wird z. B. die Durchgangsrichtung 172 in Abb. 15 als Eingangsrichtung betrachtet, so steht für den Ausweis, der hier gewählt ist, die Lamelle 213 (Abb. 18) auf Eingang. In dem Stromkreis, der über die Kontaktfeder i8o in Abb. 15 geht, liegt der Elektromagnet 224 (Abb. 18). Ist der Stromkreis durch den Ausweis hergestellt, so geht der Strom über die Walze :211, Lamelle 2-13, LamellenansatZ 225 und über den Schleifkontakt 226 an den Elektromagneten 224. Dieser zieht- den Schlitten 227, der beweglich a,uf der Achse:230 gelagert ist, nach rechts. Mit seinem Ansatz 228 nimmt der Schlitten die Lamelle:213 mit nach rechts und stellt sie auf Ausgang.
  • Während derUmstellung bleibt der Stromkreis geschlossen; denn die Zunge 229, auf der isoliert die beiden Schleifkontakte 226 und 321 sitzen, wird zwischen den Scheiben :232 Und 233 am Schlitten 227 InitgenoMMeU.
  • Wie schon geschildert, ist der Stromkreis ,nur einen Bruchteil einer Sekunde geschlossen. Wird der Elektromagnet224 strOmlOs, so wird der Schlitten von der Blattfeder 234, die gegen den Ansatz 235 des Schlittens 2:27 drückt, in die gezeichnete Stellung gezogen. Der Ansatz 225 der Lamelle 213 lie-t jetzt unter dem Schleifkontakt 231.
  • Über die Larnelle 213 und den Schleifkontakt 231 ist die Schließung des Stromkreises erst möglich, wenn der Schalter nach Abb. 5 auf Ausgang gestullt #vird oder die Doppel-Z, 0 ZD drühkreuzsperre (Abb. 15) entgegengesetzt der Pfeilrichtung 172 betreten wird zum Zwecke des Ausganges, so daß die Schiene 177 nach rechts geschoben wird und der Kontakt 179 an die Kontaktfeder 24o gedrückt wird.
  • Durch den Druck der Blattfeder 241. die fest am Schlitten 227 sitzt, wird die Zunge 229 nach unten gedrückt, um einen guten Kontakt zwischen den Schleifkontakten 226, 231 und den Lamellen 213 zu erreichen. Die Zunge ist zur seitlichen Bewegung auf dem Bolzen 242, zur Bewegung nach unten auf der Platte 2-13 gelagert. Als Anschlag dient der Zunge der Winkel 2-1,5. Der Schlitten 227 legt sieh mit seinem Ansatz 235 gegen den Anschlag 2-16.
  • Bei dem Eintreten einer Betriebsstörung, wenn z. B. der Elektromagnet 247 nicht schnell genug stroinlos wird nach dein Umstellen einer der Lamellen 213, wenn der Schlitten 227 also nach links g:ezo,#gen ist und in dieser Stellung stehenbleibt. so werden alle Lamellen 213, die rechts, d. h. auf Ausgang stehen, gegen den Ansatz 248 stoßen. Die Drehrichtung der Walzen 2 11 zeigt der Pfeil 25o,- der Schlitten 227 wird also durch die Larnelle:213 in PfeilriClittillg25I etwas gedreht. Die Blattfeder24i gleitet auf der Zunge 229 etwas nach links und drückt gegen die Isolation -! _#2, -so d.ii' der Schalter 253, 2 ,#-1 betätigt wird. Es soll hier z. B. der Strom für eine Signallanipe unterbrochen werden. Das flackernde Licht der Lampe würde dein Aufsichtspersonal die Betriebsstörun- anzeigen.
  • Die AnsätZe255 und .256 an den Schleifkontakten 226 und 231 dienen züm Anschluß der Verb-ndungsleitun-. Die Schiene 257, an der die Blattfedern 234 und 258 befestigt sind, dient diesem als Anschlag mit dem Teil 2.39. Wähleinrichtung (Abb. 22 und -23) Wird z. B. in einer Doppeldrelikreuzsperre der Inhaber eines Ausweises festgehalten, weil der Ausweis nicht iii Ordnung ist, oder tritt in einem Schaltkasten (Abb. i bis 6) eine Störung ein, so wird der Durchgang für alle Personen verhindert, deren Ausweise in demselben Schaltkasten kontrolliert werden.
  • Um eine Verzögerung des Durchganges durch die Kontrolleinrichtung möglichst zu Z, vermeiden, ist es zweckmäßig, bei größeren Kontrollanlagen für die Kontrolle d > er Ausweise nicht nur einen Schaltkasten für die Ausweise einer bestimmten Gruppe zuzulassen, sondern unter mehreren, z. B. zehn Schaltkästen eine Auswahl zu ermöglichen.
  • Dazu dient die Wähleinrichtung, die in Abb. 22 im Aufriß und in Abb. 23 im Seitenriß gezeichnet ist.
  • Die Verbindung von jedem Kontakt 21 in Abb. 2 geht dann nicht direkt zu einer Schleif feder 3 1 (Abb. 8) oder zu den Kontaktfedern 45 (Abb. 9), sondern an eine Kontaktschraube 265. Für die zehn Schaltkästen, die an diese Wähleinrichtung angeschlossen sind, sitzen die Kontaktschrauben:265 nebeneinander in zehn Reihen in den Halbrohren 226 und 267 aus Isoliermaterial.
  • Zu jeder Kontaktreihe gehört eine Kontaktfeder 268. Über diese zehn Kontaktfedern 268 schleift fortwährend der Ansatz 269 der Scheibe 27o, die fest auf dem Isolierzylinder 271 sitzt, der sich mit dem Rohr 272 dreht. Das Rohr 272 wird über die Kupplung 273, 274 voll der AchSe 275 mitgenommen, die von einem Motor in Pfeilrichtung 276 gedreht wird.
  • Auf der Gegenscheibe 2-9 der Scheibe 270 schleift die Schleiffeder 28o, die mit dem Elektromagneten 2,gI, 282, 283 verbunden ist, der in dein feststehenden Flansch 284 aus Bronze sitzt. Erhält eine Kontaktfeder 268 Strom vom Schaltkasten aus, wie im Schaltbild Abb. 29 gezeigt ist, und erreicht der Ansatz :269 der sich drehenden Scheibe 27o diese stromführende Kontaktfeder 268, so geht der Strom über die Gegenscheibe 279, über die Schleiffeder 28o an den Elektromagneten 28 1, der die Eisenscheibe 285, die fest in dem FlanSCh 286 z. B. aus Bronze sitzt, dicht an seinen Polschilh 282 zieht, so daß die Zähne 287 im Flansch 286 in die Zähne 288 im FlanSCh 284 eindringen. Die Bewegung des Flansches 286 nach rechts in PfeilrichtUng 2()0 macht das Rohr 272 mit, das im Flansch 286 fest eingesetzt ist. Damit geht auch nach rechts das Rohr 271 mit den Scheiben 270, 2791 den Distanzrohren291 aus Isoliermaterial und den Scheiben292 mit ihren Gegenscheiben 293, die jetzt gegen die Schleif federn 294 drücken, während die Ansätze295 der Scheiben292 sich gegen die Zapfen296 der Kontaktschrauben 265 legen.
  • Der Strom, der von jeder Kontaktschraube 21 im Schaltkasten (Abb. 2) an eine Kontaktschraube 265 geht, kann jetzt über die Scheiben 292, 293 an eine Schleiffeder 294 und von hier an eine der Schleiffedern 31 (Abb. 8) oder eine der Kontaktfedern 45 (Abb. 9) gehen.
  • jede Walzengruppe, bestehend aus den Zy- lindern nach Abb. 7 für die Haupt- und Geheimzeichen mit der dazugehörigen Aufenthaltsanzeige- und Zeitstempelvorrichtung, kann also mit zehn Schaltkästen durch -die Scheiben 292 verbunden -,verden.
  • Ist nun durch die sich drehenden Zylinder (Abb. 7) und dem ausgewählten Schaltkasten (Abb. i bis 6) der Vergleich der Zeichen erfolgt und ist der Ausweis in Ordnung, so wird, wie schon beschrieben, der Elektromagnet 59 (Abb. 3) erregt und der Kontakt 57, 58 unterbrochen. Damit -wird auch der Strom zur Kontaktfeder 268 unterbrochen, und der Elektromagnet 2 8 1 läßt das Rohr 2 7 2 mit den daraufsitkenden Teilen nach links gehen durch den Druck der Schraubenfeder 3oo, die auf dem Ansatz 301 des Rohres 272 liegt und gegen die Scheibe 3o2 drückt, die am Polschuh 282 schleift und durch ihren Zapfen 3o3, der in die Nut 304 des Rohransatzes 301 ragt, die Umdrehung des Rohres :272 mitmacht.
  • Die Bewegung des Flansches 286 nach rechts und links kann auch erfolgen über eine Gabel, in der der Flansch 286 gelagert ist und die von einem Elektromagneten und einer Schraubenfeder geschwenkt wird.
  • Der Kupplungsteil:274 greift mit seinen flachen Zähnen 305 in die flachen Zähne 3o6 in dem K-uPfflungsteil 273, der fest auf der Achse 275 sitzt. Das Rohr 272, und die daraufsitzeilden Teile machen die Drehung der Achse 275 mit, bis der Ansatz 269 der Scheibe:27o an eine stromführende Kontaktfeder 268 kommt und der Elektromagnet 28 1 wieder erregt wird.
  • Schutzvorrichtung an der Doppeldrehkreuzsperre (Abb. .24 und 2,5) Durch zu schwungvolles Drehen eines Drehkreuzes durch die Person, die in die Doppeldrehkreuzsperre geht, oder durch Unachtsamkeit oder , gar Rücksichtslosigkeit einer zweiten Person, die auch durch die Sperre gehen will, ist es sehr leicht möglich, die Arme des Drebkreuzes an den Rücken oder an die Beine der ersten Person, die in .die Sperre geht, zu schlagen und dadurch Verletzungen hervorzurufen. Das wird verhindert durch eine Schutzvorrichtung, wie sie in Abb. 24 im Aufriß und in Abb.:25 im Grundriß dargestellt ist.
  • In dem Raum 158 (Abb. 16) zwischen den Armen der Drehkreuze befindet sich dicht über dem Erdboden eine Platte 3 io, die von den Personen, die den Raum betreten, nach unten gedrückt wird, während sie ohne Belastung durch die Blattfedern 3 11 in der gezeichneten Stellung gehalten wird.
  • Die Sperrklinken 31:2 und 313 sind an der Platte 3io befestigt u - nd rücken, beim Niederdrücken- der Platte 3 io in die Zähne 3 14 der Sperräder 315 und 3 16 ein, die fest auf den Achsen der Drehkreuze sitzen. Die Zapfen 317 dienen den Sperrklinken als Anschläge, gegen die die Sperrklinken durch die Blattfedern 3 18 gedrückt werden.
  • Es ist jetzt nicht mehr möglich, die Drehkreuze nach innen zu drehen, sondern nur noch nach außen, d. h. zum Zwecke des Verlassens der Doppeldrehkreuzsperre.
  • Die beiden Schienen 31g dienen als Stufen und zur Führung der Platte 3 1 o, die zwischen -den Winkeln 320 und 321 auf der Bodenplatte 3--2 gelagert ist. Zeitstempel Neben den Walzen oder Zylindern der Vergleichseinrichtung und der Aufenthaltsanzeigevorrichtung sitzen auf derselben Achse Walzen, auf die Papierstreifen gespannt werden. Ein Zeitstempel druckt die Zeit des Einganges, ein anderer die Zeit des Ausganges auf.
  • Als Zeitstempel werden Apparate verwendet nach Art der Zeitstempel für Kontrolluhren. Schaltungen (Abb. 26 bis 3o) Abb.:26. Die beiden Leitungen 331 und 332 kommen von der Stroniquelle. Der Ausweis, der sich im Schaltkasten befindet, hat die Hauptnummer 23 und die Geheimnummer 45.
  • Von der Leitung 331 geht der Strom im Schaltkasten zu den Kontakten 57 und 58 (Abb. 4), zur ersten Schleifschiene 23, Kontaktfeder 22 und 20, zum zweiten Kontakt einer Zehnerreihe Kontakte 2,1 (Abb. 2). Über die Leitung 333, die zu dem Raum führt, worin sich die Zylinder (Abb. 7) befinden, geht der Strom an die zweite Schleiffeder 31 (Abb. 8) eines Federsatzes von zehn Schleiffedern.
  • Es steht, jetzt gerade die Reihe Stifte 32 und der Kontaktstreifen 33 (Abb. 7) an den Schleiffedern 3 1, die zum Vergleich des hier gewählten Ausweises dienen.
  • Von der Schleiffeder 31 geht der Strom über den Kontaktstreifen 33, den Zylinder 30 zum Zylinder29, Stift32, Schleiffeder31, über eine Leitung 334 zum Schaltkasten. Hier geht der Strom zum dritten Kontakt 21 der zweiten Reihe Kontakte, dann über die Kontaktfeder 2o und :22 zur Schleifschiene 23, zur nächsten Schleifschiene 23 über die Kontaktfeder 22 und 2o zum vierten Kontakt der dritten Reihe Kontakte. Dann geht der Strom zum Zylinder 28, Zylinder 27, zum Schaltkasten bis zur Klemme 335.
  • Geht der Strom in der gestrichelt gezeichneten Leitung 336 weiter, so ist über den Elektromagneten 59 (Abb. 3) die Verbindung zur Leitung 332 hergestellt und der Ausweis kontrolliert. Bei Verwendung der Aufenthaltsanzeigevorrichtung, der Drehkreuzsperre und des Zeitstempels fällt die Leitung 336 weg. Der Strom geht nun erst zu einer besonderen Schleiffeder 337, die der WalZe 211 (.Abb. j 8) Strom zuführt. Steht die Lainelle.!13 auf Emgang, so geht der Stroin über den Schleifkontakt 226 zum Elektromagneten 224, der bei der Schließung des Stromkreises die Lamelle zn 213 nach rechts auf Ausgang stellt.
  • Von hier geht der Strom durch den ZeitstemPel 340 zum Elektromagneten 127 (Abb. i i). Steht der Hebel 120 (Abb. 5) auf Eingang, so liegt d(-r Kontakt 122 auf dem Kontakt 124.. Von dort geht der Strom durch den Elektromagneten 93 i«Abb. i o) zur Leitung 332. Der Stromkreis ist jetzt geschlossen. Gleichzeitig wurden durch die Auslösung der Drelikreuzsperre (Abb. io bis 12) die Kontakte 152, 153 geschlossen und von der LeitUng 331 Strom zum Elektromagneten 59 geführt.
  • Bei einer Betriebsstörung z. B. kann der Elektromagnet .39 auch Strom erhalten über die Taste 3-11, 34-2- die nur dem Aufsichtspersonal zugänglich ist.
  • Abb. 27. Den Stroniverlauf bei Anwendung der Doppeldrehkreuzsperre nach Abb. 15 zeigt Abb. 27. Der Stromverlauf von der Leitung 331 bis zuni Zeitstenipel 340 soll hier derselbe sein wie in Abb. 26. Schaltkasten (Abb. i bis 6), Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9) und Aufenthaltsanzeigevorrichtung (Abb. iS bis 21) liegen an der Stelle der Leitung 343.
  • Vom ZeitstemPel 340 geht der Strom zum Elektroma-iieten 18 1 (Ab] i. 15). zur Kontaktfeder i8o, K-ontaktfeder 179, Kontaktfeder 192, Platte 194, Kontaktfeder 193 und dann zur Leitung 332.
  • Hat der Hebel IS3 (Abb. 15) die Kontaktfeder 203, 2o4 aneinalidergedrückt, so geht der Strom von der Leitung 331 über die Leitung 3-14 züi der Kontaktfeder 203, 204, dann zum Elektromagneten 59, der mit der Leitung 332 verbunden ist. Über d-"e Taste 341, 342 kann der Elektroniagnet _39 auch hier wie in Abb. 26 Strom erhalten.
  • Abb. 28. Es ist nicht nötig, daß für jeden Schaltkasten außer dem Geheimnummerzylinder auch der Hauptnummerzylinder in Tätigkeit ist. Werden z. B. eintausend Ausweise in Gruppen von je hundert Stück eingeteilt, so s:nd für sämtliche Schaltkästen nur zwei Hauptnummerzylinder notwendig, wie in der Schaltung Abb. 28 gezeigt wird. Es können dann zu gleicher Zeit die Auswes,- z. B. mit den Hauptnumniern026, 126, 226, 326 usw. geprüft werden.
  • Der Strom geht hier von der Stromquelle in der Leitung 331 über eine besondere Schleiffeder 345 zu dem Hauptnunimerzylinder 30. Von jeder der zehn Schleiffedern 31, die über dem Zylinder liegen, geht eine Sammelleitullg 346 ab. jede der zehn Satnmelleitungen ist mit einer Kontaktschraube 21 einer Zehnerreihe Kontaktschrauben in jedem Schaltkasten verbunden.
  • Berühren die zentralen Hauptnummerzylinder 30 und D) mit ihrer Nummerkombination 26 die Schleiffedern 31, so erhalten in allen Schaltkästen" von denen drei in Abb. 28 mit a,' b und c bezeichnet sind, die zweite bzw. sechste Kontaktschraube 21 Strom in den beiden Zehnerreihen Kontaktschrauben.
  • Von den Ausweisen ist in a und b die Hauptnummerendzahl :26 eingestellt. Die stromführenden Verbindungen 3,47 sind in Abb. :28 eingezeichnet. Stimmt jetzt die eingestellte Geheimnummerkombination 14 im Schaltkasten a und 38 im Schaltkasten b mit den Kombinationen auf den Geheimnummerzylindern überein, so ist der Stromkreis geschlossen von der Leitung 331 zur Leitung 332, wenn die beiden Geheimnummerzylinder 28 und 27 verbunden werden durch ein Signalinstrument oder durch die Aufenthaltsanzeigevorrichtung, Zeitstempel, Drehkreuzauslösevorrichtung usw., deren Stromverlauf in Abb. 26 dargestellt ist.
  • Im dritten Schaltkasten c in Abb. 28 haben zu gleicher Zeit die zweite bzw. sechste Kontaktschraube 21 Strom erhalten. Da aber hier die Hauptnurninerendzahl 47 eingestellt ist, so müssen die zentralen Hauptnummerzylinder 30 und 29 erst weitergedreht werden, bis sie über die gestrichelten Leitungen 348 die Verbindungen zu der vierten bzw. siebenten Kontaktschraube 2 1 herstellen. Dann sind die Geheimnummerzylinder 28 und 27 für den Schaltkasten c so weit gedreht, daß sie auch die GeheinmummerkombinatiOn 73, d:e vorn Ausweis eingestellt ist, an die Schleiffeder 3 1 bringen. Der weitere Stromverlauf ist dann derselbe, wie in der Beschreibung vom Schaltkasten a und b geschildert wurde.
  • Abb. 29. Ein Schaltungsbeispiel bei Anwendung der Wähleinrichtung nach Abb. 22, 23 zeigt Abb. 29.
  • Im oberen Teil der Abb. 29 liegen zwei Schaltkästen nach Abb. i bi# 6. Im ersten Schaltkasten, im rechten Teil des Schaltbildes, ist in den Zehnerreihen d, e, f Kontaktschrauben21 vom Ausweis die Hauptnummeri26 und in den Zehnerreihen k, 1 Kontaktschrauben die Geheimnummer i-l. eingestellt. Im zweiten Schaltkasten, im linken Teil des Schaltbildes, ist in den Teilen g, h, i vorn Ausweis die Hauptnummer:247 und in den Teilen ni, n die Geheimnummer 73 eingestellt.
  • Im mittleren Teil der Abb. 29 liegen zwei Wähleinrichtungen (Abb. 22, 23) und im unteren Te,1 zwei Vergleichseinrichtungen (Abb. 7 bis 9), die zum Vergleich der Geheimnummern dienen.
  • Zu den Teilen e, f und h, i kommt der Strom von den zentralen Hauptnummerzylindern, wie in Abb. 2,8 gezeigt ist. Die Teile d und g erhalten Strom von der Leitung 331 über die Kontakte 57, 58.
  • Es sind nur die stromführenden Leitungen eingezeichnet.
  • Im ersten Schaltkasten geht der Strom von der Schleifschiene 23 über die Schleiffeder 22, :2o an die erste Kontaktschraube 21, zur ersten Wähleinrichtung an den Schleifkontakt 268, der zur ersten Kontaktreihe 296 gehört.
  • Wie bei der Beschreibung der Wähleinrichtung Abb.:2:2, 23 geschildert, drehen sich die im Innern der Wähleinrichtung befindlichen Teile. Hat der Ansatz 269 der Scheibe 270 den ersten Schleifkontakt 268 erreicht, so ist über die Schleiffeder 28o der Stromkreis für den Elektromagneten 281 geschlossen, der mit der Leitung 332 verbunden ist.
  • Der Elektromagnet: zieht das Isolierrohr 27 1 nach rechts, und die 'Scheiben 292 leg-en sich mit ihren Ansätzen 295 an die Kontakte 296. Jede der Scheiben 29?- hat über die Schleiffeder -294 Verbindung mit einer Schleiffeder 3 1 (Abb. 8), wie im rechten Teil der Abb.:z9 dargestellt ist. Im linken Teil der Abb. --9 sind die Schleiffedern 2,94 mit den Kontaktfedern 45 verbunden (Abb. 9),. die sich auf die Kontaktfedern 46 legen. Die Kontaktfedern 46 sind in Sätzen von zehn Stück mit einer Schiene 350 verbunden.
  • In den Schaltkästen ist jeder Kontakt 21 in den Teilen k, 1, in, n mit einer Sammelleitung verbunden, die mit 35 1, 352, 353, 354 bezeichnet sind. Der erste Kontakt 2f im Teil k ist mit jedem ersten Kontakt 296 im ersten Zehnersatz der ersten Reihe Kontakte 296 in jeder Wähleinrichtung einer Gruppe Wähleinrichtungen verbunden. Der vierte Kontakt im Te.,l 1 ist mit jedem vierten Kontakt 2,96 im zweiten Zehnersatz der -ersten Kontaktreihe 296 in jeder Wähleinrichtung verbunden.
  • Der Schaltkasten #im linken Teil der Abb. 29 ist der fünfte Schaltkasten einer Gruppe von Schaltkästen. Er ist mit seinen Kontakten 21 in den Teilen g, ni" it mit den K ontakten 296 in der fünften Reihe in allen Wähleinrichtungen verbunden.
  • Werden unten im rechten Teil des Schaltbildes zwischen die Schleiffedern 355 und 356 und im linken Teil zwischen die Leitungen 357 und 358 die Aufenthaltsanzeigevorrichtung, Zeitstempel und Auslösemagnete für die Drehkreuze geschaltet (Abb. 26), so ist der Stromkreis zwischen den Leitungen 331 und 332 in Abb.:28- über die Sammelleitungen 346 und die gezeichneten Teile in Abb. 29 mit den erwähnten Teilen aus Abb. 26 geschlossen. Die Ausweise im rechten und linken Teil der Abb. 29 sind kontrolliert, die Elektromagnete 5 9 (Abb. 2 6) erhalten Strom, und die Kontakte 57, 58 in Abb.:29 werden unterbrochen. Die Elektromagnete 281 der Wähleinrichtungen werden stromlos, und die Teile 2,71 mit den Scheiben 27o und 292 drehen sich wieder, bis die Ansätze 2,69 der Scheiben 270 einen stromführenden Kontakt 268 erreichen.
  • Werden z. B. die beiden Ausweise, die hier in Abb. ' :29 angegeben sind, vertauscht, so daß der Ausweis mit der Hauptnummer 126 sich im linken Teil der Abb. 29 und der Ausweis mit der HauptniLimmer 247 im rechten Teil befindet, so würden vom Teil d und g die gestrichelten Leitungen :259 und 26o Strom führen und die Stellen bestimmen, an denen die sich drehenden Teile in den Wähleinrichtungen zum Stehen kommen, und den Weg für den Stromkreis vorbereiten, der dann von den Hauptnummerzylindern und Geheimnummerzylindern geschlossen wird.
  • Abb. 3o. Ergibt sich die Notwendigkeit, einen Ausweis zu sperren, so wird es oft zweckmäßig sein, diese Sperrung in recht kurzer Zeit vorzunehmen - und ohne Stillsetzung der Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9). Das wird ermöglicht durch eine Einrichtung, wie sie irn linken Teil der Abb. 30 in einem Beispiel dargestellt ist. Sie besteht aus einem Schaltkasten, der mit o, p bezeichnet ist und dessen Schleiffedern 2o, 22 von Hand eingestellt werden, aus einer Aufenthaltsanzeigevorrichtung (Abb. 18 bis 21) und einer Signale,.nrichtung-q, die z. B. aus einem Tablean und einem Wecker bestehen kann. Die Aufenthaltsanzeigevorrichtung im mittleren Teil der Abb. 3o entspricht der in Abb. 26 geschilderten und läuft mit der im linken Teil der Abb. 30 gleich.
  • Die Kontakte 21 im Schaltkasten, der Teile o und p können Strom erhalten von den zentralen Hauptnummerzylindern wie in Abb. 28. Soll z. B. der Ausweis mit der Hauptnummer 26 gesperrt werden, so wird nach der Einstellung der Schleiffedern 2o, 22 die Taste 36o an den Kontakt 361 gelegt.
  • Von der Schleifschiene --3 im TeÜ o geht dann der Strom züi dem Elektromagneten 224, zum Kontakt 361, Taste 36o, zur Schleifschiene.23 im Teil p und über die Schleiffedern :2--, :zo und Kontakt 2 1 zum Hauptnummerzylinder 29 in Abb.:z8. Der ' Elektromagnet 22.4 hat jetzt die Lamelle 213 nach rechts gestellt. Ist der gesperrte Ausweis mit der Hauptnummer:26 in den Schaltkasten zur Kontrolle gesteckt, so wird der Stromkreis bis zu den Geheimnummerzylindern :27 und 28 vorbereitet, wie das in Abb. 28 dargestellt ist.
  • Der Strom geht jetzt vom Geheininummerzylinder 28 über die Lamelle 213, Schleifkontakt 231 zu der Signalehirichtung iiii Teilq und dann zurück zum Geh(#i,-,in#i#nmerzylinder 27. Dein Aufsichtspersonal ist jetzt angezeigt, daß der gesperrte Ausweis sich im Schaltkasten befindet.
  • Sind die Maßnahmen erfolgt, zu deren Durchführung die Sperrung des Ausweises vorgenommen wurde, so wird die Taste36o an den Kontakt 362 gelegt.
  • jetzt geht der Strom vom Teil o über den Elektroiriagneten 247, über den Kontakt 362, Taste 36o zum Teil p. Die Lamelle -213 wird nach links in die gezeichnete Stellung gezogen. Ist der Ausweis mit der Hauptimminer 26 zum Durchgan,- wieder freigegeben, so wird vom Ausweis wieder der Stroinweg vorbereitet. Der Strom "eiit jetzt vom Geheimiminnierzylinder 28 über die Lamelle 213, Schleifkoiitalzt.#,2() zurAufenthaltsanzeigevorrichtung in mittleren Teil der Abb. 30. Voll hier kann nun der Stromverlauf derselbe sein wie hinter dem Kontakt 335 in Abb. 26.
  • In Abb. 30 wird im mittleren und rechten Teil das Beispiel einer Einrichtung gezeigt, el zn zn die es ermöglicht, die Kontakte in Schaltkasten (Abb. i bis 6) und in der Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9) nicht iiiit dein starken Strom zu belasten, der zur Betäti-,i,Inu der Elektronia..
  • gnete in der Auslösevorrichtung, z. B. derDoppeldrehkreuzsperre usw., benötigt wird.
  • Es können z. B. init den Elektromagneten der Aufenthaltsanzeigevorrichtung im mittleren Teil der Abb. 3o die Elektrornagnete 363 und 364 hintereInandergeschaltet werden, die zur Betätigung der Schalter 365, 366 und 361, 368 dienen.
  • Der starke Strom geht von der Leitung 369 zu den Kontakten 365, 367 z. B. über die Kontaktfeder 368 zu dem ZeitstenTel 340, Elektroinagneten 18 1 (Abb. 27), zur Kontaktfeder i8o, Kontaktfeder 179, Schalter 192, 194, 193, dann zur Leitung 370 und damit zur Stroinquelle. Durch die Auslösung der Sperrvorrichtung im linken Teil der Abb. 15 durch den Llel#ztroin#-i,-iieten iSgi ist der Schalter 203, 204 geschlossen, und der Strom von der Leitung 369 geht auch durch den Elektroinagneten 59 in Abb. 3 und dann zur Leitung 370.
  • Anwendung findet die Ausweiskontrolleinrichtung dort, wo heute die Kontrollierung Z, von Ausweisen durch Aufsichtspersonal erfolgt, also z. B. in Fabriken, 13ergwerkeii, Ausstellungen, in Gebäuden, in denen geheimzuhaltende Akten und Pläne liegen, und in ähnlichenabgesperrtenGebäudenundRäumen. Auch die Kontrollierung von Fahrtausweisen für Schiffe, Bahnen, Luftfahrzeuge kann durch die Ausweiskontrolleinrichtung erfolgen, ebenso kann diese durch Auslösung einer Verschlußvorrielitung nach erfolgter Ausweiskontrolle die Öffnung eines Behälters ermöglichen, in dein wertvolle Gegenstände aufbewahrt werden. Bei den üblichen Ausweiskontrollen erfolgt diese Arbeit meistens von .Nlännern, deren Arbeitskraft durch die Anwendung der Ausweiskontrolleinrichtung geinäß der Erfindung produktiver eingesetzt werden kann und die mit ihren menschlichen Schwächen, wie Unaufmerksamkeit, Flüchtigkeit, oder gar durch Unterstützun unrecht--mäßigen Durchganges durch die Kontrolle Schaden anrichten können.
  • Wenige Sektinden zur Umstellung der kleinen Lamelle 213 in Abb. 18 genügen, um einen als verloren gemeldeten oder ungültig ,gewordenen Ausweis zu sperren oder z. B. einen in einer Fabrik Beschäftigten am Eingang oder Ausgang zu verhindern. Solche und ähnliche Maßnahmen können bei der z. Z. üblichen Ausweiskontrolle niemals in so kurzer Zeit mit so geringer Auf\Nendung an Arbeitskraft und mit einer solchen Sicherheit durchgeführt werden.

Claims (2)

  1. PA.TLN TA NS PR Ü C 11 E: i. Vorrichtung zum Auslösen von Durchgangssperren und Lösen von Sperrvorrichtungen von Behältern u. dgl. mit Hilfe eines den Stromkreis zur Auslösung der Sperrvorrichtung überwachenden Ausweises, dessen Kontrollzeichen in einer Abfühlvorrichtung geprüft werden, gekennzeichnet durch die Verwendung von Ausweisen mit verschiedenen Zeichenkornbinationen nebeneinander, deren durch die Abtastung dieser Ausweise erzielten Kontaktkombinationen mit einer Vorrichtung verglichen werden, die für alle Ausweise, die zur Lösung der Sperrvorrichtung berechtigen, die entsprechenden Vergleichskotribinationen trägt und bei Übereinstimniung der Kontaktkombinationen die Herstellung des die Sperrvorrichtung steuernden Stromkreises gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Sperrglieder (49, 54) zum Festhalten des in die Abf ühlvorrichtung eingeschobenen Ausweisträgers (12) nach ihrerAuslösung erst wieder in Sperrbereitschaft gehen, wenn ein Anschlag (64) des Ausweisträgers (12) beim Zurückziehen desselben eine Sperrting (61, 62) aUSIÖSt. 3. Vorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betriebsstörungen der Ausweisträger (12) durch Auslösung der Sperrvorrichtung (49, 54) mittels eines Sicberbeitsschlüssels entriegelt werden kann. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrhebel (70, 71, 73) das Einschieben des Ausweisträgers (12) ohne Ausweis in die Abfühlvorrichtun- verhindert. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (i?-o), der die Durchgangsrichtung durch die Personensperre anzeigt, den Stromweg so steuert, daß die Personensperre nur in der angezeigten Richtung passierbar ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschieben des Ausweisträgers (12) erst nach der Verriegelung der Personensperre freigegeben ist (Sperrglied 50). 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Doppeldrelikreuzsperre durch einen Riegel (171) bei der Drehung des einen Drehkreuzes das andere Drehkreuz gesperrt wird. 8. Vorrichtung nach Anspruch7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eingang in die Doppeldrehkreuzsperre durch die Bewegung des einen Drehkreuzes ein Schalter (179, ISO, :240) den Stromweg so steuert, daß das andere Drehkreuz entriegelt werden kann. g. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Betreten einer zwischen den Drehkrenzen angebrachten Platte (31o) durch Sperrglieder (312, 315 und 313, 316) nur die zum Verlassen der Doppeldrehkreuzsperre erforderliche Drehung der Drelikreuze ermöglicht wird. io. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerteil Z> (213) den Stromverlauf so steuert, daß mittels derselben Kontrollzeichenkombination der Stromweg erst wieder geschlossen werden kann, wenn die Durchgangsrichtun- durch die Personensperre umgekehrt wird. ii. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wähleinrichtung (Abb. 22 und :23) selbsttätig eine der -,Ufühlvorrichtungen für die Ausweise mit einer der Vergleichsvorrichtungen (Abb. 7, 8, 9) verbindet, die dieselben Kontrollzeichen trägt wie der züi kontrollierende Ausweis. 12. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die von den Ausweisen geschlossenen Stromwege Zeitsternpel (340) eingeschaltet sind. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ausweiskontrolleinrichtung, die aus mehreren Abfühlvorrichtungen lind Vergleichsvorrichtungen besteht, den verschiedenen Trägern für die Geheinizeichen nur ein Träger für die Hauptnummern der Ausweise zugeordnet ist. 14. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung eines Ausweises eine Abfühlvorrichtung (o, p) von Hand einstellbar ist.
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