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Vorrichtung zum Auslösen von Durchgangssperrtn Die Erfindung betrifft
eine Vorrichtung zum Auslösen von Durchgangssperren und Lösen von Sperrvorrichtungen
von Behältern o. dgl. mit Hilfe eines den Stromkreis zur Auslösung der Sperrvorrichtung
überwachenden Ausweises, dessen Kontrollzeichen in einer Abfählvorrichtung geprüft
werden.
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Bei den bekannten Einrichtungen war die den Ausweis prüfende Abfühlvorrichtung
nur für Ausweise mit stets gleichartigen Kennzeichen bestimmt. Ihre Verwendbarkeit
war daher beschränkt. Demgegenüber besteht die Erfindung dar.,n, daß Ausweise mit
verschiedenen Zeichenkombinationen nebeneinander verwendbar sind und die durch die
Abtastung dieser Ausweise erzielten Kontaktkombinationen mit einer Vorrichtung verglichen
werden, -die für alle Ausweise, die zum Durchgang berechtigen, die entsprechenden
Vergleichskontaktkombinationen trägt und bei Übereinstimmung der Kontaktkombinationen
die Herstellung des die Sperrvorrichtung steuernden Stromkreises gestattet.
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In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
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Die Abb. i bis 6 zeigen einen Schaltkasten, der zum Abfühlen
der Lochkombinationen der Ausweise dient.
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Di# Abb. 7, 8 und Abb. 9 zeigen zwei verschiedene Vergleichseinrichtungen.
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Die Abb. io bis 1:2 zeigen eine einfache Drehkreuzsperre, die Abb.
13, 14 Einzelheiten dazu. Die Abb. 15 bis 17 zeigen eine Doppeldrehkreuzsperre,
die aus zwei miteinander gekuppelten einfachen Drehkreuzen besteht.
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Die Abb. 18 bis 21 zeigen die Aufenthaltsanzeigevorrichtung, die Abb.
22 und 23 eine Wähleinrichtung, die Abb. 24 und 25 eine Vorrichtung,
die den Eintritt in die Doppeldrehkreuzsperre der nachfolgenden Person erst gestattet,
wenn die vorgehende Person die Sperre verlassen hat.
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Abb.:26 zeigt den Stromverlauf bei Anwendung der einfachen Drehkreuzsperre,
Abb. --7 bei Anwendung der Doppeldrehkreuzsperre.
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Abb. 28 zeigt die Anwendung einer zentralen Vergleichseinrichtung,
die die Hauptnummerkombination für alle Ausweise trägt.
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Abb. 29 zeigt den Stromverlauf bei Anwendung der WähleInrichtung.
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Abb. 30 zeigt den Stromverlauf in einem Schaltkasten, der von
Hand eingestellt wird und die schnelle Sperrung eines Ausweises gestattet.
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Im folgenden werden die Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Schaltkasten (Abb. i bis 6)
Der Ausweis ii, zweckmäßig aus Metall angefertigt,
wird auf den Schlitten 12 gelegt, der in den Kasten 13 in Pfeilri#htung iS eingeschoben
wird. Die Fühler 14 verlassen dann den Steg 15 am Schlitten und werden von Blattfedern
16 auf den Ausweis ii gedrückt.
jeder der zehn Fühler 14, die nebeneinanderliegen,
senkt seine Nase 17 i11 ei.les der Löcher i bis 9 und o.
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Bei der hier gewählten Lochkombinatioi# sollen die Ziffern
1, 2, 3, 4 die 1-lauptniinirril'q'-oder de laufende Nummer
1234 darstelle;i#;,-li während eine Geheimnummer, die nur de rn Aussteller und dem
Inhaber des Ausweises bekanfit ist, 567890 ist. Nach der Lochkornbination
in Abb. i würden also zuerst die Fühler der Geheininummer nacheinander in ihre entsprechenden
Löcher fallen und dann die Fühler der Hauptnunii-ner nacheinander einfallen.
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Die Fühler i-i machen nun die Bewegung des Schlittens in Pfeilrichtung
iS mit und verschieben ihre Lagerungsschienen ig. je nach der Größe der Verschiebung
liegen bei ganz eingeschobeneni Schlitten die Kontaktiedern 20, von denen jede eine
Reihe Kontakte 21 bestreichen kann, an einem der Kontakte2i. Über ihren anderen
Schenkel22 und eine dazugehörige Schleifseliiene 23, die fest auf der Isolation
24 liegt, wird von jeder der zehn Kontaktfedern 2--.) ein Stromweg vorbereitet.
Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9)
el 1
Die Kombination, die
an den Kontakten 21 eingestellt ist. wird nun mit den Konibinationen auf den ZYlindern
27, 28, 29 und 30
in Abh. 7 verglichen. Über jedem Zylinder
27
his 30 liegen Schleiffedern 31 (Abb. 8) in
Federsätzen von je zehn Stück. Die Schleiffedern 31 schleifen über
die '.L\Ietallstifte 32,
die in den Metallzylindern:27 bis 00 sitzen-Zur
Kontrolle eines Ausweises mit zehnstelligen Zahlen, wie der Ausweis ii., sind zehn
Zylinder notwendig. In Abh. 7 sind aber nur vier Zvlinder dargestellt, die
zur Beschreibung des Vergleiclisvorganges genügen.
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L, An die Stelle der einzelnen Stifte 32 treten auf dem Zylinder
3o die langen Kontaktstreifen 33. Die in der Richtung der Linie 34 liegenden
Stifte 32 und ein Kontaktstreifen 33 stellen eine Kombination dar,
die auf einem Ausweis sich befindet, der die Hauptnuninier o5 und die Geheininunimer
4o hat. Die in der Richtung der Linie 35 liegenden C C
Stifte
32 und ein Kontaktstreifen 33 stellen eine Kombination dar, die auf
einem Ausweis sich befindet, der die Hauptnummer go und die Geheimnunimer 16 hat.
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Der Stroniverlauf im Schaltkasten und in der Vergleichseinrichtung,
die den Ausweisinhabern nicht zugänglich ist, ist in Abb. 26
-zu verfolg4n.
Der Strom führt fiber die Klemine335, über die Leitung336 zür Leitung
332.
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Die Zylinder nach Abb. 7 und 8 brauchen nicht unbedingt
stromführend zu sein. Sie können au-eh, wie in Abb. 9 der Zvlinder
38,
z. B. mit Löchern 39 versehen sein, die die entsprechenden Kombinationen
darstellen. Fallen in diese Löcher die auf den sich direhenden Zylindern38 schleifenden
Blatt-. Afeoern 40 -. so geht die Blattfeder 41 mit der Jsolation -12 nach unten.
und der Kontakt 43 kann sich auf den Kontakt 44 legen. Während die Kontaktfedern
.45 voneinander isoliert sind, wie die Kontaktfedern 31 (Abb. 29), sind die
Kontaktfedern 46 jedes Federsatzes, der aus zehn Federn besteht, miteinander verbunden
und ersetzen die strornleitenden Zylinder in Abb. 7.
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Uni nun nicht bei einer Lochkombination im Ausweis i i, die alle Fühler
14 einfallen läßt und verschiebt, den Stromkreis zur Kontrolle zu schließen, bevor
der Schlitten 12 ganz in den Kasten 13 eingeschoben ist, ist eine Vorrichtung notwendig,
die in Abb. 3 im Auiriß und in Abb. 4 im Seitenriß dargestelltist. Erst bei
ganz eingeschobenem Schlitten, wenn also die an den Kontakten:2i durch die Schleiffedern
2o eingestellte Kombination der Kombination auf dein Ausweis entspricht., kann die
Klinke 49 mit ihrer Nase 5o in die N ut 5 1 des verlängerten Teiles
52 des Sehenkels 53 am Schlitten 12 fallen.
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Der Hebel 54, der sieh mit seiner Strebe 55
auf die Klinke,49
-4-,tützt, drückt mit seiner Isolation #6 den Kontakt 57 auf den Kontakt
.58 und schließt den Stromkreis, wie in Abb. 26
ersichtlich ist.
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Gleichzeitig hindert die Vorrichtung nach Abb. 3 und -[ daran,
den Schlitten nach vorn zu ziehen und den Ausweis herauszunehmen, wenn der Stromkreis
zur Kontrolle nicht geschlossen wird, wenn also z. B. die Lochkombination ain Ausweis
mit keiner Kombination auf der Vergleichseinrichtung Abb. 7, 8 oder
9 übereinstimmt. Denn der Elektroniagnet #g, der in dem Stromkreis liegt,
der in Abb. 26 dargestellt ist, wird nur bei Übereinstfinmung der Kombination
des Ausweises und der Vergleichsvorrichtung, wenn der Stromkreis geschlossen worden
ist, erregt und zieht dann den Anker 6o am Hebel 54 an.
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Unter den Hebel 54 kann sich jetzt der Ansatz 61 der Blattfeder
62 legen. Der Hebel 54 wird dann weiter in der angehobenen Stellung gehalten,
wenn der Elektromagnet 59
wieder stromlos wird; denn die Erregung des Magneten
59 dauert mir einen Bruchteil einer Sekunde, da sieh die Zylinder in Abb.
7, 8, 9
schnell drehen.
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Wird nun kein starker Zug am Schlitten 12 ausgeübt, so kann die Klinke49
von der Schraubenfeder 63 dein Hebel 5-1 nachgezogen werden.
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Das Signal optischer oder akustischer Art, das z. B. durch den Magneten
59 mit ausgelÖst
werden kann, gibt !dem Inhaber des Ausweises
das Zeichen zum Herausziehen des Ausweises.
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Befindet sich der Schlitten 1:2 wieder in der gezeichneten Stellung
nach Abb. i, so ist die Blattfeder 62 von der Strebe 64 am Schlittenschenkel
52 nach links gedrückt. Der Hebel 54 kann durch den Druck der Blattfeder
65
nach unten fallen, und damit ist die Klinke 49 wieder sperrbereit.
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Bei einer Betriebsstörung oder beim Einschieben eines gefälschten
Ausweises, der nicht die Herstellung eines Stromkreises ermöglicht, kann das Aufsichtspersonal
die Klinke 49 auslösen durch einen Schlüssel oder den sich drehenden Teil
66 eines Schlosses am Kasten 13. Der Teil 66 hebt den Hebel 54 an
und verrichtet so die Arbeit des Elektroinagneten 59.
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Wird der Schlitten 12 ohne Ausweis in spielerischer Weise in den Kasten
13 eingeschoben, so wird durch eine Vorrichtung nach Abb. 6 die Herstellung
eines Stromkreises verhindert. Der Hebel 7o, dessen Ansatz 71 sonst auf dem Rand
7:2 des Ausweises i i gleitet, geht nach unten in die gezeichnete Stellung,
und sein Ansatz 73 legt sich hinter die Strebe 74 am Schlitten 12
. Das vollständige Einschieben des Schlittens wird dadurch verhindert, und
!die Schließung der Kontak Cte 57, 58 nach Abb. 4 kann nicht erfolgen.
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Die Ausschnitte78 im Ausweis und die Ansätze 79 am Schlitten
12 dienen nicht nur zum richtigen Einsetzen der Ausweise, sondern verhindern auch
das Einsetzen eines Ausweises, der nicht dieselben Ausschnitte hat wie die Gruppe
der Ausweise, zu deren Kontrolle ein bestimmter Schaltkasten mit der dazugehörigen
Vergleichseinrichtung nach Abb. 7, 8 vorgesehen ist. Einfache Drehkreuzsperre
(Abb. io bis 14) Die Sperrvorrichtung eines einfachen Drehkreuzes zeigt Abb. io
im Aufriß, Abb. i i im Grundriß, und Abb. 12 Zeigt Einzelteil-Auf der Achse
85 des Drehkren-Les, dessen Arme durch die gestrichelten Linien
86 und 87 dargestellt sind, sitzen fest die Scheibe 88
und die
beiden Zahnräder 89 und go.
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Die Scheibe 88 und damit das Drehkreuz wird durch den Riegel
9 1, der in einender vier Schlitze92 der Scheibe88 eingreift, verriegelt.
Ist der Stroinkreis zur Kontrolle des Ausweises geschlossen, so wird der Elektromagnet
93, der in diesem Stromkreis liegt, erregt und zieht den Anker 94 und damit
den Schlitten95 nach links. Da der Stromkreis nur den Bruchteil-einer Sekunde geschlossen
ist, so wird ein Zurückgehen des Schlittens 95 nach rechts unter dem Druck
der Schraubenfeder96, die 7--,vischen dem Schlittenteil 97-und der feststehenden
Führungsöse98 für den Bolzen 99 liegt, verhindert durch einen der vier Ansätze
ioo an der Scheibe ioi. Diese Scheibe ioi liegt beweglich auf der Scheibe88. Ihre
Bewegung wird begrenzt durch den Stiftio2, der fest in der Scheibe 88 sitzt
und in den Schlitz 103 der Scheibe ioi ragt. Durch den Druck der Schraubenfeder
104, die gelagert ist zwischen der Führungsöse io5 an der Drehkreuzachse
85 und dem Ansatz io6 der Scheibe ioi auf dem kreisförmig gebogenen Bolzen
107, der frei beweglich durch die Führungsöse io5 geht, und die in Abb. 12 zusammengedrückt
gezeichnet ist, wird die Scheibe ioi gedreht in Pfeilrichtung iio.
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Der Ansatz iii der Scheibe ioi erreicht jetzt die Schraubenfeder 112,
der Stift io2 steht in der Mitte vom Schlitz io3, und die Schraubenfeder 104 ist
entspannt. jetzt liegen aber die Ansätze ioo der Scheibe ioi über den Schlitzen
9?- der Scheibe 88, und der Schlitten 95 kann nicht nach rechts in
die gezeichnete Stellung, denn sein Ansatz IT3 stützt sich gegen den Ansatz ioo.
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Wurde in dem Moment der Erregung des Elektromagneten 93 kein
starker Zug oder Druck an den Drehkreuzarmen ausgeübt, d. h. wurde der Riegel
gi nicht in einem der Schlitze 9:2 der Scheibe 88 festgeklemmt, so wird der
Riegel gi nach links dem Schlitten 95 nachgezogen durch die Schraubenfeder
114.. deren Führungsbolzen 115 am Schlittenteil 97 befestigt ist und durch
den Schenkel 116 am Riegel gi frei durchgeht.
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In Abb. 5 ist ein Hebel 120 in PfeilfOrM gezeichnet, der auf
dem Kasten 13 (Abb. i) die Richtung anzeigt, in der die Drehkreuzsperre durchgangen
werden soll. Je nach der gewünschten Durchgangsrichtung wird von dein Hebel durch
den Druck auf eine der Isolationen 1:21 die Kontaktfeder 12:2 oder 123 auf den Kontakt
1-94 gedrückt.
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Der Strom, der zur Kontrolle des Ausweises und zur Auslösung der Sperrvorrichtung
dient, wird durch diesen Schalter nach Abb. 5 an den Elektromagneten 127
oder 128 geführt. Es wird also die Schiene 129 mit ihren Ankern i3o vom Elektroniagneten
127
oder 1:28 angezogen. Da auch diese Elektromagnete nur den Bruchteil einer
Sekunde Strom erhalten, so wird die Schiene 129 in der verschobenen Stellung gehalten
durch eine der Sperrklinken 131 oder 132, die sich hinter den Ansatz
133 der Schiene 1:29 legen, durch den Druck der Blattfeder 134.
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Wird nun im Moment der Erregung z.B. des Elektromagneten 129 kein
stariir.er Zug oder Druck an den Armen des Drehkreuzes ausgeübt, so wird die Sperrklinke
135, deren Blattfeder 136 von der Strebe 137 der Schiene 129 mitgenommen
wurde, von der Blattfeder
138, die an der Schiene 129 befestigt
ist, mit-ZD genommen, und das Sperrad 89 ist freigeg,-ben. e
Das Drelikreuz
kann jetzt in Pfeilrichtung 140 gedreht werden.
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Während sich jetzt die Scheibe 88 mit in Pfeilrichtung i4o
dreht, bleibt die Scheibe ioi stehen, da gegen ihren Ansatz ioo der Z>
Schlitten
95 mit dem Ansatz 113 drückt. Erst wenn der Stift i o2 den Ansatz
i o6 der Scheibe ioi erreicht, wird diese mugenommen. Der Ansatz ioo gibt nun den
Schlittenansatz 113
frei, und der Riegel 9 1 schleift auf dem äußeren
Umfang der Scheibe 88, bis die Viertelumdrehung des Drelikreuzes beendet
ist und der Riegel gi in den nächsten Schlitz 92 eindringen kann. Der Schlitten
95, 97 hat die gezeichnete Stellung wieder eingenommen und mit seinen Stangen
i-ii und 1.1;2 die Sperrklinken 131 und 132 nach rechts gedrückt, und die Schiene
129 ist zusammen mit der Sperrklinke 135 von der Blattfeder 136 in
die geen. zeichnete Stellung gedrückt.
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Während der Drehung des Drehkreuzes wurde von der Sperrklinke 143
ein Rückwärtsdrehen des Dreh.kreuzes in Pfeilrichtung iio verhindert.
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Die Abb. 13 und 14 zeigen eine Vorrichtung, die während der Drehung
oder vor Beendigung der Vierteldrehung des Drelikreuzes ein E inschieben
des Schlittens 12 mit dein schon kontrollierten Ausweis oder mit einem neuen Ausweis
verhindert.
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Durch die Verschiebung der Schiene 129 wird der Ansatz 147 aus der
Nut 1.48 der Schienei29 gehoben; dieBlattfeder149drückt dann den Bolzen
150 nach oben, der zwischen die Rückwand 151 vorn Kasten
13 (Abb. i) und den Schenkel D2 VOM Schlitten 12 (Abb. i bis 4) zu stehen
kommt und den Schlitten nicht bis zur Rück-wand 151 gehen läßt. In dieser Stellung
des Schlittens kann aber d:e Sperrklinke 49 (Abb. 3 und 41 nicht in den Schlitz
5 1 einfallen und damit der Stromkreis zur Kontrolle nicht geschlossen werden,
wie in der Beschreibung der Abb. 3 und 4 geschildert wurde.
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In dein Schienenteil der Schiene 129, der in der Abb. 13 gezeigt ist,
sind die Löcher 151 eingezeichnet, durch die die Stangen 141 und 142 gehen.
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Soll der Elektromagnet 59 in Abb. 3 erst dann Strom
erhalten -. d. h. der Schlitten 12 und damit der Ausweis erst darin freigegeben
werden, wenn die Auslösung der Drehkreuzsperrvorrichtung erfolgt ist, so wird der
Elektromagnet 59 nicht in den Stromkreis geschaltet, der zur Kontrolle dient,
sondern erhält Strom über die Kontakte 152 und 153,
die durch den Bolzengg,bei
Verschiebung des Schlittens95 nach links aneinandergedrückt werden. Doppeldrehkrenzsperre
(Abb. 15 bis 17) Bei der Doppeldrebkreuzsperre nach den Abb. 1,5 bis 17 tritt
der Inhaber des Ausweises in den Raum 158 zwischen der Wand oder dem Gitter 159
und den Armen 16o und 161 der Drebkreuze 162 und 163. In Abb. 17 ist gezeigt, wie
die Arme der beiden Drehkreuze aneinander vorbeigehen.
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Das Gerüst 164, das mit zur Absperrung dient, trägt den Kasten
13, in dem die Ausweise abgefühlt werden. Dieser Kasten befindet sich in
einer Höhe von ungefähr i,2o m. Die Drehkreuze können die allgemein übliche Höhe
erhalten. Vielfach wird es aber zweckmäßig sein, die Drehkreuze möglichst hoch zu
wählen und oben abzudecken, so daß ein Übersteigen nicht möglich ist.
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In der Sperrvorrichtung nach Abb. 15 tragen die Achsen der Drehkreuze
162 und 163, deren Arme 16o und 161 hier durch gestrichelte Linien angedeutet sind.
die Scheibe 167 und 168, in deren Nuten 169 und 170
der Riegel 171
einrückt.
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Soll die Doppeldrehkreuzsperre z. B. in Pfeilrichtung 172 durchgangen
werden, so wird das Drehkreuz 163 in Pfeilriebtung 173
gedreht. Der Riegel
171 wird auf der Fläche 174 der Scheibe 168 nach links geschoben und rückt
in die Nut 169 der Scheibe 167 ein. Das linke Drehkreuz ist jetzt gesperrt. Der
Zapfen 175 der Scheibe 176 schiebt die Schiene 177 in die gezeichnete
Stellung. Von der isol-erten Strebe 178 wird die Kontaktfeder 179 an die
Kontaktfeder i8o gedrückt, und von hier erhält der Elektromagnet 181 Strom, wenn
der Ausweis in Ordnung ist und von ihm der Stromkreis geschlossen wird.
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Der Anker 182 und damit der Hebel 183
werden angezogen. Der
Sperrbebel 184 wird durch den Druck der Blattfeder 185 nach rechts gedrückt, legt
sich unter den Ansatz 186 und läßt den Hebel 183 nicht wieder zurückgehen.
Von der Blattfeder 187 an dem Hebel 183- wird die Sperrklinke 188 dem Hebel 183
nachgezogen, und das linke Drehkreuz 162 kann jetzt in Pfeilrichtung 173 gedreht
werden, d. h. die Doppeldrehkreuzsperre kann verlassen werden, denn das rechte
Drehkreuz 163 hat seine Viertelumdrehung beendet, die notwendig war, um in
die Doppeldrehkreuzsperre einzutreten.
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Der Riegel 171 konnte durch den Druck der Blattfeder igo wieder
in die gezeichnete Stellung gedrückt werden. Die gezeichnete Stellung müssen die
Blattfedern igo und igi einnehmen, damit d-e Kontaktfedern 192 und 193 über die
Platte 194 verbunden sind und der Stromkreis für die Ausweiskontrolle geschlossen
ist. Die Drehkreuze selbst werden durch starke Blattfedern, die auf einen Vierkanteinsatz
der
Drehkreuzachsen drücken, in -der gezeichneten Stellung gehalten.
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Durch die Drehung des linken Drehkreuzes 162 in Pfeilr;chtung 173
zum Zwecke des Verlassens der Sperre wurde von dem Ansatz 95
der Scheibe 196,
der über den Ansatz 197 des Hebels 184 geht, der Hebel 184 nach links gedrückt und
der Hebel 183 freigegeben. Durch den Druck der Blattfeder 198 wird der Hebel
183 und mit ihm die Sperrklinke 188 in die gezeichnete Stellung gedrückt,
so daß nach der Viertelumdrehung des Drehkreuzes die Sperrung der Scheibe igg und
damit des Drellkreuzes eintritt.
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Der Hebel IS3 hat in der Stellung, in die er von dem Elektromagneten
i-Si gezogen -",urde, durch einen isolierten Bolzen:2o2 die Kontaktfeder
203 an die Kontaktfeder 204 gedrückt und so den Stromkreis für den Elektromagneten
59 im Kasten 13 (Abb. 3 und i) geschlossen.
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In der gezeichneten Stellung wird die Sichiene 177 von den
Ansätzen 195 der Scheibe 196 bei der Drehung des linken Drehkreuzes 16:2 in Pfeilrichtung
173 nicht verschoben, sondern nur seitlich von dem Führungsklotz 2o5 abgehoben.
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Bei einer Betriebsstörung erfolgt die Auslösung der Sperrklinken 188
mechanisch. Durch Löcher neben den Sperrklinken in der Abdeckplatte, die über der
Sperrvorrichtung liegt, aber nicht eingbzeichnet ist, werden mit ei nem Stab oder
Schlüssel die Sperrklinken seitlich bewegt. Die Löcher werden durch eine verschließbare
Schiene abgedeckt.
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Aufenthaltsanzeigevorrichtung (Abb. 18 bis 21) .
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Die bisher geschilderte Ausweiskontrolleinrichtung in Verbindung mit
Drehkreuzsperrvorrlchtungen bietet gegen die Verwendung eines Duplikates eines Ausweises
nicht genügend Schütz. Ermöglicht ein Ausweisinhaber durch Verrat des Geheimzeichens
(Geheimnummer) seines Ausweises die Anfertigung eines Duplikates, so kann mit diesem
die Kontrollvorrichtung durchgangen werden, obwohl vorher oder auch später mit dem
Originalausweis die Kontrollvorrichtung in derselben Richtung durchgangen wird.
Selbst bei Zusammenarbeit der Ausweiskontrolleinrichtung mit Zeitstempeln könnte
erst später nach Feststellung des zweimaligen Zeitaufdruckes auf dem Papierstreifen
einer Walze, die neben den Zylindern nach Abb. 1 auf der gleichen Achse sitzt,
das unrechtmäßige Durchgehen festgestellt werden.
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Um die geschilderten Vorteile, die die Drehkreuzsperren, insbesondere
die Doppeldrehkreuzsperre, bieten, richtig ausnutzen zu können, ist die Zusammenarbeit
der Ausweiskontrolleinrichtung mit einer als Aufenthaltsanzeigevorrichtung bezeichneten
Vorrichtung notwendig, die nach dem Durchgehen der Kontrolleinrichtung in einer
Richtung, z. B. zum Zwecke des Einganges, das folgende Durchgehen der Kontrolleinrichtung
mit denselben Ausweiszeichen nur zum Zwecke des Ausganges gestattet.
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Diese Vorrichtung ist in Abb. 18 im Aufriß, in Abb. ig im Seitenriß
und in Abb..2o im Grundriß dargestellt. Abb. 21 zeigt einen Teil aus der Vorrichtung
im Grundriß.
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Neben den Zylindern gemäß Abb- 7 sitzt auf derselben Achse
isoliert die Walze 2 11, in deren Nuten 212 für jeden Ausweis eine der Lamellen:213
liegt, die seitlich verschiebbar sind und je nach ihrer Stellung anzeigen,
ob die Kontrollvorrichtung zum Zwecke des Einganges oder Ausganges benutzt wurde,
d. h. ob sich der Inhaber des Ausweises innerhalb oder außerhalb des Raumes
befindet, der durch die Ausweiskontrolleinrichtung gesperrt und geschützt wird.
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Ein selbsttätiges Verschieben der Lamelle wird verhindert durch die
Blattfeder :214 (Abb. 21), die aus der Gegenlage:215 ausgedrückt ist und mit ihrer
Rundung 216 in die Nuten 217 oder 218 der Lamellen eingreift. Durch die Schilder
2,ig, die mit ihren Ansätzen 220 über die Nuten 2 1:2 der Walze 2 11 greifen, werden
die Lamellen 213 am Herausfallen verhindert.
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Von dem von Hand eingestellten Schalter gemäß Abb. 5 oder von
dem selbsttätig eingestellten Schalter 178, 179, i8o in Abb. 15 wird die Richtung
des Arbeitsstromverlaufes bestimmt, wie schon geschildert.
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Wird z. B. die Durchgangsrichtung 172 in Abb. 15 als
Eingangsrichtung betrachtet, so steht für den Ausweis, der hier gewählt ist, die
Lamelle 213 (Abb. 18) auf Eingang. In dem Stromkreis, der über die Kontaktfeder
i8o in Abb. 15 geht, liegt der Elektromagnet 224 (Abb. 18). Ist der Stromkreis durch
den Ausweis hergestellt, so geht der Strom über die Walze :211, Lamelle
2-13,
LamellenansatZ 225 und über den Schleifkontakt 226 an
den Elektromagneten 224. Dieser zieht- den Schlitten 227, der beweglich a,uf
der Achse:230 gelagert ist, nach rechts. Mit seinem Ansatz 228 nimmt der
Schlitten die Lamelle:213 mit nach rechts und stellt sie auf Ausgang.
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Während derUmstellung bleibt der Stromkreis geschlossen; denn die
Zunge 229, auf der isoliert die beiden Schleifkontakte 226
und 321 sitzen,
wird zwischen den Scheiben :232 Und 233 am Schlitten 227 InitgenoMMeU.
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Wie schon geschildert, ist der Stromkreis ,nur einen Bruchteil einer
Sekunde geschlossen. Wird der Elektromagnet224 strOmlOs,
so wird
der Schlitten von der Blattfeder 234, die gegen den Ansatz 235 des Schlittens
2:27
drückt, in die gezeichnete Stellung gezogen. Der Ansatz 225 der
Lamelle 213 lie-t jetzt unter dem Schleifkontakt 231.
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Über die Larnelle 213 und den Schleifkontakt 231
ist die Schließung des Stromkreises erst möglich, wenn der Schalter nach Abb.
5
auf Ausgang gestullt #vird oder die Doppel-Z, 0 ZD drühkreuzsperre
(Abb. 15) entgegengesetzt der Pfeilrichtung 172 betreten wird zum
Zwecke des Ausganges, so daß die Schiene 177 nach rechts geschoben wird und
der Kontakt 179
an die Kontaktfeder 24o gedrückt wird.
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Durch den Druck der Blattfeder 241. die fest am Schlitten
227 sitzt, wird die Zunge 229 nach unten gedrückt, um einen guten Kontakt
zwischen den Schleifkontakten 226, 231 und den Lamellen 213 zu erreichen.
Die Zunge ist zur seitlichen Bewegung auf dem Bolzen 242, zur Bewegung nach unten
auf der Platte 2-13 gelagert. Als Anschlag dient der Zunge der Winkel 2-1,5. Der
Schlitten 227
legt sieh mit seinem Ansatz 235 gegen den Anschlag
2-16.
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Bei dem Eintreten einer Betriebsstörung, wenn z. B. der Elektromagnet
247 nicht schnell genug stroinlos wird nach dein Umstellen einer der Lamellen
213, wenn der Schlitten 227 also nach links g:ezo,#gen ist und in
dieser Stellung stehenbleibt. so werden alle Lamellen 213, die rechts,
d. h. auf Ausgang stehen, gegen den Ansatz 248 stoßen. Die Drehrichtung der
Walzen 2 11 zeigt der Pfeil 25o,- der Schlitten 227 wird also durch die Larnelle:213
in PfeilriClittillg25I etwas gedreht. Die Blattfeder24i gleitet auf der Zunge 229
etwas nach links und drückt gegen die Isolation -! _#2, -so d.ii' der Schalter 253,
2 ,#-1 betätigt wird. Es soll hier z. B. der Strom für eine Signallanipe
unterbrochen werden. Das flackernde Licht der Lampe würde dein Aufsichtspersonal
die Betriebsstörun- anzeigen.
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Die AnsätZe255 und .256 an den Schleifkontakten 226
und 231 dienen züm Anschluß der Verb-ndungsleitun-. Die Schiene 257, an der
die Blattfedern 234 und 258 befestigt sind, dient diesem als Anschlag mit
dem Teil 2.39.
Wähleinrichtung (Abb. 22 und -23)
Wird z. B. in einer
Doppeldrelikreuzsperre der Inhaber eines Ausweises festgehalten, weil der Ausweis
nicht iii Ordnung ist, oder tritt in einem Schaltkasten (Abb. i bis 6)
eine
Störung ein, so wird der Durchgang für alle Personen verhindert, deren Ausweise
in demselben Schaltkasten kontrolliert werden.
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Um eine Verzögerung des Durchganges durch die Kontrolleinrichtung
möglichst zu Z,
vermeiden, ist es zweckmäßig, bei größeren Kontrollanlagen
für die Kontrolle d > er Ausweise nicht nur einen Schaltkasten für die Ausweise
einer bestimmten Gruppe zuzulassen, sondern unter mehreren, z. B. zehn Schaltkästen
eine Auswahl zu ermöglichen.
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Dazu dient die Wähleinrichtung, die in Abb. 22 im Aufriß und in Abb.
23 im Seitenriß gezeichnet ist.
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Die Verbindung von jedem Kontakt 21 in Abb. 2 geht dann nicht direkt
zu einer Schleif feder 3 1 (Abb. 8) oder zu den Kontaktfedern 45 (Abb.
9), sondern an eine Kontaktschraube 265. Für die zehn Schaltkästen,
die an diese Wähleinrichtung angeschlossen sind, sitzen die Kontaktschrauben:265
nebeneinander in zehn Reihen in den Halbrohren 226
und 267 aus Isoliermaterial.
-
Zu jeder Kontaktreihe gehört eine Kontaktfeder 268. Über diese
zehn Kontaktfedern 268 schleift fortwährend der Ansatz 269 der Scheibe
27o, die fest auf dem Isolierzylinder 271 sitzt, der sich mit dem Rohr 272
dreht. Das Rohr 272 wird über die Kupplung 273, 274 voll der AchSe
275 mitgenommen, die von einem Motor in Pfeilrichtung 276 gedreht
wird.
-
Auf der Gegenscheibe 2-9 der Scheibe 270
schleift die Schleiffeder
28o, die mit dem Elektromagneten 2,gI, 282, 283 verbunden ist, der in dein
feststehenden Flansch 284 aus Bronze sitzt. Erhält eine Kontaktfeder 268
Strom
vom Schaltkasten aus, wie im Schaltbild Abb. 29 gezeigt ist, und erreicht der Ansatz
:269 der sich drehenden Scheibe 27o diese stromführende Kontaktfeder
268, so geht der Strom über die Gegenscheibe 279, über die Schleiffeder
28o an den Elektromagneten 28 1, der die Eisenscheibe 285, die fest
in dem FlanSCh 286 z. B. aus Bronze sitzt, dicht an seinen Polschilh
282 zieht, so daß die Zähne 287 im Flansch 286 in die Zähne
288 im FlanSCh 284 eindringen. Die Bewegung des Flansches 286 nach
rechts in PfeilrichtUng 2()0 macht das Rohr 272 mit, das im Flansch
286
fest eingesetzt ist. Damit geht auch nach rechts das Rohr 271 mit den
Scheiben 270,
2791 den Distanzrohren291 aus Isoliermaterial und den
Scheiben292 mit ihren Gegenscheiben 293, die jetzt gegen die Schleif
federn 294 drücken, während die Ansätze295 der Scheiben292 sich gegen die
Zapfen296 der Kontaktschrauben 265 legen.
-
Der Strom, der von jeder Kontaktschraube 21 im Schaltkasten (Abb.
2) an eine Kontaktschraube 265 geht, kann jetzt über die Scheiben
292, 293 an eine Schleiffeder 294 und von hier an eine der Schleiffedern
31
(Abb. 8) oder eine der Kontaktfedern 45 (Abb. 9) gehen.
-
jede Walzengruppe, bestehend aus den Zy-
lindern nach Abb.
7 für die Haupt- und Geheimzeichen
mit der dazugehörigen
Aufenthaltsanzeige- und Zeitstempelvorrichtung, kann also mit zehn Schaltkästen
durch -die Scheiben 292 verbunden -,verden.
-
Ist nun durch die sich drehenden Zylinder (Abb. 7) und dem
ausgewählten Schaltkasten (Abb. i bis 6) der Vergleich der Zeichen erfolgt
und ist der Ausweis in Ordnung, so wird, wie schon beschrieben, der Elektromagnet
59 (Abb. 3) erregt und der Kontakt 57, 58 unterbrochen. Damit
-wird auch der Strom zur Kontaktfeder 268 unterbrochen, und der Elektromagnet
2 8 1 läßt das Rohr 2 7 2 mit den daraufsitkenden Teilen nach links
gehen durch den Druck der Schraubenfeder 3oo, die auf dem Ansatz 301 des Rohres
272
liegt und gegen die Scheibe 3o2 drückt, die am Polschuh 282 schleift
und durch ihren Zapfen 3o3, der in die Nut 304 des Rohransatzes 301 ragt, die Umdrehung
des Rohres :272 mitmacht.
-
Die Bewegung des Flansches 286 nach rechts und links kann auch
erfolgen über eine Gabel, in der der Flansch 286 gelagert ist und die von
einem Elektromagneten und einer Schraubenfeder geschwenkt wird.
-
Der Kupplungsteil:274 greift mit seinen flachen Zähnen 305
in die flachen Zähne 3o6 in dem K-uPfflungsteil 273, der fest auf der Achse
275 sitzt. Das Rohr 272, und die daraufsitzeilden Teile machen die
Drehung der Achse 275 mit, bis der Ansatz 269 der Scheibe:27o an eine
stromführende Kontaktfeder 268 kommt und der Elektromagnet 28 1 wieder
erregt wird.
-
Schutzvorrichtung an der Doppeldrehkreuzsperre (Abb. .24 und
2,5)
Durch zu schwungvolles Drehen eines Drehkreuzes durch die Person, die
in die Doppeldrehkreuzsperre geht, oder durch Unachtsamkeit oder , gar Rücksichtslosigkeit
einer zweiten Person, die auch durch die Sperre gehen will, ist es sehr leicht möglich,
die Arme des Drebkreuzes an den Rücken oder an die Beine der ersten Person, die
in .die Sperre geht, zu schlagen und dadurch Verletzungen hervorzurufen. Das wird
verhindert durch eine Schutzvorrichtung, wie sie in Abb. 24 im Aufriß und in Abb.:25
im Grundriß dargestellt ist.
-
In dem Raum 158 (Abb. 16) zwischen den Armen der Drehkreuze befindet
sich dicht über dem Erdboden eine Platte 3 io, die von den Personen, die
den Raum betreten, nach unten gedrückt wird, während sie ohne Belastung durch die
Blattfedern 3 11 in der gezeichneten Stellung gehalten wird.
-
Die Sperrklinken 31:2 und 313 sind an der Platte 3io
befestigt u - nd rücken, beim Niederdrücken- der Platte 3 io in die
Zähne 3 14 der Sperräder 315 und 3 16 ein, die fest
auf den Achsen der Drehkreuze sitzen. Die Zapfen 317 dienen den Sperrklinken als
Anschläge, gegen die die Sperrklinken durch die Blattfedern 3 18 gedrückt
werden.
-
Es ist jetzt nicht mehr möglich, die Drehkreuze nach innen zu drehen,
sondern nur noch nach außen, d. h. zum Zwecke des Verlassens der Doppeldrehkreuzsperre.
-
Die beiden Schienen 31g dienen als Stufen und zur Führung der Platte
3 1 o, die zwischen -den Winkeln 320 und 321 auf der Bodenplatte
3--2 gelagert ist. Zeitstempel Neben den Walzen oder Zylindern der Vergleichseinrichtung
und der Aufenthaltsanzeigevorrichtung sitzen auf derselben Achse Walzen, auf die
Papierstreifen gespannt werden. Ein Zeitstempel druckt die Zeit des Einganges, ein
anderer die Zeit des Ausganges auf.
-
Als Zeitstempel werden Apparate verwendet nach Art der Zeitstempel
für Kontrolluhren. Schaltungen (Abb. 26 bis 3o) Abb.:26. Die beiden Leitungen
331 und 332 kommen von der Stroniquelle. Der Ausweis, der sich im Schaltkasten
befindet, hat die Hauptnummer 23 und die Geheimnummer 45.
-
Von der Leitung 331 geht der Strom im Schaltkasten zu den Kontakten
57 und 58
(Abb. 4), zur ersten Schleifschiene 23, Kontaktfeder
22 und 20, zum zweiten Kontakt einer Zehnerreihe Kontakte 2,1 (Abb. 2). Über die
Leitung 333, die zu dem Raum führt, worin sich die Zylinder (Abb.
7) befinden, geht der Strom an die zweite Schleiffeder 31
(Abb.
8) eines Federsatzes von zehn Schleiffedern.
-
Es steht, jetzt gerade die Reihe Stifte 32
und der Kontaktstreifen
33 (Abb. 7) an den Schleiffedern 3 1, die zum Vergleich des
hier gewählten Ausweises dienen.
-
Von der Schleiffeder 31 geht der Strom über den Kontaktstreifen
33, den Zylinder 30
zum Zylinder29, Stift32, Schleiffeder31, über eine
Leitung 334 zum Schaltkasten. Hier geht der Strom zum dritten Kontakt 21 der zweiten
Reihe Kontakte, dann über die Kontaktfeder 2o und :22 zur Schleifschiene
23,
zur nächsten Schleifschiene 23 über die Kontaktfeder 22 und 2o
zum vierten Kontakt der dritten Reihe Kontakte. Dann geht der Strom zum Zylinder
28, Zylinder 27, zum Schaltkasten bis zur Klemme 335.
-
Geht der Strom in der gestrichelt gezeichneten Leitung 336
weiter, so ist über den Elektromagneten 59 (Abb. 3) die Verbindung
zur Leitung 332 hergestellt und der Ausweis kontrolliert.
Bei
Verwendung der Aufenthaltsanzeigevorrichtung, der Drehkreuzsperre und des Zeitstempels
fällt die Leitung 336 weg. Der Strom geht nun erst zu einer besonderen Schleiffeder
337, die der WalZe 211 (.Abb. j 8)
Strom zuführt. Steht die Lainelle.!13
auf Emgang, so geht der Stroin über den Schleifkontakt 226 zum Elektromagneten
224, der bei der Schließung des Stromkreises die Lamelle zn 213 nach rechts
auf Ausgang stellt.
-
Von hier geht der Strom durch den ZeitstemPel 340 zum Elektromagneten
127 (Abb. i i). Steht der Hebel 120 (Abb. 5) auf Eingang, so liegt
d(-r Kontakt 122 auf dem Kontakt 124.. Von dort geht der Strom durch den Elektromagneten
93 i«Abb. i o) zur Leitung 332. Der Stromkreis ist jetzt geschlossen.
Gleichzeitig wurden durch die Auslösung der Drelikreuzsperre (Abb. io bis 12) die
Kontakte 152, 153 geschlossen und von der LeitUng 331 Strom
zum Elektromagneten 59 geführt.
-
Bei einer Betriebsstörung z. B. kann der Elektromagnet .39
auch Strom erhalten über die Taste 3-11, 34-2- die nur dem Aufsichtspersonal zugänglich
ist.
-
Abb. 27. Den Stroniverlauf bei Anwendung der Doppeldrehkreuzsperre
nach Abb. 15 zeigt Abb. 27. Der Stromverlauf von der Leitung 331 bis
zuni Zeitstenipel 340 soll hier derselbe sein wie in Abb. 26. Schaltkasten
(Abb. i bis 6), Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis 9)
und Aufenthaltsanzeigevorrichtung
(Abb. iS bis 21) liegen an der Stelle der Leitung 343.
-
Vom ZeitstemPel 340 geht der Strom zum Elektroma-iieten 18
1 (Ab] i. 15). zur Kontaktfeder i8o, K-ontaktfeder 179, Kontaktfeder
192, Platte 194, Kontaktfeder 193 und dann zur Leitung 332.
-
Hat der Hebel IS3 (Abb. 15) die Kontaktfeder 203, 2o4
aneinalidergedrückt, so geht der Strom von der Leitung 331 über die Leitung
3-14 züi der Kontaktfeder 203, 204, dann zum Elektromagneten
59, der mit der Leitung 332 verbunden ist. Über d-"e Taste 341, 342
kann der Elektroniagnet _39 auch hier wie in Abb. 26 Strom erhalten.
-
Abb. 28. Es ist nicht nötig, daß für jeden Schaltkasten außer
dem Geheimnummerzylinder auch der Hauptnummerzylinder in Tätigkeit ist. Werden z.
B. eintausend Ausweise in Gruppen von je hundert Stück eingeteilt,
so s:nd für sämtliche Schaltkästen nur zwei Hauptnummerzylinder notwendig,
wie in der Schaltung Abb. 28 gezeigt wird. Es können dann zu gleicher Zeit
die Auswes,- z. B. mit den Hauptnumniern026, 126, 226, 326 usw. geprüft werden.
-
Der Strom geht hier von der Stromquelle in der Leitung 331 über eine
besondere Schleiffeder 345 zu dem Hauptnunimerzylinder 30. Von jeder der
zehn Schleiffedern 31, die über dem Zylinder liegen, geht eine Sammelleitullg 346
ab. jede der zehn Satnmelleitungen ist mit einer Kontaktschraube 21 einer Zehnerreihe
Kontaktschrauben in jedem Schaltkasten verbunden.
-
Berühren die zentralen Hauptnummerzylinder 30 und D) mit ihrer
Nummerkombination 26 die Schleiffedern 31, so erhalten in allen Schaltkästen"
von denen drei in Abb. 28
mit a,' b und c bezeichnet sind, die
zweite bzw. sechste Kontaktschraube 21 Strom in den beiden Zehnerreihen Kontaktschrauben.
-
Von den Ausweisen ist in a und b die Hauptnummerendzahl :26
eingestellt. Die stromführenden Verbindungen 3,47 sind in Abb. :28 eingezeichnet.
Stimmt jetzt die eingestellte Geheimnummerkombination 14 im Schaltkasten a und
38 im Schaltkasten b mit den Kombinationen auf den Geheimnummerzylindern
überein, so ist der Stromkreis geschlossen von der Leitung 331 zur Leitung
332, wenn die beiden Geheimnummerzylinder 28 und 27 verbunden
werden durch ein Signalinstrument oder durch die Aufenthaltsanzeigevorrichtung,
Zeitstempel, Drehkreuzauslösevorrichtung usw., deren Stromverlauf in Abb.
26 dargestellt ist.
-
Im dritten Schaltkasten c in Abb. 28 haben zu gleicher Zeit
die zweite bzw. sechste Kontaktschraube 21 Strom erhalten. Da aber hier die Hauptnurninerendzahl
47 eingestellt ist, so müssen die zentralen Hauptnummerzylinder 30 und 29
erst weitergedreht werden, bis sie über die gestrichelten Leitungen 348 die Verbindungen
zu der vierten bzw. siebenten Kontaktschraube 2 1 herstellen. Dann sind die Geheimnummerzylinder
28 und 27
für den Schaltkasten c so weit gedreht, daß sie auch die
GeheinmummerkombinatiOn 73,
d:e vorn Ausweis eingestellt ist, an die
Schleiffeder 3 1 bringen. Der weitere Stromverlauf ist dann derselbe, wie
in der Beschreibung vom Schaltkasten a und b geschildert wurde.
-
Abb. 29. Ein Schaltungsbeispiel bei Anwendung der Wähleinrichtung
nach Abb. 22, 23 zeigt Abb. 29.
-
Im oberen Teil der Abb. 29 liegen zwei Schaltkästen nach Abb. i bi#
6. Im ersten Schaltkasten, im rechten Teil des Schaltbildes, ist in den Zehnerreihen
d, e, f Kontaktschrauben21 vom Ausweis die Hauptnummeri26
und in den Zehnerreihen k, 1 Kontaktschrauben die Geheimnummer i-l. eingestellt.
Im zweiten Schaltkasten, im linken Teil des Schaltbildes, ist in den Teilen
g, h, i vorn Ausweis die Hauptnummer:247 und in den Teilen
ni, n die Geheimnummer 73 eingestellt.
-
Im mittleren Teil der Abb. 29 liegen zwei Wähleinrichtungen (Abb.
22, 23) und im unteren Te,1 zwei Vergleichseinrichtungen
(Abb.
7 bis 9), die zum Vergleich der Geheimnummern dienen.
-
Zu den Teilen e, f und h, i kommt der Strom von den
zentralen Hauptnummerzylindern, wie in Abb. 2,8 gezeigt ist. Die Teile
d und g erhalten Strom von der Leitung 331 über die Kontakte
57, 58.
-
Es sind nur die stromführenden Leitungen eingezeichnet.
-
Im ersten Schaltkasten geht der Strom von der Schleifschiene
23 über die Schleiffeder 22, :2o an die erste Kontaktschraube 21, zur ersten
Wähleinrichtung an den Schleifkontakt 268, der zur ersten Kontaktreihe
296 gehört.
-
Wie bei der Beschreibung der Wähleinrichtung Abb.:2:2, 23 geschildert,
drehen sich die im Innern der Wähleinrichtung befindlichen Teile. Hat der Ansatz
269 der Scheibe 270
den ersten Schleifkontakt 268 erreicht,
so ist über die Schleiffeder 28o der Stromkreis für den Elektromagneten 281 geschlossen,
der mit der Leitung 332 verbunden ist.
-
Der Elektromagnet: zieht das Isolierrohr 27 1 nach rechts,
und die 'Scheiben 292 leg-en sich mit ihren Ansätzen 295 an die Kontakte
296. Jede der Scheiben 29?- hat über die Schleiffeder -294 Verbindung mit
einer Schleiffeder 3 1 (Abb. 8), wie im rechten Teil der Abb.:z9 dargestellt
ist. Im linken Teil der Abb. --9 sind die Schleiffedern 2,94 mit den Kontaktfedern
45 verbunden (Abb. 9),. die sich auf die Kontaktfedern 46 legen. Die Kontaktfedern
46 sind in Sätzen von zehn Stück mit einer Schiene 350 verbunden.
-
In den Schaltkästen ist jeder Kontakt 21 in den Teilen k,
1, in, n mit einer Sammelleitung verbunden, die mit 35 1,
352, 353, 354 bezeichnet sind. Der erste Kontakt 2f im Teil
k ist mit jedem ersten Kontakt 296 im ersten Zehnersatz der ersten
Reihe Kontakte 296 in jeder Wähleinrichtung einer Gruppe Wähleinrichtungen
verbunden. Der vierte Kontakt im Te.,l 1 ist mit jedem vierten Kontakt 2,96
im zweiten Zehnersatz der -ersten Kontaktreihe 296 in jeder Wähleinrichtung
verbunden.
-
Der Schaltkasten #im linken Teil der Abb. 29 ist der fünfte Schaltkasten
einer Gruppe von Schaltkästen. Er ist mit seinen Kontakten 21 in den Teilen
g, ni" it mit den K ontakten 296 in der fünften Reihe in allen Wähleinrichtungen
verbunden.
-
Werden unten im rechten Teil des Schaltbildes zwischen die Schleiffedern
355 und 356
und im linken Teil zwischen die Leitungen 357 und
358 die Aufenthaltsanzeigevorrichtung, Zeitstempel und Auslösemagnete für
die Drehkreuze geschaltet (Abb. 26), so ist der Stromkreis zwischen den Leitungen
331 und 332 in Abb.:28- über die Sammelleitungen 346 und die gezeichneten
Teile in Abb. 29 mit den erwähnten Teilen aus Abb. 26 geschlossen. Die Ausweise
im rechten und linken Teil der Abb. 29 sind kontrolliert, die Elektromagnete
5 9 (Abb. 2 6) erhalten Strom, und die Kontakte 57, 58 in Abb.:29
werden unterbrochen. Die Elektromagnete 281 der Wähleinrichtungen werden stromlos,
und die Teile 2,71 mit den Scheiben 27o und 292 drehen sich wieder, bis die
Ansätze 2,69 der Scheiben 270 einen stromführenden Kontakt
268 erreichen.
-
Werden z. B. die beiden Ausweise, die hier in Abb. ' :29 angegeben
sind, vertauscht, so daß der Ausweis mit der Hauptnummer 126 sich im linken Teil
der Abb. 29 und der Ausweis mit der HauptniLimmer 247 im rechten Teil befindet,
so würden vom Teil d und g die gestrichelten Leitungen :259
und 26o Strom führen und die Stellen bestimmen, an denen die sich drehenden Teile
in den Wähleinrichtungen zum Stehen kommen, und den Weg für den Stromkreis vorbereiten,
der dann von den Hauptnummerzylindern und Geheimnummerzylindern geschlossen wird.
-
Abb. 3o. Ergibt sich die Notwendigkeit, einen Ausweis zu sperren,
so wird es oft zweckmäßig sein, diese Sperrung in recht kurzer Zeit vorzunehmen
- und ohne Stillsetzung der Vergleichseinrichtung (Abb. 7
bis
9). Das wird ermöglicht durch eine Einrichtung, wie sie irn linken Teil der
Abb. 30
in einem Beispiel dargestellt ist. Sie besteht aus einem Schaltkasten,
der mit o, p bezeichnet ist und dessen Schleiffedern 2o, 22 von Hand
eingestellt werden, aus einer Aufenthaltsanzeigevorrichtung (Abb. 18 bis 21) und
einer Signale,.nrichtung-q, die z. B. aus einem Tablean und einem Wecker bestehen
kann. Die Aufenthaltsanzeigevorrichtung im mittleren Teil der Abb. 3o entspricht
der in Abb. 26 geschilderten und läuft mit der im linken Teil der Abb.
30 gleich.
-
Die Kontakte 21 im Schaltkasten, der Teile o und p können Strom
erhalten von den zentralen Hauptnummerzylindern wie in Abb. 28. Soll z. B.
der Ausweis mit der Hauptnummer 26 gesperrt werden, so wird nach der Einstellung
der Schleiffedern 2o, 22 die Taste 36o an den Kontakt 361 gelegt.
-
Von der Schleifschiene --3 im TeÜ o geht dann der Strom züi
dem Elektromagneten 224, zum Kontakt 361, Taste 36o, zur Schleifschiene.23 im Teil
p und über die Schleiffedern :2--, :zo und Kontakt 2 1 zum Hauptnummerzylinder
29 in Abb.:z8. Der ' Elektromagnet 22.4 hat jetzt die Lamelle 213 nach rechts
gestellt. Ist der gesperrte Ausweis mit der Hauptnummer:26 in den Schaltkasten zur
Kontrolle gesteckt, so wird der Stromkreis bis zu den Geheimnummerzylindern :27
und 28
vorbereitet, wie das in Abb. 28 dargestellt ist.
-
Der Strom geht jetzt vom Geheininummerzylinder
28
über die Lamelle 213, Schleifkontakt 231 zu der Signalehirichtung
iiii Teilq und dann zurück zum Geh(#i,-,in#i#nmerzylinder 27. Dein Aufsichtspersonal
ist jetzt angezeigt, daß der gesperrte Ausweis sich im Schaltkasten befindet.
-
Sind die Maßnahmen erfolgt, zu deren Durchführung die Sperrung
des Ausweises vorgenommen wurde, so wird die Taste36o an den Kontakt 362
gelegt.
-
jetzt geht der Strom vom Teil o über den Elektroiriagneten 247, über
den Kontakt 362,
Taste 36o zum Teil p. Die Lamelle -213 wird nach links
in die gezeichnete Stellung gezogen. Ist der Ausweis mit der Hauptimminer
26
zum Durchgan,- wieder freigegeben, so wird vom Ausweis wieder der Stroinweg
vorbereitet. Der Strom "eiit jetzt vom Geheimiminnierzylinder 28 über die Lamelle
213, Schleifkoiitalzt.#,2() zurAufenthaltsanzeigevorrichtung in mittleren Teil der
Abb. 30. Voll hier kann nun der Stromverlauf derselbe sein wie hinter dem
Kontakt 335 in Abb. 26.
-
In Abb. 30 wird im mittleren und rechten Teil das Beispiel
einer Einrichtung gezeigt, el zn zn die es ermöglicht, die Kontakte in Schaltkasten
(Abb. i bis 6) und in der Vergleichseinrichtung (Abb. 7 bis
9) nicht iiiit dein starken Strom zu belasten, der zur Betäti-,i,Inu der
Elektronia..
-
gnete in der Auslösevorrichtung, z. B. derDoppeldrehkreuzsperre usw.,
benötigt wird.
-
Es können z. B. init den Elektromagneten der Aufenthaltsanzeigevorrichtung
im mittleren Teil der Abb. 3o die Elektrornagnete 363
und 364 hintereInandergeschaltet
werden, die zur Betätigung der Schalter 365, 366 und 361, 368 dienen.
-
Der starke Strom geht von der Leitung 369
zu den Kontakten
365, 367 z. B. über die Kontaktfeder 368 zu dem ZeitstenTel 340, Elektroinagneten
18 1 (Abb. 27), zur Kontaktfeder i8o, Kontaktfeder 179, Schalter 192,
194, 193, dann zur Leitung 370 und damit zur Stroinquelle. Durch die
Auslösung der Sperrvorrichtung im linken Teil der Abb. 15 durch den Llel#ztroin#-i,-iieten
iSgi ist der Schalter 203, 204 geschlossen, und der Strom von der Leitung
369 geht auch durch den Elektroinagneten 59 in Abb. 3 und dann
zur Leitung 370.
-
Anwendung findet die Ausweiskontrolleinrichtung dort, wo heute die
Kontrollierung Z,
von Ausweisen durch Aufsichtspersonal erfolgt, also z. B.
in Fabriken, 13ergwerkeii, Ausstellungen, in Gebäuden, in denen geheimzuhaltende
Akten und Pläne liegen, und in ähnlichenabgesperrtenGebäudenundRäumen. Auch die
Kontrollierung von Fahrtausweisen für Schiffe, Bahnen, Luftfahrzeuge kann durch
die Ausweiskontrolleinrichtung erfolgen, ebenso kann diese durch Auslösung einer
Verschlußvorrielitung nach erfolgter Ausweiskontrolle die Öffnung eines Behälters
ermöglichen, in dein wertvolle Gegenstände aufbewahrt werden. Bei den üblichen Ausweiskontrollen
erfolgt diese Arbeit meistens von .Nlännern, deren Arbeitskraft durch die Anwendung
der Ausweiskontrolleinrichtung geinäß der Erfindung produktiver eingesetzt werden
kann und die mit ihren menschlichen Schwächen, wie Unaufmerksamkeit, Flüchtigkeit,
oder gar durch Unterstützun unrecht--mäßigen Durchganges durch die Kontrolle Schaden
anrichten können.
-
Wenige Sektinden zur Umstellung der kleinen Lamelle 213 in
Abb. 18 genügen, um einen als verloren gemeldeten oder ungültig ,gewordenen Ausweis
zu sperren oder z. B. einen in einer Fabrik Beschäftigten am Eingang oder Ausgang
zu verhindern. Solche und ähnliche Maßnahmen können bei der z. Z. üblichen Ausweiskontrolle
niemals in so kurzer Zeit mit so geringer Auf\Nendung an Arbeitskraft und mit einer
solchen Sicherheit durchgeführt werden.