DE703070C - Stahlrohrmoebelgestell, insbesondere fuer drei- und vierbeinige Hocker oder Stuehle - Google Patents

Stahlrohrmoebelgestell, insbesondere fuer drei- und vierbeinige Hocker oder Stuehle

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DE703070C
DE703070C DE1938R0102157 DER0102157D DE703070C DE 703070 C DE703070 C DE 703070C DE 1938R0102157 DE1938R0102157 DE 1938R0102157 DE R0102157 D DER0102157 D DE R0102157D DE 703070 C DE703070 C DE 703070C
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DE
Germany
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union
legged
arms
strut
tubular steel
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Expired
Application number
DE1938R0102157
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English (en)
Inventor
Wilhelm Meffert
Peter Runkel
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WILHELM MEFFERT
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WILHELM MEFFERT
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Stahlrohrmöbelgestell, insbesondere für drei- und vierbeinige Hocker oder Stühle Die Erfindung bezieht sich auf Stahlrohrmöbelgestelle, insbesondere auf solche für drei- und vierbeinige Hocker oder Stühle, wobei zur Erzielung der notwendigen Festigkeit der Gestelle die Beine in ihrem unteren Teil durch eine Stahlrohrverstrebung miteinander verbunden sind, die gebildet wird durch strahlenförmig von einem gemeinsamen Vereinigungspunkt ausgehende, zu den einzelnen Beinen führende Stahlrohre. Außer der !erwähnten unteren Stahlrohrverstrebung wurde bisher häufig auch eine die Beine an ihrem oberen Ende verbindende Verstrebung aus Flacheisen angeordnet.
  • Bei einer derartigen festen, unlösbaren Vereinigung aller Teile des Untergestelles zu einem geschlossenen Ganzen wirken die Möbel bei ihrem Versand trotz ihres geringen Gewichtes in hohem Grade sperrig; insbesondere ist ihre Ausfuhr nach Übersee infolge der durch den großen Raumbedarf bedingten hohen Frachtkosten so gut wie unmöglich.
  • Bei den bisher weiterhin bekanntgewordenem Stahlrohrgestellen für Sitzmöbel, die aus mehreren Teilen so zusammengesetzt sind, daß sie auseinandergenommen werden können, geschieht die Vereinigung der einzelnen Teile miteinander häufig auf eine Weise, die die Festigkeit des zusammengesetzten Möbels stark beeinträchtigt. In anderen Fällen ist eine Trennung in eine so große Anzahl von Einzelteilen und Verbindungsmitteln, wie Laschen, Schrauben u. dgl., vorgenommen worden, daß sich das Zusammensetzen sehr verwickelt gestaltet und daher auf einwandfreie Weise von ungeübten Personen nicht vorgenommen werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist das Stählrohrgestell aus einer geringen Anzahl von Teilen zusammengesetzt, die mit wenigen Handgriffen auseinandergenommen und von der Sitzplatte gelöst werden können. Ebenso einfach gestaltet sich auch das Zusammensetzen des Gestelles und seine Vereinigung mit der Sitzplatte. Der Versand der Möbel kann daher iit auseinandergenommenem Zustand bei gering, stein Raumbedarf erfolgen. Das Zusammensetzen am Bestimmungsort kann auch von ungeübten Personen in wenigen Minuten ohne Schwierigkeit vorgenommen werden. Vor allem ist aber gleichzeitig durch die Art der Verbindung der lösbaren Teile volle Gewähr gegeben, dar die Festigkeit des zusammengesetzten gebrauchsfertigen Möbels keine Beeinträchtigung erfährt.
  • Erfindungsgemäß ist die die Beine des Stahlrohrmöbels in deren unterem Teil verbindende, von einem Vereinigungspunkt ausgehende und nach allen Beinen sich erstreckende Stahlrohrverstrebung derart ausgebildet, daß zwei dieser Verstrebungsarme aus einem Stück bestehen oder in ihrem Vereinigungspunkt unlösbar miteinander verbunden sind; während bei dreibeinigem Möbel der dritte Verstrebungsarm und bei vierbeinigem Möbel zwei diagonal gegenüberliegende Verstrebungsarme im Vereinigungspunkt, beispielsweise durch Ineinanderstecken, lösbar sind. Gleichzeitig sind die ebenfalls c-on einem gemeinsamen Vereinigungspunkt ausgehenden, das obere Ende aller Beine miteinander verbindenden Flacheisenverstrebungen an ihrem Vereinigungspunkt in Übereinstimmung mit den Armen der unteren Stahlrohrverstrebungen teils unlösbar, etwa durch Verschweihen, teils lösbar, z. B. durch Verschrauben, miteinander verbunden.
  • In der Zeichnung- sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfi ndungsl;egenstandes dargestellt. Es zeigen Abb. i einen dreiheini-en Hocker in Seitenansieht, Abb.2 die Draufsicht auf den Hocker der Abb. i hei abgenommener Sitzplatte, Abb.3 einen waagerechten Schnitt durch den Hocker der Abb. i nach der Linie a-b dieser Abbildung mit Draufsicht auf die untere Stahlrohrverstrebung, Abb. .4 einen dreibeinigen Stuhl mit Rückenlehne in Seitenansicht, Abb. 5 die Draufsicht auf die Vereinigungsstelle der oberen Flacheisenverstrebung bei einem vierbeinigen Stahlrohrmöbel und Abb. 6 einen an gleicher Stelle wie nach der Linie a-b der Abb. i geführten waagerechten Schnitt durch ein vierbeiniges Stahlrohrmöhel mit Draufsicht auf die untere Stählrohrverstrebung.
  • Der in den Abb. i bis 3 dargestellte Hocker hat drei in der üblichen Weise nach innen gebogene Beine r, 2 und 3. Im Bereich des unteren. senkrechten Teils der drei Beine ist eine aus Stahlrohr bestehende Verstrebung angeordnet (Abb.3). Sie wird gebildet aus *drei Armen 4, 5 und 6, die von dem gemeinsamen Vereinigungspunkt 7 ausgehen und sich nach den drei Beinen i. 2 und 3 hin erstrecken, mit denen sie durch Verschweißen o. dgl. unlösbar verbunden sind. Im Vereinigungspunkt 7 dagegen sind erfindungsgemäß nur die beiden zu den Beinen 2 arid 3 führenden Verstrebungsarme urilösbar miteinander verbunden, was am vorteilhaftesten durch Herstellung beider Arme aus eurem durchgehenden, entsprechend gebogenen Stahlrohr erreicht wird. Der zum Bein i führende dritte Verstrebungsarm 4 ist beim Vereinigungspunkt 7 mit den beiden anderen Armen 5 und 6 lösbar verbunden, z. B. dadurch, daß beim Vereinigungspunkt 7 der beiden Verstrebungsarme 5 und 6 durch Anschweißen o. dgl. ein Rohrstutzen 8 befestigt ist, dessen lichter Durchmesser dem äußeren Durchmesser des Verstrebungsarmes .4 entspricht, so daß das freie Ende des Armes 4 passend in den Rohrstutzen 8 eingesteckt werden kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist weiterhin eine die drei Beine i; 2 und 3 unmittelbar an ihrem oberen Ende verbindende Flacheisenverstrebung vorgesehen. Sie besteht ebenfalls aus drei von einem gemeinsamen Vereinigungspunkt 9 ausgehenden und nach den oberen Enden der drei Beine sich erstreckenden Armen i o, i i und 12 (Abb. 2). Mit den oberen Beinenden sind die drei Arme dieser Flacheisenverstrebung durch Verschweißen oder auf andere Weise fest verbunden. Beim Vereinigungspunkt 9 dagegen sind in übereinstimmung mit der unteren Stahlrohrverstrebung nur die zu den Beinen 2 und 3 führenden Arme i i und 12 der Flacheisenverstrebung durch Verschweißen oder sonstwie unlösbar miteinander verbunden, während die Verbindung des dritten, zum Bein i führenden Verstrebungsarmes i o mit den beiden anderbn Armen beim Vereinigungspunkt g eine lösbare ist. Im Beispiel der Zeichnung ist zu diesem Zweck beim Vereinigungspunkt der beiden Arme i i und 12 eine kurze Lasche 13 vorgesehen, mit der das freie Ende des Armes io durch eine Schraube 14 verbunden ist. Auf den Armen i o, i i und 12 der Flacheisenverstrebung ist die Sitzplatte 15 mittels der Schrauben 16 befestigt.
  • Es ist ersichtlich, daß nach Lösen der Schrauben 14. und 16 und Herausziehen des Rohruerstrebungsarmes .4 aus dem Rohrstutzen 8 der Hocker in drei Teile zerlegt ist, die bestehen i. aus der Sitzplatte 15, 2. aus den beiden Beinen 2 und 3 und den fest damit verbundenen Rohr- bmv. Flacheisenverstrebungsarmen 5, 6 und 11, 12, 3. aus dem Bein i und je einem fest damit verbundenen Rohr- und Flächeisenverstrebungsarm q. bzw. i o. Gleichermaßen ist auch der Zusammenbau des Hockers auf einfachste Weise durch Einstecken des Rohrverstrebungsarmes .l in den Rohrstutzen 8 und Befestigen der Schrauben 1¢ und 16 zu bewerkstelligen.
  • Die Abb. q. bss 6 sollen dartun, daß sich der grundlegende Erfindungsgedanke bei Stahlrohrmöbeln der verschiedensten Art verwirklichen läßt.
  • In Abb. q. ist ein ebenfalls- dreibeiniger Stahlrohrstuhl mit Rückenlehne in Seitenansicht dargestellt. Die Ausführung sowohl der unteren Stahlrohrverstrebung wie auch der oberen Flacheisenverstrebung ist dabei dieselbe wie bei dem Hocker der Abb. i bis 3. Ein Unterschied zwischen beiden besteht lediglich darin, daß bei dem Stuhl der Abb. q. der Arm q. der unteren Stahlrohrverstrebung und der Arm io der oberen Flacheisenverstrebung etwas länger bemessen sind, um mit Rücksicht auf die beim Anlehnen an die Rückenlehne 1 7 unter Umständen auftretende @einseitige Belastung eine bessere Standfestigkeit gegen Kippen zu erzielen.
  • Die Abb.5 und 6 beziehen sich auf einen vierbeinigen Stahlrohrstuhl oder bei @entspre.-chender Bemessung auch auf einen Tisch. Die Abb.6 zeigt einen dicht oberhalb der unteren Verstrebung geführten waagerechten Schnitt durch das Stahlrohrgestell dieses vierbeinigen Möbels. Zu dessen vier Beinen 18, i9, 20 und 21 führen von dein Vereinigungs.-punlz:t 22 aus die mit den Beinen fest verbundenen Arme 23, 2q., 25 und 26 der Stahlrohrverstrebung. Vorteilhaft werden zwei diagonal einander gegenüberliegende Beine 18 und 2o durch ein gerade durchgeführtes, die beiden Arme 23 und 25 bildendes Stahlrohr verstrebt, während mit dessen Mitte, d. h. mit dem Vereinigungspunkt 22, die beiden anderen Arme 24. und 26 der Stahlrohrverstrebung lösbar verbunden sind. Zu diesem Zweck sind im Mittelpunkt der Arme 23, 25 an diesen zwei einander gegenüberliegende Rohrstutzen 27 und 28 vorgesehen, in welche die Enden der beiden anderen Verstrebungsarme 2:1 und i6, die zu den Beinen 19 und 21 führen, eingesteckt werden können.
  • Abb. 5 zeigt den Vereinigungspunkt 29 der bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls vorgesehenen, durch vier Arme 30, 31, 32 und 33 gebildeten Flacheisenverstrebung am oberen Ende der Beine. Auch hier bestehen in übereinstimmung mit der unteren Stahlrohrverstrebung die beiden Arme 30 und 32 als Verbindung der beiden Beine 18 und 2o aus deinem durchgehenden Flacheisenstück, und mit dessen Mitte sind die beiden anderen Arme 31 und 33 durch Schrauben lösbar verbunden.

Claims (2)

  1. PATFT.TTAT.Teunfiiru>, i. Stahlrohrmöbelgestell, insbesondere für drei- oder vierbeinige Hocker oder Stühle, mit Beinverstrebungen, die, von einem gemeinsamen Vereinigungspunkt ausgehend, alle Beine miteinander verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell von der Sitzplatte (15) lösbar ist, zwei der unteren Verstrebungsarme (5, 6 bzw. 23, 25) aus einem Stück bestehen oder im Vereinigungspunkt (7 bzw. 22) unlösbar miteinander verbunden sind, während bei dreibeinigem Möbel der dritte Verstrebungsarm (.f) und bei vierbeinigem Möbel zwei diagonal gegenüberliegende Verstrebungsarme (2q, 26) im Vereinigungspunkt (7 bzw. 22) lösbar sind und daß anderseits die Flacheisenverstrebungen (io, 11, 12 bzw. 30, 31, 32, 33), die, ebenfalls von einem gemeinsamen Vereinigungspunkt (9 bzw. 29) ausgehend, das obere Ende aller Beine miteinander verbinden, bei ihrem Vereinigungspunkt (9 bzw. 29) in Übereinstimmung mit den Armen der unteren Stahlrohrverstrebungen teils unlösbar, teils lösbar, beispielsweise durch Verschrauben, miteinander verbunden sind.
  2. 2. Gestell nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei dreibeinigem Möbel der dritte Verstrebungsarm (4.) und bei vierbeinigem Möbel die beiden diagonal gegenüberliegenden Verstrebungsarme (2.i, 26) mit ihrem freien Ende in Rohrstutzen (8 bzw. 27, 28) einsteckbar sind.
DE1938R0102157 1938-04-26 1938-04-26 Stahlrohrmoebelgestell, insbesondere fuer drei- und vierbeinige Hocker oder Stuehle Expired DE703070C (de)

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DE (1) DE703070C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942109C (de) * 1953-07-07 1956-04-26 Wetzell Gummiwerke Ag Lehnstuhl mit luftgefuellten Polsterteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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