DE70262C - Schlittschuh mit infolge Drehung der Sohlenplatte gegen die Sohle sich festklemmenden Sohlenklammern - Google Patents
Schlittschuh mit infolge Drehung der Sohlenplatte gegen die Sohle sich festklemmenden SohlenklammernInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C1/00—Skates
- A63C1/04—Skates fastened by means of clamps
- A63C1/12—Skates fastened by means of clamps tightened by lateral swinging or shifting of the blade or of the whole skate
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine durch eine besondere Sohlenklammer gekennzeichnete Befestigungsvorrichtung für Schlittschuhe,
bei welcher die Festlegung des Schlittschuhes, wenn er einmal für die Stiefelsohle
eingestellt ist, einfach durch eine geringe Drehung gegen den Fufs und Anspannung des
über den Spann gehenden Riemens bewirkt wird. Die für die Befestigung von Schlittschuhen
bisher gewöhnlich angewendeten Mittel, wie Federn, Schrauben oder dergleichen, werden
also entbehrlich gemacht, während gleichzeitig eine billigere und leichtere Herstellung
des neuen Schlittschuhes durch den Fortfall der erwähnten Federn und Schrauben bedingt
ist.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι in Oberansicht, wie der Schlittschuh
befestigt wird; xma
Fig. 2 den Schlittschuh von der Seite gesehen ;
Fig. 3 ist die Einzelansicht der die Sohlenklammer bildenden Theile.
An dem Schlittschuh wird die Sohlenklammer durch zwei gegenüberstehende Klauen
oder Ansätze α α1 gebildet, die denjenigen ähnlich sind, welche an sogen, amerikanischen
Schlittschuhen vorhanden sind. Diese verhältnifsmäfsig
breiten Ansätze, die wie gewöhnlich wie die aufgebogenen äufseren Enden von zwei unter der kreuzförmigen Fufsplatte A angebrachten
Schiebern b bi ausgeführt sind, um eine Einstellung rechtwinklig gegen die Längsrichtung
des Schlittschuhes zu · ermöglichen, stehen nicht parallel zu der Schlittschuhkufe,
sondern bilden einen spitzen Winkel gegen dieselbe, in Richtung nach vorn, wenn der
Schlittschuh von oben gesehen wird. Die Ansätze sind, wie im Grundrifs Fig. 1 ersichtlich,
auf der Innenseite etwas abgerundet' und der bezeichnete Schränkungswinkel wird also eigentlich
von der mittleren Berührlinie der Abrundungsbögen der Ansatzwängen gebildet.
Dieser Schränkungswinkel ist nun nicht für beide Ansätze gleich gewählt, sondern etwas
kleiner für den einen α als für den anderen a1. Wenn die Ansätze auf eine etwas kleinere
Entfernung von einander eingestellt sind, als der gröfsten Breite der Sohle vor ihrer breitesten
Stelle entspricht, so ermöglicht die verschiedene Gröfse der genannten Winkel im
Verein mit der gewöhnlichen schiefen Form der Sohle die Befestigung des Schlittschuhes
unter der Voraussetzung, dafs man denselben zunächst von vorn auf die Stiefelsohle, und
zwar in einer solchen schrägen Stellung, wie Fig. ι zeigt (der Fufs ist mit punktirten Linien
angedeutet), ansetzt, wobei also die Längsrichtung des Schlittschuhes nicht mit der des
Fufses zusammenfällt, vielmehr der Schlittschuh hinten etwas links oder rechts zu stehen
kommt. Derjenige Ansatz a\ der den gröfsten Winkel gegen die Schiene bildet oder sich auf
der Seite befindet, nach welcher hin die vorläufige Schrägeinstellung des Schlittschuhes in
Beziehung zum Fufs eingerichtet wird, ist auf der Innenseite, und zwar in Längsrichtung, geriefelt;
der entgegengesetzte Ansatz aber ist
Claims (2)
- kreuzgeriefelt oder gezahnt. Die Zähne können event, etwas nach vorn gerichtet sein.Wird nun der Schlittschuh in der Richtung des Pfeiles, Fig. i, gedreht, bis er parallel mit dem Fufs zu stehen kommt, so bildet vermöge der eingreifenden Zahnung der Ansatz a den festen Punkt, um welchen der Schlittschuh gegen die Sohle gedreht wird, und tier andere Ansatz wird sich in einem Bogen nach hinten bewegen. Da die Sohle nach hinten an Breite zunimmt und der Radius des Bogens, in welchem sich der Ansatz αλ bewegt, verglichen mit dem durch den Schlittschuhkörper geschaffenen Hebelarm, ziemlich kurz ist, so klammern sich die Ansätze mit grofser Kraft an der Sohle fest. Nachdem der Schlittschuh auf diese Weise gerade unter den Fufs gebracht ist, wird er wie gewöhnlich mittelst eines Riemens über dem Spann hinten befestigt.Die beiden Schieber b b1 sind so angeordnet, dafs sie durch Anziehen einer einzigen Mutter gleichzeitig und sicher festgestellt werden können. Sie sind in Fig. 3 einzeln dargestellt. An jeder der einander zugekehrten , Innenseiten ist mehr als die Hälfte von der Breite des Schiebers derart fortgeschnitten, dafs der innere Theil die Form eines Hakens as erhält. Mit den Hakennasen greifen die beiden gegen einander gelagerten Schieber so in einander ein, dafs zwischen ihnen eine den Einstellungsspielraum bildende Schlitzbahn £2 entsteht. Ueber den mittleren Theil der beiden Schieber greift das mit Krempen versehene Widerlagsblech d der Mutter d1; der Gewindezapfen oder die Schraube g dieser Mutter ist an der Platte A befestigt und reicht durch den Schlitz £2 hindurch. Andere Krempenstücke h h1, die aus (um die Schieber nach unten gebogenen) Ansatzlappen der Platte A bestehen können, dienen zur blofsen Führung der einzelnen Schieber £ έ V Wenn die Mutter losgemacht ist, können die Schieber nach der einen oder anderen Seite hin verschoben werden, und zwar jeder für sich oder beide gleichzeitig. Dadurch wird eine genaue Einstellung der beschriebenen Sohlenklämmer sowohl bezüglich des Breitenmafses, als auch bezüglich der Lage zur Mittellinie der Sohle ermöglicht. Wenn die Sohlenklammer so eingestellt worden ist, dafs das Schlittschuheisen eine richtige Lageunter dem Fufs erhält --und die Entfernungzwischen den Ansätzen für die Sohle passend ist, so wird die Mutter d' angezogen, wobei die Schieber zwischen der Platte A oder dem Krempen- oder Widerlagsblech festgeklemmt werden. Vorausgesetzt, dafs keine Aenderung oder .kein-...Tausch .der. Stiefel eine Umstellung der Schieber nothwendig macht, kann man den Schlittschuh nach einmaliger Einstellung beliebig an dem Fufs befestigen oder von demselben losmachen, ohne die Mutter zu bewegen. Durch die Haken a3 ist das Herausfallen derSchieber verhindert. "Die vorliegende Erfindung kann auch auf andere Weise ausgeführt werden. Die die Sohlenklammern bildenden Ansätze können z. B. derart angeordnet werden, dafs der eine parallel und der andere im Winkel mit der Längsrichtung des Schlittschuhes ist, wenn der. Schlittschuh von oben gesehen wird, oder der eine Ansatz kann etwas näher am Ende des Schlittschuhes sitzen als der andere.Pa te ν τ-Ansprüche: .ι. Bei Schlittschuhen mit infolge Drehung der Sohlenplatte gegen die Sohle sich festklemmenden Sohlenklammern eine Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Anlegen des Schlittschuhes die eine mit Spitzenzahnung versehene Sohlenklammer (a) am Sohlenrande eine festliegende Drehstelle bildet, während die andere mit Riefenzahnung versehene Sohlenklammer fa'J die Eingriffsstellung am gegenüberliegenden Sohlenrande ausführt, wobei die letztere Klammer (a[) einen gröfseren Winkel mit der Laufeisenrichtung einschliefsen kann als die erstere Klammer.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. genannten Vorrichtung bei Schlittschuhen, bei welcher die Innenflächen der Sohlenklammern eine convexe Krümmung erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70262C true DE70262C (de) |
Family
ID=343651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70262D Expired - Lifetime DE70262C (de) | Schlittschuh mit infolge Drehung der Sohlenplatte gegen die Sohle sich festklemmenden Sohlenklammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70262C (de) |
-
0
- DE DENDAT70262D patent/DE70262C/de not_active Expired - Lifetime
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