DE702192C - Zur Abstimmung in ihrer Laenge veraenderbare Linearantenne mit geerdetem Gegengewicht - Google Patents

Zur Abstimmung in ihrer Laenge veraenderbare Linearantenne mit geerdetem Gegengewicht

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DE702192C
DE702192C DE1936T0047919 DET0047919D DE702192C DE 702192 C DE702192 C DE 702192C DE 1936T0047919 DE1936T0047919 DE 1936T0047919 DE T0047919 D DET0047919 D DE T0047919D DE 702192 C DE702192 C DE 702192C
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DE
Germany
Prior art keywords
counterweight
antenna
grounded
coordination
linear antenna
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Expired
Application number
DE1936T0047919
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Berndt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/08Means for collapsing antennas or parts thereof
    • H01Q1/10Telescopic elements

Landscapes

  • Waveguide Aerials (AREA)

Description

  • Zur Abstimmung in ihrer Länge veränderbare Linearantenne mit geerdetem Gegengewicht Es ist bekannt, daß man Antennen, die in einem großen Wellenbereich arbeiten sollen, so ausbildet, daß die Antennenlänge variabel ist. Es ist auch bekannt,. durch stetige Änderung der Länge die Antenne abzustimmen, so daß man für den ganzen Bereich Anpassung an eine Energieleitung oder ein Kabel erreicht. Um die Längenänderung der Antenne mechanisch zu erzielen, hat man bisher die mit der Innenleiter der Zuführungsleitung verbundene Antenne verschoben und mußte daher stets die Hochfrequenzspannung zwischen Antenne und Erde bzw. Kabelinnenleiter überwinden. Das bereitet bei großen Senderleistungen und den damit verbundenen hohen Spannurigen beträchtliche isolationstechnische Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung ist daher eine zur Abstimmung in ihrer Länge veränderbare Linearantehne mit geerdetem Gegengewicht dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Gegengewicht verbundener Teil des Außenleiters einer koaxialen Zuführungsleitung gegenüber dem feststehenden, mit dem Innenleiter verbundenen Strahler verschiebbar ist. Man erzielt damit den großen Vorteil, daß die zur Längenänderung erforderlichen Mittel, z. B. Motoren, Druckzylinder o. dgl., Erdpotential haben und ohne isolierende Zwischenteile ,arbeiten. Ebenso liegen Apparate,' die die eingestellte wirksame Antennenlänge fernmelden, stets an Erdpotential und können daher leicht gegen die Einwirkung der Hochfrequenzspannung abgeschirmt werden. Das in gleicher Weise wie beim Gegenstand der Erfindung bei festen Antennen bekannte Gegengf-wicht erfüllt dabei wie beim Bekannten zwei wichtige Aufgaben: Es soll eine Feldverteilung der Antenne ermöglichen, die der Feldverteilung einer über einer unendlich großen leitenden Fläche angeordneten Antenne möglichst gleich ist, und außerdem soll verhindert werden, daß auf der Antennenseite der konzentrischen Speiseleitung von der Antenne her über das Strahlungsfeld Induktionsströme entstehen, die störend wirken.
  • Läßt man das Gegengewicht weg, so ist eine saubere Anpassung über einen größeren Wellenbereich nicht zu erreichen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. i dargestellt. Hierin ist A die Antenne, G das verschiebbare Gegengewicht, das aus einer Scheibe mit angesetztem Rohrstück besteht. Die Scheibe kann aus Blech, Maschendraht oder sternförmig verspannten Drähten oder Bändern bestehen. Sie kann rund oder vieleckig sein. Es ist zweckmäßig, sie auf der Oberseite -aus Materialien mit guter elektrischer Leitfähigkeit herzustellen. In Abb. 2 ist das Gegengewicht G mit Schlitzen versehen, die zur Aufnahme der Halteseile P dienen. Auf diese Weise ist es möglich, das Gegengewicht bis nahe an den Angriffspunkt der Halteseile zu verschieben. In Abb.3 ist gezeigt, in welcher Form man beispielsweise die Verschiebung des Gegengewichtes bewirken kann. G ist wieder das Gegengewicht, das über ein Isolierstück f auf der Antenne A verschiebbar ist. I( ist ein Hochfrequenzkabel mit dem Endverschluß E, dessen Innenleiter mit der Antenne A verbunden ist. Die Stromzuführung vom Kabel zum Gegengewicht erfolgt über das Rohrstück S.
  • Der rohrförmige Teil des Gegengewichtes G bildet mit der Verlängerung der Antenne eine Energieleitung, deren Wellenwiderstand durch das Verhältnis der beiden Durchmesser bestimmt ist. Wählt man hierfür das gleiche Durchmesserverhältnis wie bei Kabel!(, so ist elektrisch das Kabel bis zum Antennenfußpunkt verlängert. Wenn man der Antenne eine Länge gibt, bei der der Fußpunktwiderstand ohmisch ist (-X/4, X/2, 3/4X usw.), und den Kabelwellenwiderstand gleich dem Antennenfußpunktwiderstand macht, so kann man für einen großen Wellenbereich eine exakte Anpassung erzielen. Die Größe dieses Wellenbereiches ist allein abhängig von dem Maß der mechanisch möglichen Verschiebung des Gegengewichtes.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Abstimmung in ihrer Länge veränderbare Linearantenne mit geerdetem Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Gegengewicht verbundener Teil des Außenleiters einer koaxialen Zuführungsleitung gegenüber dem feststehenden, mit dem Innenleiter verbundenen Strahler verschiebbar ist.
  2. 2. Antenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer runden oder vieleckigen Scheibe als Gegengewicht Schlitze zum freien Durchlaufen der Antennenhalteseile vorgesehen sind.
  3. 3. Antenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil des Außenleiters mit einer Zahnstange versehen ist, welche mit einem Antriebszahnrad in Eingriff steht.
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