DE702152C - Schuhwerknaehmaschine - Google Patents

Schuhwerknaehmaschine

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DE702152C
DE702152C DE1939A0089652 DEA0089652D DE702152C DE 702152 C DE702152 C DE 702152C DE 1939A0089652 DE1939A0089652 DE 1939A0089652 DE A0089652 D DEA0089652 D DE A0089652D DE 702152 C DE702152 C DE 702152C
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DE
Germany
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thread
sewing machine
thread take
arm
spring
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Expired
Application number
DE1939A0089652
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Suender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrian & Busch
Original Assignee
Adrian & Busch
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Schuhwerknähmaschine Vorliegende Erfindung betrifft eine Schuhwerknähmaschine, die für hohe Umlaufgeschwindigkeiten bestimmt ist. Zweck derselben ist die Massenwirkung des besonders beanspruchten Fadenaufnehmers, dessen Antrieb von gleichförmig umlaufenden Teilen abgeleitet wird, auf das geringste Maß zu begrenzen. Die Steuerung und Führung des Fadenaufnehmers und damit auch des Nähfadens ist dabei so vorgesehen, .daß die Geschwindigkeit nicht von Einfluß ist und die Stichbildung unabhängig hiervon vollkommen gleichmäßig verläuft.
  • Ausgehend von einer durch gleichförmig umlaufende Kurbel angetriebenen Ahle und Nadel, welche, wie bekannt, das Werkstück dicht aufeinanderfolgend passieren, ist eine Fadenaufnehmereinrichtung vorgesehen, die vön einer ebenfallsgleichförmig umlaufenden Kurbel ihren Antrieb erhält. Erfindungsgemäß wird die mit dem Faden in Verbindung stehende Fadenanzugrolle im Schlepp oder im Schub eines Kurbellenkers durch mittel-oder unmittelbaren Eingriff in eine feststehende kurvenförmig gestaltete Nute so gesteuert, daß die Fadenabgabe und der Anzug des Fadens genau den Erfordernissen der übrigen mit dem Faden in Eingriff stehenden_ Werkzeugen erfolgt.
  • Wesentlich ist dabei die Benutzung einer feststehend angeordneten Kurvennute, da diese .unbedingt eine genaue und sichere Steuerung des Fadens gewährleistet, unabhängig von der Umlaufgeschwindigkeit der Maschine. Die Möglichkeiten in der Formgebung der Kurve sind so weitgehend, daß diese für alle Fälle den gegebenen Verhältnissen angepaßt werden kann. Bei hoher Umdrehungszahl hat sich gezeigt, daß die Federwirkung allein nicht ausreicht, um den Hilfsfadenzughebel den einzelnen Nähphasen folgen zu lassen. Man findet daher auch an schnellaufenden 'Maschinen dieser Art neben der Federanordnung eine besondere Steuereinrichtung für den Hilf sf adenzugltebel. Der eigentliche federnd nachgiebige Hilfsfadenzughebel ist dabei auf dem zwangsläufig gesteuerten Hebel angeordnet. Beim Erfindungsgegenstand hat man nun in einfacher Weise auf der Federseite ein zusätzliches Gewicht angeordnet und damit erreicht, daß trotz Anordnung einer leichten Feder, die Schwingungen dein erhöhten Lauf der Maschine folgen können. Allerdings sind die Schwingungen durch die Anordnung der genannten Fadenaufnehmereinrichtung wesentlich geringer, d. h. sie treten in der Hauptsache nur bei mehr oder weniger starker und plötzlicher Materialdickenänderung ein.
  • Die Abbildung zeigt einen Schnitt durch eine Schuhwerknähinaschine, wobei nur die für das Verständnis erforderlichen Teile gezeigt sind.
  • Es sind bezeichnet finit i die Nadel, mit 2 die Ahle, mit 3 der Nähtisch, 4 zeigt den Stoffdrücker, 5 die Kopfwelle mit Kurbel 6, 7 ist die Kurbelstange, an welcher der Ahlenltebel 8 bei 9 direkt und der Nadelhebel io unter Zwischenschaltung eines Lenkers i i bei 12 verbunden ist. Der Drehpunkt von Ahle und Nadel ist mit 13 bezeichnet.
  • Der Kurbelarm 14 für den Fadenaufnehnter, bei 15 gelagert, wird von der Kopfwelle 5 unter Zwischenschaltung nicht dargestellter Zahnräder angetrieben. An diesem Kurbelarm 14 ist ein Schleppgelenk 16 drehbar gelagert, und dieses ist am anderen Ende mit einem Bolzen 17 versehen, welcher sowohl die Fadenaufnehmerrolle 18 als auch eine Kurvenrolle i9 trägt. Letztere greift in eine feststehend angeordnete, kurvenförmig verlaufende Nute 20 ein und erhält von dieser eine solche Steuerung, daß der Weg der Fadenaufnehnierrolle 18 zeitlich, wie auch hinsichtlich seiner Größe genau den Verhältnissen der anderen Nähwerkzeuge entspricht. Es ist verständlich, daß durch die vielen Möglichkeiten in der Formgebung der Kurvennute eine Anpassung ohne Schwierigkeit erzielt werden kann. Natürlich kann die Fadenrolle auch an anderer Stelle des Schleppgelenkes, wie dieses auch selbst eine andere-Gestalt aufweisen oder als Schubgelenk arbeiten kann, angeordnet sein.
  • Der Hilfsfadenzugllebel 47 ist doppelarmig ausgebildet, auf einer Seite mit einer Rolle 48 versehen, auf der anderen finit einem Gewichtsteil 49, über welchem eine Feder 5o angebracht ist.

Claims (2)

  1. PATr_NTANSPRLciir: i. Schuhwerknähinaschine mit umlaufendem Fadenaufnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks genauer Steuerung des Fadens entsprechend den Erfordernissen des Nähvorganges die Fadenaufnehnterrolle (18) im Schlepp oder im Schub eines Kurbellenkers durch mittel- oder unmittelbaren Eingrilt in eine feststehende kurvenförmig gestaltete Nute (2o) gesteuert wird.
  2. 2. Schuhwerknälimaschine nach Anspruch i mit zweiarmigem Hilfsfadenabzugshebel, dessen einer Arm die Fadenabzugsrolle trägt und dessen anderer Arm unter der Wirkung einer Feder steht, gekennzeichnet durch ein die Wirkung der Feder unterstützendes Gewicht auf dem federseitigen Arm des Abzugshebels.
DE1939A0089652 1939-06-08 1939-06-08 Schuhwerknaehmaschine Expired DE702152C (de)

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