DE702109C - Sicherung fuer Baggereimerleitern - Google Patents

Sicherung fuer Baggereimerleitern

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Publication number
DE702109C
DE702109C DE1939M0146654 DEM0146654D DE702109C DE 702109 C DE702109 C DE 702109C DE 1939M0146654 DE1939M0146654 DE 1939M0146654 DE M0146654 D DEM0146654 D DE M0146654D DE 702109 C DE702109 C DE 702109C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
lever
limit switch
bucket
excavator
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939M0146654
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oskar Weidemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG filed Critical Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority to DE1939M0146654 priority Critical patent/DE702109C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE702109C publication Critical patent/DE702109C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • E02F3/14Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
    • E02F3/146Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains guides for chains or buckets, e.g. for buckets movable relative to chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherung für Baggereimerleitern o. dgl., die am Baggerhaus mit einem die Seitenbeweglichkeit zulassenden Gelenk angelenkt und die in-zwei Punkten in verschiedenen Abständen vom Baggerhaus an mit Endausschaltern versehenen Kreuzseilsystemen aufgehängt sind.
Es ist bereits bekannt, am Schwenkpunkt der Eimerleiter am Baggerhaus ein die Seitenbeweglichkeit zulassendes Gelenk anzuordnen und die schädlichen Seitenkräfte durch seitliche Spannseile aufzunehmen. Ferner ist es bekannt, die Seitenkräfte durch Kreuzseilsysteme, an denen die Eimerleiter aufgehängt
ig ist, aufzunehmen, wobei die Kreuzseile durch Endausschalter gegen Überlastung gesichert sind. Während nun bei ersterer Anordnung bei Auftreten starker Seitenkräfte ein Zerreißen des entsprechenden seitlichen Spannseiles erfolgt, tritt bei der zweiten Bauart der Nachteil auf, daß der Endschalter der näher am Baggerhaus, z. B. am Knickgelenk, angreifenden Kreuzseilaufhänguag schon bei geringer seitlicher Abweichung der Eimerleiter in Tätigkeit tritt, obwohl noch keine Gefahr für die Eimerleiter vorhanden ist und die äußere Kreuzseilaufhängung infolge der durch ihre größere Länge bedingten Seitenausweichung überhaupt noch keine Seitenkräfte aufnimmt.
Erfindungsgemäß wird daher zur Beseitidung dieser Nachteile das am Knickgelenk der Eimerleiter angreifende Kreuzseilsystem mit seinem Endausschalter so verbunden, daß erst dann der Strom abgeschaltet wird, wenn die Seitenausweichung der am-äußeren Ende der Eimerleiter angreifenden Kreuzseilaufhängung voll eingetreten ist. Dadurch wird
erreicht, daß die Endschalter nur dann in Tätigkeit treten, wenn der Eimerleiter eine wirkliche Gefahr droht. Die Sicherung kann dabei so ausgebildet sein, daß bei beiden Kreuzseilsystemen das obere waagerechte Trum des Seilzuges am Ende eines lotrecht angeordneten, zweiarmigen Hebels angreift, dessen anderes Ende zwischen zwei unter Vorspannung stehende Federn gelagert und ίο mit dem Hebel des Endschalters verbunden ist, wobei die Lagerung des Hebelendes zwischen den Federn und die Verbindung mit dem Endschalterhebel bei dem äußeren Kreuzseilsystem zwangläufig ist, während bei dem inneren Kreuzseilsystem zwischen dem Hebelende und den Federn und in der Verbindung mit dem Endschalterhebel freie Spiele von gleicher Größe eingeschaltet sind. Dabei entspricht das freie Spiel in der Endausschaltung des inneren Kreuzseilsystems dem Unterschied zwischen den seitlichen Ausweichungen der Kreuzseilsysteme im Verhältnis der Abstände derselben von dem Seitengelenk der Eimerleiter.
Die Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι schematisch ein Baggergerät mit Eimerleiter und Kreuzseilaufhängung in Seitenansicht,
Abb. 2 die Kreuz seilaufhängung am äußeren Ende der Eimerleiter mit Endausschalter, Abb. 3 die Kreuzseilaufhängung am Knickgelenk der Eimerleiter und
Abb. 4 den Endausschalter für die Kreuzseilaufhängung nach Abb. 3.
Der Eimerkettenbagger A trägt die Eimerleiter B, die am Ausleger C mittels des am äußeren Ende 1 angreifenden Kreuzseilsystems D und mittels des am Knickgelenk 2 angreifenden Kreuzseilsystems E heb- und senkbar aufgehängt ist. Die Eimerleiter ist mit einem die Seitenbeweglichkeit zulassenden Gelenk^ versehen. Am Kreuzseilsystem D befindet sich der Endausschalter F und am Kreuzseilsystem E der Endabschalter G, die mit den oberen, waagerechten Trumen 4 bzw. 5 der Kreuzseilsysteme D und E in Verbindung stehen. Bei beiden Seilsystemen greift dieses Trum an den oberen Arm 6 eines lotrecht angeordneten, zweiarmigen Hebels H an, der an dem oberen Querträger 7 gelagert ist. Unter dem letzteren ist auch ein waagerechter Stab 8 angelenkt, auf den unter Zwischenschaltung eines Abstandsrohres 9 die Federn 10 mit Vorspannung aufgereiht sind. Das Abstandsrohr 9 wird von der verschiebbaren Hülse 11 umfaßt, an die der untere Arm 12 des Hebels H mittels des Zapfens 13 angreift. An diesem ist auch die Schiene 14 angelenkt. Mit ihrem äußeren Ende ist die Schiene 14 an einem Bock 15 am Querträger 7 verschiebbar aufgehängt, indem sie mit ihrem Längsschlitz 17 auf einem Querzapfen des Bockes gleitet. Bei dem Kreuzseilsystem E mit Endschalter G ist die Hülse 11 kürzer gehalten als das Abstandsrohr 9, so daß zwischen ihren Enden und den Anschlagtellern i6 der Federn 10 beiderseits ein freies Spiel verbleibt, dessen Größe dem Unterschied zwischen den seitlichen Ausweichungen der Kreuzseilsysteme D und E im Verhältnis der Abstände derselben von dem Seitengelenk 2 der Eimerleiter B entspricht. Auf der Schiene 14 sind Anschläge 18 einstellbar angebracht, die den Schalthebel 19 des Endschalters G betätigen. Das freie Spiel zwischen den Anschlägen 18 und dem Schalthebel 19 entspricht dem freien Spiel zwischen der Hülse 11 und den Anschlagtellern 16 der Federn 10.
Das Kreuzseilsystem D mit Endausschalter -F unterscheidet sich von dem beschriebenen lediglich durch das Fehlen des freien Spieles zwischen der Hülse 11 und den Anschlagtellern 16 sowie durch die kraftschlüssige Anlage der Anschläge 18 an dem Schalthebel 19, wodurch die Verbindung zwischen dem Hebel H und dem Hebel 19 des Endausschalters zwangsläufig ist.
Die Wirkungsweise der Sicherung ist folgende: Beim Auftreffen von Seitenkräften auf die Eimerleiter B weicht diese infolge ihrer Schwenkbarkeit um das Gelenk 2 aus und die Seitenkräfte werden von den Kreuzseilaufhängungen aufgenommen. Während das äußere Kreuzseilsystem D infolge der in ihm vorhandenen Seitenausweichung noch nicht voll wirkt, nimmt das innere Kreuzseilsystem E die Seitenkräfte zum Teil mit auf. Infolge des zwischen der Hülse 11 und den Anschlagtellern 16 bzw. den Anschlägen 18 und dem Schalthebel 19 erfindungsgemäß vorgesehenen Spieles wird aber der Ehdausschalter noch nicht betätigt, so daß ein unnötiges, vorzeitiges Stillsetzen des Gerätes . nicht möglich ist. Erst nach Durchlaufen dieses Spieles, also in dem Augenblick, in dem auch die Seitenausweichung der Kreuzseilaufhängung D voll eingetreten ist, drückt die Hülsen auf die entsprechende Feder 10 im gleichen Zeitpunkt, an (Jem auch die Betätigung des Endschalters F beginnt. Die Seitenkräfte werden nun gleichmäßig von den beiden Kreuzseilsystemen £ und D aufgenommen. Wenn dann der seitliche Druck auf die Eimerleiter zu groß wird, so daß eine Be-Schädigung der Eimerleiter zu befürchten ist, schaltet der Endausschalter den Strom ab, so daß der Bagger stillgesetzt wird.
Bei der großen Länge der Eimerleitern tritt in der Praxis der Endausschalter der- lao jenigen Kreuzseilaufhängung früher in Tätigkeit, in deren Nähe die größeren Seitenkräfte,
hervorgerufen durch Hindernisse, wie große Steine u. dgl., auftreten.
Sinngemäß kann der Erfindungsgedanke bei Eimerleitern mit mehr als einem Knickgelenk und dementsprechend mit mehr als zwei Kreuzseilaufhängungen ebenfalls Anwendung finden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sicherung für Baggereimerleitern o. dgl., die mit einem die Seitenbeweglichkeit zulassenden Gelenk am Baggerhaus angelenkt und in verschiedenen Abständen vom Baggerhaus an zwei mit Endschaltern versehenen Kreuzseilsystemen aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das am Knickgelenk (2) der Eimerleiter (B) angreifende Kreuzsei^stem (E) mit seinem Endausschalter (G) so verbunden ist, daß erst dann der.Strom abgeschaltet wird, wenn die' Seitenausweichung der am äußeren Ende (1) der Eimerleiter (B) angreifenden Kreuzseilaufhängung (D) voll eingetreten ist.
2. Sicherung für Baggereimerleitern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beiden Kreuzseilsystemen (D, E) das obere waagerechte Trum des Seilzuges (4, 5) am Ende (6) eines lotrecht angeordneten, zweiarmigen Hebels (H) angreift, dessen anderes Ende (12) zwischen zwei unter Vorspannung stehenden Federn (10) gelagert und mit dem Hebel (19) des Endschalters (F, G) verbunden ist, wobei die Lagerung des Hebelendes (12) zwischen den Federn (10) und die Verbindung mit dem Endschalterhebel (19) bei dem äußeren Kreuzseilsystem (D) zwangsläufig ist, während bei dem inneren Kreuzseilsystem (E) zwischen dem Hebelende (12) und den Federn (10) und in der Verbindung (14,18) mit dem Endschalterhebel (19) freie Spiele von gleicher Größe eingeschaltet sind.
3. Sicherung _ für Baggereimerketten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Spiel in der Endausschaltung des inneren Kreuzseilsystems (E) dem Unterschied zwischen den seitliehen Ausweichungen der Kreuzseilsysteme (D, E) im Verhältnis der Abstände derselben von dem Seitengelenk (3) der Eimerleiter (B) entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939M0146654 1939-12-10 1939-12-10 Sicherung fuer Baggereimerleitern Expired DE702109C (de)

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