DE701883C - Steuervorrichtung fuer Sicherheitsventile bei Druckluftakkumulatoren - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Sicherheitsventile bei Druckluftakkumulatoren

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DE701883C
DE701883C DE1937K0146197 DEK0146197D DE701883C DE 701883 C DE701883 C DE 701883C DE 1937K0146197 DE1937K0146197 DE 1937K0146197 DE K0146197 D DEK0146197 D DE K0146197D DE 701883 C DE701883 C DE 701883C
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DE
Germany
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control
spindle
locking
valve
safety valve
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Expired
Application number
DE1937K0146197
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Wieghardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B1/00Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
    • F15B1/027Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices

Description

  • Steuervorrichtung für Sicherheitsventile bei Druckluftakkumulatoren Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für Sicherheitsventile bei Druckluftakkumulatoren. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf solche Sicherheitsventile, bei denen für die unter Einwirkung einer mechanischen Belastungsvorrichtung stehende Ventilspindel eine vom Wasserdruck auszulösende. Sperrvorrichtung vorgesehen ist. Das Neue besteht darin, daß die die Ventilspindel des Sicherheitsventils in der Schließstellung gegen den Wasserdruck haltende Belastungsvorrichtung von der Sperrvorrichtung beim Betrieb in dieser Stellung festgehalten und durch die mittels einer auf einen bestimmten Wasserdruck einstellbaren Steuervorrichtung bei Eintritt des zulässigen Betriebsdruckes selbsttätig ausgelöste Sperrvorrichtung freigegeben wird. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß der auf das Sicherheitsventil ausgeübte Schließdruck beliebig hoch sein kann. So kann z. B. bei einem Druckluftakkumulator mit aoo Atm. niedrigstem und aao Atm. höchstem Betriebsdruck der Schließdruck des Sicherheitsventils wesentlich über dem Druck liegen, der bei Zao Atm. Wasserdruck von unten auf die Ventilspindel wirkt; er könnte z. B. einem Wasserdruck von 3oo Atm. entsprechen, d. h. einem Druck, der praktisch gar nicht vorkommt. Trotzdem ist gemäß der Erfindung die Gewähr gegeben, daß das Sicherheitsventil bei Überschreitung des höchsten Betriebsdruckes sich öffnet. WeitereErfindungsmerkmale sind in der Beschreibung enthalten.
  • Man hat bereits bei einer Steuervorrichtung für Druckluftakkumulatoren ein Sicherheitsventil vorgesehen, das unter dem Einlluß einer Druckfeder steht, die das Bestreben hat, das Ventil auf seinen Sitz zu drücken. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß der- Schließdruck von der Spannkraft der Fedet abhängig ist. Auch ist es bei einer Einrichtung zum selbsttätigen Abstellen des Druckes in Flüssigkeitspressen und -pumpen nicht mehr neu, den Flüssigkeitsdruck bei Erreichen eines vorher bestimmten Höchstdruckes aufzuheben. Die durch den Wasserdruck belastete Ventilspindel, die gleichzeitig unter der Einwirkung einer Belastungsvorrichtung steht, und die die nach dem Saugkasten führende Leitung absperrt, wird bei Erreichen des Höchstdruckes durch den Flüssigkeitsdruck angehoben und öffnet dann die Leitung. In der angehobenen Stellung wird die Ventilspindel durch eine Sperrvorrichtung festgelegt, die vorher auf elektrischem Wege ausgelöst worden ist. Soll das Ventil wieder geschlossen werden, so muß die Sperrung aufgehoben werden, zu welchem Zweck ein mit der Sperrvorrichtung verbundenes Gewicht von Hand angehoben werden muß. Beim Erfindungsgegenstand dagegen ist die Sperrvorrichtung wirksam, wenn das Sicherheitsventil sich in Arbeits-, d. h. Dichtungsstellung, befindet. Dadurch wird eine vollkornniene Abdichtung der Druclwasserzuleitung bewirkt, da beim Gegenstand der Erfindung der auf das Sicherheitsventil ausgeübte Druck beliebig hoch sein kann. Trotzdem ist bei der Steuerung gewährleistet, daß das Sicherheitsventil bei Überschreiten des Höchstbetriebsdruckes sich öffnet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt.
  • Abb. i zeigt das Sicherheitsventil in der Schließstellung und Abb. 2 in der Offenstellung.
  • Es bezeichnen i den Steuerkörper und 2 die Ventilspindel des Sicherheitsventils, die oben Gewinde. und eine Mutter 5 trägt und an ihrem oberen Ende in einem am Steuerkörper i befestigten Arm 6 geführt ist. Mit dem unteren Teil 7 sitzt die Spindel e auf dem Ventilsitz 8 auf. Auf der Spindel :2 sitzt eine verschiebbare Büchse 9, die unter dem Einfluß der Feder 3 steht. Die Büchse 9 hat seitlich zwei vorstehende Stifte 1o. Die Stifte io greifen in Längsschlitze 1i des Armes 12 eines um den Bolzen 13 drehbaren Doppelhebels 14. Zum Niederdrücken der Spindele auf den Ventilsitz 8 dient eine im Arm 6 gelagerte Spindel 15 mit Handrad 16. Beim Niederschrauben der Spindel 15 wirkt diese gegen den Arm 12 und schwenkt diesen nach unten. Dabei wird die Feder 3 zusammengedrückt und die Ventilspindel 2 mit ihrem unteren Ende 7 auf den Ventilsitz 8 gedrückt, so daß sie die zum Saugkasten der Pumpe zurückführende Leitung 17 von der von der Pumpe kommenden Druckleitung i 8 abschließt. Die Leitung 18 mündet in den Raum 19 des Steuerkörpers i. Der Raum 19 steht durch den Kanal 2o mit dem Raum 2i in Verbindung, an den die Leitung 17 angeschlossen ist und in den das untere Ende der Spindel 2 hineinragt und das Sicherheitsventil bildet. Befindet sich dieses Ventil in Arbeitsstellung, d. h. ist es geschlossen, dann hat der Doppelhebel 14 die in Abb. i dargestellte Lage. Das freie Ende des Armes 22 des Hebels 14 liegt dann auf einer Rofle 23, die an dem freien Ende des Armes 24 eines Winkelhebels 25 angeordnet ist. Der Winkelhebe125 ist um den Bolzen 26 schwenkbar. Das freie Ende des andern Armes 27 des Winkelhebels 25 greift unter eine Nase 28, die am freien Ende des Armes 29 des um den Bolzen 3o schwenkbaren Winkelhebels 31 angeordnet ist. Das freie Ende des andern Armes 32 des Winkelhebels 31 trägt zwei Stifte 33, die in Längsschlitze 34 eines Tragkörpers 35 eingreifen. Der Tragkörper 35 trägt unten einen Kolben 36, der in dein Raum 37 des Gehäuses 38 hineinragt, auf dem Boden 39 des Gehäuses aufsitzt und die Mündung der von dem Steuerkörper i kommenden, ständig an die Druckleitung 18 der Pumpe angeschlossene Leitung 4o abschließt. Oben trägt der Tragkörper 35 eine Stange 41, deren oberes Ende sich im Querhaupt 42 führt. Dieses wird von dem am Gehäuse 38 befestigten Stangen 43 getragen. Die Führungsstange 41 ist von einer Feder 44 umgeben, die sich oben gegen das Querhaupt 42 und unten gegen den Tragkörper 35 des Kolbens 36 abstützt. Die in Abb. i dargestellte Stellung des Kolbens 36 entspricht derjenigen bei normalem Betriebsdruck des Akkumulators, z. B. Zoo Atm. Bei der da- i durch bedingten Stellung der Winkelhebel 31 und 25 ist der Doppelhebel 14 festgelegt, die Feder 3 zusammengedrückt und das Sicherheitsventil 7, 8 geschlossen. Die Spindel 15 wird in die Stellung nach Abb. i zurückgedreht. Steigt der Druck im Akkumulator, so bewegt sich der Kolben 36 samt Trag-' körper 35 und Führungsstange 41 unter all-. mählichem Zusammendrücken der Feder 44 nach oben. Bei dem höchstzulässigen Betriebsdruck, z. B. 22o Atm., ist die Stellung des Tragkörpers 35 des Kolbens 36 dann so zu dem Hebelarm 32, daß der untere Rand 45. der Längsschlitze 34 die am Hebelarm 32 anordneten Bolzen -33 noch nichterreicht hat. Sobald aber der Druck den höchsten Betriebsdruck übersteigt, wird auch der Kolben 36 weiter angehoben. Der untere Rand 45 de= Längsschlitze 34 legt sich gegen die Bolzen 33. Beim Weiteranheben des Kolbens 36 wird nun der Winkelhebel 31 in Richtung: des' Pfeiles x geschwenkt, die Nase 28 gibt den: Arm 27 des Hebels 25 frei (Abb. 2). Der Doppelhebel 14 wird unter der Einwirkung der sich entspannenden Feder 3 in der Richtung des Pfeiles y geschwenkt und durch den Arm 22 auch der Winkelhebel 25 in Richtung des Pfeiles z. Gleichzeitig wird die Büchse 9 nach oben verschoben, bis sie gegen die Mutter 5 anliegt. Die Ventilspindel 2 ist dann entlastet und wird durch den Wasserdruck angehoben. Wasser gelangt aus der Kammer z9 durch den Kanal 2o in den Raum 21 und aus diesem in die zum Saugkasten führende Leitung 17, Da das Sicherheitsventil, sobald die Sperrung des Doppelhebels 14 aufgehoben ist, völlig entlastet wird, kann die Pumpe erst wieder Druckwasser in den Akkumulator fördern, nachdem das Sicherheitsventil von Hand (Spindel 15 und Rad 16) wieder geschlossen worden ist. Ist dies geschehen, dann wird die Spindel 15 mittels des Handrades 16 soweit niedergeschraubt, bis die Spindel auf dem Arm 12 des Doppelhebels 14 aufsitzt. Bei weiterem Niederschrauben der Spindel 15 wird dann der Hebel 14 entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles y geschwenkt. Dadurch wird die Spindel 2 nach unten verschoben, bis ihr unteres Ende 7 auf dem Ventilsitz 8 aufsitzt. Der Hebel 14 kann dann noch etwas weiter geschwenkt werden, wodurch die Feder 3 gespannt wird. Erst in dieser Endstellung des Hebels 14 (Abb. r) kann dann die Rolle 23 des Winkelhebels 25 unter den Arm des Hebels eingeschwenkt werden, der dann durch die Nase 28 des Winkelhebels 3r festgelegt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE z. Steuervorrichtung für Sicherheitsventile bei Druckluftakkumulatoren, bei der für die unter der Einwirkung einer Belastungsvorrichtung stehende Ventilspindel eine vom Wasserdruck auszulösende Sperrvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventilspindel (2) des Sicherheitsventils in der Schließstellung gegen den Wasserdruck haltende Belastungsvorrichtung (r4) von der Sperrvorrichtung (25, 28, 3i) beim Betriebe in dieser Stellung festgehalten und durch die mittels einer auf einen bestimmten Wasserdruck einstellbaren Steuereinrichtung (35, 36) bei Eintritt des zulässigen höchsten Betriebsdrucks selbsttätig ausgelöste Sperrvorrichtung (25, 28, 3i) freigegeben wird.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spindel (2) des Sicherheitsventils eine verschiebbare Büchse (9) angeordnet ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach den Ansprüchen z. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus zwei mittels einer Klinkenverbindung in der Schließstellung des Sicherheitsventils miteinander gekuppelten Winkelhebels (3 r, 25) besteht, die den mit der Spindel (2) des Sicherheitsventils verbundenen Doppelhebel (i4) entgegen der Wirkung der Berastungsfeder (3) .festlegen, und daß das freie Ende des Armes (32) des einen Winkelhebels (3 t) mit dem Tragkörper (35) eines ständig einerseits unter der Einwirkung des Wasserdruckes stehenden Steuerkolbens (36) verbunden ist, der andererseits unter der Einwirkung einer Belastungsfeder (44) steht, die bei Überschreiten des niedrigsten Betriebsdruckes ein allmähliches Anheben des Kolbens (36) bis zum Ausklinken der Hebel (25, 31) bei Überschreiten des zulässigen höchsten Betriebsdruckes gestattet.
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