DE700559C - Eingangsschaltung fuer Rundfunkempfaenger - Google Patents

Eingangsschaltung fuer Rundfunkempfaenger

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DE700559C
DE700559C DE1939B0186952 DEB0186952D DE700559C DE 700559 C DE700559 C DE 700559C DE 1939B0186952 DE1939B0186952 DE 1939B0186952 DE B0186952 D DEB0186952 D DE B0186952D DE 700559 C DE700559 C DE 700559C
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DE
Germany
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choke
inductance
input circuit
frequency
capacitance
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Expired
Application number
DE1939B0186952
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ommo Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/008Receiver or amplifier input circuits

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Eingangsschaltung für Rundfunkempfänger Die Erfindung betrifft eine Eingangsschaltung für Rundfunkempfänger, deren Eingangsabstimmkreis -aus einer Parallelschaltung einer Induktiv ität mit einer Kapazität besteht, wobei die Induktivität und die Kapazität oder eine der beiden Größen veränderbar ist.
  • Bei jedem Empfänger ist man bestrebt, möglichst scharfe Resonanzstellen herzustellen, so daß nur ein schmales Frequenzband bei der jeweils- gewählten Einstellung des Eingangsabstimmkreises mit genügender Intensität an das Gitter der ersten Röhre gelangen kann. Um dies zu erreichen, verwendet man Resonanzkreise der verschiedensten Zusammensetzung. Einfache Kombinationen von Induktivitäten und Kapazitäten liefern bereits scharfe Resonanzstellen und ermöglichen eine genügende Trennschärfe zwischen den einzelnen Trägerfrequenzen im Gebiet der für Rundfunksendungen gebräuchlichen Wellenlängen. Für Kurzwellen werden die Verhältnisse des Eingangskreises unübersichtlicher, da die durch die Antenne und die Antennenleitung bedingten kleinen, zusätzlichen, verteilten Kapazitäten und Induktivitäten im Kurzwellengebiet Nebenresonanzstellen verursachen. Störungen, wie sie unter anderem durch nicht oder schlecht entstörte Zündanlagen v an Verbrennungskraftmaschinen entstehen, deren kurzwelliger Energieanteil besonders groß ist, finden daher vorwiegend über die Nebenresönanzstellen Zugang zum Gitter der ersten Röhre und werden mit der Nutzenergie verstärkt. Arbeitet die erste Röhre vollständig linear und sind hinter ihr die allgemein üblichen weiteren Abstimmkreise, dann werden die kurzwelligen, -in der ersten Röhre linear verstärkten Störungen nicht weiter durchgelassen. In den meisten Fällen arbeitet die erste Röhre aber auf dem gekrümmten Teil ihrer Kennlinie, es treten daher am Ausgang der Röhre die verschiedensten Kombinationsfrequenzen aus Stör- und Nutzfrequenzen auf, deren Frequenz- und Amplitudenv erteilung durch die Röhrenkennlinie gegeben ist. Unter diesen Kombinationsfrequenzen befinden sich im allgemeinen Fall auch solche, die von den nachfolgenden Siebmitteln durchgelassen werden und beträchtliche Störgeräusche verursachen.
  • Um die Nebenresonanzstellen unschädlich zu machen, kann man in den Eingangskreis Siebketten legen, die nur den gewünschten Frequenzbereich durchlassen und alle anderen Frequenzen aussieben. Solche Siebketten vergrößern aber in unerwünschtem Maße die Dämpfung auch an der Hauptresonanzstelle und erhöhen die Kosten eines Empfängers. Außerdem verursachen Ohinsche und induktive Widerstände - Siebketten enthalten immer Ohmsche und induktive Widerstände -, durch die unvermeidliche Erwärmung ein störendes Rauschen, das auf die erhöhten thermischen Bewegungen der Elektronen und Moleküle bei höherer Temperatur zurückzuführen ist. Daher ergibt auch eine kapazitive Antennenkopplung die geringste Rauschstärke, da in den Kondensatoren die entstehende Wärme geringer ist als in Spulen und in rein Ohmschen Widerständen.
  • Gemäß der Erfindung liegt in Serie mit dem Abstimmkreis eine kapazitätsarme Drossel, deren Induktivität so bemessen ist, daß sie bei jeder beliebigen Einstellung des Abstimmkreises die Hauptresonanzstelle um höchstens 30°/o ihres Wertes, bezogen auf die Schaltung ohne Drossel. verstimmt. Dies wird durch eine Drossel mit kleiner Induktivität erreicht. Eine kleine Induktivität ist auch im Interesseeiner möglichst gleichmäßigen und großen Eingangsverstärkung über den ganzen Wellenbereich und eines geringen Wärmerauschens notwendig. Die durch diese zusätzliche Drossel bedingte neue Nebenresonanzstelle kann man durch einen parallelen Ohrnschen Widerstand bedämpfen. Die Bemessung des Parallelwiderstandes soll so erfolgen. daß die Dämpfung an der Hauptresonanzstelle kleiner ist als an jeder beliebigen anderen Nebenresonanzstelle. C'in für hohe Frequenzen die Gefahr einer kapazitiven Brücke durch die Eigenkapazität der Drossel oder des Parallelwiderstandes zu vermeiden, kann man die Drossel und/oder den Parallelwiderstand unterteilen und die einzelnen Teile durch abschirmende Zwischenwände voneinander trennen.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
  • Abb. i zeigt schematisch die Anwendung der Erfindung bei einer Eingangsschaltung eines Empfängers. Abb. a zeigt eine unterteilte Drossel mit Parallelwiderstand.
  • Abb. 3 zeigt den Frequenzgang der Dämpfung.
  • Zu Abb. i. Die verteilte Kapazität der Antenne A ist mit Ca bezeichnet. Der Abstimmkreis besteht aus einer Parallelschaltung einer Induktivität L und einer Kapazität C. Der Ohmsche Anteil der Spule L ist mit R bezeichnet. Die Abstimmung erfolgt hier beispielsweise durch Veränderung von L und C. Die gemäß der Erfindung in Serie mit dem Abstimmkreis liegende Drossel ist mit Lx, der Parallelwiderstand mit R, bezeichnet. Vorerst betrachten wir die Verhältnisse ohne Berücksichtigung von R, und Lx. Die Hauptresonanzfrequenz ist durch L, C und Ca bestimmt, und zwar ist sie gegeben durch die Formel wie rechnerisch leicht einzusehen ist. Nebenresonanzstellen sind durch die verteilte Induktivität und Kapazität Ca der Antennenzuleitung gegeben durch die Formel Da die verteilte Induktivität La der Antenne u:id der Antennenzuleitung zwar klein, aber nicht eindeutig definiert -ist, entstehen viele @, ebenresonanzstellen c)1, o,)2, w3, . . . im kurz-Nfelligen Gebiet (c)1, 2, 3, . . . > coo).
  • Die gemäß der Erfindung zugeschaltete Drossel Lx definiert die Verhältnisse in der Antennenzuleitung insofern, als sie eine ausgeprägte N ebenresonanzstelle erzeugt und für die Nebenresonanzfrequenzen mit zunehmender Frequenz einen höheren Widerstand darstellt, wenn nur keine kapazitive Brücke durch die Eigenkapazität der Drossel entsteht. Wählt man Lx> L.jtt.a so besteht die Gefahr, daß sich die Widerstandszunahme der Drossel Lx mit steigender Frequenz bereits im Bereich der zu empfangenden Trägerfrequenzen bemerkbar macht. Wählt man z. B. dann wird die Hauptresonanzstelle bei den im allgemein üblichen Werten von L und von Ca < C < io # Ca keinesfalls um mehr als 3001o ihres Wertes, bezogen auf die Schaltung ohne Drossel, verstimmt; bei dieser Bemessung der Drossel L,x kann man die Widerstandszunahme, verursacht durch die Drossel oi Lx, für Trägerwellen von 2ooo m bis Zoo m Wellenlänge vernachlässigen. Um die ausgeprägte Nebenresonanzstelle co., unschädlich zu machen, liegt parallel zur Drossel Lx der Widerstand Rx, der die Nebenresonanzfrequenz % bedämpft.. Der Wert des Widerstandes Rx kann in weiten Grenzen verändert werden, wird zweckmäßigerweise aber zwischen einigen ioo und einigen iooo Ohm gewählt. Je größer der Widerstand Rx ist, desto größer ist auch die Wirkung der Drossel Lx, je kleiner der Widerstand R., ist, desto geringer wird der Einfluß von Lx. .
  • Zu Abb. 2. Um kapazitive Brücken, die für kurze Wellen sehr stark in Erscheinung treten, sicher zu vermeiden, kann man Lx und Rx unterteilen und durch geerdete Zwischenwände W voneinander trennen.
  • Zu Abb. 3. Der Verlauf der Dämpfung b als Funktion von der Frequenz co ist für die in Abb. i dargestellte Eingangsschaltung ohne Lx und R, voll ausgezogen und mit der Drossel Lx und dem Parallelwiderstand Rx gemäß der Erfindung, in strichlierter Linie gezeichnet. Unterhalb der Resonanzfrequenz co, ist keine Beeinflussung durch Lx und Rx festzustellen. Oberhalb der Resonanzfrequenz co, tritt vorerst die durch die Drossel Lx verursachte N ebenresonanzstelle to" deutlich in Erscheinung. Der Widerstand R" hat zur Folge, daß :die Dämpfung b an der Stelle cox nicht den Wert Null erreicht. Je höher die Frequenz wird, desto stärker wirkt Lx, daher sind die Nebenresonanzstellen coi, co2, co, schon ziemlich stark bedämpft. Der Parallelwiderstand R" verhindert andererseits für sehr hohe Frequenzen eine absperrendeWirkung von Lx, was aber von untergeordneter Bedeutung ist. An der Nebenresonanzstelle to" soll die Dämpfung b" mindestens so groß sein, daß die Beziehung gilt: oder anders ausgedrückt, daß sich die Dämpfung b" an der Nebenresonanzstelle w" zur Dämpfung b, an der Hauptresonanzstelle coo mindestens so verhält, wie die Nebenresonanzfrequenzcox zur Hauptresonanzfrequenz a)o. Das wird erreicht, wenn man Rx so wählt, daß die Gleichung R" = to., # Lx ungefähr erfüllt ist.
  • Zusammenfassend ersieht man aus den beiden Dämpfungskurven, daß Lx gleichsam die unbestimmten Nebenresonanzstellen an eine bestimmte Stelle co, verlegt, die durch den Parallelwiderstand Re bedämpft wird. Für hohe Frequenzen bestehen keine ausgeprägten Resonanzstellen, die kurzwelligen Störungen gelangen daher nicht oder nur in sehr geringem Maße zum ersten Verstärkerrohr.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eingangsschaltung für Rundfunkempfänger, deren Eingangsabstimmkreis aus einer Parallelschaltung einer Induktivität mit einer Kapazität besteht, wobei die Induktivität und die Kapazität oder eine der beiden Größen veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit dem Abstimmkreis eine kapazitätsarme Drossel (Lx) liegt, deren Induktivität so bemessen ist, daß sie bei jeder beliebigen Einstellung des Abstimmkreises die Hauptresonanzstelle um höchstens 30 % ihres Wertes, bezogen auf die Schaltung ohne Drossel (Lx), verstimmt.
  2. 2. Eingangsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität der Drossel (Lx) kleiner ist als der Mittelwert der Induktivität des Abstimmkreises, vorzugsweise zwischen % und '11; des Wertes der mittleren Induktivität des Abstimmkreises liegt.
  3. 3. Eingangsschaltung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Drossel ein Ohmscher Widerstand (R") liegt, der so bemessen ist, daß die Dämpfung für die Frequenz der zu empfangenden Trägerwelle kleiner ist als für jede beliebige andere Frequenz, insbesondere für die durch die Drossel verursachte Nebenresonanzfrequenz. q..
  4. Eingangsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dämpfung an der Nebenresonanzstelle zur Dämpfung an der Hauptresonanzstelle mindestens so verhält wie die N ebenresonanzfrequenz zur Hauptresonanzfrequenz.
  5. 5. Eingangsschaltung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel und /oder der parallele Ohmsche Widerstand unterteilt sind und die einzelnen Teile durch abschirmende Zwischenwände voneinander getrennt sind
DE1939B0186952 1939-04-04 1939-04-04 Eingangsschaltung fuer Rundfunkempfaenger Expired DE700559C (de)

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DE (1) DE700559C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3060428A (en) * 1960-02-08 1962-10-23 James P Dolan Coaxial cable antenna coupler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3060428A (en) * 1960-02-08 1962-10-23 James P Dolan Coaxial cable antenna coupler

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