AT222951B - Kabelendverschluß - Google Patents

Kabelendverschluß

Info

Publication number
AT222951B
AT222951B AT643060A AT643060A AT222951B AT 222951 B AT222951 B AT 222951B AT 643060 A AT643060 A AT 643060A AT 643060 A AT643060 A AT 643060A AT 222951 B AT222951 B AT 222951B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coil
filter
cable termination
interference
cable
Prior art date
Application number
AT643060A
Other languages
English (en)
Inventor
Antoine Theodoor Hend Fontaine
Original Assignee
Antoine Theodoor Hend Fontaine
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Antoine Theodoor Hend Fontaine filed Critical Antoine Theodoor Hend Fontaine
Application granted granted Critical
Publication of AT222951B publication Critical patent/AT222951B/de

Links

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kabelendverschluss für Zündanlagen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kabelendverschluss für die Entstörung von Funkenstrecken, welche insbesondere im Funkfernsehgebiet oberhalb von 40 MHz arbeiten, und welcher insbesondere für die   Entstörung   von Zündanlage geeignet ist. 



   Der Kabelendverschluss nach der Erfindung ist aus einer unterteilten Reihenspule aufgebaut. 



   Ein derartiger Verschluss ist aus der USA-Patentschrift Nr. 1, 971, 497 bekannt, in welcher jedoch nur die Selbstinduktion der Spulenteile für die   E1tstörung benUtzt   wird. 



   Aus der Schweizer Patentschrift Nr. 155224 ist eine Entstörvorrichtung bekannt, die in Reihe mit jeder Kerze eine Spule aufweist, wobei Spule, Kerze und Kabel eine Schutzhülle   gegen Störfrequenzen be-   sitzen. 



   Die deutsche Patentschrift Nr. 885330 erwähnt die Verwendung einer aus einer Schicht bestehenden Spule mit Parallelwiderstand in einem Zündleiter, bei der gegebenenfalls ein Spulenkern mit grossem Verlustwinkel verwendet wird. 



   Erfindungsgemäss werden die Spulenteile so in eine Abschirmhülse mit inhärenten Verlusten, z. B. aus gewöhnlichem dünnen Blech, eingebaut, dass die Teile der Spule im gewünschten Frequenzbereich als Reihenkapazitäten wirken, die gegen den Blechmantel Teilkapazitäten besitzen, so dass ein unterteiltes Filter (eine Filterkette) zwischen der Funkenstrecke und dem Kabelende entsteht, wobei der Gleichstromwiderstand vernachlässigbar ist. 



   Oberhalb der Eigenresonanzfrequenz wirkt dieses Filter als kapazitiver Spannungsteiler zum Dämpfen der Störspannung
Die ganze Spule ist in einer Abschirmkappe mit Verlusten, z. B. einer Kappe aus dünnem Eisenblech, angeordnet, in bezug auf welche Kappe die   Spulel1teile   Kapazitäten aufweisen, welche (für niedere Frequenzen) mit den Selbstinduktionen der Spulenteile ein aus   !     r-Abschnitten   aufgebautes Filter (Filterkette) bilden, welches praktisch keinen Gleichstromwiderstand besitzt und als Kabelendverschluss die Verbindung zwischen dem   Zündkabelende   und einem zur Funkenstrecke führenden Leiter, z. B. einem Zündkerzenstift, bildet. 



   Die erwähnte Energie wird in grossem Ausmass durch in der Hülse erzeugte Wirbelströme zerstreut, wobei die Hülse in unmittelbarer Nähe des die Funkstrahlung erzeugenden Apparates, z. B. der Zünderze, vorgesehen ist, z. B. indem die Hülse mit einer Kappe, z. B. einer Kerzenkappe, zusammengebaut wird. 



   Das Filter funktioniert oberhalb seiner Eigenfrequenz als kapazitiver Spannungsteiler zum Abdämpfen der Störgrössen. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass sie jedoch hierauf beschränkt sein soll. 



   Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Zündkerzenschutzes in einer ersten Ausführungsform eines Fil- 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 rungsstift 3, verbunden mit einem   Klemmanschluss   für den Kerzenstift. 



   Auf den Stift in der   Teute   wird zur Verbindung des Kabels mit der Kerze der Kern des erzenkabels angedrückt.-
Es hat sich gezeigt, dass sich diese Haube allein ziemlich wenig auswirkt, weshalb erfindungsgemäss
Filterabschnitte aus praktisch widerstandslosen Spulenabschnitten gebildet werden, welche mittelbar die
Verbindung zwischen dem Leiterstift 3 und dem Kerzenstift herstellen. Diese Spulenabschnitte liegen sämtlich innerhalb der Haubenumrahmung, gegen welche sie Teilkapazitäten aufweisen, so dass als Enderfolg in der Verbindung zwischen Kabel und Funkenstrecke   ein aus 11" m Abschnitten   aufgebautes Tiefpassfilter (Filterkette) entsteht. 



   Die erfindungsgemäss ausgeführte Entstörkappe bildet ein Filter, dessen Ersatzschaltbild (in Form einer Filterkette, die aus abgeleiteten Filtergliedem besteht) in Fig. 3 dargestellt ist, wobei in Fig. 2 ein Glied der Filterkette schematisch gezeigt wird, in dessen Längszweig die Impedanz   Z.   und in dessen Querzweig die Impedanz Z2 vorgesehen ist. 



   Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt aus einer für das Filter charakteristischen Kurvenschar, insoweit sie für die vorliegende Erfindung wichtig ist, welche in erster Linie die Entstörung im Frequenzgebiet zwischen 40 und 240 MHz beabsichtigt, während die   Entstörung   auch bei höheren Frequenzen, wenigstens bis 800 MHz, wirksam ist in Übereinstimmung mit dem Schaltbild nach Fig. 6, welches das Ersatzschaltbild dieses Filters für diese höheren Frequenzen zeigt. Das Filter entstört aber auch bei den höheren Radiofrequenzen, die unterhalb von 40 MHz liegen. 



   In Fig. 4 ist die Dämpfung g als Funktion der normierten Frequenz x mit der Grösse m als Parameter wiedergegeben. Hierin ist der Q-Faktor eines Spulenabschnittes als unendlich angenommen. Für einen praktischen Fall, wie hier verwendet, ist Q niedriger und es wird die Kurve erhalten, welche durch eine strichlierte Linie angedeutet ist. 



   Diese in Fig. 4 teilweise strichliert dargestellte Kurve ist in Fig. 5 nochmals dargestellt, wobei die Abszisse proportional der Frequenz x ist und die Dämpfung g in Richtung der Ordinate. aufgetragen ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kabelendverschluss für die Entstörung von Funkenstrecken, insbesondere für Zündanlage, mit einer unterteilten Reihenspule, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenspule im   Entstörungsgebiet   vorwiegend als kapazitiver Spannungsteiler für die Störspannung wirkt, der einerseits durch die Eigenkapazitäten der im Reihenzweig enthaltenen Spule, welche einen niedrigen ohm'sehen Widerstand hat, und anderseits durch die Teilkapazitäten der Spulenteile gegen Erde, welche sich teilweise unter Zwischenschaltung einer   MetallhUlse   mit inhärenten Verlusten bilden, gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Kabelendverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenresonanzfrequenz der Spule unterhalb der niedersten Frequenz des zu dämpfenden Störfrequenzbandes liegt.
    3. Kabelendverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er für Frequenzen, die unterhalb der Eigenresonanzfrequenz liegen und welche beim Arbeiten der Funkenstrecke auftreten, ein m-abgeleitetes Tiefpassfilter mit geringem Q-Faktor ist.
AT643060A 1959-08-29 1960-08-23 Kabelendverschluß AT222951B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL222951X 1959-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222951B true AT222951B (de) 1962-08-27

Family

ID=19779477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT643060A AT222951B (de) 1959-08-29 1960-08-23 Kabelendverschluß

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222951B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3075075A1 (de) Entstörfilter für einen gleichstrommotor und gleichstrommotor damit
DE3880733T2 (de) Frequenzabhaengiger ueberspannungsschutz fuer hochspannungseinrichtungen.
AT222951B (de) Kabelendverschluß
DE864286C (de) Anordnung zur Ableitung von Hochfrequenzstoerwellen von einer elektrischen Leitung
DE734762C (de) Wickelkondensator zur Ableitung von ultrakurzwelligen Schwingungen von einer elektrischen Leitung
DE716174C (de) Einrichtung zur Unterdrueckung der von Zuendanlagen in Kraftfahrzeugen ausgehenden Hochfrequenzschwingungen
DE815979C (de) Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher UEbertragungsrichtung ueber dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens
DE873576C (de) Entstoerungskondensator, insbesondere zur Ableitung hoher Frequenzen
DE2555246A1 (de) Stromversorgungs-eingangsschaltung fuer in einem abgeschirmten raum angeordnete elektrische geraete
DE1013924B (de) Zuendkerze bzw. Zuendstromverteiler mit Entstoerwiderstand fuer Brennkraftmaschinen
DE1921122A1 (de) Einrichtung zur Verminderung von Funkstoerspannungen,insbesondere bei elektronischen Helligkeitssteuergeraeten
DE762230C (de) Elektrostatische Abschirmung fuer mit Wanderwellen beanspruchte, aus Scheibenspulen aufgebaute Roehrenwicklungen von elektrischen Transformatoren oder Drosselspulen
AT143571B (de) Übertragungsnetzwerk.
DE762337C (de) Anordnung zur Stossspannungsverteilung bei in Reihe geschalteten Scheibenspulen von Transformatorwicklungen
DE672801C (de) Elektrisches Wellenfilter mit mehreren Sperr- und Durchlassbereichen, dessen Daempfungs- und/oder Wellenwiderstandsfunktion aus der Daempfungs- bzw. Wellenwiderstandsfunktion eines Wellenfilters mit nur einem Durchlassbereich abgeleitet ist
DE748819C (de) Hochspannungstransformator mit Scheibenspulenwicklung
DE1224988B (de) Vorrichtung zur Funkentstoerung der Zuendanlage von Brennkraftmaschinen
DE616713C (de) Einrichtung zur Verhinderung von Stoerungen des Rundfunkempfanges
DE639069C (de) Hochspannungswicklung fuer Transformatoren und verwandte Apparate
AT151128B (de) Drosseleinrichtung zur Abhaltung von leitungsgerichteten hochfrequenten Störspannungen vom Empfänger.
AT160250B (de) Anordnung zur Entstörung der Zündstromkreise von Brennkraftmaschinen.
AT146724B (de) Schaltungsanordnung für Niederfrequenzverstärker.
DE544097C (de) Netzanschlussgeraet
DE1811328C3 (de) Spule oder Drossel
AT154779B (de) Abgeschirmter Hochfrequenzempfänger.