DE700516C - Dampfheizungsanlage - Google Patents
DampfheizungsanlageInfo
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- DE700516C DE700516C DE1936H0156446 DEH0156446D DE700516C DE 700516 C DE700516 C DE 700516C DE 1936H0156446 DE1936H0156446 DE 1936H0156446 DE H0156446 D DEH0156446 D DE H0156446D DE 700516 C DE700516 C DE 700516C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
- F24D19/081—Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems
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Description
- Dampfheizungsanlage Die Erfindung betrifft eine Dampfheizungsanlage mit selbsttätiger Pumpenrückspeisung in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitsstand im Kondensatbehälter und kennzeichnet sich dadurch, daß ein luftdicht abgeschlossener Kondensatbehälter, in den die Kondensatleitungen offen ausgießen, über eine Wrasenleitung mit einer Sauerstoffmaske verbunden ist, die einen Sickerdampfanschluß besitzt, und daß dabei ein für die Einschaltung der Pumpe verwendetes Schwimmerseil mit einer Tauchglocke luftdicht durch den Kondensatdeckel hindurch nach außen geführt ist. Es ist dann die Belüftung des Kondensatgefäßes und der Kondensatleitungen über -nur eine Sauerstoffmaske möglich.
- Kondensatgefäße sammeln periodisch das Niederschlagswasser an, welches dann in die Heizungsanlage -zurückgespeist werden muß. Der Wasserstand in dem Kondensatgefäß wechselt somit -, und es muß daher Luft ein-und austreten können. Oft ist das Kondensat auch noch recht heiß, so daß ein Schwaden vom Wasser aufsteigt, der aber gleichwohl das Eindringen der Luft bzw. des Sauerstoffs nicht hindert. Die Pumpe wird oft statt von Hand mittels' eines schwimmergesteuerten Schalters in und außer Betrieb gesetzt, und es kann, wenn hier ein Seil zwischen Schwimmer und Schalter benutzt wird, auch durch die Deckelöffnung für digses Seil hindurch Luft in den Kondensatbehälter ein-und austreten. Es gibt auch Schwimmerschalter ohne Seil. Beim Erfindungsgegenstand ist der Kondensatbehälter luftdicht verschlossen, wobei er jedoch belüftet `-erden muß, wozu aber die eintretende Luft von Sauerstoff befreit wird, indem die Wrasenleitung zu einer Sauerstoffmaske führt.- Dieses wäre zwecklos, wenn nicht gleichzeitig auch die Deckelöffnung für das Seil luftdicht gemacht werden würde, wozu sich gewöhnliche Stopfbüchsen wegen der entstehenden Reibung nicht eignen. Beim Erfindungsgegenstand wird für diesen Zweck eine Taucbglocke verwendet, die aus einem doppelzylindrischen Standgefäß besteht, durch dessen inneren Zylinder das Seil geführt ist, an welchem eine Glocke aufgehängt ist, die in den finit Wasser gefüllten Doppelzylinder eintaucht und sich mit dem Seil hebt und senkt. je nachdem. wie sich der Wasserstand ini Ko ridensatbehälter verändert. Bei dieser Anordnung kann die Belüftung des Gefäßes und der Kondensatzulaufstränge nur über die Wrasenleitung, d. h. über die Sauerstoffniaske erfolgen, wo der Sauerstoff an der Stalilwollefüllung gebunden wird. Der Schwaden des Komdensats gibt gewöhnlich eine genügende Benetzung der Stahlwolle. Aber für den Fall, daß das Kondensat ohne Schwadenbildung zurückkommen sollte. soll die Sauerstoffniaske finit einem Sickerdarnpfanschluß an die Frischdampfleitung verbunden sein, um die Bindung des Sauerstoffs zu sichern. Da dabei die Kondensatleitungen frei in den Saninielbehälter ausgießen, dient die an das Kondensatsainmelgefäß angeschlossene Belüftungseinrichtung gleichzeitig zum Be- und Entlüften der Kondensatleitungen.
- Wird das Konclensat über ein höher legenes Ausgleichsgefäß dem Kessel zugeführt, so wird auch dieses Gefäß bis auf eine Belüftungsleitung luftdicht gemacht und letztere mit einer Sauerstoffmaske versehen. Hierdurch wird zusätzlich eine _lufnahine von Luftsauerstoff und damit ein Eintreten von Rostschäden in der Fülleitung sowie in dem Kessel verhindert.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Abbildung dargestellt. Es saugt die Kesselspeisepunipe a. aus dein Kondensatbehälter b. welchem das Wasser über Kondensatrohre c zugeführt wird, deren Anschlußstellen so huch liegen, da1J die Rücklaufleitungen c frei in deii Kondensatbehälter b ausgießen. Das Gefäß b ist luftdicht geschlossen und über die Wrasenleiteng da an ein bekanntes Stahlwollefilter cd gelegt. über welches der Wrasen entweicht bzw. die Außenluft, befreit vorn Sauerstoff, 'L einzielie4i kann. Die erforderliche Denetzung des Stalilwollefilters geschieht durch den entweichenden Wrasen oder, wenn derselbe nicht ausreicht, über die Sickerdampfleitung e. Das Seil des Sch-,vimmerschalters für die Kes_:elspeisepunipe ist luftdicht und reibungsfrei durch den Deckel des Kondensatgefäßes herausgeführt. Dieses geschieht durch ein feststehendes doppelzylindrisches Gefäß f, welches mit einer Flüssigkeit gefüllt ist und durch dessen Innenzylinder (las Seil geführt ist. Eine an dein Seil befestigte Glocke g taucht von oben in die Flüssigkeit ein. Dieser Verschluß ist reibungsfrei und erzwingt die gesamte Belüftung für das Kondensatgefäß b und für die Rohre c über die Sauerstoffmaske d. Der Luftraum des höher gelegenen Ausgleichsgefäßes b1 in der Speisedruckleitung ist ebenfalls finit einer Maske dl verbunden, um eine nachträgliche Sauerstoffaufnahme zu unterbinden.
- Der Erfindungsgegenstand läßt sich auch bei Kesselspeiseanlagen für Kraftzwecke verwenden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfheizungsanlage mit selbsttätige r Pumpenrückspeisung in Abhängigkeit von dein Flüssigkeitsstand im Kondensatbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß ein luftdicht abgeschlossener Kon@densatbehälter (b), in den die Kondensatleitungen (c) frei ausgießen, über eine Wrasenleitung (da) mit einer Sauerstoffmaske (d) verbunden ist, die einen Sickerdampfanschluß (e) besitzt, und das Schwimmerseil für den Pumpenschalter mit einer Tauchglocke (f, g) luftdicht durch den Deckel' des Kondensatbehälters hindurch nach außen geführt ist.
- 2. Dampfheizungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der I'tunpendruckleitung eingeschaltetes höher gelegenes Ausgleichsgefäß (b1) über eine Sauerstoffmaske (dl) mit der Außenluft in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936H0156446 DE700516C (de) | 1936-12-29 | 1936-12-29 | Dampfheizungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936H0156446 DE700516C (de) | 1936-12-29 | 1936-12-29 | Dampfheizungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700516C true DE700516C (de) | 1943-02-09 |
Family
ID=7182394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936H0156446 Expired DE700516C (de) | 1936-12-29 | 1936-12-29 | Dampfheizungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700516C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016137A1 (de) * | 1979-04-24 | 1980-11-06 | Crane Ltd | Vorrichtung zum zurueckleiten von kondensat zu einem dampf- oder speisewassergenerator |
-
1936
- 1936-12-29 DE DE1936H0156446 patent/DE700516C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016137A1 (de) * | 1979-04-24 | 1980-11-06 | Crane Ltd | Vorrichtung zum zurueckleiten von kondensat zu einem dampf- oder speisewassergenerator |
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