DE700440C - Auf Gleichstromstoesse ansprechende Empfangseinrichtung - Google Patents

Auf Gleichstromstoesse ansprechende Empfangseinrichtung

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DE700440C
DE700440C DE1938S0130579 DES0130579D DE700440C DE 700440 C DE700440 C DE 700440C DE 1938S0130579 DE1938S0130579 DE 1938S0130579 DE S0130579 D DES0130579 D DE S0130579D DE 700440 C DE700440 C DE 700440C
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DE
Germany
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current
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surges
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Expired
Application number
DE1938S0130579
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Stegmann
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/06Demodulator circuits; Receiver circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

  • Auf Gleichstromstöße ansprechende Empfangseinrichtung Die Erfindung betrifft eine auf Gleichstromstöße ansprechende Empfangseinrichtung für elektrische Signale, wie z. B. Ruf- oder Fernwahlsignale. Bei bekannten Empfangseinrichtungen dieser Art wird es öfter notwendig, parallel zu dem Empfangsrelais frequenzabhängige Mittel anzuordnen, die zur Aussiebung von Störkomponenten o. dgl. dienen. So wird es beispielsweise beim Empfang von tonfrequenten Rufstromstößen erforderlich, nach der Gleichrichtung, die vorzugsweise in einer Zweiweggleichrichteranordnung erfolgt, parallel zum Empfangsrelais einen auf die doppelte Frequenz der Wechselspannung abgestimmten Reihenresonanzkreis aus Kondensator und Selbstinduktion zu schalten. Die parallel zum Empfangsrelais liegenden frequenzabhängigen Mittel, die in anderen Fällen z. B. auch aus einem Kondensator bestehen können, bilden nun zusammen mit der Induktivität des Empfangsrelais einen Parallelschwingungskreis, der nach dem Ende des empfangenen Zeichens ausschwingt. Dabei tritt ein Strom in umgekehrter Richtung durch das Relais auf, der die Weitergabe eines Fehlstromstoßes bewirken kann. Weiterhin sind dann die elektrischen Verhältnisse beim Einsetzen des zweiten Stromstoßes geändert, so daß die Zeichenlänge des ersten Stromstoßes anders ist als die des folgenden.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile bei einer auf Gleichstromstöße ansprechendenEmpfangseinrichtung für elektrische Signale, bei der parallel zum Empfangsrelais frequenzabhängige Mittel zur Aussiebung von Störkomponenten o. dgl. angeordnet sind, sieht die Erfindung vor, in Reihe mit dem Empfangsrelais einen richtungsabhängigen Widerstand anzuordnen, der so gepolt ist, daß er eine Beeinflussung des Empfangsrelais durch den am Ende jedes Signalstromstoßes durch die parallel liegenden frequenzabhängigen Mittel bedingten Strom von dem Signalstrom entgegengesetzter Richtung verhindert.
  • Es ist an sich bekannt, in Reihe mit Empfangsrelais richtungsabhängige Widerstände anzuordnen. Voraussetzung - ist hierbei aber das Vorhandensein mehrerer räumlich getrennter Empfangsrelais, deren Stromkreise durch einen gemeinsamen zentralen Zeichengeber geschlossen werden. Die Maßnahme wird dort angewandt, um das Entstehen von Ausgleichsströmen zu ;erhinderii. die durch Spannungsdifferenzen -zwischen den den einzelnen Re lai3 zugeordneten Stromquellen oder auch durch Verschiedenheit der sich zwischen dem Zeichengeber und den einzelnen Empfangsrelais befindlichen Leitungswiderstände entstehen könnten.
  • In der Fig. i ist als beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens eine Schaltungsanordnung zum Empfang von Fernwalilstromstöl-")en schematisch dargestellt. Für die Wahl seien Wechselstromstöße benutzt. Der verwendete @Ä'ecliselstrom habe beispielsweise eine Frequenz von 5o Hz. Die ankommenden Impulse werden an den Klemmen 5, 6 einer Gleichrichteranordnung Gli zuführt, die aus den vier Gleichrichtern i bis 4. besteht. Im Ausgang der Gleichrieliteranordnung liegt das Empfangsrelais ER, durch das bei ankommenden Stromstößen mittels des Kontaktes er tveitere Vorgänge ausgelöst werden. Im Relaiskreis ist noch eine Parallelschaltung eines Widerstandes R' mit einem Kondensator C in I\.eilie mit dem Empfangsrelais vorgesehen, um kleine Zeitkonstanten und damit einen steilen Anstieg der Zeichen zu erreichen. Parallel zum Empfangsrelais ER liegt ein auf die doppelte Frequenz des Wechselstromes, für das Beispiel also iooHz, abgestimmter P eihenresonanzkreis mit der Selbstinduktion I_ und dein Kondensator C.
  • Wie bereits ausgeführt, können bei einer solchen Ausbildung der Empfangsanordnung infolge des Ausschwingens des durch die ParalleIschaltung der Induktivität des Empfangsrelais mit dem Reihenkreis (L, C) gebildeten Parallelschwingungskreises Fehlstromstöße auftreten, wie dies aus der Fig.2a zu ersehen ist. In dieser Figur sind oben die ankommenden Wechselstromstöße aufgetragen, darunter der Strom im Empfangsrelais. Bei Ende jedes Wechselstromstoßes tritt ein Strom umgekehrter Richtung im Empfangsrelais auf; es treten dabei außer den Zeichenstromstößen a somit auch Fehlstromstöße b auf, wie unter der Stromkurve des Empfangsrelais eingetragen. Die Nullage e des Relais ist also nur während eines Teils der zwischen den Stromstößen liegenden Zeit sichergestellt.
  • Wird nun gemäß der Erfindung ein richtungsabhängiger Widerstand, im Beispiel nach der F ig. i z. B. ein Trockengleichrichter Gl., in Reihe mit dem Empfangsrelais ER geschaltet, und zwar so, daß der Zeichenstrom in der Durchlaßrichtung des Gleichrichters fließt, während der in umgekehrter Richtung fließende, die Felilstromstöße hervorrufende Strom durch den hohen Sperrwiderstand des Gleichrichters unterdrückt wird, so ergeben sich die in Fig. 2 b dargestellten Verhältnisse. Aus dieser Figur ist zu ersehen, daß liei Verwendung des richtungsabhängigen Widerstandes nur der Zeichenstrom im Relais auftritt und nur ZeichenstromstölJe a weitergegeben werden. Die Nullage des Relais ist während der ganzen zwischen den Stromstößen liegenden Zeit gesichert. Die Versuchsergebnisse bestätigen, daß durch die Anordnung eines richtungsabhängigen Widerstandes in Reihe mit dem Empfangsrelais sich eine Verbesserung des Stroinstoßverhältnisses erreichen läßt.
  • Die Empfangseinrichtung gemäß der Erfindung ist überall dort mit Erfolg zu verwenden, wo irgendwelche Signale, z. B. Ruf-oder Wahlsignale oder andere Nachrichten, durch Stromstöße übertra.-en werden. Sie ist beispielsweise sehr gut geei-i;et als Empfänger für die Fernübertragung von Meßwerten o. dgl. und für die Fernübermittlung von Befehlen durch Steuerstromstöße. Die Übertragung der Signale kann dabei durch Gleichstrom- oder auch Wechselstromstöße erfolgen. Besonders geeignet erweist sich die Einrichtung für den Empfang von Stromstößen, die durch einen niederfrequenten Wechselstrom übertragen werden, wobei der Wechselstrom vor der Zuführung zur eigentlichen Empfangsanordnung gleichgerichtet wird.

Claims (2)

  1. PATE- NTANSPRÜCHr: i. Auf Gleichstromstöße ansprechende Empfangseinrichtung für elektrische Signale, bei der parallel zum Empfangsrelais frequenzabhängige Mittel zur Aussiebung von Störkomponenten o. dgl. angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Empfangsrelais (ER) ein richtungsabhängiger Widerstand (G12) angeordnet ist, der so gepolt ist, daB er eine Beeinflussung des Empfangsrelais (ER) durch den am Ende jedes Signalstromstoßes durch die parallel liegenden frequenzabhängigen Mittel (C, L) bedingten Strom von dem Signalstrom entgegengesetzter Richtung verhindert.
  2. 2. Empfangseinrichtung nach An= sprach i, dadurch gekennzeichnet, daß der richtungsabhängige Widerstand (G12) durch einen Gleichrichter, insbesondere einen Trockengleichrichter, gebildet wird.
DE1938S0130579 1938-01-25 1938-01-26 Auf Gleichstromstoesse ansprechende Empfangseinrichtung Expired DE700440C (de)

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DE1938S0130579 DE700440C (de) 1938-01-25 1938-01-26 Auf Gleichstromstoesse ansprechende Empfangseinrichtung

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