DE700348C - edners, Rundfunkansagers u. dgl. - Google Patents

edners, Rundfunkansagers u. dgl.

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DE700348C
DE700348C DE1939F0086436 DEF0086436D DE700348C DE 700348 C DE700348 C DE 700348C DE 1939F0086436 DE1939F0086436 DE 1939F0086436 DE F0086436 D DEF0086436 D DE F0086436D DE 700348 C DE700348 C DE 700348C
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DE
Germany
Prior art keywords
mirror
speaker
recordings
records
desk
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939F0086436
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Artur Fornet
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ARTUR FORNET DR
Original Assignee
ARTUR FORNET DR
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Filing date
Publication date
Application filed by ARTUR FORNET DR filed Critical ARTUR FORNET DR
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Application granted granted Critical
Publication of DE700348C publication Critical patent/DE700348C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B19/00—Reading-desks; Lecterns; Pulpits, i.e. free-standing
    • A47B19/10—Reading-desks; Lecterns; Pulpits, i.e. free-standing characterised by association with auxiliary devices, e.g. paper clamps, line indicators

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ablesen der Aufzeichnungen eines Redners, Rundfunkansagers u. dgl. Aufzeichnungen werden von Rednern im allgemeinen derart behandelt, daß der Redner, Rundfunkansager u. dgl. entweder dauernd in die waagerecht oder schräg nach oben liegenden Aufzeichnungen einsieht oder von Zeit zu Zeit darauf blickt, um den Eindruck eines gewissen freien Vortrages vorzutäusehen. In jedem Fall wird die Blickrichtung des Redners entweder dauernd oder von Zeit zu Zeit von dem Publikum weg auf die Aufzeichnungen gezogen, was für die Wirkung einer Rede u. dgl. unerwünscht ist; außerdem ist dadurch die Schallwirkung sehr verschieden, denn mit dem Wechsel der Blickrichtung wechselt auch die Schallrichtung.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung überwunden. Das Neue besteht darin, daß die Aufzeichnungen o. dgl. in die waagerechte oder annähernd waagerechte Blickrichtung des Redners, Ansagers o. dgl. gespiegelt werden, sie erscheinen zwischen dem Redner und dem Publikum auf einem Spiegel, der weder den Redner vor dem Publikum verdeckt, noch den Redner selbst irgendwie hindert. Die Aufzeichnungen können vonfdem Redner unmittelbar von dem Spiegel abgelesen werden, ohne daß der Redner die Blick- oder Sprechrichtung zum Publikum hin während seines ganzen Vortrages zu ändern braucht.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die in Spiegelschrift geschriebenen Aufzeichnungen mit Hilfe eines einzigen Spiegels dem Redner zu:gespiegelt werden oder daß bei Anwendung normaler Schrift für die Aufzeichnungen o. dgl. noch ein Umkehrspiegel behelfsmäßig eingeschaltet wird, im letzteren Falle muß man. allerdings eine erhebliche Lichteinbuße, unerwünschte Nebenspiegelungen und eine etwas größere Behinderung des Redners durch den zweiten Spiegel in Kauf nehmen. Bei Anwendung eines einzigen Spiegels wird zum ersten Male der Gedanke der Spiegelschrift und des Ablesens der Spiegelschrift mit Hilfe eines Spiegels bewußt für einen ganz bestimmten Zweck, nämlich die Erleichterung des Vor-
    trages von Aufzeichnungen u. d,-J., aussenutzt.
    Die -Verwendung eines einzigen Spiegels allein
    ermöglicht ea, daß die Aufzeichnungen un-
    mittelbar mit der Lampe, vor den Aufzeich-
    nungen befindlich, angestrahlt werden, ]in
    iäegensatz zu den sonstigen Verfahren, wo die
    @nfzeiehi1zliigen bisher von seitlich befind-
    lichen Lampen angestrahlt werden mußten,
    dies wird bei der Vorrichtung erstmalig nur
    dadurch ermöglicht, daß nach den optischen
    Gesetzen und durch den weiter hinten beschrie-
    benen Einschnitt in das Pult bei Verwendung
    eines Spiegels die so angebrachte Lampe sich
    Nicht zwischen dein Auge und (len Aufzeich-
    rungc!n befindet.
    Bei Verwendung eines Spiegels erfolgt auch
    keii,e Blickfeldeinengung, insbe-ondere wenn
    ein Vergrößerungsspiegel, z. B. ein astrono-
    iiiiscller. sphärischer Spiegel finit besonders
    großer Brennweite, wie beispielsweise 5o cin,
    i oo cm oder sogar i 5o cri, Verwendung findet.
    Bekannt ist ein Rednerstand finit Dach; ein
    aaf das Rednerpult aufgebautes Dach kann
    natürlich nicht denselben oder auch ähnliche
    technische Vorteile für den Redner bieten wie
    die Erfindung, denn das Dach m-uß, wenn man
    richtig hineinsehen soll, sich etwa in Augen-
    hölie befinden, verdeckt also auch den Ober-
    körper des Redners und absorbiert mehr oder
    weniger seine Stimme. Die am Dach vor-
    gesehenen Beleuchtungskörper stören not-
    wendigerweise den Redner, ganz- ini Gegen-
    satz zur Erfindung. Da keine Vergrößerung
    vorgesehen und technisch überhaupt gar nicht
    im angemessenen Umfange möglich erscheint,
    inuß die Entzifferung der Aufzeichnungen,
    die zudem wegen Raummangels nicht groß
    sein können, Mühe machen. Die Aufzeich-
    nungen müssen, cla sie nicht wie bei der Er-
    findung bequem unmittelbar am Körper des
    hedners liegen, sondern notwendigerweise in
    gewisser Entfernung unterm Dach, mit Ket-
    tenrädern, Kegelrädern usw. fortbewegt wer-
    den, während nach der Erfindung die Auf-
    zeichnungen spielend ohne jede Übertragung
    gedreht werden, zudem sind die Aufzeich-
    nungen nicht so leicht auswechselbar. Wäh-
    rend bei der Erfindung lediglich die Höhe des
    nur etwa i5 X 1ocin großen Spiegels zu ver-
    stellen ist, nimmt das bekannte Rednerpult
    keinerlei Rücksicht auf die Größe der ein-
    zelnen Redner. Aus allen diesen Gründen kann
    das bekannte Rednerpult nicht so vorteilhaft
    wirken wie die Erfilidttiig, lediglich deren
    Aufgabenstellung dürfte eine ähnliche sein.
    1 ie Abb. i bi s 3 der Zeichnung z21 zeigen z# bei-
    spielsweise ein Rednerpult gemä1ä der Er-
    findung, wobei das Rednerpult nach den Abb.
    1 und 2 nach dem Prinzip mit eirein Spiegel
    und Aufzeichnungen mit Spiegelschrift arbei-
    tet, während bei dein Rednerpult nach Abb. 3
    Aufzeichnungen mit normaler Schrift und ein
    Umkehrspiegel benutzt werden.
    Abb. i zeigt das Rednerpult im senkrech-
    ten Schnitt in Schnittlinie A-A der Abb. 2,
    während die Abb.2 und 3 je die Draufsicht
    -darstellen. Der Kasten des Rednerpultes ist
    finit i, die Blickrichtung des Redners durch
    Pfeile bezeichnet. Auf dein Rednerpult i befin-
    <let sich der Spiegel 2, der die Aufzeichnungen
    in die waagerechte Blickrichtung des Redners
    spiegelt. Der eigentliche Spiegel 2 wird durch
    den Halter 3, z. B. finit einem Kugelgelenk ¢
    verstellbar für jede Größe des Redners, ge-
    tragUn. Die Aufzeiclin engen 5 in Spiegel-
    schrift sind in Rollenform ausgebildet und
    werden von der oberen Rolle 6, die mit zwei
    l;rößeren Handrädern versehen isf, auf die
    entere Rolle 7 abgewickelt und während des
    Redens von der Soffittenlampe 8 beleuchtet.
    Die Rolle 6 ragt Tiber die waagerechte Pult-
    platte <) etwas hinaus und kann von dem Red-
    ner während des Redens zur Abrollung der
    Aufzeichnungen bequem' und unauffällig ohne
    j@,d: weitere Übertragungsvorrichtung be-
    tätigt «-erden. Die beiden Rollen 6 und 7 sind
    z. B. durch einen Gunlrniseilzug io mitein-
    ander verbunden.
    Um <las Auf- und Abrollen der Aufzeich-
    nungen auch noch von einer weiteren Stelle
    zu ermöglichen, ist beispielsweise noch eine
    weitere Bedienungsrolle i i vorgesehen, die
    finit einem andern Seilzug 12 finit der Rolle 7
    verbunden ist.
    Der Tragrahmen 13, an dem die beiden
    Rollen 6 und 7 gemeinsam gelagert sind, fin-
    det innerhalb des Rednerpultes i einerseits
    eine Auflage 14 am Pultboden und anderer-
    seits eine Auflage 15 ani hinteren Teil der
    senkrechten Pultwand, wodurch die Aufzeich-
    nungen eine von dem Redner abgewandte
    Lage, also für den Redner selbst als solche
    unsichtbar, schräg nach unten, z. B. in einem
    Winkel von 45 Grad, erhalten.
    Der "Pragrahmen 13 mit den Aufzeichnun-
    gen läßt sich jederzeit gegen einen andern
    Tragrahmen, nur durch Hineinlegen desselben
    in den Pultschacht, mit andern Aufzeichnun-
    gen auswechseln, so daß für jeden Redner,
    der das Pult benutzt, Bewegungsfreiheit ge-
    geben ist. Die Aussparung des Pultdeckels 9
    für die Lagerung der Aufzeichnungen ist mit
    16 bezeichnet.
    Wenn die - Aufzeichnungen durch die
    Lampe 8 oder durch das Tageslicht, das durch
    den Schacht einfällt, angestrahlt werden, so
    erscheint die Spiegelschrift der Aufzeichnun-
    gen 5 als aufrechtes, vergrößertes (z. B. 3- bis
    .1fach), virtuelles Bild in dem Spiegel 2, und
    zwar nicht nur mit wenigen Zeilen, sondern
    etwa zur Hälfte eines normalen Dinblattes in
    seiner ganzen Breite.
    Mit fortschreitender Rede dreht der Redner die Aufzeichnungen allmählich von einer Rolle auf die andere ohne Schwierigkeit ab.
  • Die Einrichtung nach A bb. 3 ist mit derjenigen nach Abb. i und a identisch, nur daß ein behelfsmäßiger Umkehrspiegel 17 vorgesehen ist, um die in normaler Schrift geschriebenen Aufzeichnungen in Spiegelschrift dem Hauptspiegel .2 zuzuwerfen.
  • Falls Mikrophonübertragung erwünscht ist, werden die Mikrophone zweckmäßig rechts oder links oder in einem gewissen Abstande hinter dem Hauptspiegel z angeordnet, wobei man mit einer verminderten Zahl von Mikrophonen auskommt, weil der Wechsel der Sprechrichtung 'des Redners nicht mehr- in dem Maße stattfindet, wie das bei den bisherigen Rednervorrichtungen der Fall war. Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, Aufzeichnungen in Rollenform zu verwenden, sondern daß auch übliche Blattaufzeichnungen benutzt werden können.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zurr Ablesen der Aufzeichnungen eines Redners. Rundfunkansagers u. dgl., bei der die Aufzeichnungen in der waagerechten oderannähernd waagerechten Blickrichtung des Redners erscheinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sprechenden und den Zuhörern ein annähernd senkrecht :gestellter, an der hinteren Kante des Rednerpultes (i) angeordneter Spiegel (2, 3) eingeschaltet ist, auf dem die auf dem Rednerpult (i) schräg von vorn nach hinten angeordneten Aufzeichnungen (5) erscheinen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vergrößerungsspiegel, insbesondere ein astronomischer, sphärischer Spiegel mit einer langen- Brennweite, beispielsweise von o,5 m, i,o oder i,5 m, verwendet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungen (5) in Spiegelschrift hergestellt sind.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieAufzeichnungen (5) bzw. deren Halter (13) im vom Redner abgekehrten Winkel, beispielsweise q.
  5. 5° nach unten, angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch r bis 4., dadurch. gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungen (5) in Rollenform angeordnet sind..
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (13) für die Aufzeichnungen (5) innerhalb des Pultes (i) auswechselbar angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Pult (i) einen durch eine Aussparung (16) des Pultdeckels (9) zugänglichen Schacht vorsieht, in dem der Halter (13). schräg zu liegen kommt, so daß die obere Rolle (6) unmittelbar -vom Redner zum weiteren Abwickeln der Aufzeichnungen bedient werden kann. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beleuchtungslampe (8) unmittelbar vor den Aufzeichnungen in der Pultaussparung (16) oder am oberen, hinteren Rande derselben angebracht ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ver@vt#ndung von Aufzeichnungen mit üblicher Schrift ein Umkehrspiegel (17) zusätzlich in den Strahlengang zu dem Hauptspiegel (2, 3) eingeschaltet ist.
DE1939F0086436 1939-03-03 1939-03-03 edners, Rundfunkansagers u. dgl. Expired DE700348C (de)

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