DE512860C - Apparat zum Unterstuetzen des Soufflierens - Google Patents

Apparat zum Unterstuetzen des Soufflierens

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DE512860C
DE512860C DER74224D DER0074224D DE512860C DE 512860 C DE512860 C DE 512860C DE R74224 D DER74224 D DE R74224D DE R0074224 D DER0074224 D DE R0074224D DE 512860 C DE512860 C DE 512860C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J5/00Auxiliaries for producing special effects on stages, or in circuses or arenas
    • A63J5/10Arrangements for making visible or audible the words spoken

Landscapes

  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Bei Vorträgen auf der Bühne, im Theater oder in Sälen genügt es bisweilen nicht, daß der Souffleur deutlich und mit Gewandtheit dem Vortragenden die Worte zuflüstert. Ganz besonders ist dies der Fall, wenn es sich um Gesangsvorträge handelt, und zwar in Sonderheit bei wechselnden Einsätzen von Gesängen mehrerer Personen, wobei es immer mißlich ist, wenn der Sänger seinen rechtzeitigen Einsatz verpaßt oder in der Tonfolge unsicher wird. Diese Schwierigkeit wird behoben, wenn dem Vortragenden die betreffenden Stellen in vergrößertem Maßstabe auf einer Fläche optisch vorgeführt werden.
Zu diesem Zweck kommt nach der Erfindung ein Apparat in Anwendung, an welchem eine nur für den Vortragenden sichtbare Tafel vorhanden ist, auf die das Bild des jeweilig dem Souffleur vorliegenden Blattes
ao oder auch nur das Bild der von ihm soufflierten Stelle des Blattes in vergrößertem Maßstabe durch optische Hilfsmittel geworfen wird. Der Apparat kann aus einer oberhalb des Soufflierpultes angeordneten, nach Art einer laterna magica ausgebildeten Einrichtung bestehen, an welcher außer einer oder mehrerer Linsen ein Spiegel vorhanden ist, um das Bild der zu soufflierenden Stelle auf eine weiter nach vorn aufgestellte Mattscheibe in genügender Größe zu werfen.
Der Apparat ist in Abb. 1 in schematischer Anordnung im Höhenschnitt gezeigt, und Abb. 2 zeigt eine Einzelheit der Linsenkonstruktion.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist über dem Soufflierpult α ein Spiegel b etwa unter 45 ° zu ihm geneigt angeordnet, und vor dem Spiegel befindet sich ein Linsensystem, vorteilhaft bestehend aus zwei linsen c und d, deren Tuben teleskopartig gegeneinander verschiebbar sind. Die Achse dieses Linsensystems verläuft unter einem Winkel von 450 zum Spiegel b und demnach parallel zum Pult α. In geeigneter Entfernung vor dem Linsensystem c, d ist eine Mattscheibe f angeordnet, welche zusammen mit dem Linsensystem in einem Gehäuse g untergebracht ist. An dem Gehäuse befindet sich noch ein Rohr h in solcher Lage, daß das durch den Spiegel und die Linsen c, d auf die Mattscheibe / geworfene Bild vom Souffleur geisehen werden kann, um diesen zu ermöglichen, den Apparat richtig einzustellen.
Anstatt, wie dargestellt, das Linsensystem in annähernd waagerechter Richtung vor dem Spiegel anzuordnen, könnte es auch unter dem Spiegel sich befinden, annähernd lotrecht, so daß die Strahlen zuerst das Linsensystem durchdringen, ehe sie reflektiert werden. Gegebenenfalls kann auch der geneigte Spiegel im Innern des Linsensystems angeordnet werden.
Infolge der verschiedenen Größen der Partituren bzw;, der Bücher, von welchen der
Souffleur ablesen muß und insbesondere infolge der sich beim fortgesetzten Umschlagen der Blätter ergebenden Änderungen in der Höhenlage des zu lesenden Blattes ist eine mannigfaltige Einstellbarkeit erforderlich.-
Zunächst ist dafür Sorge getragen, daß das Pult in seiner Höhenlage eingestellt werden kann. Dies geschieht mit Hilfe der Einstellschraube i (durch deren Drehung), welche in
ίο bekannter Weise mit einer Spindel verbunden ist, die an beiden Enden in Zahnstangen eingreifende Rädchen trägt. Auf dem Pult befinden sich Tafeln k, die in waagerechter Richtung eine Einstellung des Buches ermögliehen, so daß entweder die obere oder die untere Hälfte des jeweilig aufgeschlagenen Blattes auf die Mattscheibe reflektiert wird oder auch die rechte oder linke Seite des Buches. Eine weitere Einstellbarkeit befindet sich an dem Linsensystem, wobei die beiden teleskopartig ineinander schiebbaren Hülsen c', d' gegeneinander einstellbar sind, und zwar gleichfalls mit Hilfe einer an sich bekannten Einstellvorrichtungm. Der Souffleur hat also nur darauf zu achten, daß die richtige Seite des Textes in der richtigen Höhenlage sich befindet und daß auch die richtige Seite oder der richtige Teil der Seite' auf die Mattscheibe geworfen wird, daß das Bild auf der Mattscheibe scharf eingestellt ist und das Blatt richtig beleuchtet wind.
Schließlich ist es auch vorteilhaft, für eine Drehbarkeit des Apparates Sorge zu tragen, für welchen Zweck der Fuß η drehbar an einem Zapfen 0 angebracht ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Unterstützen des Souffiierens, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer dem Vortragenden sichtbaren Tafel jeweilig die dem Souffleur vorliegende Schrift in vergrößerstem Maßstabe durch episkopische Projektion sichtbar gemacht wird.
2. Apparat zur Ausführung des unter Anspruch 1 angegebenen Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Soufflierpultes (α) ein geneigter Spiegel (b) und vor diesem gegeneinander einstellbare Linsen (c, d) angeordnet sind, welche das durch den Spiegel reflektierte Bild in vergrößertem Maßstabe auf eine weiter vorn aufgestellte Mattscheibe (/) werfen.
3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Soufflierpult (α) in der Höhe einstellbar ist.
4. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche des Soufflierpultes einstellbar ist.
5. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er entsprechend der Stellung der Darsteller drehbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER74224D 1928-04-05 1928-04-05 Apparat zum Unterstuetzen des Soufflierens Expired DE512860C (de)

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DER74224D DE512860C (de) 1928-04-05 1928-04-05 Apparat zum Unterstuetzen des Soufflierens

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DE512860C true DE512860C (de) 1930-11-20

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