DE398433C - Einrichtung zur schiefen Projektion von Diapositiven - Google Patents

Einrichtung zur schiefen Projektion von Diapositiven

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DE398433C
DE398433C DEH92711D DEH0092711D DE398433C DE 398433 C DE398433 C DE 398433C DE H92711 D DEH92711 D DE H92711D DE H0092711 D DEH0092711 D DE H0092711D DE 398433 C DE398433 C DE 398433C
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projection
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die bisherigen Einrichtungen zur schiefen Projektion von Diapositiven und Reihenbildern beruhten entweder auf dem Entzerrungsprinzip oder auf einem Verfahren, dessen Grundlagen in der amerikanischen Patentschrift 1199460 angegeben sind. Nach dem ersten wird ein verzerrtes Diapositiv schief zur Achse des Projektionsobjektivs in den Strahlenkegel des Beleuchtungsapparates (Lichtquelle und Kondensor) eingeschaltet, wobei die optischen Achsen von Objektiv und Kondensor zusammenfallen. Bei dom Verfahren nach der amerikanischen Patentschrift 1199460, das insbesondere auf Reihenbilder Anwendung findet, werden unverzerrte (normale) Reihenbilder verwendet. Das Reihenbild ist hierbei exzentrisch zur Achse des Objektive angeordnet, und» die Achse des Beleuchtungskegels bildet einen Winkel mit der optischen Achse das Projektionsobjektivs. ao Die Größe dteses Winkels entspricht der Schiefe der Projektion.
Die Erfindung benutzt das zuletzt angeführte Prinzip; doch unterscheidet sie sich von dem Gegenstand' der amerikanischen Patentschrift 1199460 insofern, als der erstrebte Zweck mit einfacheren Mitteln erreicht wird. Nath der amerikanischen Patentschrift erfolgt 'die Schiefstellung der Achsen von Projektionsobjektiv und Kondensor dadurch, daß sowohl die Lichtquelle mit dem Kondensor als auch das Objektiv gegenüber dem fest an seinem Ort verbleibenden Bildfenster entgegengesetzt verschoben werden. Insbesondere ist es die Bewegung der Lampe mit dem Kondensor, welche iden Aufbau der Einrichtung kompliziert, wenn diiie Projektionsrichtung nach zwei Richtungen des Raumes von der geraden
Projektion abweicht, wenn also beispielsweise schräg nach oben oder unten projiziert werden soll.
Demgegenüber zeigt die Einrichtung zur schiefen Projektion nach der Erfindung die Eigenheit, daß bei der Schiefstellung des Apparates gegen den Schirm nicht einzelne Teile verschoben werden, während andere in Ruhe bleiben, sondern die optische Bank oder der
ίο wie immer geartete Träger der gesamten Einrichtung die notwendige Schiefstellung erfährt. Die erforderliche Exzentrizität der Dispositivmitte gegenüber der optischen Achse des Objektivs ergibt sich dabei von
selbst, und es genügt, dem Objektiv sowohl als der Bildbühne, also zwei leicht zu verstellenden Elementen, eine Verstellung ziu erteilen, derart, ,daß die Hauptebenen des Objektivs und die Ebene des Diapositivs dem Projektionsschirm parallel gerichtet sind.
Die Zeichnung liefert das Beispiel einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, und zwar stellt sie einen Projektionsapparat dar, welcher eine schiefe Projektion nach oben gestattet. An einem Grundbrett α ist mit Hilfe eines Gelenkes r ein zweites Brett u aufklappbar befestigt, welches eine optische Bank mit Lampengehäuse, Kondensor k, Bildbühne p und Projektionsobjektiv ο trägt.
Eine Bogenführung b und eine Klemmschraube w gestatten der optischen Bank eine beliebige, durch die Schiefe der Projektdon bedingte Neigung gegen die Wagerechte zu erteilen. Da die optische Achse e, f des Pro-
jektionsobjektivs ο auf der senkrechten Schirmfläche normal stehen muß, so muß das Objektiv auf seinem Halter um denselben Winkel geneigt werden, den die beiden Grundbretter α undi u miteinander bilden. Ebenso muß die Bildbühne p um diesen Winkel verstellt werden, so daß ihre Ebene mit der Schirmebene wiederum parallel wird. Die Verdrehung des Objektivs und der Bildbühne erfolgen um die Gelenke t. Soll die Projektion schräg nach oben gerichtet sein, so muß die gesamte Einrichtung um den Betrag der Schrägheit gegen den Projektionsschirm wagerecht gedreht werden. Die Halter des Objektivs und der Bildbühne werden wieder um den Wiinkelbetrag der Schräge in den Hülsen ihrer Reiter verdreht, immer in einer solchen Weise, daß, wie auch die Lage der optischen Bank gegen den Schirm sei, die Hauptebenen des Objektivs und die Diapositivebene dem Schirm parallel sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur schiefen Projektion von unverzerrten (normalen) Diapositiven, bei welcher die optischen Achsen des Projektionsobjektivs und des Kondensors nach Maßgabe der Schiefe der Projektion gegeneinander geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger" der gesamten Projektionseinrichtung (die optische Bank) zu dem Projektionsschirm beliebig schief stellbar und in seiner Stellung festhaltbar ist, und daß die Träger des Objektivs und der Bildbühne Mittel aufweisen, die Hauptebenen des Objektivs und die Ebene des Diapositivs zur Schirmebene parallel zu stellen.
DEH92711D 1923-02-17 1923-02-17 Einrichtung zur schiefen Projektion von Diapositiven Expired DE398433C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4534631A (en) * 1982-08-09 1985-08-13 Victor Hasselblad Aktiebolag Slide guide adjusting device at slide projector
EP2112552A1 (de) * 2008-04-04 2009-10-28 Huber und Steiger Gmbh Projektions- und Beleuchtungsvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4534631A (en) * 1982-08-09 1985-08-13 Victor Hasselblad Aktiebolag Slide guide adjusting device at slide projector
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