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Stufenschalter mit mehrteiliger Schaltwalze für elektrische Heizgeräte
Zusatz zum Patent 696 718
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung
des Schalters gemäß Patent 698 7 i 8, @ und zwar eine getrennte Anordnung von Sprungfeder
und Riegelgespierre, die bei diesem Schalter besonders vorteilhaft bei Verwendung
einer mehrteiligen Schaltwalze isst: Bei den bisher bekanntgewordenen Regelschaltern
mit mehrteiliger Schaltwalze wurden im allgemeinen Sprungfeder und Gesperre immer
an der gleichen Stirnseite der Schaltwalze angeordnet. Hierdurch wixd die Bauhöhe
des Schalters vergrößert und d'ne Kraftverteilung und damit .dme Beanspruchung der
Schaltwalze ungünstig.
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Bei Drehschaltern mit einteiliger Schaltwalze und ;niedriger Bauart
ist es dagegen! vielfach üblich, die Sprungfeder meiner vorderen Höhaung der Schaltwalze
und das Gesperre -an- der unteren Stirnseite unterzubringen. Es spielt bei diesen
Schaltern aberkeine Rolle, ob. die Schnells,chaltfeder und das Gesperre an verschiedenen
Seiten der Schaltwalze angeordnet sind oder nicht, weil diese Teile dicht beieinander
liegen. Bei Drehschal-Lern höherer Bauart hat man auch bereits Sprungwerk und Gesperr.e
räumlich weit voneinander entfernt angeordnet, beispielsweise das Sprungwerk in
dem Drehgriff des Schalters und die Sperreinrichtung an der unteren Stirnseite -der
Schaltwalve. Hierbei liegt also die Sprungfeder außerhalb. des Schaltergehäuses,
und die Wirkung ist abhängig vom Drehgriff, was den heutigqn Anforderungen an Schalter
für Heizgeräte nicht mehr @entsprIcht. Ebenso handelt es sich bei allen sonstigen
bekannten Ausführungsformen, mit- räumlich weit voneinander entfernten Sprung- und
Sperrwerksteilen um Schalter älterer Bauart, die eine nur geringe Leistung haben:.
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Bei dem Regelschalter gemäß Patent 696 7 18
handelt @es sich
,dagegen um einen hochleistungsfähigen Schalter, der infolge sener Schältgeschwndliigkeit
starken mechanischen und außerdem. suchelektrischen und thermischen Beanspruchungen
ausgesetzt ist. Es wird des= halb wegen der ei-fomderlichen hohen mehrteiligen Schaltwalze
und der- starken Beansprwchung,erfindungsgemäß die Sprungwerksfeder in einer nach
dem Sockel hün offenen: Höhlung an der unteren Stirnseite des untersten Schaltwalzenteils
untergebracht und das Riegelgesperre an der vorderen =Stirnseite unter dem die topfartige
Funkenlöschkamnier abschließenden Lagerdeckel angeordnet. Hierdurch ergibt sich
.eine günstige Beanspruchung bei großer Raumersparnis. Ferner wird erfindungsgemäß
die das Federgehäuse bildende Höhlung durch eine zum Fedleirgeh,äuse
gehörende
Platte abgeschlossen, die durch eine die Höhenunterschiede der auf der Schalterachse
gelagerten Teile ausgleichende Feder in ihrer Lage gehalten wird, so daß zwecks
Schmierung der Feder in die Höhlung eingebrachtes Fett nicht entweichen kann. Die
einzelnen Schaltwalzenteile werden erfindungsgemäß durch Nieten zusammengehalten,
die gleichzeitig zur Befestigung einer in der H löhlung des untersten Schaltwalzehteils
untergebrachten Spannscheibe für die Foxtschnellfeder und der an der gegenüberlegenden
Stirnseite vorgesehenen Führungsscheibe für -den Sperriegel dienen.
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In der Zeichnung ist die den Schalter nach dem Hauptpatent 696 7 18
betreffende Erfin-_ Jung beispielsweise dargestellt.
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Der 'dort gezeigte Schalter-hat eine ausdrei Teilen 21, 2" und 21"
zusammengesetzte Schaltwalze, die an ihrer Mantelfläche die beweglichen Schaltkontakte
trägt, Die Sprungwerksfieder sowie die Gesperreteile sind hier an der oberen Stirnseite
der Schaltwalze angeordnet und werden von -der Schalterbrücke überdeckt. Gemäß -der
vorliegenden Erfindung -hat, wie die Zeichnung erkennen läßt, der untere Schaltwalzenteil
2' Beine Höhlung 6o: In diese H.öhdung 6o ist eine als Mitnehmerscheibe dienende
Blechplatte 61 eingelegt und mittels der zur Führung der Schalterachse 3 dienenden
Führungshülse 26 sowie der Nieten 24 festgenietet. Der techtwiinklig ,abgebogene
Lappen:62 der Scheibe 6i liegt zwisichen den Enden der Fortschnellfeder 6 und: dient
als Kupplungsglied zwischen Sprungwerk und Schaltwalze. In der Höhlung6o ist er
,das unverdrehbar auf - de;r Schalterachse 3 sitzende Federgehäuse mit der Forts.cheiellfeder
6 untergebracht. Das Federgehäuse besteht aus zwei Bletrhteilen 63 und 6q:. Die
Platte 63 hat zweiwinklig abgebogene=Lapp.en 65, wovon ein Lappen 65 zwischen den
beiden Federenden liegt und zum Spannen der Fortsehnellfeder 6 dient. Die Scheibe
6g. ist auf die beiden Lappen 65 aufgesteckt und mit diesen verrietet. Sie hat ein-en
solchen Durchmesser; daß die Höhlung 6o dicht abgeschlossen ist und vollkommen mit
Fett ausgefüllt werden kann, so däß die Feder 6 immer gut eingefeittet ist. Besonders
wichtig ist dies bei Heizschaltern, bei deren ,das Fett sonst leicht ausläuft und
die Feder dadurch trocken wird: Unterhalb, der Blechscheibe 64 liegt eine Blattfeder
66, die die Höhenunterschiede der die Achse umgebenden Teile am Schaltrad urid im
Sockel ausgleicht und die Sperrung inEingriff hält. Die Feder 66 kann natürlich
auch 'durch eine Schraubenfeder o. dgl. ,ersetzt werden. Das Gesperre ist an der
oberen. Seite des Schaltwalzentells z"' angeordnet. Es ist ,ein bekanntes Exzenterriegelgesperre.
Die als Führungsscheibe- dienende Blechplatte 67 ist ebenso wie die Mvtnehmerscheibe
61 mittels der Führungslhülsae 26 und der Nieten 2q. an der Schaltwalze befestigt.
Die Führ.ingssoheibe 67 hat einen Schlitz 68 für die Führung einer Nase 69 des Sperriegels
7ö. Der Sperrlege17ö wird von deiner Exzenterscheibe 71, die fest auf der Achse
3 sitzt, gesteuert und wirkt mit Sperrn.oeken 72 zusammen, die aus der Schalterbrücke
73 herausgedrückt sind.