-
Gebiet der Erfindung
-
Die Erfindung bezieht sich auf ein
neues Verfahren zur Herstellung von N-Phenylbenzochinoniminen aus
ihren entsprechenden Hydroxydiphenylaminen unter Verwendung eines
Aktivkohle-Katalysators, dessen Oberflächenoxide entfernt wurden.
-
Hintergrund der Erfindung
-
Die Klasse der cyclischen Enone ist
in der organischen Chemie wohlbekannt. Am besten bekannte Beispiele
von cyclischen Enonen sind Chinone wie z. B. die Benzochinone, Naphthochinone,
Anthrachinone, Phenanthrachinone und dergleichen 1,4-Benzochinon
wird üblicherweise
als Chinon bezeichnet. Chinone sind im allgemeinen hell gefärbte Verbindungen
und haben vielseitige Anwendungen in der chemischen Synthese, biologische
Anwendungen, Anwendungen als Redox-Materialien sowie Anwendungen
in der Industrie. Es gibt verschiedene Übersichtsartikel über die
Chemie und die Anwendungen von Chinonen, einschließlich z.
B. Kirk-Othmer Encyclopedia of Chemical Technology, dritte Aufl.,
Band 19, Seiten 572–605,
John Wiley & Sons, New
York, 1982.
-
Die Synthese von Chinonen ist gut
dokumentiert. Siehe z. B. J. Cason, Synthesis of Benzoquinones by
Oxidation, in Organic Synthesis, Band IV, Seite 305, John Wiley & Sons, New York
(1948). Chinone werden im allgemeinen durch Oxidation der geeigneten
disubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff-Derivate hergestellt,
wobei die Substituenten Hydroxyl- oder Aminogruppen in den ortho-
oder para-Positionen
sind. 1,4-Benzochinon kann z. B. durch Oxidation von Hydrochinon,
p-Aminophenol oder
p-Phenylendiamin oder aus Chinasäure
hergestellt werden. Die Reagenzien, die im allgemeinen zur Oxidation
verwendet werden, sind Dichromat/Schwefelsäure-Mischung, Eisen(III)chlorid,
Silber(II)oxid oder Cerammoniumnitrat. Solche Verfahren werden im
allgemeinen in Lösungsmitteln durchgeführt, für die gegebenenfalls
umständliche
Abfallentsorgungsmaßnahmen
notwendig sind. Für
einige Verfahren können
bis zur Vervollständigung
der Umsetzung auch mehrere Stunden notwendig sein.
-
So wird bei einigen Verfahren des
Standes der Technik ein katalytisches Reagens verwendet, um eine annehmbare
Reaktionsgeschwindigkeit zu erreichen, während andere Verfahren ohne
Katalysatoren durchgeführt
werden. In dem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Oxidationsmechanismus verwendet, das eine extrem
hohe Umwandlung, eine hohe Selektivität und hohe Reaktionsgeschwindigkeiten
bereitstellt.
-
Ein Verfahren des Standes der Technik,
in dem ein Katalysator zur Herstellung einer N-Phenylchinonimin-Verbindung
verwendet wird, wird von Desmurs et al. im US Patent Nr. 5,189,218
offenbart. In dem Verfahren von Desmurs et al., bei dem N-(4-Hydroxyphenyl)anilin
in N-Phenylbenzochinonimin überführt wird,
verwendet man eine Mangan-, Kupfer-, Cobalt und/oder Nickel-Verbindung
als Katalysator in einer Reaktion vom Oxidationstyp.
-
Andere Verfahren, die Hydroxydiphenylamine
durch stöchiometrische
Oxidation unter Verwendung von Kalium- oder Natriumdichromat-Katalysatoren
in N-Phenylchinonimine überführen, werden
von Cottman in
US 4,968,463 ,
US 5,068,439 ,
US 5,053,540 ,
US 5,371,289 ,
EP 448,899 und
EP 617,004 offenbart.
-
Denisov et al. (Bull. Acad. Sci.
USSR Div. Chem. Sci., 37 (10), 1988) offenbaren die Herstellung
von N-Phenylchinonimin durch Umsetzung von 4-Anilinophenol (4-Hydroxydiphenylamin)
mit einem MnO2-Katalysator in einem Benzol-Lösungsmittelsystem.
-
Ram et al. (Tetrahedron, 33(8), 887–90, 1977)
lehren ein nicht katalytisches Autooxidationsreaktionsverfahren
zur Umwandlung von p-Hydroxydiphenylamin in N-Phenyl-p-benzochinonimin.
-
Das obige Verfahren von Desmurs,
in dem eine metallische, katalytische Komponente verwendet wird, hat
zusammen mit allen anderen Verfahren, in denen ein Metallkatalysator
verwendet wird, mehrere Nachteile. Die Metallkatalysatoren sind
nicht nur relativ kostspielig, sondern rufen auch wichtige Umweltprobleme
hervor. Z. B. können
Abflussströme
und Produkte durch solche Metalle verunreinigt sein. Weiterhin kann
die Wiedergewinnung des Katalysators zur erneuten Verwendung äußerst kostspielig
sein.
-
Verschiedene Nicht-Schwermetall-Katalysatoren
sind in der Technik bekannt. Z. B. sind Aktivkohle-Katalysatoren,
die typischerweise hergestellt werden, indem man Kohlenstoff auf
hohe Temperaturen (800°C
bis 900°C)
mit Dampf oder Kohlendioxid erwärmt,
um eine poröse
teilchenförmige
Struktur und eine vergrößerte spezifische
Oberfläche
zu erzeugen, wohlbekannte Oxidationskatalysatoren. Das US Patent
Nr. 4 264,776 offenbart und beansprucht z. B. ein Verfahren zur
Herstellung sekundärer
Amine durch katalytische Oxidation tertiärer Amine unter Verwendung
eines Aktivkohle-Katalysators.
-
Das US Patent Nr. 4,158,643 lehrt
ein Verfahren zur Oxidationsmodifizierung eines Aktivkohleträgers, in
dem Sauerstoff zur Oberfläche
der Aktivkohle gegeben wird und dann der Katalysatorträger mit
einer inerten hydrophoben Verbindung durchtränkt wird. Der Kohlenstoffträger, der
jede im Handel erhältliche
Aktivkohle für die
Verwendung zur Dampfphasenaktivierung sein kann, ist in oxidierendem
Kohlenmonoxid in Gegenwart von Schwefeldioxid während einer ausgedehnten Zeitspanne
brauchbar.
-
Das US Patent Nr. 4,624,937 stellt
ein Verfahren zur Herstellung von Aktivkohle für die katalytische Oxidation
tertiärer
Amine oder sekundärer
Amine in Gegenwart von Sauerstoff oder eines sauerstoffhaltigen Gases
bereit, um sekundäre
oder primäre
Amine selektiv herzustellen. Das Verfahren des US . Patents Nr. 4,624,937
umfasst den Schritt der Behandlung des Kohlenstoff-Katalysators, um
Oxide von dessen Oberfläche zu
entfernen.
-
Somit ist ersichtlich, dass Verfahren
zur Herstellung von Chinoniminen aus Hydroxydiphenylaminen bekannt
sind. Zusätzlich
dazu ist die Verwendung verschiedener Kohlenstoff-Katalysatoren,
einschließlich
Aktivkohle, in chemischen Reaktionen bekannt. Jedoch wurde bei der
Umwandlung von Hydroxydiphenylamin in ein N-Phenylbenzochinonimin
die Verwendung einer modifizierten Aktivkohle-Verbindung als Oxidationskatalysator
bisher nicht vorgeschlagen.
-
Kurzbeschreibung der Erfindung
-
Es wurde gefunden, dass eine Hydroxydiphenylamin-Verbindung
in ihr entsprechendes N-Phenylbenzochinonimin überführt werden kann, indem man
das Hydroxydiphenylamin mit Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigem
Gas in Gegenwart eines modifizierten Aktivkohle-Katalysators umsetzt.
-
Der modifizierte Aktivkohle-Katalysator
der vorliegenden Erfindung wurde behandelt, um Oxide von seiner
Oberfläche
zu entfernen. Ein solcher modifizierter Kohlenstoff-Katalysator
ermöglicht
die Umwandlung von Hydroxydiphenylamin in das entsprechende N-Phenylbenzochinonimin
in nahezu quantitativen (HPLC) Ausbeuten.
-
Im Gegensatz zum Stand der Technik
besteht ein Vorteil der Verwendung des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung darin, dass die Umwandlung von Hydroxydiphenylamin in
das entsprechende N-Phenylbenzochinonimin nahezu quantitativ ist.
Somit bleibt sehr wenig Abfallmaterial nach der Vervollständigung
der Umsetzung zurück.
-
Ein anderer Vorteil, der realisiert
wird, wenn man den oben beschriebenen modifizierten Aktivkohle-Katalysator
verwendet, besteht darin, dass der modifizierte Aktivkohle-Katalysator
nicht nur in den Kreislauf zurückgeführt werden
kann, sondern durch ihn auch die Nachteile vermieden werden, die
mit Metall-Katalysatoren verbunden sind, welche hohe Kosten, Produktverunreinigung
und umweltrelevante Abfallprobleme einschließen.
-
Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin,
dass die oben beschriebenen modifizierten Aktivkohle-Katalysatoren
eine schnellere, vollständigere
Umsetzung – verglichen
mit im Handel erhältlichen
Aktivkohle-Katalysatoren – bei
der Umwandlung von Hydroxydiphenylaminen in N-Phenylbenzochinonimine
ergeben.
-
Weitere Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden dem Fachmann beim Lesen und Verstehen der folgenden
ausführlichen
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ersichtlich.
-
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
-
Die Aufgabe der Erfindung besteht
darin, ein effektives Verfahren zur Umwandlung von Hydroxydiphenylaminen
in N-Phenylbenzochinonimine bereitzustellen.
-
Gemäß der Aufgabe der Erfindung
wird in einer ersten Ausführungsform
ein orthooder para-Hydroxydiphenylamin gemäß der Formel I:
wobei R
1 und
R
2 unabhängig
voneinander aus Folgendem ausgewählt
sind: Wasserstoff, Hydroxyl, C
1-C
50-Alkyl, C
1-C
50-Alkoxy, C
6-C
40-Aryloxy, C
2-C
50-Alkenyl, C
3-C
20-Cycloalkyl, C
6-C
40-Aryl, C
7-C
50-Aralkyl, C
7-C
50-Alkaryl, C
1-C
20-Alkylamino, C
6-C
40-Arylamino, wobei die Alkylreste linear
oder verzweigt sein können,
C
3-C
30-Heterocyclus, der
ein oder mehrere Stickstoff-, Schwefel-, Sauerstoff- und/oder Phosphoratome
enthält,
C
1-C
50-Acyl, Aroyl,
Cyano, Halogen, Thiol; C
1-C
50-Thioalkyl, C
6-C
40-Thioaryl, Amino,
Nitro, Sulfonat der Formel SO
3X, wobei X
aus Natrium, C
1-C
50-Alkyl
oder C
6-C
40-Aryl
ausgewählt
ist, und C
1-C
50-Alkylester
oder C
6-C
40-Arylester,
wobei die obigen Reste weiterhin substituiert sein können, falls
es zweckmäßig ist;
in
Gegenwart von Sauerstoff oder eines sauerstoffhaltigen Gases und
gegebenenfalls eines Lösungsmittels und
Wärme,
weiterhin in Gegenwart eines modifizierten Aktivkohle-Katalysators,
dessen Oberflächenoxide entfernt
wurden, umgesetzt.
-
Mehr bevorzugte Ausführungsformen
für bestimmte
der oben identifizierten R1und R2-Variablen schließen die folgenden ein: C1-C10-Alkyl, C1-C15-Alkoxy, C6-C20-Aryloxy, C2-C6-Alkenyl, C3-C10-Cycloalkyl, C6-C20-Aryl, C7-C30-Aralkyl, C7-C20-Alkaryl, C1-C10-Alkylamino,
C6-C20-Arylamino,
wobei die Alkylreste linear oder verzweigt sein können, C3-C20-Heterocyclus,
der ein oder mehrere Stickstoff-, Schwefel-, Sauerstoff- und/oder
Phosphoratome enthält,
C1-C20-Acyl, C1-C15- Thioalkyl, C6-C20-Thioaryl, Sulfonat der Formel SO3X, wobei X aus Natrium, C1-C15-Alkyl
oder C6-C20-Aryl
ausgewählt
ist, und C1-C10-Alkylester
oder C6-C20-Arylester, wobei
die obigen Reste weiterhin substituiert sein können, falls es zweckmäßig ist.
-
Beispielhafte Variable für R1 und R2 schließen die
folgenden – ohne
aber auf dieselben beschränkt
zu sein – ein:
Wasserstoff, Hydroxyl, Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl,
Isobutyl, Pentyl, 1,3-Dimethylbutyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl,
Decyl, Dodecyl, Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Phenoxy, Ethenyl, Propenyl,
Butenyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, 1,3-Dimethylcyclohexyl, Phenyl,
Phenol, Benzyl, Ethylbenzyl, Xylyl, Naphthyl, Anthracyl, Tolyl,
Toluol, Xylol, Ethylbenzol, Nitrobenzol, Chlorbenzol, Methylisobutylamin,
Isopropylamino, Anilin, 2,4-Dimethylanilin, 1,3,5-sym-Triazinyl,
2-Benzothiazolyl, Mercaptopyridazyl, Mercaptobenzothiazolyl, 2-Benzimidazolyl,
2-Benzoxazolyl, 2-Pyridyl, 2-Pyrimidinyl, Acetyl, Caproyl, Benzoyl,
Phthaloyl, Terephthaloyl, Fluor, Brom, Chlor, Iod, Cyclohexylmercapto,
Methylmercapto, Phenylmercapto, p-Tolylsulfonat, Methylester, Ethylester,
Propylester, Phenylester, Allyl, Isobutenyl, Adipyl, Glutaryl, Succinyl,
Malonyl, Acrylyl, Methacrylyl, 3-Mercaptopropionyl, Aminocarbonyl,
Carboethoxy, Carbonyl, Formel, Cyano, Amino, Nitro, Thiol und dergleichen.
Dies sind nur exemplarische Reste, und der Bereich der Erfindung
soll auf keinen Fall darauf beschränkt sein.
-
In einer am meisten bevorzugten Ausführungsform
sind R1 und R2 in
der Verbindung der Formel I beide Wasserstoff, wobei die sich ergebende
Verbindung 4-Hydroxydiphenylamin ist.
-
Die Reaktion bildet ein entsprechendes
N-Phenylbenzochinonimin gemäß den Formeln
IIA und IIB:
-
-
Die Umsetzung wird die folgt dargestellt:
-
-
Der oben beschriebene modifizierte
Aktivkohle-Katalysator wird hergestellt, indem man sowohl saure als
auch basische Oberflächenoxide
von den Oberflächen
eines Kohlenstoff-Katalysators entfernt. Ein Verfahren zur Herstellung
des modifizierten Aktivkohle-Katalysators wird im US Patent Nr.
4,624,937 beschrieben.
-
Gemäß dem US Patent Nr. 4,624,937
wird ein Kohlenstoff-Material, wie solche, die im US Patent Nr. 4,264,776
beschrieben werden, anfänglich
bereitgestellt.
-
Üblicherweise
ist der anfänglich
verwendete Kohlenstoff-Katalysator, der zur Herstellung des modifizierten
Kohlenstoff-Katalysators verwendet wird, im Handel erhältliche
Aktivkohle mit einem Kohlenstoffgehalt von etwa 10% für Knochenkohle
bis etwa 98% für
einige Holzkohlen und nahezu 100% für Aktivkohlen, die sich von
organischen Polymeren ableiten. Das nicht kohle-stoffartige Material in im Handel erhältlichen
Kohlenstoff-Materialien variiert normalerweise in Abhängigkeit
von solchen Faktoren wie Vorstufe, Ursprung, Verarbeitung und Aktivierungsverfahren.
Das Behandlungsverfahren kann durch ein Ein- oder Mehrstufenschema erreicht
werden, das in jedem Fall eine chemische Gesamtreduktion der Oxide
auf der Kohlenstoff-Oberfläche ergibt,
d. h. eine Reduktion oder ein Entfernen saurer Oxide von der Kohlenstoff-Oberfläche.
-
Der Ausdruck "Oxide", wie er hierin verwendet wird, soll
Kohlenstoff-funktionelle Gruppen, die Sauerstoffatome enthalten,
sowie Heteroatom-funktionelle Gruppen, die Sauerstoffatome enthalten,
bedeuten. Andere Heteroatom-funktionelle Gruppen, die keine Sauerstoffatome
enthalten, können
auch von der Oberfläche des
Kohlenstoff-Materials während
der Behandlung entfernt werden.
-
In einem Zweistufenschema kann das
Kohlenstoff-Material zuerst mit einem Oxidationsmittel, wie z. B.
flüssiger
Salpetersäure,
Stickstoffdioxid, CrO3, Luft, Sauerstoff,
H2O2, Hypochlorid
oder einer Mischung von Gasen, die durch Verdampfung von Salpetersäure erhalten
werden, behandelt werden. Die Behandlung kann unter Verwendung eines
gasförmigen
oder eines flüssigen
Oxidationsmittels durchgeführt
werden. Wenn eine Flüssigkeit
verwendet wird, wird konzentrierte Salpetersäure, die etwa 10 g bis etwa
80 g HNO2 pro 100 g wässriger Lösung enthält, bevorzugt. Bevorzugte gasförmige Oxidationsmittel
schließen
Sauerstoff, Stickstoffdioxid und Salpetersäuredämpfe ein. Ein besonders wirksames
Oxidationsmittel ist Salpetersäure
in der Dampfphase, das Salpetersäure,
die durch ein Schleppmittel-Gas in die Dampfphase befördert wurde,
sowie die Dämpfe,
die durch Destillation flüssiger
Salpetersäure
erhalten werden, einschließt.
Bei einem flüssigen Oxidationsmittel
sind Temperaturen von etwa 60°C
bis etwa 90°C
geeignet, bei gasförmigen
Oxidationsmitteln ist es jedoch oft vorteilhaft, Temperaturen von
etwa 50°C
bis etwa 500°C
oder sogar noch höher
für den
Behandlungsschritt zu verwenden.
-
Die Behandlung kann erreicht werden,
indem man Kohlenstoff von einem Herstellerin einen Rundkolben gibt,
der einen magnetischen Rührstab
enthält.
Zur Erläuterung
wird flüssige
Salpetersäure
als Oxidationsmittel ausgewählt.
Die Menge an verwendetem Kohlenstoff wird durch die erwünschte prozentuale
Kohlenstoffbeladung (% Kohlenstoffbeladung = Gramm verwendeter Kohlenstoff
pro 100 ml Salpetersäure-Lösung) und
das zu verwendende Volumen der Salpetersäure-Lösung bestimmt. Üblicherweise
sind 1 g bis 200 g Kohlenstoff pro 100 ml Salpetersäure oder
eines anderen flüssigen
Oxidationsmittels ausreichend. Die Temperatursteuerung kann durch
jedes geeignete Mittel bereitgestellt werden. Ein Kühler und
ein Wäscher
können
an dem Rundkolben angeschlossen sein, falls es erwünscht ist.
Ein berechnetes Volumen an Wasser, vorzugsweise deionisiertes Wasser,
wird zu dem Kohlenstoff gegeben, anschließend erfolgt die Zugabe von
ausreichend Salpetersäure
(69%–71%),
um die erwünschte
Salpetersäure-Lösung zu erhalten. Der Kohlenstoff
und die Salpetersäure-Lösung werden
dann während
der erwünschten
Zeitspanne bei der erwünschten
Temperatur gerührt.
-
Nach dem Rühren wird der Kohlenstoff abfiltriert,
und der sich ergebende feuchte Kuchen kann vor der Pyrolyse gegebenenfalls
gewaschen und/oder getrocknet werden.
-
Die Zeitspanne, während der der Kohlenstoff mit
dem Oxidationsmittel behandelt wird, kann in starkem Maße von etwa
5 Minuten bis etwa 10 Stunden variieren. Vorzugsweise ist eine Reaktionszeit
von etwa 30 Minuten bis etwa 6 Stunden ausreichend. Wenn das Oxidationsmittel
konzentrierte Salpetersäure
ist, ist eine Kontaktzeit von etwa 30 Minuten bis etwa 3 Stunden
ausreichend.
-
In einem zweiten Schritt wird das
oxidierte Kohlenstoff-Material pyrolysiert, d. h. bei einer Temperatur im
Bereich von etwa 500°C
bis etwa 1500°C,
vorzugsweise von etwa 800°C
bis 1200°C,
wärmebehandelt.
-
Es wird bevorzugt, die Pyrolyse in
der Atmosphäre-
eines inerten Gases wie Stickstoff, Argon oder Helium durchzuführen.
-
Kohlenstoff in Form eines feuchten
Kuchens oder trockener Kohlenstoff wird in eine keramische Pyrolyseschale
gelegt, die zusammen in einem Quarzrohr angeordnet werden. Stickstoff
wird durch Wasser bei etwa 70°C
geleitet, dann durch das Quarzrohr während der Pyrolyse geleitet.
Eine trockene, statische Stickstoffatmosphäre wird nach dem Spülen des
Quarzrohrs mit mehreren Rohrvolumina trockenen Stickstoffs vor der
Pyrolyse beibehalten. Das Quarzrohr, das die Pyrolyseschale enthält, wird
während
der erwünschten
Zeitspanne in eine geeignete Pyrolyseapparatur von etwa 930°C gelegt,
anschließend
wird gekühlt,
während
die Stickstoffatmosphäre
beibehalten wird.
-
Die Pyrolyse kann etwa 5 Minuten
bis 60 Stunden dauern, obwohl 10 Minuten bis 6 Stunden normalerweise
ausreichend sind. Die kürzeren
Zeitspannen werden aus wirtschaftlichen Gründen bevorzugt, weil – wie zu
erwarten ist – die
kontinuierliche Einwirkung erhöhter
Temperaturen während
längerer
Zeitspannen auf den Kohlenstoff einen schlechten Kohlenstoff-Katalysator
für die
Oxidation ergeben kann. Die Pyrolyse kann in einer leicht feuchten
Atmosphäre
oder in einer Atmosphäre,
die NH3 enthält, initiiert werden, da es
den Anschein hat, dass dies einen aktiveren Katalysator in einer
kürzeren
Zeitspanne erzeugt.
-
Alternativ dazu wird die Behandlung
in einem einzigen Schritt erreicht, indem man das wie oben beschriebene
Kohlenstoff-Material pyrolisiert, während gleichzeitig ein Gasstrom,
umfassend NH3 und ein sauerstoffhaltiges
Gas, z. B. H2O/NH3,
durch den Kohlenstoff leitet. Die Strömungsgeschwindigkeit des Gasstroms sollte
ausreichend hoch sein, um einen angemessenen Kontakt zwischen den
frischen Gas-Reaktionsteilnehmern und der Kohlenstoff-Oberfläche zu erreichen,
jedoch ausreichend langsam sein, um einen übermäßigen Kohlenstoff-Gewichtsverlust
und Materialverlust zu verhindern. Viele NH3/Sauerstoff-enthaltende
Gasgemische können
verwendet werden, wie z. B. NH3/CO2, NH3/O2,
NH3/H2O und NH4/NOx, mit der Maßgabe, dass das
Gasgemisch das erwünschte
Ergebnis erreicht. Üblicherweise
kann das Verhältnis
von sauerstoffhaltigem Gas/NH3 von 0 : 100
bis 90 : 10 reichen: Weiterhin kann Stickstoff als Verdünnungsmittel
verwendet werden, um einen ernsthaften Gewichtsverlust an Kohlenstoff
in viel Sauerstoff enthaltenden Gaskonzentrationen zu verhindern.
Ammoniak ist ein grundlegendes Gas, und es wird angenommen, dass
es als solches die Zersetzung der verschiedenen Oxidgruppen auf
der Oberfläche
des Kohlenstoff-Materials erleichtert. Jedes chemische Gebilde,
das während
der Pyrolyse NH3 erzeugt, sollte sich auch
als NH3-Quelle als befriedigend erweisen.
Aus wirtschaftlichen Gründen
wird ein NH3/H2O-Gasstrom
am meisten bevorzugt.
-
Die gemäß der oben beschriebenen Arbeitsweise
behandelten Kohlenstoff- Materialien
zeigen, wenn sie bei der katalytischen Oxidation eines Hydroxydiphenylamins
zu dem entsprechenden N-Phenylbenzochinonimin verwendet werden,
eine schnelle, effiziente Umwandlungsreaktion ohne die Nachteile,
die mit der Verwendung der Schwermetall-Katalysatoren der Verfahren
des Standes der Technik verbunden sind.
-
Die Katalysatorbeladungs-Konzentration
der vorliegenden Erfindung ist im allgemeinen 0,5% bis etwa 25,0%
(Gew./Gew. Hydroxydiphenylamin). Vorzugsweise werden etwa 10% (Gew./Gew.
Hydroxydiphenylamin) Katalysator in den Reaktionen gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet.
-
Verschiedene Lösungsmittel können in
jeder der Reaktionen gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Beispiele von Lösungsmitteln, die in den Reaktionen
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können,
schließen
die folgenden – ohne
aber auf dieselben beschränkt
zu sein – ein:
Alkohole wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, Methylisobutylcarbinol,
Ethylenglycol usw.; Ketone wie Aceton und Methylisobutylketon, Cyclohexanon,
5-Methyl-2-hexanon,
5-Methyl-3-heptanon; aliphatische und/oder aromatische Kohlenwasserstoffe
wie Alkane, Alkene; Nitrite wie Acetonitril; halogenierte Lösungsmittel
wie Chloroform, Methylenchlorid und Tetrachlorkohlenstoff, und andere
Lösungsmittel
wie N-Methylpyrrolidon, THF, Ethylacetat, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid
und Wasser ein, oder es kann irgendeine Mischung von Lösungsmitteln
verwendet werden.
-
Das Ausgangsmaterial – ein Hydroxydiphenylamin
(HDA) – kann
in Konzentrationen von etwa 1,0% bis etwa 75,0% vorliegen.
-
Die Umsetzung kann bei variierenden
Temperaturen im Bereich von etwa 0°C bis etwa 150°C stattfinden.
Vorzugsweise liegt die Reaktionstemperatur im Bereich von etwa 20°C bis etwa
80°C.
-
Die Umsetzung der vorliegenden Erfindung
erfolgt in einem Sauerstoffsystem. Der Sauerstoffdruck kann in einem
wirksamen Bereich zwischen 1 bar (atmosphäri sche psig) und 103,4 bar
(1500 psig) variiert werden. Vorzugsweise liegt das System zwischen
1,4 und 34,5 bar (20 und 500 psig) O2. Am
meisten bevorzugt liegt das System zwischen 1,03 und 6,9 bar (15
und 100 psig) O2. Die Sauerstoff-Konzentration kann
von etwa 100% O2 bis etwa 2% O2 (unter
Verwendung einer Stickstoff- oder Luft-Verdünnung) reichen.
-
Nach der Vervollständigung
der Oxidationsreaktion wird der Katalysator abfiltriert, und das
N-Phenylbenzochinonimin wird auf herkömmliche Weise isoliert, wobei
man ein Lösungsmittel
verwendet, falls dies zweckmäßig ist.
-
Es ist auch möglich, ein tertiäres Amin
zu verwenden, um die Reaktionsgeschwindigkeit in dem Verfahren der
vorliegenden Erfindung zu erhöhen.
Tertiäre
Amine, die in der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, schließen Trialkyl-
und Triarylamine ein, sind aber nicht auf dieselben beschränkt. Die
Zugabe eines tertiären
Amins ergibt für
die Umsetzung einen basischen pH. Vorzugsweise beträgt der pH-Wert
etwa 8 oder 9.
-
Die vorliegende Erfindung kann durch
das folgende Beispiel (die folgenden Beispiele) klarer erläutert werden.
Der in den Beispielen verwendete modifizierte Aktivkohle-Katalysator
wurde gemäß der oben
beschriebenen Arbeitsweise hergestellt.
-
Beispiel 1
-
Eine Mischung von 5,0 g 4-Hydroxydiphenylamin
(4-HDA), 0,5 g modifiziertem Kohlenstoff-Katalysator und 200 ml
Methanol wurde in einen Autoklaven gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde gerührt,
und der Autoklav, der mit Sauerstoff gespült wurde, wurde dann mit 2,1
bar (30 psig) Sauerstoff bei 20°C
bis 25°C
beschickt. Die Reaktionsmischung wurde dann auf 50°C erwärmt und
bei 50°C
gehalten, bis die Umsetzung vervollständigt war. Beim Fortschreiten
der Umsetzung nahm der Sauerstoffdruck ab. Sobald der Sauerstoffdruck auf
etwa 1,4 bar (20 psig) abgefallen war, wurde mehr Sauerstoff zugegeben,
um den Druck zurück
auf 2,1 bar (30 psig) zu bringen. Die Reaktionszeit wurde von dem
Zeitpunkt an berechnet, als Sauerstoff zum Autoklaven gegeben wurde.
Das Fortschreiten der Umsetzung wurde durch die Analyse von Proben
unter Verwendung von HPLC überwacht.
Sobald eine sehr geringe oder keine Sauerstoffaufnahme nachweisbar
war, und die HPLC-Analyse das Verschwinden des Ausgangsmaterials
4-Hydroxydiphenylamin anzeigte, wurde das Produkt abfiltriert, um
den Katalysator abzutrennen. Die Umsetzung dauerte etwa 1 Stunde,
und die HPLC-Analyse der Mischung zeigte einen Flächenbereich
des Produkts N-Phenylbenzochinonimin (NPQI) von 99,7% an. Das Produkt
kann in einer Ausbeute von mehr als 90% isoliert werden. Das Produkt
sind braune Feststoffe mit einem Schmelzpunkt von 100–103°C.
-
Verschiedene Isolierungstechniken,
die in der Technik wohlbekannt sind, können verwendet werden, um das
Produkt gemäß der vorliegenden
Erfindung zu isolieren, einschließlich – aber nicht darauf beschränkt – der Kristallisation,
des Einengens/oder des Ausfällens.
-
Der Katalysator und das Lösungsmittel,
die aus der Umsetzung gewonnen wurden, können aufgearbeitet und in nachfolgenden
Umsetzungen wieder verwendet werden.
-
Beispiel 2
-
Dieses Beispiel lehrt den Effekt
der Verwendung von Triethylamin zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit.
-
Gemäß der im Beispiel 1 beschriebenen
Arbeitsweise wurde eine Mischung von 5,0 g 4-Hydroxydiphenylamin
(4-HDA), 0,5 9 modifiziertem Kohlenstoff-Katalysator, 1,5 g Triethylamin
und 200 ml Methanol in einen Autoklaven gegeben. Die gleiche wie
im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde verwendet. Die Umsetzung
dauerte 20 Minuten, und die HPLC-Analyse der Mischung zeigte einen
Flächenbereich
des Produkts N-Phenylbenzochinonimin (NPQI) von 98,6% an.
-
Wiederum können verschiedene Isolierungstechniken,
die in der Technik wohlbekannt sind, verwendet werden, um das Produkt
gemäß der vorliegenden
Endung zu isolieren, einschließlich – aber nicht
darauf beschränkt – der Kristallisation,
des Einengens/oder des Ausfällens.
-
Der Katalysator und das Lösungsmittel,
die aus der Umsetzung gewonnen wurden, können aufgearbeitet und in nachfolgenden
Umsetzungen wieder verwendet werden.
-
Beispiel 3
-
Gemäß der im Beispiel 1 beschriebenen
Arbeitsweise wurden 5,0 g 4-Hydroxydiphenylamin (4-HDA) in 200 ml
Toluol und 0,5 g modifizierter Kohlenstoff-Katalysator in einen Autoklaven gegeben.
Die gleiche wie im Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurde verwendet.
Die Umsetzung wurde bis zur Vervollständigung in weniger als 1,25
Stunden durchgeführt,
und der Katalysator wurde durch einfache Filtration von dem Produkt abgetrennt.
Die HPLC-Analyse der Mischung zeigte einen Flächenbereich des Produkts N-Phenylbenzochinonimin
von größer als
95% an.
-
Ein Vergleich der folgenden zwei
Beispiele zeigt klar die Vorteile der Auswirkung von Triethylamin
auf die Reaktionsgeschwindigkeit.
-
Beispiel 4
-
Eine Mischung von 5,0 g 4-Hydroxydiphenylamin
(4-HDA), 0,5 g modifiziertem Kohlenstoff-Katalysator und 200 ml
Methanol wurde in einen Autoklaven gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde gerührt,
und der Autoklav, der mit Sauerstoff gespült wurde, wurde dann mit 2,1
bar (30 psig) Sauerstoff bei 21°C
beschickt. Die Reaktionsmischung wurde dann bei 21°C gehalten,
bis die Umsetzung vervollständigt
war. Beim Fortschreiten der Umsetzung nahm der Sauerstoffdruck ab.
Sobald der Sauerstoffdruck auf etwa 1,4 bar (20 psig) abgefallen war,
wurde mehr Sauerstoff zugegeben, um den Druck zurück auf 2,1
bar (30 psig) zu bringen. Die Reaktionszeit wurde von dem Zeitpunkt
an berechnet, als Sauerstoff zum Autoklaven gegeben wurde. Das Fortschreiten der
Umsetzung wurde durch die Analyse von Proben unter Verwendung von
HPLC überwacht.
Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen:
-
-
Sobald eine sehr geringe oder keine
Sauerstoffaufnahme nachweisbar war und die HPLC-Analyse das Verschwinden
des Ausgangsmaterials 4-Hydroxydiphenylamin anzeigte, wurde das
Produkt filtriert, um den Katalysator abzutrennen. Die HPLC-Analyse der Mischung
zeigte einen Flächenbereich
des Produkts N-Phenylbenzochinonimin
(NPQI) von 98,6% an.
-
Wiederum können verschiedene Isolierungstechniken,
die in der Technik wohlbekannt sind, verwendet werden, um das Produkt
gemäß der vorliegenden
Erfindung zu isolieren, einschließlich – aber nicht darauf beschränkt – der Kristallisation,
des Einengens/oder des Ausfällens.
-
Der Katalysator und das Lösungsmittel,
die aus der Umsetzung gewonnen wurden, können aufgearbeitet und in nachfolgenden
Umsetzungen wieder verwendet werden.
-
Beispiel 5
-
Gemäß der im Beispiel 4 beschriebenen
Arbeitsweise wurde eine Mischung von 5,0 g 4-Hydroxydiphenylamin
(4-HDA), 0,5 g modifiziertem Kohlenstoff-Katalysator, 200 ml Methanol und 1,5
g Triethylamin in einen Autoklaven gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde gerührt,
und der Autoklav, der mit Sauerstoff gespült wurde, wurde dann mit 2,1
bar (30 psig) Sauerstoff bei 21°C
beschickt. Die Reaktionsmischung wurde dann bei 21°C gehalten,
bis die Umsetzung vervollständigt
war. Beim Fortschreiten der Umsetzung nahm der Sauerstoffdruck ab.
Sobald der Sauerstoffdruck auf etwa 1,4 bar (20 psig) abgefallen
war, wurde mehr Sauerstoff zugegeben, um den Druck zurück auf 2,1
bar (30 psig) zu bringen. Die Reaktionszeit wurde von dem Zeitpunkt
an berechnet, als Sauerstoff zum Autoklaven gegeben wurde. Das Fortschreiten
der Umsetzung wurde durch die Analyse von Proben unter Verwendung
von HPLC überwacht.
Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen:
-
-
Sobald eine sehr geringe oder keine
Sauerstoffaufnahme nachweisbar war und die HPLC-Analyse das Verschwinden
des Ausgangsmaterials 4-Hydroxydiphenylamin anzeigte, wurde das
Produkt filtriert, um den Katalysator abzutrennen. Die HPLC-Analyse der Mischung
zeigte einen Flächenbereich
des Produkts N-Phenylbenzochinonimin
(NPQI) von 99,2% an.
-
Dies zeigt klar, dass die Reaktionsgeschwindigkeit
in Gegenwart von Triethylamin ungemein größer ist, verglichen mit derjenigen
ohne Triethylamin.
-
Die N-Phenylbenzochinonimine der
vorliegenden Erfindung können
als Ausgangs materialien zur Herstellung von Aminodiphenylaminen
verwendet werden. p-Aminodiphenylamine
werden zur Herstellung zahlreicher Kautschukchemikalien verwendet,
einschließlich
Antiabbaumittel, Gelinhibitoren und Polymerisationsinhibitoren.
Weiterhin weisen N-Phenylbenzochinonimine auch die Leistungsfähigkeit
verstärkende
Eigenschaften auf, wenn sie als Kautschukadditive verwendet werden.