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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Herstellung hochqualitativer Aminoxide aus sekundären und
tertiären
aliphatischen Aminen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Aminoxiden aus sekundären und
tertiären
aliphatischen Aminen, die zur Herstellung von Haarkuren beziehungsweise
Hair-Conditionern
und Shampoos, Zahnpasta, Wäschedetergenspulver,
Gewebeweichmachern, Toilettenseifenstücken und Kosmetika, oberflächenaktiven
Mitteln sowie in anderen Anwendungen als synthetische Zwischenprodukte
und hervorragende Spin-fangende Reagenzien (englisch: spin trapping
reagents) verwendbar sind.
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Hintergrund der Erfindung: N-Oxide
nehmen eine Schlüsselposition
in der Chemie der Heterocyclen sowie im biomedizinischen Bereich
ein. Tertiäre
Aminoxide werden in breitem Umfang bei der Behandlung von Geweben
und zur Herstellung von Hair-Conditionern und Shampoos, Zahnpasta,
Wäschedetergenspulver, Gewebeweichmachern,
Toilettenseifenstücken
und Kosmetika sowie in anderen Anwendungen verwendet. Sie wurden
weiterhin als stöchiometrische
Oxidationsmittel in Metall-katalysierten Hydroxylierungs- und Epoxidierungsreaktionen
von Olefinen verwendet. Andererseits sind von sekundären Aminen
abgeleitete Oxide, genannt Nitrone, hochgradig wertvolle synthetische
Zwischenprodukte und hervorragende Spin-einfangende Reagenzien.
Insbesondere Nitrone sind hervorragende 1,3- Dipole und sind zur Synthese verschiedener
Stickstoff enthaltender biologisch aktiver Verbindungen, z. B. Alkaloide
und Lactame, verwendet worden.
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Herkömmlicherweise werden tertiäre Aminoxide
durch Oxidation der entsprechenden tertiären Amine mit starken oxidierenden
Mitteln wie wässerigem
Wasserstoffperoxid in einem Lösungsmittel
wie Wasser, einem niederen Alkohol, Aceton oder Essigsäure hergestellt.
Eine verdünnte
oder bevorzugt konzentrierte (30-90 Gew.-%) Wasserstoffperoxid-Lösung wird
in stöchiometrischer
oder größerer Menge
zu einer wässerigen
Lösung
gegeben, welche das tertiäre
Amin enthält,
um ein Aminoxid zu erhalten (US-Patent Nr. 3,215,741). Der mit diesem
Verfahren einhergehende Nachteil ist die Bildung eines Gels, welches
einer dicken Masse ähnelt,
lange bevor die Reaktion beendet ist, was die weitere Reaktion verzögert. Die
Ausbeuten betragen nur 30-40 Gew.-% Aminoxid. Mehrere andere Verfahren
wie die Einbeziehung eines Katalysators und eines Chelatbildners
sind entwickelt worden, um die Qualität und die Ausbeuten des Produkts
zu steigern.
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Im Fall sekundärer Amine beinhalten die klassischen
Verfahren die Kondensation von N-monosubstituierten Hydroxylaminen
mit Carbonylverbindungen oder die direkte Oxidation von N,N-disubstituierten
Hydroxylaminen. Anschließend
ist die direkte Oxidation sekundärer
Amine unter Verwendung mehrerer oxidierender Systeme wie R2C (–μO2) , Na2WO4-H2O2,
SeO2, TPAP-NMO und UHP-M (M=Mo, W), MTO–H2O2 entwickelt worden,
um Nitrone unter homogenen Bedingungen herzustellen. Der Nachteil
in allen obigen Fällen
ist die Schwierigkeit der Rückgewinnung
des homogenen Katalysators/der Reagenzien aus dem Reaktionsgemisch.
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Es wird Bezug genommen auf US-Patent
3,283,007, worin die Oxidation tertiärer Amine unter Verwendung
von Diethylentriamin-penta/tetra-Essigsäure als Chelatbildner, manchmal
verunreinigt mit Schwermetallen, empfohlen wird, um die Ausbeute
zu verbessern. Die eingesetzte Wasserstoffperoxid-Lösung weist eine Konzentration
von mindestens 30-75 Gew.-% auf. Die Nachteile dieses Verfahrens
sind hohe Reaktionstemperaturen im Bereich zwischen 40-100°C, längere Reaktionsdauern
und niedrigere Ausbeuten an Aminoxiden.
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Es sei US-Patent 3,424,780 erwähnt, worin
hohe Ausbeuten tertiärer
Aminoxide erreicht werden, indem die Oxidation von tertiärem Amin
mit 30-70 Gew.-% wässerigen
Wasserstoffperoxids unter Verwendung von 0,01 bis 2 Gew.-% Kohlenstoffdioxid
in Gegenwart eines Chelatbildners, Tetraacetylendiamin, einem Salz davon,
Polyphosphaten, Stannaten, einem Hydroxycarbonsäuresalz oder dem Salz einer
Polycarbonsäure durchgeführt wird.
Die Reaktion wird bei einer Temperatur im Bereich von 40 bis 80°C durchgeführt. Die
Nachteile dieses Verfahrens sind eine hohe Reaktionstemperatur,
längere
Reaktionsdauern und, daß das
gebildete Aminoxid intensiv gefärbt
ist, wenn eine Kohlenstoffdioxidatmosphäre eingesetzt wird, um die
Reaktion zu beschleunigen, wobei dieses Verfahren das Injizieren
eines Gases erfordert, was Handhabungsvorrichtungen nötig macht.
Ein weiterer Nachteil ist, daß die
Gegenwart von mehr als 30 Gew.-% Wasserstoffperoxid nicht umweltfreundlich
ist.
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Ein anderes US-Patent 4,889,954 sei
erwähnt,
worin die tertiären
Amine in hohen Ausbeuten umgesetzt werden, wobei die entsprechenden
Aminoxide mit einem niedrigen Gehalt an Nitrosamin erhalten werden,
wobei die Oxidation des tertiären
Amins in Gegenwart eines Dialkylcarbonsäureesters als Kataly sator und wenn
notwendig von Ascorbinsäure
als Co-Katalysator unter Verwendung von 45-70 Gew.-% Wasserstoffperoxid
durchgeführt
wird. Die Nachteile des obigen Verfahrens sind das Erfordernis einer
häufigen
Zugabe von Wasser, um eine Gelbildung zu vermeiden, hohe Reaktionstemperaturen,
längere
Reaktionsdauern und Schwierigkeiten bei der Abtrennung des Katalysators
aus dem Reaktionsgemisch.
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Es sei ein anderes US-Patent 4,565,891
erwähnt,
worin Octacyanomolybdat oder Eisensalze als Katalysatoren und molekularer
Sauerstoff zur Oxidation tertiärer
Amine bei hohen Drücken
und Temperaturen verwendet werden. Der Hauptnachteil dieses Verfahrens
ist das Erfordernis sehr hoher Temperaturen von 90-130°C und sehr
niedriger Ausbeuten an Aminoxid, wobei von 11-52°% Umwandlung berichtet wird.
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Es sei das US-Patent 5,130,488 erwähnt, worin
das feste Aminoxid hergestellt werden kann, indem ein tertiäres Amin
mit Wasserstoffperoxid unter Verwendung von Kohlenstoffdioxid in
Gegenwart von Acetat umgesetzt wird, und gekühlt wird, um das Produkt auszufällen. Dieses
Verfahren ist den zuvor bekannten Verfahren der Herstellung von
Aminoxiden überlegen.
Dessen Einsatz kann jedoch manchmal zu einer Spaltung der Lösungsmittel,
einer Beschichtung der Wände
des für
die Fällung
verwendeten Gefäßes, einer
Verunreinigung des Produkts mit Restperoxid und/oder einer Entfärbung des
Produkts führen.
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Es sei weiterhin eine Veröffentlichung
von Walter W. Zajac et al., J. Org. Chem., 53, 5856, 1988, erwähnt, worin
die Oxidation sekundärer
und tertiärer
Amine unter Verwendung von 2-Sulfonyloxyaziridinen (Davis-Reagenzien)
berichtet wurde. Der Nachteil des obigen Verfahrens ist, daß das Reagens
in stöchiometrischen
Mengen verwendet wird.
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Es sei eine Veröffentlichung von Shun-Ichi
Murahashi et al., J. Org. Chem., 55, 1736, 1990, erwähnt, worin
Natriumwolframat als Katalysator zur Oxidation sekundärer Amine
verwendet wird. Der Nachteil ist die Schwierigkeit der Rückgewinnung
des Katalysators aus homogenen Bedingungen.
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Weiterhin sei die Veröffentlichung
von Murraay et al., J. Org. Chem., 61, 8099, 1996, erwähnt, worin Methyltrioxorhenium
als Katalysator bei der Oxidation sekundärer Amine verwendet wurde.
Der Nachteil ist die Schwierigkeit der Rückgewinnung des Katalysators.
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US-Patent Nr. 4,596,874 offenbart
die Synthese eines Aminoxids aus einem sekundären Amin unter Verwendung von
Peroxid in Gegenwart eines Katalysators, der aus Wolframverbindungen,
Molybdänverbindungen,
Vanadiumverbindungen, Titanverbindungen, Palladiumverbindungen,
Rhodiumverbindungen, Rutheniumverbindungen und Nickelverbindungen
ausgewählt
ist. Die besten Ergebnisse werden mit einem Wasserstoffperoxid-Natriumwolframat-System
berichtet.
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US-Patent Nr. 6,124,506 offenbart
ein Verfahren zur Herstellung von Glykolethern durch Umsetzung eines
Olefinoxids mit einem Alkohol unter Verwendung eines schichtförmigen Doppelhydroxid-Tons
als Katalysator.
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Ziele der vorliegenden
Erfindung
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Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung
ist es, ein umweltfreundliches und einfaches Verfahren zur N-Oxidation
sekundärer
und tertiärer
Amine unter Verwendung von schichtförmigen Doppelhydroxiden (englisch:
layered double hydroxides) bereitzustellen, die mit Anionen von Übergangsmetalloxiden
ausgetauscht sind, als Katalysator, was ein preiswerterer, nicht-korrosiver
und ein recycelbarer Katalysator ist, wobei nur ein niedrigerer
Prozentsatz Wasserstoffperoxid bei Raumtemperaturen verwendet wird
und sich hohe Ausbeuten des Produkts ergeben.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von
tertiären
Aminoxiden und sekundären
Aminoxiden (Nitronen) bereitzustellen, welche weithin in Detergenzien, Shampoos,
Gewebeweichmachern und im biomedizinischen Bereich verwendet werden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Demgemäß wird durch die vorliegende
Erfindung ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Aminoxiden
bereitgestellt, umfassend das Umsetzen von tertiären und sekundären Aminen
mit Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel in Gegenwart eines recycelbaren
beziehungsweise wiederverwendbaren heterogenen Katalysators, welcher
schichtförmige
Doppelhydroxide (layered double hydroxides) umfaßt, die mit Anionen von Übergangsrnetalloxiden
ausgetauscht sind, welche aus Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren
Polyanionen ausgewählt
sind, in einem organischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur im Bereich zwischen 10-25°C für einen Zeitraum von 1-6 Stunden
unter kontinuierlichem Rühren,
und Abtrennen des Produkts durch einfache Filtration und anschließend Verdampfen
von Lösungsmitteln
durch bekannte Verfahren.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist der verwendete heterogene Katalysator ein schichtförmiges Doppelhydroxid,
das mit Übergangsmetalloxiden
ausgetauscht ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind, bestehend aus Wolframat,
Molybdat, Vanadat und deren Polyanionen, d.h.
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Polyoxometallaten, mit der Formel
I : [ MII (1–x)MIII
x (OH) 2] [ Mn–] x/2 ·zH2O, welche aus LDH mit Formel II [ MII
(1–x)MIII
x(OH)2] [ An–] x/2· zH2O abgeleitet ist/sind, wobei Mn– ein
Anion eines Übergangsmetalloxids
ist, das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus W, Mo und V besteht, An– ein
interstitielles Anion ist, ausgewählt aus Nitrat und Chlorid,
MII ein zweiwertiges Kation ist, das aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Mg2+, Mn2+,
Fe2+, V2+, Co2+, Ni2+, Cu2+, Zn2+ und Ca2+ besteht, MIII ein
dreiwertiges Ion ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Al3+, Cr3+ V3+ Mn3+, Fe3+ und Co3+ besteht,
x der Molenbruch mit einem Wert im Bereich von 0,2 bis 0,33 ist und
z die Anzahl der Wassermoleküle
im Bereich von 1 bis 4 ist.
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In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weisen die verwendeten tertiären Amine
die allgemeine Formel R1R2NR3 auf, wobei R1,
R2 und R3, die gleich
oder verschieden sein können,
geradkettige oder verzweigtkettige Gruppen sind, die aus Alkyl,
Alkenyl und Aralkyl mit C1-C24 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind,
einschließlich
Dimethyldecylamin, Dimethyldodecylamin, Dimethylbenzylamin, Triethylamin, Tributylamin
und cyclischen Aminen, ausgewählt
aus Imidazolinen, Pyridinen, N-substituierten Piperazinen, N-substituierten
Piperadinen oder N-substituierten Morpholinen, wie N-Methylmorpholin.
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In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weisen die in dem System verwendeten sekundären Amine
die allgemeine Formel R1R2NH
auf, worin R1 und R2 gleich
oder verschieden sein können und
geradkettige oder verzweigtkettige Gruppen sind, ausgewählt aus
Alkyl, Alkenyl und Aralkyl mit C1-C24 Kohlenstoffatomen, einschließlich Dibutylamin,
Dibenzylamin, N-Benzylphenethylamin, N-Phenylbenzylamin und cyclischen Aminen,
ausgewählt
aus Piperidin und 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin.
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In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird wässeriges Wasserstoffperoxid langsam
auf kontrollierte Weise für
einen Zeitraum im Bereich von bis zu 120 Minuten zugegeben.
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In noch einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beträgt
der in das System eingeführte
Katalysator 6-12 Gew.-% des Anions der Übergangsmetalloxide, ausgewählt aus
Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren Polyanionen als Polyoxometallaten.
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In noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein mit Wasser mischbares organisches
Lösungsmittel
verwendet, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Methanol,
Ethanol, Isopropanol, 1-Propanol, 1-Butanol, 2-Butanol und Isobutylalkohol
besteht.
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In noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beträgt
die verwendete Wasserstoffperoxidmenge 2 bis 6 Mol pro Mol Amin.
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Bevorzugt beträgt die Konzentration der Wasserstoffperoxid-Lösung in Gewichtsanteilen 30%
oder weniger.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung:
Der in der Erfindung verwendete Katalysator umfaßt einen recycelbaren beziehungsweise
wiederverwendbaren heterogenen Katalysator, d. h. schichtförmige Doppelhydroxide,
die mit Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren Polyanionen, d. h.
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Polyoxometallaten, ausgetauscht sind,
welcher die Oxidation sekundärer
und tertiärer
Amine katalysiert. Die Vorteile, wie geringe Kosten des Katalysators,
Wiederverwendbarkeit für
mehrere Male und dessen Fähigkeit,
die Amine bei 10-25°C,
unter oder bei Raumtemperatur, in einem kürzeren Zeitraum zu oxidieren, machen
die vorliegende Erfindung zu einem vielversprechenden Kandidaten
für einen
sauberen und effizienten industriellen Weg zur Aminoxidherstellung.
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Die Neuheit der Erfindung liegt in
der erstmaligen Verwendung eines heterogenen Katalysators für die N-Oxidation
sekundärer
oder tertiärer
Amine. Das Anion von in dem schichtförmigen Doppelhydroxid interkalierten Übergangsmetalloxiden
katalysiert wirksam die Oxidation von Aminen zu Aminoxiden. Der
Katalysator wurde durch einfache Filtration entfernt, und der so
erhaltene feste Katalysator wird mehrere Male ohne irgendeine Zugabe
von frischem Katalysator wiederverwendet. Die konsistente Wirksamkeit
für mehrere
Zyklen, die milden Reaktionsbedingungen und kürzeren Reaktionszeiten machen
das Verfahren ökonomisch
und ermöglichen
eine gewerbliche Realisierung.
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Gemäß der Erfindung werden Aminoxide
hergestellt, indem tertiäre
und sekundäre
Amine mit Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel in Gegenwart eines
recycelbaren heterogenen Katalysators umgesetzt werden, welcher
schichtförmige
Doppelhydroxide umfaßt,
die mit einem Anion von Übergangsmetalloxiden
ausgetauscht sind, ausgewählt
aus Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren Polyanionen, in einem
organischen Lösungsmittel
bei einer Temperatur im Bereich zwischen 10-25°C
für einen
Zeitraum von 1-6 Stunden unter kontinuierlichem Rühren. Das
Produkt wird durch einfache Filtration abgetrennt, und die Lösungsmittel
werden durch bekannte Verfahren verdampft.
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Die verwendeten heterogenen Katalysatoren
sind schichtförmige
Doppelhydroxide, die mit Übergangsmetallen
ausgetauscht sind, ausgewählt
aus einer Gruppe, die aus Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren
Polyanionen, d. h. Polyoxometallaten mit der Formel I besteht:[
MII (1–x)-MIII
x (OH) 2] [ Mn–] x/2·zH2O, welche aus LDH mit Formel II MII
(1–x)MIII
x(OH)2] [ An–] x/2· zH2O abgeleitet sind, wobei Mn– ein
Anion ,eines Übergangsmetalloxids
ist, das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus W, Mo und V besteht, An- ein
interstitielles Anion ist, ausgewählt aus Nitrat und Chlorid,
MII ein zweiwertiges Kation ist, das aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Mg2+, Mn2+,
Fe2+, V2+, CO2+, Ni2+, Cu2+, Zn2+ und Ca2+ besteht, MIII ein
dreiwertiges Ion ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Al3+, Cr3+ V3+ Mn3+, Fe3+ und Co3+ besteht,
x der Molenbruch mit einem Wert im Bereich von 0,2 bis 0,33 ist
und z die Anzahl der Wassermoleküle
im Bereich von 1 bis 4 ist.
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Die verwendeten tertiären Amine
weisen die allgemeine Formel R1R2NR3 auf, worin R1, R2 und R3, die gleich oder verschieden sein können, geradkettige
oder verzweigtkettige Gruppen sind, die aus Alkyl, Alkenyl und Aralkyl
mit C1-C24 Kohlenstoffatomen
ausgewählt
sind, einschließlich
Dimethyldecylamin, Dimethyldodecylamin, Dimethylbenzylamin, Triethylamin,
Tributylamin und cyclischen Aminen, ausgewählt aus Imidazolinen, Pyridinen,
N-substituierten Piperazinen, N-substituierten Piperadinen oder
N-substituierten Morpholinen, z.B. N-Methylmorpholin.
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Die in dem System verwendeten sekundären Amine
weisen die allgemeine Formel R1R2NH auf, worin R1 und
R2 gleich oder verschieden sind und geradkettige
oder verzweigtkettige Gruppen sind, ausgewählt aus Alkyl, Alkenyl und
Aralkyl mit C1-C24 Kohlenstoffatomen,
wie Dibutylamin, Dibenzylamin, N-Benzylphenethylamin,
N-Phenylbenzylamin und cyclischen Aminen, ausgewählt aus Piperidin und 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin.
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Wässeriges
Wasserstoffperoxid wird auf kontrollierte Weise für einen
Zeitraum im Bereich von bis zu 120 Minuten langsam zugegeben. Der
in das System eingeführte
Katalysator beträgt
allgemein 6-12 Gew.-% des Anions der Übergangsmetalloxide, ausgewählt aus
Wolframat, Molybdat, Vanadat und deren Polyanionen als Polyoxometallaten.
Die mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel werden aus der
Gruppe ausgewählt,
die aus Methanol, Ethanol, Isopropanol, 1-Propanol, 1-Butanol, 2-Butanol
und Isobutylalkohol besteht. Die verwendete Wasserstoffperoxidmenge
kann im Bereich von 2 bis 6 Molen pro Mol Amin liegen.
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Der katalytische Zyklus bei der Oxidation
von Aminen zu Aminoxiden beinhaltet die einfache Bildung von Peroxowolframat,
HOOO3
–/HOOWO6
– bei
Wechselwirkung von Wolframat mit Wasserstoffperoxid. Diese Peroxidart
wird als aktive Spezies bei der Oxidation von sekundären/tertiären Aminen
wirken, wie von Murahashi et al. für die durch Na2WO4 katalysierte Oxidation sekundärer Amine
durch Wasserstoffperoxid beschrieben ist. Das sekundäre Amin
unterläuft
eine nukleophile Reaktion mit Peroxowolframatspezies, wobei Hydroxylamin
erhalten wird. Eine weitere Oxidation von Hydroxylamin, gefolgt
von einer Wasserabspaltung, ergibt ein Nitron. Im Fall tertiärer Amine
findet ein Sauerstofftransfer von Peroxowolframatspezies auf tertiäres Amin in
einem einzigen Schritt unter Bildung eines tertiären Aminoxids statt. Die so
gebildete Spezies HOWO3
–/HOWO6
– wird leicht durch ein
anderes H2O2-Molekül oxidiert,
wobei sich Peroxowolframat HOOW03
–/HOOW06
– ergibt und so der katalytische
Zyklus vervollständigt
wird.
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Die folgenden Beispiele werden zur
Illustration der vorliegenden Erfindung angegeben und sollen nicht als
den Umfang der vorliegenden Erfindung einschränkend angesehen werden.
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Referenzbeispiel 1
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Herstellung der verschiedenen Katalysatoren
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1. Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-chlorid:
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Mg-Al-Cl-Hydrotalcit (3:1) wird wie
folgt hergestellt: Ungefähr
200 ml decarbonisiertes und entionisiertes Wasser wurden in einen
1-Liter-Vierhals-Rundbodenkolben eingeführt und bei 25°C mit einem
Magnetrührer
unter Stickstoffströmung
gerührt.
Das Gemisch (Al3+ = 0,05 mol/l), (Mg2+ = 0,15 mol/l) einer decarbonisierten Lösung von
AlCl3·9H2O (12,07 g), MgCl2·6H2O (30,49 g) (erhalten von M/s. Fluka, eine
Sigma Aldrich Firma, Schweiz) und einer wässerigen Natriumhydroxid-Lösung (16 g, 0,2 mol/l) wurde
kontinuierlich tropfenweise aus einer Bürette zugegeben, wobei der
pH des Reaktionsgemischs während
der Reaktion bei 10,00-10,2 gehalten wird. Das erhaltene Präzipitat
wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem Wasser
gewaschen und bei 70°C
für 15
h getrocknet.
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- a) Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-wolframat
(Katalysator A) : Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen,
wurde 1 g Mg-Al-Cl-Hydrotalcit in 100 ml einer wässerigen Lösung von 1,87 mM (0,616 g)
Natriumwolframat (erhalten von M/s. Fluka, eine Sigma Aldrich Firma,
Schweiz) bei 293 K für
24 h eingerührt.
Der feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
- b) Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-molybdat (Katalysator
B): Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen, wurde 1
g Mg-Al-Cl-Hydrotalcit in 100 ml einer wässerigen Lösung von 1,87 mM (0,452 g)
Natriummolybdat (erhalten von M/s. Fluka, eine Sigma Aldrich Firma,
Schweiz) bei 293 K für
24 h eingerührt.
Der feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
- c) Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-vanadat (Katalysator
C): Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen, wurde 1
g Mg-Al-Cl-Hydrotalcit in 100 ml einer wässerigen Lösung von 1,87 mM (0,456 g)
Natriumvanadat (erhalten von M/s. Fluka, eine Sigma Aldrich Firma,
Schweiz) bei 293 K für
24 h eingerührt.
Der feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
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2. Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-nitrat:
Magnesiumnitrathexahydrat (30,8 g, 0,12 mol) und Aluminiumnitratnonahydrat
(15,0 g, 0,04 mol) wurden in 100 ml entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gelöst.
Der pH der Lösung
wurde durch Zugabe von 2 M NaOH auf 10 eingestellt. Die erhaltene
Suspension wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das
präzipitierte
Hydrotalcit wurde durch Filtration unter N2-Atmosphäre gesammelt
und über
Nacht bei 80°C
getrocknet.
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- a) Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-wolframat
(Katalysator D): Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen,
wurde 1 g Mg-Al-NO3-Hydrotalcit in 100 ml
einer wässerigen
Lösung
von 1,87 mM (0,616 g) Natriumwolframat (erhalten von M/s. Fluka,
eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz) bei 293 K für 24 h eingerührt. Der
feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
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3. Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-carbonat:
Mg-Al-CO3-Hydrotalcit (3:1) wird wie folgt
hergestellt: Eine wässerige
Lösung
(0,280 l), die Mg(NO3)2·6H2O (0,2808 mol) und Al(NO3)39H2O (0,093 mol)
(erhalten von M/s. Fluka, eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz) enthielt,
wurde langsam in einem 1,0 1-Rundbodenkolben unter heftigem Rühren zu
einer zweiten Lösung
(0,280 1) gegeben, die NaOH (0,6562 mol) und Na2CO3 (0,3368 mol) enthielt. Die Zugabe erforderte
nahezu 3 h. Dann wurde die Aufschlämmung 16 h auf 338 K erhitzt.
Das gebildete Präzipitat
wurde abfiltriert und mit heißem
destillierten Wasser gewaschen, bis der pH des Filtrats 7 betrug.
Das Präzipitat
wurde in einem Ofen bei 353 K für
15 h getrocknet.
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- a) Herstellung von Mg-Al-Hydrotalcit(LDH)-wolframat
(Katalysator E): Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen,
wurde 1 g kalziniertes (bei 723 K für 6 Stunden in einer Luftströmung) Mg-Al-CO3-Hydrotalcit in 100 ml einer wässerigen
Lösung
von 1,87 mM (0,616 g) Natriumwolframat (erhalten von M/s. Fluka,
eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz) bei 293 K für 24 h eingerührt. Der
feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
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4. Herstellung von Ni-Al-Hydrotalcit(LDH)-chlorid:
Ni-Al-Hydrotalcit-chlorid (3:1) wurde wie folgt hergestellt: Ungefähr 200 ml
decarbonisiertes und entionisiertes Wasser wurden in einen 1-Liter-Vierhals-Rundbodenkolben
eingeführt
und bei 25°C
mit einem Magnetrührer
unter Stickstoffströmung
gerührt.
Ein Gemisch (Al3+ = 0, 05 mol/l) , (Ni2+ = 0, 15 mol/l) einer decarbonisierten
Lösung
von AlCl3.9H2O (12,07
g), NiCl2.6H2O (35,65
g) (erhalten von M/s. Fluka, eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz)
und einer wässerigen
Natriumhydroxid-Lösung (16
g, 0,2 mol/l) wurde kontinuierlich tropfenweise aus einer Bürette zugegeben,
wobei der pH des Reaktionsgemischs während der Reaktion bei 10,00-10,2
gehalten wird. Das erhaltene Präzipitat
wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem Wasser
gewaschen und bei 70°C
für 15
h getrocknet.
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- a) Herstellung von Ni-Al-Hydrotalcit(LDH)-wolframat
(Katalysator F): Um einen Anionenaustauschgrad von 12% zu erreichen,
wurde 1 g Ni-Al-Hydrotalcit-chlorid in 100 ml einer wässerigen
Lösung
von 1,87 mM (0,616 g) Natriumwolframat (erhalten von M/s. Fluka,
eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz) bei Raumtemperatur für 24 h eingerührt. Der
feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
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5. Herstellung von Ni-Al-Hydrotalcit(LDH)-nitrat:
Nickelnitrathexahydrat (34,8 g, 0,12 mol) und Aluminiumnitratnonahydrat
(15,0 g, 0,04 mol) wurden in 100 ml entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gelöst. Der
pH der Lösung
wurde durch Zugabe von 2 M NaOH auf 10 eingestellt. Die erhaltene
Suspension wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das
präzipitierte
Hydrotalcit wurde durch Filtration unter N2-Atmosphäre gesammelt
und über
Nacht bei 80°C
getrocknet.
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- a) Herstellung von Ni-Al-Hydrotalcit(LDH)-wolframat
(Katalysator G): Um einen Rnionenaustauschgrad von 12% zu erreichen,
wurde 1 g Ni-Al-NO3-Hydrotalcit in 100 ml
einer wässerigen
Lösung
von 1,87 mM (0,616 g) Natriumwolframat (erhalten von M/s. Fluka,
eine Sigma Aldrich Firma, Schweiz) bei 293 K für 24 h eingerührt. Der
feste Katalysator wurde filtriert, mit entionisiertem und decarbonisiertem
Wasser gewaschen und bis zur Trockenheit lyophilisiert.
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Beispiel 2
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Ein Vierhalskolben wurde mit 0,22 ml (2 mmol) N-Methylmorpholin,
200 mg Katalysator A und 50 ml Methanol beladen. Zu dem Gemisch
wurden tropfenweise 6,6 ml (6 mmol) einer 30 Gew.-%igen wässerigen
Wasserstoffperoxid-Lösung
für einen
Zeitraum von 2,0 Stunden in 2 bis 3 Portionen bei 25°C unter kontinuierlichem
Rühren
zugegeben. Die Reaktion wurde für
weitere 0,5 h fortgesetzt. Nach Beendigung der Reaktion (gefolgt
von TLC) wurde der Katalysator abfiltriert und mit Methanol gewaschen.
Zu dem Filtrat wurde eine geringe Menge Mangandioxid gegeben, um
nicht-umgesetztes Wasserstoffperoxid zu zersetzen. Das behandelte
Reaktionsgemisch wurde filtriert, um das feste MnO2 zu
entfernen, und unter vermindertem Druck konzentriert, wobei das
Produkt erhalten wurde. Das so erhaltene Produkt wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt, um das entsprechende Aminoxid zu bilden. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 98% Ausbeute erhalten. Dieses Produkt ist im Handel von den
Firmen Fluka, Aldrich, Lancaster und Merck erhältlich.
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Beispiel 3
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid:
Rezyklierung-I Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter
Verwendung von Katalysator A, der in Beispiel 2 verwendet wurde,
wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel 2 ohne weitere
Zugabe von frischem Katalysator durchgeführt. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 98% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 4
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid: Rezyklierung-II Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin
unter Verwendung von Katalysator A, der in Beispiel 3 verwendet
wurde, wurde in einem identischen Verfahren wie- in Beispiel 2 ohne
weitere Zugabe von frischem Katalysator durchgeführt. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 5
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid:
Rezyklierung-III Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter
Verwendung von Katalysator A, der in Beispiel 4 verwendet wurde,
wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel 2 ohne weitere
Zugabe von frischem Katalysator durchgeführt. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 97% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 6
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid:
Rezyklierung-IV Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter
Verwendung von Katalysator A, der in Beispiel 5 verwendet wurde,
wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel 2 ohne weitere
Zugabe von frischem Katalysator durchgeführt. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 7
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid:
Rezyklierung-V Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter
Verwendung von Katalysator A, der in Reaktion 6 verwendet wurde,
wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel 2 ohne weitere
Zugabe von frischem Katalysator durchgeführt. Es wurde N-Methylmorpholin-N-oxid
mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 8
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Oxidation von Triethylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Triethylamin unter
Verwendung von Katalysator A wurde in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde Triethylamin-N-oxid mit 98% Ausbeute
erhalten.
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Beispiel 9
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Oxidation von Tributylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Tributylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde Tributylamin-N-oxid mit 95% Ausbeute
erhalten.
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Beispiel 10
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Oxidation von N,N-Dibutylbenzylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauschtist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N,N-Dibutylbenzylamin unter Verwendung
von Katalysator A wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
3 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde N,N-Dibutylbenzylamin-N-oxid mit
96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 11
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Oxidation von N-Benzylpiperidin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Benzylpiperidin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde N-Benzyl-piperidin-N-oxid mit 98% Ausbeute
erhalten.
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Beispiel 12
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Oxidation von N,N-Dimethyldecylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N,N-Dimethyldecylamin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Es wurde N,N-Dimethyldecylamin-N-oxid
mit 98% Ausbeute erhalten. Dieses Produkt ist im Handel von Lonza
Inc. unter dem Handelsnamen Barlox 10S erhältlich (Spezifikation: 30 Gew.-%
tertiäres
Decyldimethylaminoxid).
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Beispiel 13
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Oxidation von N,N-Dimethyloctylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N,N-Dimethyloctylamin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
3 durchgeführt.
Es wurde N,N-Dimethyloctylamin-N-oxid mit 98% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 14
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Oxidation von N,N-Dimethylbenzylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N,N-Dimethylbenzylamin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde N,N-Dimethylbenzylamin-N-oxid mit 95% Ausbeute
erhalten.
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Beispiel 15
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Oxidation von N,N-Dimethylcyclohexylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppel hydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N,N-Dimethylcyclohexylamin wurde unter
Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie
in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Vervollständigung
der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. Es wurde N,N-Dimethylcyclohexylamin-N-oxid
mit 97% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 16
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Molybdat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin wurde unter Verwendung
von Katalysator B in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 90% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 17
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Vanadat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter Verwendung von
Katalysator C wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 40% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 18
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter Verwendung von
Katalysator D wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 19
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin unter Verwendung von
Katalysator E wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 95% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 20
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Ni/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin wurde unter Verwendung
von Katalysator F in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 98% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 21
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Oxidation von N-Methylmorpholin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Ni/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Methylmorpholin wurde unter Verwendung
von Katalysator G in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
N-Methylmorpholin-N-oxid wurde mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 22
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Oxidation von Dibutylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibutylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator D in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion notwendige Zeit betrug 3 Stunden. N-Butyliden-butylamin-Noxid
wurde mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 23
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Oxidation von Dibutylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibutylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator E in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion notwendige Zeit betrug 3 Stunden. N-Butyliden-butylamin-Noxid
wurde mit 95% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 24
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Oxidation von Dibutylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Ni/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibutylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator F in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion notwendige Zeit betrug 3 Stunden. N-Butyliden-butylamin-Noxid wurde
mit 96% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 25
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Oxidation von Dibutylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Ni/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibutylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator G in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion notwendige Zeit betrug 3 Stunden. N-Butyliden-butylamin-Noxid
wurde mit 95% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 26
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Oxidation von Dibutylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibutylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion notwendige Zeit betrug 3 Stunden. N-Butyliden-butylamin-Noxid
wurde mit 97% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 27
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Oxidation von Dibenzylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Dibenzylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 5 Stunden. N-Benzyliden-benzylamin-N-oxid wurde mit 60% Ausbeute
erhalten.
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Beispiel 28
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Oxidation von N-Benzylphenethylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Benzylphenethylamin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 6 Stunden. N-(1-Methylbenzyliden)-benzylamin-N-oxid
wurde mit 90% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 29
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Oxidation von N-Phenylbenzylamin,
katalysiert durch Wolframat, das mit M /Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgeetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von N-Phenylbenzylamin wurde unter Verwendung
von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 4 Stunden. N-Benzylidenphenylamin-N-oxid wurde mit 93%
Ausbeute erhalten.
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Beispiel 30
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Oxidation von Piperidin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Piperidin unter Verwendung
von Katalysator A wurde in einem identischen Verfahren wie in Beispiel
2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. 2,3,4,5-Tetrahydropyridin-Noxid wurde mit
92% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 31
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Oxidation von 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin,
katalysiert durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden
ausgetauscht ist, unter Verwendung von wässerigem Wasserstoffperoxid
Die Oxidationsreaktion von 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin wurde unter
Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren wie
in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 5 Stunden. 3,4-Dihydroisochinolin-N-oxid
wurde mit 93% Ausbeute erhalten.
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Beispiel 32
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Oxidation von Diisopropylamin, katalysiert
durch Wolframat, das mit Mg/Al (3:1) schichtförmigen Doppelhydroxiden ausgetauscht
ist, unter Verwendung von wässerigem
Wasserstoffperoxid Die Oxidationsreaktion von Diisopropylamin wurde
unter Verwendung von Katalysator A in einem identischen Verfahren
wie in Beispiel 2 durchgeführt.
Die für
die Beendigung der Reaktion benötigte
Zeit betrug 3 Stunden. N-(1-Methylethyliden)-1-methylethylamin-N-oxid
wurde mit 92% Ausbeute erhalten.
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Die Hauptvorteile der vorliegenden
Erfindung sind
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- 1. Das vorliegende Verfahren ist umweltfreundlich
und sehr einfach.
- 2. Der Katalysator ist preiswert, nicht-korrosiv, für mehrere
Male recycelbar und von heterogener Natur.
- 3. Die Reaktionsbedingungen sind sehr mild, wobei die Reaktionstemperatur
im Bereich zwischen 10-25°C liegt.
- 4. Das verwendete Wasserstoffperoxid weist 30 Gew.-% auf, was
umweltfreundlicher ist als einige im Stand der Technik verwendeten
scharfen bzw. ätzenden
Reagenzien.
- 5. Das Verfahren ist wirtschaftlich.
- 6. Das Verfahren wird in kurzer Zeit ausgeführt, wobei eine hohe Produktivität erreicht
wird.
- 7. Die Menge an in diesem Verfahren gebildeten Emissionen wird
minimiert, da der Katalysator und das Lösungsmittel zurückgewonnen/recycelt
und wiederverwendet werden.
- 8. Das Verfahren gewährleistet
eine hohe Qualität
des Produkts ohne während
des Reaktionsverlaufs zu einer Gelbildung zu führen.
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