DE698404C - tem Trog zum Ausgleich der durch das ein- oder ausfahrende Schiff erzeugten Wasserspiegelunterschiede - Google Patents

tem Trog zum Ausgleich der durch das ein- oder ausfahrende Schiff erzeugten Wasserspiegelunterschiede

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DE698404C
DE698404C DE1938M0141232 DEM0141232D DE698404C DE 698404 C DE698404 C DE 698404C DE 1938M0141232 DE1938M0141232 DE 1938M0141232 DE M0141232 D DEM0141232 D DE M0141232D DE 698404 C DE698404 C DE 698404C
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trough
ship
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compensate
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DE1938M0141232
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

  • Einrichtung an Schiffshebewerken mit wassergefülltem Trog zum Ausgleich der durch das ein- oder ausfahrende Schiff erzeugten Wasserspiegelunterschiede
    Bei Schiff shebelverken, bei denen das Schiff
    in einem wassergefüllten Trog behoben wird,
    ist man bestrebt, die Wassertiefe im Trag
    möglichst gering zu halten, um an Gewicht
    zu sparen. In der Praxis hat sich jedoch -e-
    zeigt, daß bei zu geringer Wassertiefe die
    Ein- und Ausfahrt grof,)er Schiffe nur sehr
    langsam vor sich geht, weil die Schilfe sich
    wie ein Pfropfen in den Trog schieben und
    einen die, Bc\v.ebulig stark hindernden SClitv@til
    - eine Erhöhung des Wasscrsliicgc.ls --
    bilden. Erfahrungsgemäß ilic13t die Haupt-
    masse des Schwallwassers unter dein Scllii'fs-
    bodcn ab, welliger seitlich. Hiernach ist
    einer Verringerung der NVasscrticfe eine
    Grenze -wetzt.
    Wird @ltlli für das Schwallwasser ein Aus-
    weg gescli:ilicn und seine Wirkung damit
    unschädlich #4cni@tcltt, so genügt c-i;ic geringe
    Wasserticfc unter dein Scliilislic)@en. Das fi=t
    zum Bei@p;cl der Fal1 lief clcKi llehanilten
    Vorschlag, den Trog so breit zu machen, daG
    er zwei Schiffe nebeneinander aufnehmen
    kann, wobei für jedes Schilf eine kanalartige
    Abteilung vorgesehen ist. Die Ab;cilungen
    sind an den Llidcu verbunden. Fährt nun
    ein Schiff ein, so pflanzt sich der ihm vor-
    ausbebende Schwall in die Naclibark.a;mmer
    fort und flicht hier ab und kann außerdem
    ein dort befindliches ausfahrendes Schiff in
    seiner Bewegung fördern.
    ist da-
    bei das liolic Gewicht des doppelt breiten
    Troges und die clairaus entstehende I:rschlvb-
    rung des AIISCIIIUSSCS @Lll die Kanalhaltungen.
    1?rfindunl;sgcmüß werden besondere Vor-
    riclitttli;;cil zum Abziehen des Schwaliwasscrs
    vorgesehen, die in 1;ings des IIcbewcrlctrogcs
    an@curdlicten Ruhrleitungen und in diese ein-
    C'I)atlte@l 11aCIl llel(IC:I Richtungen arl)citcirdcn
    Pumpen hcstelicil. Die huhrlchullncn mülldcll
    finit ilirein einen Ende in die ll:ilttingen und
    finit ihrem an;lerun Lnclc in den Tru-, und
    zwar jeweils im Bereich des der Haltung abgekehrten Trogendes. Durch entsprechende Wahl der Pumprichtung wird die Wasserbewegung im Trog nach Bedarf beeinfiußt.
  • Um diesen Erfindungsgedanken in wirtschaftlicher Form zu erfüllen, !muß das Schwallwasser ohne Wasserverlust und bei geringster motorischer Leistung, also möglichst ohne Hub entfernt werden. Es kann dieses dadurch geschehen, daß am Trog Rohrleitungen eingebaut werden, die von einem Ende zum anderen führen und in denen Pumpen zur Förderung des Wassers vorgesehen sind. Rohrleitungen und Pumpen bewegen sich dann mit dem Trog auf und ab und werden zu geeigneter -Zeit in Betrieb gesetzt.
  • Eine andere vorteilhaftere Einrichtung, bei der der Trog von Einbauten frei bleibt, besteht darin, daß die Rohrleitungen und Pumpen am Gerüst des Hebewerkes fest angeordnet sind. Bei der Oberwasserstellung des Troges werden zu diesem Zweck zwei Rohre - eines an jeder Seite - an dem dem Oberwasser abgekehrten Ende in den Trog frei hineingehängt, und zwar am besten in den Torecken, wo durch die Form des Schiffes genügend Platz vorhanden ist. Die Rohre führen im übrigen parallel zum Trog in das Oberwasser und münden dort frei aus. An geeigneter Stelle wird in jedes Rohr eine Pumpe, z. B. eine Propellerpumpe, eingebaut, die vor- und rückwärts arbeiten kann, so daß also sowohl Wasser aus dem Trog abgezogen, als auch in ihn hineingedrückt werden kann. Beim Einfahren eines Schiffes wird durch das Abziehen des Wassers nicht nur der Schwall beseitigt, sondern auch eine gewisse Strömung in Fahrtrichtung des Schiffes erzeugt, wodurch ein Hereinschleppen des Schiffes ohne weitere Hilfe ermöglicht wird. Ist das Schiff weit genug in den Trog eingefahren, so wird das Pumpen eingestellt. Die dann eintretende 'Bremswirkung kann auch dadurch erhflht werden, daß man die Pumpen in umgekehrter Richtung laufen läßt, also Wasser vor das Schiff in den Trog hineindrückt. Dies bietet gleichzeitig eine Sicherheit für das Absclilußtor gegen Anfahren des Schiffes.
  • Bei der umgekehrten Fahrtrichtung des Schiffes spielt sich der Fördervorgang des Wassers umgekehrt ab.
  • Wird der Trog aus der oberen Lage abgesenkt, so bleiben die fest eingebauten Rohre in ihrer Lage unverändert stehen. Der Trog ist also für die Ausfahrt des Schiffes völlig frei, da die Rohrenden hoch über ilun schweben. .
  • In der Unterwasserstellung des Troges münden die Rohrenden einerseits an der dem Unterwasser entgegengesetzten Seite in die Abs-chlußstirnwand und andererseits in das Unterwasser. Auch hier sind in die Rohrleitungen Pumpen, die vor- und rückwärts arbeiten können, eingebaut. Nach Deseitigung der inneren Trogschütze kann das Pumpen beginnen, und zwar je nachdem, ob ein Schiff einfahren oder ausfahren soll, in der einen oder anderen Richtung.
  • Ist der Unterwasserstand. starken Schwankungen unterworfen, so werden verschiedene Ausmündungen der Rohre in der Stirnwand vorgesehen, von denen wahlweise die eine oder andere geöffnet wird, die aber sämtlich mit dem Hauptstrang in Verbindung stehen.
  • In der Zeichnung ist Mine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar in einer schematischen Ansicht eines Hebewerkes. ,Dabei sind die Rohrleitungen und Pumpen fest im Gerüst des Hebewerks verlegt.
  • Es ist der in der oberen Lage befindliche Trog mit a und das in diesem ruhende Schiff mit b bezeichnet. Vor dem Schiff befindet sich die Mündung c der Rohrleitung d, die weiterhin bei e ins Obenvasser führt. In die Rohrleitung ist die Pumpe/ eingebaut. Soll beispielsweise jetzt das Schiff herausfahren, so wird nach öffnen der linken Tore bei c Wasser in den Trog gedrückt, gleichzeitig wird der Schwall des ausfahrenden Schiffes durch das Absaugen bei e beseitigt. Beim Einfahren des Schiffes findet der umgekehrte Vorgang statt.
  • Sobald sich der Trog in der mit g bezeichneten unteren Lage befindet, wird die Rohrleitung lt mit der Pumpe i benutzt. Die Rohrleitung mündet einerseits bei k in der Stirnwand und andererseits bei 1 in der unteren Haltung. Soll das Schiff ausfahren, wird bei k Wasser in den Trog gedrückt und be,i l abgesaugt; beim Einfahren des Schiffes wird umgekehrt gearbeitet.

Claims (3)

  1. l'ATt?NTANsl'RÜcIIr: . r. Einrichtung an Schiffshebewerken mit wassergefülltem Trog zum Ausgleich der durch das ein- oder ausfahrende Schiff erzeugten Wasserspiegelunterschiede, gekennzeichnet durch längs des I-Iebe«-erlctroges (a) angeordnete Rohrleitungen (d bzw. h) und in diese eingebaute, nach beiden Richtungen arbeitende Pumpen (f bzw. i). Die Rohrleitungen münden mit ihrem einen Ende (e bzw. 1) in @clie Haltungen und mit ihrem anderen Ende (c bzw. k) in den Trog, und zwar jeweils im Bereich des der Haltung abgekehrten Trogendes. Durch entsprechende Wahl der Pumprichtung wird die Wasserbewegung im Trog nach Bedarf beeinilußt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß di Rohrleitungen und Pumpen am Trog angeordnet sind und dessen Bewegung mitmachen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen und Pumpen im Gerüst des Hebe«-erks entsprechend den beiden Endstellungen des Troges ortsfest angeordnet sind.
DE1938M0141232 1938-04-06 1938-04-06 tem Trog zum Ausgleich der durch das ein- oder ausfahrende Schiff erzeugten Wasserspiegelunterschiede Expired DE698404C (de)

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