DE698351C - von Rollfilmen - Google Patents

von Rollfilmen

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Publication number
DE698351C
DE698351C DE1938C0053556 DEC0053556D DE698351C DE 698351 C DE698351 C DE 698351C DE 1938C0053556 DE1938C0053556 DE 1938C0053556 DE C0053556 D DEC0053556 D DE C0053556D DE 698351 C DE698351 C DE 698351C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
darkroom
film
wall
shaft
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938C0053556
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Cerny
Isac Grinspun
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE698351C publication Critical patent/DE698351C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Tragbare Dunkelkammer zum Entwickeln und Fixieren von Rollfilmen Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare, -durch einen Deckel verschließbare Dunkelkammer zum Entwickeln' und Fixieren von -Rollfilmen bei Tageslicht, auf ,deren Boden zwei Schalen für,den Entwickler bz*, für .das Fixierbad nebeneinander angeordnet sind..
  • Bei den bekannten Dunkelkammern dieser Art ist das Einbringen des Rollfilms aus der Kassette in die spiralförmigen Rinnen der Entwicklungsspule und das Einführen der Entwicklungsspule in die verschiedenen Ba:dschalen schwierig und umständlich.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist nach der Erfindung eine in .die Dunkelkammer einfühnbare, am Ende einer waagerechten, tdurch die Kammerwand lichtdicht nach innen geführten, drehbaren, axial und senkrecht verschiebbaren Welle lösbar befestigte, über und in die Behandlungsschalen führb.are Trommel vorgesehen, deren mit Durchbrechtuigen versehene, die zylindrische Trommelwandung überragende Endscheiben innen je eine zur Führung der Filmränder (bestimmte spiralförmige Rinne trägen, während zwischen den Endscheilben eine .der Länge nach aufgeschlitzte und an einem die Trommelwelle umgebenden Rohrstück befestigte, die Filmspule enthaltende Hülse sowie .eine von außen her mittels eines ,durch idie Wandung der Dunkelkammer dringenden Schlüssels drehbare leere Spule,derart exzentrisch und par- -all-el zur Achse untergebracht sind, idaß in an sich bekannter Weise durch Drehen der leeren Spule auf letzterer der Papierschutzstreifen des Rollfilms aufgewickelt, :der Rollfilm vorn der anderen Spule abgewickelt und durch den Schlitz der Hülse in die spiralförmig-- Rinne leitbar ist.
  • Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform liegt die die. Trommel tragmde Welle drehbar und längs verschiebbar in eiie@.@ Lagerbüchse, die auf einem Schlitten be=: festigt ist, der in einer an der Wandung der Dunkelkammer sitzenden Führung senkrecht verschiebbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die Kammer, Fig. 2 eine Entwicklungstrommel mit -einer abgenommenen Endscheibe, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch -,die Achse der Trommel, Fig. 4 einige Einzelheiten.
  • Die Dunkelkammer besteht aus Seitenwänden i, i', einem Deckel 2 und einem Boden 3, auf welchem sich die Schale 4 mit Entwickler und die Schale 5 mit Fixierbad befinden. Durch ,die Seitenwand i .dringt die waagerechte Welle 24, die außen --eine -KürM 25 besitzt. Die Lagerbüchse 27 für :diese ZVelle ist auf einem Schlitten 28 befestigt, ° welcher zwischen zwei auf der Seitenwand i befestigten Schienen 29 auf und ab gleiten kann, wobei in dieser Wand ein Langloch 30 für den Durchtritt und die senkrechte Verschiebung der die Entwicklüngstromme132 tragenden Welle 24 vorgesehen ist.
  • Die .aus Metall oder einem anderen zweckentsprechenden Stoff hergestellte Trommel 3 2 weist zwei kreisförmige Endscheiben auf, vors. denen die eine mit 9 bezeichnete mit der Trommetwelle i i ein Stück bildet, während die andere Endscheibe io mit einer Mutter 12 auf der Achse abnehmbar befestigt ist. Jede der beiden Endscheiben trägt auf ihrer Innenseite je eine spiralig gekrümmte Rinne 13 mit U-förmigem Querschnitt. Diese beiden symmetrischen spiralförmigen Rinnen sind dazu bestimmt, die Ränder des Films zu leiten. Um .den richtigen Abstand zwischen den Endscheiben zu wahren, ist um die Achse ii ein Rohr i i' gelegt, und es sind Stehbolzen 16 vorgesehen, welche von einem Blech 15 gehalten werden.
  • Im mittleren Teil der Trommel ist einerseits eine die Spule 18 mit dem belichteten Film enthaltende Hülse 17 und eine leere Spule i9 eingesetzt, wobei die Endzapfen i8' und i9' der Spulen durch entsprechende Löcher der Endscheiben ragen. An dem Rohre i i' ist die erwähnte, mit ihm parallele Hülse 17 befestigt, welche aus einem Blech derartig zusammengebogen ist, daß das Profil spiralförmig ist, damit der nach innen gebogene Flügel 17' der Hülse 17 einen elastischen Druck auf die Endscheiben der in diese Hülse eingesetzten Filmspule 18 ausübt und das Abwickeln des Papierstreifens unter einer gewissen Spannung erfolgt. Zum gleichen Zwecke ist auf dem erwähnten Blech 15 eine Blattfeder 22 befestigt, welche auf die Welle der leeren Spule i9 bzw. auf den daraufgewickelten Papierstreifen einen eine Spannung bewirkenden. Druck ausübt. Der Flügel i7' der Hülse trägt an seiner Außenseite und neben den Endscheiben der Trommel je eine kurze Rinne 21 mit U-förmigem Querschnitt, welche, wenn die Hülse 17 mit der darin befindlichen Filmspule 18 in die Trommel eingesetzt ist, in die spiralförmigen Rinnen 13 münden und den sich abrollenden Film hineinleiten.
  • Um den Film in die Trommel 3:2 einzusetzen, zieht man das Rohrstück ii' mit der Hülse 17 von der Achse ii ab und führt in die Hülse 17 die Spule 18 mit dem belichteten Film ein. Hierauf setzt man das Rohr i i' auf die Achse i i wieder auf, so daß der Endzapfen 18' der Spule durch die entsprechenden Löcher der Endscheiben dringt. Dann wird eine leere Spule i9 so eingesetzt, daß deren Endzapfen i9' ebenfalls durch die entsprechenden Löcher der Endscheiben dringen. Hierauf befestigt man das freie Ende des Papierstreifens auf der leeren Spule, worauf man die Trommel mit der abnehmbaren Endscheibe io und der Mutter i2 schließt.
  • Nachdem die Trommel 32, in die Dunkelkainmer bei abgenommenem Deckel 2 von oben eingesetzt und mit dem Gewinde 26 auf das Ende der waagerechten Welle 24 aufgeschraubt ist, wird der Deckel 2 geschlossen. Hierauf wird die Trommel 3:2 bis an die Wand i gezogen, und es wird durch das neben der Welle befindliche Loch 31 (Fig. 4) lichtdicht ein Schlüssel eingeführt, das Ende i g' der Welle der leeren Spule i9 erfaßt und letztere in Drehung versetzt. Es ist leicht ersichtlich, daß sich das den Film schützende Papier beim Drehen @ler Spule i9 auf letztere aufwickeln wird, während der Film, welcher die Neigung hat, sich zusammenzurollen, seinen (durch unterbrochene Linien angegebenen) Weg durch die kurzen Führungsrinnen 21 nehmen, aus diesen in die spiralförmigen Rinnen 13 übergehen und sich darin vollständig abrollen wird, wobei das auf der Spule i9 aufgewickelte Papier auf dieser durch die Feder 22 festgehalten wird. Nun wird die Trommel 32 mit dem in den spiralförmigen Rinnen 13 befindlichen Film mittels des Schiebers 28 in die Badflüssigkeit eingesenkt und durch Drehen der Welle 24 mittels, der Kurbel25 die Behandlung des Rolllfilms .vollzogen.. Nach Beendigung der Behandlung- wird die Trommel 3:2 durch Heben der Welle 24 aus dem Bade herausgehoben, worauf die Welle 24 längs= verschoben und dann die Trommel 32 in die nächste Badschale eingesenkt wird. Damit die Flüssigkeit der Bäder zwischen die Lagen des Films dringen kann, sind die Endscheiben der Trommel mit Durchbrechungen 2o versehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare, durch einen Deckel verschließbare Dunkelkammer zum Entwickeln und Fixieren von Rollfilmen bei Tageslicht, auf deren Boden zwei Schalen für den Entwickler bzw. für das Fixierbad nebeneinander angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine in die Dunkelkammer einführbare, am Ende einer waagerechten, durch die- Kammerwand (i) lichtdicht nach innengeführten drehbaren, axial und senkrecht verschiebbaren Welle (2q.) lösbar befestigte, über und in die Behandlungsschalen (4,5) fährbare Trom-,mel (32), deren mit Durchbrechungen versehene, die zylindrische Trommelwandung überragende Endscheiben (9, io) innen je eine zur Führung der Filmränder bestimmte spiralförmige Rinne (i3) tragen, während zwischen den Endscheiben (9, io) eine der Länge nach aufgeschlitzte und an einem die Trommelwelle (i i) umgebenden Rohrstück (i i') befestigte, die F'ilmspule (18) enthaltende Hülse (i7) sowie eine von außen. her mittels eines durch die Wandung (z) der Dunkelkammer dringenden Schlüssels drehbare leere Spule (i9) derart exzentrisch und parallel zur Achse -untergebracht sind, daß in an sich bekannter Weise durch Drehen der. leeren Spule (i9) auf letzterer der Papierschutzstreifen des Rollfilms aufgewickelt, der Rollfilm von der anderen Spule (18) abgewickelt und durch den Schlitz der Hülse (17) in die spiralförmige Rinne (13) leitbar ist.
  2. 2. Dunkelkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trommel tragende Welle (2q:) drehbar und längs verschiebbar in einer Lagerbüchse (27)-liegt,' welche auf einem Schlitten (28) befestigt ist, der in einer an der Wandung (i) der Dunkelkammer sitzenden Führung (29) senkrecht verschiebbar ist.
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