DE698317C - Vorrichtung mit Kantenfuehler zur selbsttaetigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen - Google Patents
Vorrichtung mit Kantenfuehler zur selbsttaetigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei GewebespannmaschinenInfo
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- DE698317C DE698317C DE1939W0105643 DEW0105643D DE698317C DE 698317 C DE698317 C DE 698317C DE 1939W0105643 DE1939W0105643 DE 1939W0105643 DE W0105643 D DEW0105643 D DE W0105643D DE 698317 C DE698317 C DE 698317C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
- D06C3/02—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
- D06C3/025—Driving or guiding means for stenter chains
- D06C3/026—Detection means for controlling lateral position of the textile material
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Description
- Vorrichtung mit Kantenfühler zur selbsttätigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen Die, Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen mit Kantenfühler zur selbsttätigen Einstellung der nach -dem Lauf der Stoffbahnkanten -zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmasdhin:en, bei denen die. zu behandelnde Stoffbahn mit verstellbaren Spannkettenführun.gswänden zusammenarbeitet. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt und arbeiten auf der Gruxidlage, daß. durch deh Kantenfühler der Lauf der Stoffbahnkanten kontrolliert wird und durch vom Kantenfühler in Tätigkeit gesetzte Regelorgane die Spannkettenführungswände :entsprechend dem Lauf der Stoffbahn nachgestellt werden.
- Gemäß dem Hauptpatent sind nun die Kantenfühler im Gegensatz zu den bekannten Regelvorrichtungen, bei denen diese unmittelbar am Kopf der Spännkettenführungswände starr sitzen, auf .einer quer vor der verstellbareri Einlauf-wand liegenden Geradführung angeordnet und gelenkig mit der Einlaufwand oder deren Verstellmutter verbunden.
- Die Erfindung bezweckt, diese Einrichtung noch zu verbessern, was dadurch geschieht, daß die Kantenfühler durch Gelenke mit den Einlaufwänden verbunden sind, - deren Dzehachsen in einer senkrechten, durch die Stellen verlaufenden Ebene liegen, an denen das Gewebe von den Halteteilen der Spannketten erfaßt wird.
- Hierdurch wird die Gewähr gegeben, daß sich Aufnadelstelle und Kantenfühler unabhängig von der jeweiligen Einstellung der Einführungswände und dem Lauf der Stoffbiahn zwangsläufig immer in der gleichem Ebene befinden und dadurch ein einwandfreies Aufnadeln gegeben ist.
- Es sind zwar auch Regelvorrichtungen bekannt,. bei denen der Kantenfühler nicht mit der Einlaufwand in Verbindung steht,, sondern sich ,auf einer vor :der Einlaufwand angeordneten Schiene stets genau rechtwinklig zur Stoffbahn bewegt. Die Seitwärtsbewegung des - Kantenfühlers erfolgt :dabei aber durch die -Kupplung des Kantenfühlersupportes mit einer am Kopf der Einlaufwand angebrachten Mitnehmereinrichtung, die mittels einer Kurbelscheibe periodisch hin und her bewegt wird. Die Stellung des Kantenfühlers ist hier also unabhängig von der Stellung der Einlaufwände, was- den Nachteil mit sich bringt, daß beim Breitspannen des eingeführten Gewebes und der dabei notwendigen Schrägstellung der Einlaufwände -eine Abweichung zwischen der Stelle, wo die Gewebekante abgetastet wird und der Stelle, wo die Gewebekante von der Spannkette erfaßt:, wird, zustande kommt. Diese Abweichung vergrößert sich, je mehr die Taststelle von der Aufnadelstelle entfernt ist und tritt um so stärker in Erscheinung, je schräger die Einlaüfwand eingestellt wird. Die Folge davon ist ein unzuverlässiges Erfassen des Gewebes durch die Haltevorrichtungen der Spannkette, werm der Regelmechanismus in Tätigkeit tritt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i die Anordnung der Maschine in Seitenansicht und -Fig. 2 die dazugehörige Draufsicht.
- Die Maschine besteht aus den verstellbaren Spanhkettenführungswänden i, auf die der vom Kantenfühler in Tätigkeit gesetzte Regelmechanismuseinwirkt, und den nur zeitweilig verstellbaren Wänden 2. Die ersteren sind durch das Gelenk 3 mit den während des Laufes der Maschine feststehenden Wänden .2 verbunden. Dicht vor der Gewebeaufgab.estelle der Stofft hn A befinden sich die Kantenfühler q., die an Supporten 5 angebracht sind, welche sich auf einer besonderen Geradführung 6 so bewegen, daß sich die Kantenfühler q. immer parallel zur Gewebekante einstellen.
- Die Halter 7 für - die Kantenfühler ¢ sind mit einer Stellvorrichtung 8 versehen, vermittels deren die Kantenfühler q. gesondert einreguliert werden können. Die Befehlsorgane des Kantenfühlers q. befinden sich im Gehäuse 9 und vermitteln eine zwangsläufige Drehbewegung des Stellrades i o, sobald die Stoffbahnkante von ihrer Richtung abweicht. Mit dem Stellrad i .o ist die Stellspindel i I verbunden, auf der sich die mit der Einlaufwand i in Verbindung stehende Gewindenzutter i12 befindet. Dias Stellrad io wird durch einen im einzelnen nicht beschriebenen, vom Kantenfühler ausgelösten Regelmechanismus zwangsläufig so eingestellt, daß die Gewebekante stets genau auf oder . an die Halteteile der Spannkette gelangt. Der Schiebesupport 5 ist erfindungsgemäß mit einer starren Verlängerung 13 versehen, der über das Gelenk 16 mit dem an der Wand i angebrachten Mitnehmer 14 ;. in Verbindung steht. Hierbei bewegt sich der Bolzen des Gelenks 16 in einem Langloch der Verlängerung 13, um ein Klemmen beim Verstellen der Wände i zu vermeiden. Die Drehachse des Gelenks 16 befindet sich gemäß der Erfindung in einer senkrechten Ebene 17, die durch die Stellen gelegt zu denken ist, an denen das Erfassen der Gewebekanten durch ,die Spannketten erfolgt. Dies ist gleichbedeutend damit, daß man si2h die Ebene durch die Mitte. der Aufnadelbürste 15 gelegt denkt.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: . Es sei angenommen, daß die Maschine, in der in Fig. 2 dargestellten Stellung ordnungsgemäß arbeitet. Durch irgendwelche Umstände verläuft plötzlich das Gewebe nach der .einen Seite hin, und der Fühlhebel des Kantenfühlers folgt der weglaufenden Stoffbahnkante nach. Diese Veränderung des Fühlhebels bewirkt die Ingangsetzung von Regelorganen, welche auf das Stellrad io einwirken und die Einführungswände i der verlaufenden Stoffbahnkante nachstellen. Durch die gelenkige Verbindung 13, 14, 16 wird der Kantenfühler von der nachgeregelten Einführungswand mitgenommen, und zwar so lange, bis sich der Fühlhebel wieder in seiner Nullstellung befindet und die Regelwirkung aufhört.
- Da sich die Drehachse des Gelenks 16 in der senkrechten, durch die Aufnadelstellen gelegten Ebene befindet, ist die Gewähr gegeben, daß. sich die Aufnadelstelle und Kantenfühler unabhängig von der jeweiligen Einstellung der Einführungswände und dem Lauf der Stoffbahn zwangsläufig immer in einer Linie befinden. Es erfolgt also einerseits eine exakte Wirkung des Kantenfühlers und dessen Regelorgane und andererseits ein sicheres Erfassen der Gewebekante durch die Halteteile der Spannketten. Es ist selbstverständlich nicht .erforderlich, daß sich die Drehachse immer exakt in der erörterten senkrechten Ebene mit den Aufnadelstellen befindet, vielmehr sind selbstverständlich kleine Abweichungen nach der einen oder anderen Richtung zulässig. .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung mit Kantenfühler zur selbsttätig .en Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen, -nach Patent 696 266, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenfühler durch Gelenke mit den Einlaufwänden verbunden sind, deren Drehachsen m einer senkrechten, durch die Stellen verlaufenden Ebene liegen, an denen das Gewebe von den Halteteilen der Spannketten erfaßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939W0105643 DE698317C (de) | 1939-05-11 | 1939-05-11 | Vorrichtung mit Kantenfuehler zur selbsttaetigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939W0105643 DE698317C (de) | 1939-05-11 | 1939-05-11 | Vorrichtung mit Kantenfuehler zur selbsttaetigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698317C true DE698317C (de) | 1940-11-07 |
Family
ID=7616443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939W0105643 Expired DE698317C (de) | 1939-05-11 | 1939-05-11 | Vorrichtung mit Kantenfuehler zur selbsttaetigen Einstellung der nach dem Lauf der Stoffbahnkanten zu regelnden Teile, insbesondere bei Gewebespannmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698317C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063566B (de) * | 1956-06-15 | 1959-08-20 | Bradford Dyers Ass Ltd | Vorrichtung zum OEffnen von strangfoermigem Material |
| ITUB20153571A1 (it) * | 2015-09-11 | 2017-03-11 | Unitech Textile Machinery S P A | Dispositivo di ricerca e guida dei bordi di un tessuto |
-
1939
- 1939-05-11 DE DE1939W0105643 patent/DE698317C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063566B (de) * | 1956-06-15 | 1959-08-20 | Bradford Dyers Ass Ltd | Vorrichtung zum OEffnen von strangfoermigem Material |
| ITUB20153571A1 (it) * | 2015-09-11 | 2017-03-11 | Unitech Textile Machinery S P A | Dispositivo di ricerca e guida dei bordi di un tessuto |
| EP3141650A1 (de) * | 2015-09-11 | 2017-03-15 | Unitech Textile Machinery S.p.a. | Kantensuch- und -führungsvorrichtung eines stoffs |
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