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Hintergrund der Erfindung
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Feld der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern
der Reifenkonfiguration, eine Haltevorrichtung zum Aufblasen nach
dem Aushärten
und eine Vorrichtung zum Aufblasen.
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Beschreibung des Stands
der Technik
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Die
einheitlichen Eigenschaften eines Reifens sind durch eine Kraftvariation
in radialer Richtung des Reifens (d.h. in einer belasteten Richtung
des Reifens) (RFV: Radiale Kraftvariation), durch eine Kraftvariation in
lateraler Richtung des Reifens (LFV: Laterale Kraftvariation) und
eine Kraftvariation in tangentialer Richtung des Reifens (TFV: Tangentiale
Kraftvariation) bestimmt. RFV, LFV und TFV, die niedrigere Werte
aufweisen, werden als die höheren
einheitlichen Eigenschaften aufrechterhaltend bewertet. Wenn sich
exzessive Kräfte in
einem Umfangsbereich, welcher äußerlich
von dem Reifen hervorsteht, entwickeln, korreliert RFV der einheitlichen
Eigenschaften mit einer Uneinheitlichkeit der Größe, welche in der radialen
Richtung des Reifens auftreten kann (RR: radiale Unrundheit).
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Um
die einheitlichen Eigenschaften eines Reifens durch ein Anwachsen
von RFV zu korrigieren, wird normalerweise eine Reduzierung der
RR des Reifens ausgeführt.
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Um
die RR eines Reifen zu reduzieren, wird ein Verfahren, in welchem
die oben genannten hervorstehenden Bereiche des Reifens verschlissen
werden, angewandt. Es wurde eine Vorrichtung, auf die dieses Verfahren
angewendet wird, zum Beispiel eine Vorrichtung zum Aufblasen nach
dem Aushärten
(d.h. eine Pumpe, die nach dem Aushärten aufpumpt, nachstehend
als PCI bezeichnet) vorgeschlagen, in welcher der äußere Durchmesser
eines Reifens von einem Reifendurchmesser-Sensor gemessen wird,
und ein Bereich, der einen größeren äußeren Durchmesser
des Reifens durch eine Schleifvorrichtung des äußeren Durchmessers während der
Schritte nach der Vulkanisierung (Aufblasen nach dem Aushärten, welches
nachstehend als PCI bezeichnet wird), in welcher ein Reifen nach
der Vulkanisierung (nach dem Aushärten) konstant gehalten wird, um
die Konfiguration des Reifens zu stabilisieren, verschleißt (japanische
offengelegte Patentanmeldung (JP-A) Nr. 3-153319).
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Es
wird auch ein Verfahren zur Verfügung
gestellt, in dem die einheitlichen Eigenschaften nicht durch den
Verscheiß eines
Reifens sondern durch eine permanente Deformierung des Karkassen-Verstärkungsteils des
Reifens nach der Vulkanisierung bei einer gewöhnlichen Temperatur verbessert
werden (japanische offengelegte Patentanmeldung (JP-A) Nr. 6-507858). Ein ähnliches
Verfahren ist in der
US 5,365,781 und
der
US 3,529,048 offenbart
worden.
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Es
wurde eine Vorrichtung angegeben, auf die dieses Verfahren angewendet
wird, eine Vorrichtung in der ein Reifen zuvor auf seine einheitlichen
Eigenschaften getestet wurde, und ein Bereich des Reifens, in welchem
die einheitlichen Eigenschaften kontrolliert werden müssen, wird
angegeben, und ein vergleichsweise hoher Aufblasdruck wird auf den
Reifen über
eine vorab bestimmte Zeitdauer in einem Zustand, in welchem dieser
Bereich durch einen Rückhalteringe
zurückgehalten
wird aufgegeben. Durch diese Vorrichtung wird der Reifen aufgeblasen,
bis er einen Druck gleich oder größer als der empfohlene Betriebsdruck
erreicht hat und der Bereich des Karkassen-Verstärkungsteils herausgezogen wird,
wodurch eine permanente Verlängerung erreicht
wird, so dass die einheitlichen Eigenschaften des Reifens verbessert
werden.
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Die
DE 1 729 614 beschreibt
ein Reifenkonfigurations-Kontrollverfahren,
in welchem nach der Vulkanisierung die Umfangsoberfläche und/oder
die Schulterbereiche des Reifens, während der Reifen sich noch
in einem Hochtemperaturzustand befindet, zurückgehalten werden.
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Der
Reifen wird dann mit einem vorab bestimmten Druck versehen, wobei
der Druck viel höher
als der normal aufgebrachte Druck zum Aufblasen des Reifens ist.
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In
dem oben beschriebenen Verfahren, in dem der Reifen verschlissen
wird, kann sich jedoch das Erscheinungsbild/die Qualität des Reifens
durch Verschleiß verschlechtern.
Darüber
hinaus entsteht ein Problem dahingehend, dass durch den Abrieb Staub
verursacht wird, der die Werkhallen verunreinigt. Außerdem kann in
dem Verfahren, in dem ein Bereich der Karkassen-Verstärkungsteile
permanent deformiert wird, ohne den Reifen zu verschleißen, der
Fall eintreten, in dem der Druck, der für die permanente Deformation
an dem Bereich des Karkassen-Verstärkungsteils generiert wird,
infolge des Typs/der physikalischen Eigenschaften der Karkassen-Verstärkungsteil(e)
extrem stark ist. Infolge eines solchen exzessiven Drucks kann ein
Reifen platzen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Im
Hinblick auf die oben genannten Tatsachen ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Reifenkonfigurations-Kontrollverfahren sowie eine
Haltevorrichtung für
PCI und eine PCI-Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, durch welche
die einheitlichen Eigenschaften des Reifens effektiver verbessert
werden können ohne
einen Schaden am Äußeren des
Reifens und ohne eine Zerstörung
des Reifens zu verursachen.
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Der
erste Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Reifenkonfigurations-Kontrollverfahren,
umfassend die in Anspruch 1 zitierten Schritte. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen 2
bis 5 offenbart.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird während
dem PCI ein Bereich oder der ganze Umfangsbereich des Reifens, der
sich von den Seitenoberflächen
zu dessen Umfangsoberflächen
erstreckt, zurückgehalten
und die gegenwärtige
Konfiguration beibehalten. Das Karkassen-Cordteil wird in einem
ringförmigen
Zustand zwischen den Wulstbereichen angeordnet, um sich von den
Seitenoberflächen
zu deren Umfangsoberflächen
zu erstrecken. Durch die Zurückhaltung
wird die Länge
des Cordteils zwischen den Wulstbereichen während des PCI kontrolliert.
Weil die Konfiguration des Reifens in radialer Richtung von der
Länge des
Cordteils abhängt,
wird die Verlängerung
des Cordteils in dem zurückbehaltenen
Bereich des Reifens kontrolliert und dadurch wird die Länge des
Cordteils kontrolliert. Dementsprechend kann die Reifenkonfiguration
nach dem PCI entsprechend kontrolliert werden.
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Dies
ergibt sich aus den physikalischen Eigenschaften des Karkassen-Cordteils, welche
bei einer Temperaturveränderung
des Reifens während
des PCI variieren können.
Beispielhaft sind jeweils in den 9A und 9B das
Verhältnis
zwischen einem Hitzeschrumpfungs-Prozentsatz (Kontraktion) und einer Zugtest-Verlängerung
und das Verhältnis
zwischen einer Zugtest-Verlängerung
und der Temperatur eines Polyestercords gezeigt. Durch die Kontrolle
des internen Drucks, der Temperatur und der Rückhaltezeit des Reifens wird
es möglich,
die physikalischen Eigenschaften des Cords von Punkt A zu Punkt
B in 9 zu ändern.
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Es
sollte, wie in 9B gezeigt, von einem Standpunkt,
bei dem die Heiztemperatur für
einen Reifen durch das konstante Beibehalten des inneren Drucks
und der Rückhaltezeit
verändert
wird, zu verstehen sein, dass die Zugtest-Verlängerung verändert werden kann. Es ist nämlich möglich, die
Länge des
Cords bei einer gewöhnlichen
Temperatur durch Veränderung
der physikalischen Eigenschaften des Reifens von Punkt A zu Punkt
B in 9A zu variieren.
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Weder
aufgrund des Verschleißes
des Reifens noch aufgrund der Aufbringung einer großen Menge an
Druck in den Reifen kann die Reifenkonfiguration ohne eine Beschädigung und
ohne eine Zerstörung
des Reifens effektiver kontrolliert werden, da die einheitlichen
Eigenschaften des Reifens korrigiert werden können.
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In
der vorliegenden Erfindung sind mindestens entweder die Rückhaltepositionen
oder der Rückhaltedruck
oder die Rückhaltezeit
und die Druckmenge an der Rückhalteposition
des Reifens auf der Basis der Konfigurationseigenschaften des Reifens
vor oder nach der Vulkanisierung als Rückhaltebedingung bestimmt.
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Wenn
Rückhaltebedingungen
auf Basis der oben genannten Konfigurationseigenschaften des Reifens bestimmt
sind, ist die Herstellung eines anderen Reifens für die Bestimmung
der Rückhaltebedingungen
nicht erforderlich. Es ist dementsprechend möglich, einen Reifen herzustellen,
dessen Konfiguration effektiver kontrolliert werden kann.
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Die
Rückhalteposition
des Reifens kann der Spitzenposition des gemessenen RR entsprechen.
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Wenn
ein Reifen in der Spitzenposition des gemessen RR, welche stark
mit RR und RFV eines Reifenprodukts korreliert, zurückgehalten
wird, wird die Entzerrung von RR und RFV des fertigen Reifens erleichtert.
Das gemessene RR kann RR in einem Reifen vor oder einem Reifenprodukt
nach der Vulkanisierung sein. In dem Fall, dass der RR eines Reifens
vor der Vulkanisierung gemessen wird, kann die Konfiguration des
Reifens zuverlässiger
kontrolliert werden, da es möglich
ist, die Rückhalteposition
eines Reifens direkt anzugeben.
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Weil
die Position und das Ausmaß der
Spitze ausgedrückt
sind, kann die Spitzenposition der Wellenform der aus der Messung
von RR resultierenden Wellenform des Reifens als Rückhalteposition
eingestellt werden, und der Rückhaltedruck
und die Druckmenge kann vom Ausmaß des Spitzenbereichs aus angegeben werden.
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In Übereinstimmung
mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die
Verlängerung
des Cordteils der Karkasse an der Rückhalteposition des Reifens
zu kontrollieren.
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Weil
die Verlängerung
des in einem ringförmigen
Zustand zwischen den Wulstbereichen verwendeten Karkassen-Cordteils
an der Rückhalteposition
des Reifens kontrolliert werden kann, kann die Länge eines jeden zwischen den Wulstbereichen
verwendeten Karkassen-Cordteils kontrolliert werden, wodurch die
Größe des Reifens
in dessen radialer Richtung vereinheitlicht werden kann, und die
Kontrolle der Reifenkonfiguration wird hierdurch erleichtert.
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Der
zweite Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung für ein Aufblasen
nach dem Aushärten,
wie in Anspruch 8 dargelegt.
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In Übereinstimmung
mit dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Reifen,
da die PCI-Vorrichtung die Rückhaltemittel
aufweist, unter den vorab bestimmten Rückhaltebedingungen zurückgehalten
werden, während
der PCI-Prozess an dem Reifen, dessen innerer Bereich nach der Vulkanisierung
in einem Hochtemperaturzustand ist, ausgeführt wird.
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Die
Verlängerung
eines jeden Karkassen-Cordteils des Reifens kann deshalb unter Verwendung
der Temperatur und der vom Reifen während des PCI-Prozesses erzeugten
Energie kontrolliert werden, so dass die Konfiguration des Reifens
effektiver kontrolliert werden kann. Im Ergebnis können die
einheitlichen Eigenschaften des Reifens effektiver korrigiert werden,
ohne eine Beschädigung
und ohne eine Zerstörung
des Reifens zu verursachen.
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In Übereinstimmung
mit dem ersten und zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird,
wie oben beschrieben, während
der PCI mindestens einen Bereich des Reifens, dessen innerer Bereich
sich nach der Vulkanisierung in einem Hochtemperaturzustand befindet
und sich von dessen Seiten-Oberfläche zur Umfangs-Oberfläche erstreckt,
für eine
vorab bestimmte Zeitdauer zurückgehalten
und dadurch wird die Länge eines
jeden Cordteils kontrolliert. Einheitliche Eigenschaften des Reifens
können
dementsprechend effektiver korrigiert werden, ohne eine Beschädigung und
ohne eine Zerstörung
des Reifens zu verursachen.
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Wie
bereits oben beschrieben, wird in Übereinstimmung mit dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Reifenkonfigurations-Kontrollverfahren
wie in Anspruch 1 zitiert, zur Verfügung gestellt.
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In Übereinstimmung
mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann während der
PCI, da der Bereich zwischen den Wulstbereichen des Reifens an der
Haltebreite gehalten wird, diese in der Umfangsrichtung des Reifens
an der Basis der oben genannten Konfigurationseigenschaften des
Reifens variieren. In diesem Reifen können sich die alle in ringförmigem Zustand
befindenden Karkassen-Cordteile zwischen den Wulstbereichen erstrecken.
Während
der PCI verlängern
sich die Cordteile, welche in einer die Umfangsrichtung schneidenden
Richtung des Reifens verwendet werden, so dass die Länge eines
jeden Cordteils variiert, wenn sich die Temperatur verändert. Weil
die Konfiguration des Reifens in radialer Richtung von der Länge eines
jeden Cordteils abhängt,
wird auf der Basis der Konfigurationseigenschaften des Reifens,
welche durch die Länge
eines jeden Cordteils definiert werden, während der PCI der Bereich zwischen
den Wulstbereichen des Reifens an der Haltebreite, die in Umfangsrichtung
des Reifens variieren kann, gehalten. Die Verlängerung eines jeden Cordteils
zwischen den Wulstbereichen während
des PCI-Prozesses wird dementsprechend verursacht, um die Länge eines
jeden Cordteils zu kontrollieren. Im Ergebnis ist es möglich, die
Konfiguration des Reifens nach dem PCI-Prozess in einer Richtung,
in welcher sich der Reifen deformiert, zu kontrollieren.
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Die
physikalischen Eigenschaften des Karkassen-Cordteils können, wie
in den 9A und 9B gezeigt,
bei einem Wechsel der Temperatur während des PCI variieren.
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Da
weder der Verschleiß des
Reifens noch die Aufbringung einer großen Menge an Druck in den Reifen
notwendig ist, kann dementsprechend die Reifenkonfiguration ohne
eine Beschädigung
und ohne eine Zerstörung
des Reifens effektiver kontrolliert werden, so dass die einheitlichen
Eigenschaften verbessert werden können.
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In Übereinstimmung
mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann mindestens
eins von den Positionsverhältnissen
zwischen dem Reifen, der Haltebreite, die in Umfangsrichtung des
Reifens variieren kann, die Differenz zwischen dem Maximal- und
einem Minimalwert der Haltebreite und der Haltezeit als Rückhaltebedingung
auf Basis der oben genannten Konfigurationseigenschaften des Reifens
bestimmt werden.
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Da
die Rückhaltebedingungen
auf Basis der Konfigurationseigenschaften des Reifens bestimmt werden,
muss kein anderer Reifen mehr produziert werden, um die Rückhaltebedingungen
zu bestimmen. Im Ergebnis kann ein Reifen, dessen Konfiguration
kontrolliert wurde, effektiver produziert werden.
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In Übereinstimmung
mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt,
dass die Position des Reifens, mit der Spitzenposition des gemessenen
RR übereinstimmend
auf einer minimalen Haltebreite gehalten wird.
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Wenn
die Position des Reifens, die mit der Spitzenposition des gemessenen
RR korrespondiert, welche hochgradig mit RR und RFV des Reifenprodukts
korreliert, auf einer minimalen Breite gehalten wird, kann die Verlängerung
eines jeden Cordteils im Spitzenbereich des gemessenen RR, welcher
mit der Position des Reifens korrespondiert, in dem ein Bereich
des Cordteils relativ länger
ist, minimiert werden. Die Differenz zwischen den Längen der
Cordteile nach der PCI kann dementsprechend minimiert werden. Im
Ergebnis kann ein Reifen, dessen Konfiguration viel näher an einer
perfekten Rundung ist, produziert werden.
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Auf
die gleiche wie oben beschriebene Art kann der Reifen, dessen Position
der Bodenposition des gemessenen RR entspricht, auf einer maximalen
Breite gehalten werden. In einem Reifen vor der Vulkanisierung ist
es in diesem Fall möglich,
da die Position des Reifens, an welchem ein Bereich der Cordteile
am kürzesten
ist, wenn die Position des Reifens dort gehalten wird, wo die Haltebreite
am größten ist,
eine Maximierung der Verlängerung
der Cordteile an der Position des Reifens, welche der Position entspricht,
an der die Cordteile relativ kürzer
sind, zu erzielen. Im Ergebnis kann in einer ähnlichen Weise wie der oben
beschriebenen ein Reifen, dessen Konfiguration viel näher an einer
perfekten Rundung ist, produziert werden.
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Außerdem kann
die Position des Reifens, welche mit der gemessenen Spitzenposition
des gemessenen RR des Reifens korrespondiert, auf einer minimalen
Haltebreite gehalten werden. Die Position des Reifens, welche der
Bodenposition des gemessenen RR des Reifens entspricht, wird auf
einer maximalen Haltebreite gehalten. In diesem Fall verlängert sich
das kürzeste
Cordteil auf ein Maximum, während
das längste Cordteil
auf ein Minimum verkürzt
wird. Im Ergebnis kann ein Reifen, dessen Konfiguration viel näher an einer perfekten
Rundung ist, effektiver produziert werden.
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Der
erste Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Reifenkonfigurations-Kontrollverfahren,
in welchem der Bereich zwischen den Wulstbereichen des Reifens von
einer ringförmigen
Haltevorrichtung gehalten wird, deren Größe in einer axialen Richtung
des Reifens in der Umfangsrichtung davon auf der Basis der Konfigurationseigenschaften
des Reifens variiert.
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Da
der Bereich zwischen den Wulstbereichen des Reifens von einer solchen
wie oben beschriebenen Haltevorrichtung gehalten wird, wird der
Bereich zwischen den Wulstbereichen des Reifens bei verschiedenen Haltebreiten
auf Basis der Konfigurationseigenschaften des Reifens gehalten.
Im Ergebnis kann zur gleichen Zeit und auf eine einfache Art der
PCI-Prozess und die Kontrolle der Konfiguration des Reifens erzielt
werden.
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Die
Haltevorrichtung gemäß Anspruch
6 wird von einem Hauptkörper,
welcher in ringförmiger
Gestalt ausgeformt ist und an dessen Umfangsoberfläche eine
Anzahl von Luftlöchern
eingestanzt ist, und der Entfernung zwischen den Umfangs-Endbereichen
des Hauptkörpers,
welche einen Betrag hat, die der Dicke des Reifens entspricht, dessen
innerer Bereich sich nach der Vulkanisierung in einem Hochtemperaturzustand
befindet, gebildet; sowie einem Paar von Haltebereichen, die von
den Umfangs-Endbereichen
des Hauptkörpers nach
außen
hervorstehen, wobei der Abstand zwischen dem Paar von Haltebereichen
in der Umfangsrichtung des Hauptkörpers auf der Basis der Konfigurationseigenschaften
des Reifens vor oder nach der Vulkanisierung variiert.
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Wenn
die Haltevorrichtung den Reifen hält, kann in dieser Haltevorrichtung,
da der Abstand zwischen dem Paar von Haltebereichen in der Umfangsoberfläche des
Hauptkörpers
variiert, der Abstand zwischen den Wulstbereichen des Reifens auf
verschiedenen Breiten gehalten werden. Dementsprechend kann während des
PCI-Prozesses die Verlängerung
der Cordteile zwischen den Wulstbereichen des Reifens an der Haltebreite
kontrolliert werden. Die Verlängerung
der Cordteile kann deshalb in Umfangsrichtung des Reifens auf Basis
der Konfigurationseigenschaften des Reifens kontrolliert werden.
Im Ergebnis kann sichergestellt werden, dass der PCI-Prozess durch
ein Halten der Position des Reifens während des PCI erzielt werden
kann und die Länge
eines jeden Cordteils, welches zwischen den Wulstbereichen verwendet
wird, kann kontrolliert werden. Der PCI-Prozess und die Kontrolle der Länge der
Cordteile kann zur gleichen Zeit ohne eine Beschädigung oder eine Zerstörung des
Reifens erzielt werden. Im Ergebnis werden effektivere Korrekturen
der einheitlichen Eigenschaften des Reifens ausgeführt.
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Es
wird eine Vorrichtung für
das Aufblasen nach dem Aushärten
zur Verfügung
gestellt, die einen Reifen nach dem Vulkanisieren hält, bis
der Reifen eine vorab bestimmte Temperatur hat, und die umfasst:
Mittel zum Zuführen
eines Innendrucks in den Reifen, der gehalten wird, hinein; eine
Haltevorrichtung, welche Folgendes beinhaltet: einen Hauptkörper, der
eine ringförmige
Gestalt aufweist und in dessen Umfangs-Oberflächen eine Anzahl von Luftlöchern ausgebildet
ist, wobei der Abstand zwischen den Umfangsendbereichen des Hauptkörpers eine
Größe aufweist,
welche dem Abstand zwischen den Außenflächen der Wulstbereiche des Reifens
nach der Vulkanisierung entspricht; und ein Paar von Haltebereichen,
die von den Umfangskantenbereichen des Hauptkörpers nach außen hervorstehen,
wobei der Abstand zwischen dem Paar von Haltebereichen in der Umfangsrichtung
des Hauptkörpers
auf der Basis von Konfigurationseigenschaften des Reifens vor und
nach der Vulkanisierung variiert, in welcher Haltevorrichtung die
Bereiche zwischen den Wulstbereichen des Reifens auf der Haltebreite
gemäß den Konfigurationseigenschaften
des Reifens gehalten werden; Mittel zum Einstellen von Haltebedingungen,
nämlich
der Positionsbeziehung zwischen dem Reifen und der Haltebreite,
dem Unterschied zwischen einem Maximalwert und einem Minimalwert
der Haltebereiche und/oder der Haltezeit als Haltebedingungen, auf
Basis von Konfigurationseigenschaften des Reifens vor und nach der
Vulkanisierung; und Steuermittel zum Steuern der Mittel zum Aufbringen
des Innendrucks auf der Basis der mittels der Mittel zum Einstellen
der Haltebedingungen eingestellten Haltebedingungen.
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In
der Vorrichtung zum Aufblasen nach dem Aushärten weist die Haltevorrichtung
ein Paar von Haltebereichen auf, die aus der Umfangsoberfläche des
Hauptkörpers
hervorstehen und die voneinander auf der Breite, die auf der Basis
der Konfigurationseigenschaften des Reifens eingestellt wird, getrennt
sind. Der Abstand zwischen den Wulstbereichen des Reifens wird von
einer Haltevorrichtung an der Haltebreite auf Basis der Konfigurationseigenschaften
gehalten. Während
des PCI-Prozesses, der durch das Aufbringen des Innendrucks in den
Reifen durch Mittel zum Aufbringen des Innendrucks ausgeführt wird,
wird der Reifen dementsprechend zuverlässig gehalten und auf die gleiche
wie oben beschriebene Weise kann die Verlängerung der Cordteile an den
Wulstbereichen in Umfangsrichtung des Reifens kontrolliert werden.
Im Ergebnis kann die Verlängerung
eines jeden Karkassen-Cordteils des Reifens kontrolliert und die
Konfiguration kann präziser
eingestellt werden.
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Einheitliche
Eigenschaften des Reifens können
dementsprechend modifiziert werden, ohne eine Beschädigung oder
eine Zerstörung
des Reifens zu verursachen.
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Wie
oben in Übereinstimmung
mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschrieben, kann während der
PCI, da der Abstand zwischen den Wulstbereichen des Reifens an der
Haltebreite gehalten wird, diese in der Umfangsrichtung des Reifens
auf Basis der Konfigurationseigenschaften variieren können. Die einheitlichen
Eigenschaften des Reifens können
im Ergebnis effektiver korrigiert werden, weil die Verlängerung der
Cordteile in Übereinstimmung
mit den Konfigurationseigenschaften des Reifens kontrolliert wird.
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Während des
PCI-Prozesses kann die vorliegende Erfindung direkt nach der Vulkanisierung
und, falls notwendig, während
eines anderen PCI-Prozesses,
in welchem der Reifen danach wieder erhitzt wird, ausgeführt werden.
Weil der RR oder ähnliches
des Reifens nach der Vulkanisierung auf Basis von RR des Grün-Reifens
vor der Vulkanisierung abgeschätzt
wird, selbst wenn die Reifenkonfiguration während des PCI-Prozesses direkt
nach der Vulkanisierung eingestellt wird, wird der Reifen in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung eine später durchgeführte Inspektion
nicht überstehen
d. h. ein Reifen, der einen Niveauwert, der den geschätzt erzeugten
Wert übersteigt,
aufweist). In einem solchen Fall wird der Reifen wieder erhitzt
und der andere PCI-Prozess wird ausgeführt und die Reifenkonfiguration
wird mit denselben Mitteln wie in dem ersten PCI-Prozess durchgeführt. Auch im letzteren Fall
können ähnliche
Effekte erzielt werden.
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Hiebei
bedeutet „sofort
nach der Vulkanisierung" beispielsweise
ungefähr
zwischen 0 und 10 Minuten nach der Vulkanisierung. Die Temperatur
zum erneuten Erhitzen des Reifens ist am besten gleich oder größer als
80 °C, welche
die gleiche wie beim Reifen sofort nach der Vulkanisierung ist,
sie sollte jedoch am besten zwischen 120°C und 180°C liegen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Seitenansicht der PCI-Vorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine Querschnitts-Darstellung eines Reifens, welcher gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
an die PCI-Vorrichtung montiert werden kann.
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3A ist
eine Seitenansicht einer Felge gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
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3B ist
eine Querschnitts-Darstellung entlang einer Linie C-C in 3A.
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4 ist
ein Graph, der die Veränderung
der Breite der Felge gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
zeigt.
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5 ist
eine Blockansicht der PCI-Vorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
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6 ist
ein Graph, der die Länge
des Gewebecords des Reifens zeigt, welche an der PCI-Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
angebracht ist.
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7 ist
ein Flussdiagramm, welches den PCI-Prozess und einen Kontrollprozess
der Konfiguration unter Verwendung der PCI-Vorrichtung gemäß der vorliegender
Ausführungsform
darstellt.
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8A ist
ein Graph, der die Veränderung
der Breite einer anderen Felge gemäß der vorliegenden Ausführungsform
darstellt.
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8B ist
eine Seitenansicht einer weiteren Felge gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
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9A ist
ein Graph, welche die Beziehung zwischen einem Hitzeschrumpfungs-Prozentsatz
(Kontraktion) und einer dehnbaren Test-Verlängerung
der Gewebecord darstellt.
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9B ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Prozentsatz der Wärmeschrumpfung
(Konzentration) und einer Zugtest-Verlängerung des Gewebecords darstellt.
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10 ist
eine schematische Querschnitts-Darstellung einer PCI-Vorrichtung, die
nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
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11 ist
eine Blockansicht der PCI-Vorrichtung gemäß 10, die
nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
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12A ist eine Seitenansicht der Rückhalte-Spannvorrichtung
der PCI-Vorrichtung aus 10.
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12B ist eine Draufsicht auf 12A.
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13 ist
ein Flussdiagramm, welches einen PCI-Prozess und einen Rückhalte-Prozess
der PCI-Vorrichtung gemäß 10 darstellt.
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14A ist eine Draufsicht auf eine andere Rückhalte-Spannvorrichtung
der PCI-Vorrichtung aus 10.
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14B ist eine Querschnitts-Darstellung einer anderen
Rückhalte-Spannvorrichtung
der PCI-Vorrichtung gemäß 10.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
eine detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung angegeben.
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1 zeigt
eine PCI-Vorrichtung 100 gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Ein radialer Reifen 10 (welcher
im Folgenden einfach als Reifen bezeichnet wird) wird sofort nach
der Vulkanisierung an der PCI-Vorrichtung montiert. Des Weiteren
wird in 1 eine Querschnitts-Darstellung
des Reifens 10 gezeigt.
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Der
Reifen, der an der PCI-Vorrichtung 100 montiert ist, weist,
wie in 2 gezeigt, eine Karkasse 14, welche von
Wulstkernen 12 von der Innen- zur Außenseite des Reifens ausgestülpt ist
und in jeden der Wulstkerne 12 eingreift. Die Karkasse 14 ist
aus mindestens einer Schicht, welche aus Gewebelage-Cords ausgeformt
ist, welche aus Fasercords wie z.B. Polyestercords erzeugt sind,
ausgeformt, die im Wesentlichen in orthogonaler Richtung zur Umfangsrichtung
des Reifens aufgereiht sind.
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Der
Reifen 10 ist durch Profilbereiche 16 strukturiert,
welche im Kronenbereich der Karkasse 14 verwendet werden,
und Seitenwandbereichen 18 der Karkasse 14 sowie
Schulterbereichen 24 zwischen den Profilbereichen 16 und
jeder der Seitenwandbereiche 18, und Wulstbereichen 20,
welche jeweils um die Wulstkerne 12 verwendet werden und
welche an den zentralen Bereichen des Reifens in diametraler Richtung
vorgesehen sind.
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Der
Profilbereich 16 beinhaltet mindestens 2 Gürtelschichten 22,
welche in dem Reifen 10 in verschiedenen Richtungen angeordnet
sind und aus mindestens einer Gürtelverstärkungsschicht 24A (und 24B),
welche an der äußeren Umfangsseite
der äußersten
Gürtelschicht 22 der
Gürtelschichten 22 angeordnet
sind. Mindestens zwei nicht dehnbare Cords, die aus einem Stahlcord
oder ähnlichem
ausgeformt sind, sind in einem Winkel von 10° bis 30° in Bezug auf die Umfangsrichtung
des Reifens (oder die äquatoriale
Fläche
des Reifens) an den Gürtelschichten 22 aufgereiht,
um in verschiedene Richtungen zu kreuzen.
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Wie
in 1 gezeigt weist die PCI-Vorrichtung 100 eine
Felge 102 auf, um den Reifen 10 sofort nach der
Vulkanisierung an den Wulstbereichen 20 zu halten. Der
Reifen 10 wird durch die Felge 102 so gehalten, dass
die Durchmesser-Richtung des Reifens 10 an der horizontalen
Richtung der PCI-Vorrichtung 100 ausgerichtet
ist.
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Wie
in den 1, 3A und 3B gezeigt,
weist die Felge 102 einen im Wesentlichen zylindrischen
Körper 104 auf,
welcher aus einem Paar Zylinder 104A und 104B ausgeformt
ist, welche miteinander integriert sind, um getrennt werden zu können. Ein
Paar Haltescheiben 106A und 106B ist jeweils an
den Endbereichen der Zylinder 104A und 104B in
deren axialer Richtung montiert (das obere Ende und das untere Ende
in 1).
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Die
Haltescheibe 106A, welche axial an dem oberen Seitenbereich
des zylindrischen Körpers 104 (an der
oberen Seite der 1) angeordnet ist, ist aus einer
flachen Scheibe ausgeformt und ein Ende der zylindrischen Stützachse 109 ist
an dem Achsenkern des Zylinders 104B montiert. Die Haltescheibe 106B,
welche axial an der Unterseite des zylindrischen Körpers 104 angeordnet
ist (an der Unterseite von 1), ist
ebenfalls auf die gleiche Art wie die Haltescheibe 106A aus
einer flachen Scheibe ausgeformt. Ein kreisförmiges Verbindungsloch 107 ist
an den axialen Kernbereichen der Haltescheibe 106B ausgeformt
und ist integral mit der zentralen Achse 110 der Felge 102 verbunden.
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Die
umfänglichen
Kantenbereiche der Haltescheiben 106A und 106B ragen,
wie in 3A gezeigt, jeweils seitlich
aus dem Hauptkörper 104 hervor,
um einen Haltebereich 105 auszuformen, welcher die Wulstbereiche 20 des
Reifens 10 in einer Richtung, in der sie sich annähern, hält.
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Der
Hauptkörper 104,
welcher durch die Zylinder 104A und 104b ausgeformt
ist, welche miteinander integriert sind, um getrennt werden zu können, weist
eine axiale Breite auf, (die im Folgenden als Felgenbreite bezeichnet
wird. Siehe die Pfeile Rm und Rx in 3A),
welche kontinuierlich entlang der Umfangsrichtung des Hauptkörpers 104 variieren.
Deshalb hat die Felge 102 die Position A (Pfeil Rx), deren Felgenbreite ein Maximalwert ist,
und eine Position B (Pfeil Rm), deren Felgenbreite
ein Minimalwert ist. Weil die Felgenbreite sich auf eine oben beschriebene
Art verändert,
variiert die Verlängerung
von jeder der Gewebelagencords an den Wulstbereichen 20,
welche von den Haltescheiben 106A und 106B gehalten
werden, entlang der Umfangsrichtung des Reifen 10 und wird
dadurch kontrolliert.
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Wie
in 4 gezeigt, werden die Positionen A und B der Felgen 102 so
angeordnet, dass sie sich gegenüber
stehen, und die Felgenbreite zwischen den Positionen A und B variiert
auf das gleiche Variationsverhältnis.
Die Differenz zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert der
Felgenbreite variiert in Übereinstimmung
mit der Größe des Reifens 10,
welche vom PCI-Prozess und den physikalischen Eigenschaften der Gewebelagencords
zum Ausformen der Karkasse 14 abhängt. Die Differenz zwischen
einem Maximal- und einem Minimalwert der Felgenbreite liegt jedoch
generell zwischen 0,5 und 15 mm. Wenn die oben genannte Differenz
größer als
15 mm ist, wird jeder der Wulstbereiche und der Reifen selbst stark
deformiert. Weil in diesem Fall die Verlängerung der Gewebelagencords
nicht effektiv kontrolliert werden kann, ist dies während der
Schritte des PCI-Prozesses
nicht bevorzugt. Wenn die Differenz kleiner als 0,5 mm ist, wird
dies nicht bevorzugt, da es schwierig ist, einen wesentlichen Effekt
zu erzielen, in dem die Verlängerung
der Felge 102 durch eine Veränderung der Felgenbreite kontrolliert
werden kann. Um die Konfiguration des Reifens durch eine effektive
Kontrolle der Verlängerung
der Gewebelagencords während
des PCI-Prozesses zu kontrollieren, liegt die Differenz vorzugsweise
zwischen 0,5 und 1,5 mm.
-
Darüber hinaus
neigen sich die Haltescheiben 106A und 106B im
gleichen Winkel in Bezug auf die Zentrallinie des Reifens in diametraler
Richtung und in die sich gegenüber
liegenden Richtungen des Reifens. Aus diesem Grund kann der vom
Felge 102 gehaltene Reifen 10 am Achsenkern des
Hauptkörpers 104 horizontal
beibehalten werden.
-
Die
zentrale Achse 110 der Felge 102, welche mit der
Haltescheibe 106B verbunden ist, ist aus hohlen Teilen
ausgeformt. Der innere Raum S1 der zentralen
Achse 110 der Felge 102 steht mit dem Raum S2, der in dem Hauptkörper 104 der Felge 102 ausgeformt
ist, in Wirkverbindung. Das andere Ende der zentralen Achse 110 der
Felge 102 ist mit einer Vorrichtung 112 zum Aufbringen
des inneren Drucks verbunden.
-
Die
Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks weist
einen (nicht gezeigte) Kompressor auf, der die Luft komprimiert
und sie in den Reifen einführt.
Der innere Druck, der dem Reifen 10 durch die Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des Drucks zugeführt
wird, ist im Wesentlichen der gleiche, wie der Druck des Reifens 10 oder
ein üblicher
Druck während
der PCI. Darüber
hinaus ist die Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren
Drucks mit nicht gezeigten Mitteln zum Erhitzen der komprimierten
Luft versehen. Die erhitzte und komprimierte Luft wird in den Reifen 10 eingeführt und
erhitzt den inneren Bereich des Reifens 10 auf eine vorab
bestimmte Temperatur. Die Temperatur während des Aufbringens des inneren
Drucks in den Reifen 10 ist gleich oder größer als
80°C und
liegt vorzugsweise zwischen 120°C
und 180°C.
Wenn die Temperatur gleich oder kleiner als 80°C ist, variieren die physikalischen
Eigenschaften des für
die Cords des Reifens 10 verwendeten Materials nicht leicht.
Deshalb ist dies unter dem Gesichtspunkt der Kontrolle der physikalischen
Eigenschaften der Cords des Reifens nicht vorzuziehen.
-
Der
andere Endbereich der Stützachse 109,
welche mit der Haltescheibe 106A verbunden ist, ist mit einem
Antriebsbereich verbunden. Der Antriebsbereich 114 beinhaltet
(nicht gezeigte) Antriebsmittel wie einen Motor, um die Haltescheibe 106B vertikal
zu bewegen. Der Zylinder 104A bewegt sich dementsprechend
in die Richtung, in der er sich dem Zylinder 104B nähert oder
sich von ihm entfernt. Wenn sich der Zylinder 104A vom
Zylinder 104B entfernt, werden die Zylinder 104A und 104B,
die miteinander integriert sind, um die Felge 102 auszuformen,
voneinander getrennt.
-
Die
PCI-Vorrichtung 100 weist, wie in 5 gezeigt,
eine Steuerung auf, die die nicht dargestellte CPU, RAM und ROM
umfasst.
-
Ein
Programm, welches die Länge
der Gewebelagencords in Übereinstimmung
mit dem Material der Gewebelagencords, die den Reifen 10 kontrolliert
und die physikalischen Eigenschaften des Reifens 10 ausbildet,
und welches den Kontrollprozess der Konfiguration des Reifens 10 ausführt, ist
in der Steuerung 118 gespeichert. Die Steuerung 118 bestimmt
in Übereinstimmung
mit dem Programm die Positionsbeziehung zwischen der Felge 102 und
dem Reifen 10 und der Zeit des PCI-Prozesses, welche der
Zeit, in der die Wulstbereiche 20 von den Haltescheiben 106A und 106B gehalten
werden, entspricht.
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Die
Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks und der
Antriebsbereich 114 sind mit dem Steuerung 118 verbunden.
Die Steuerung 118 kontrolliert den Antriebsbereich 114,
um den Reifen 10 an der PCI-Vorrichtung zu montieren, und kontrolliert
dadurch die Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks,
um den PCI-Prozess für
eine vorab bestimmte Zeit auszuführen.
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Eine
Eingabevorrichtung 120 und ein Anzeige-Panel 122 sind
mit der Steuerung 118 verbunden. Die Eingabevorrichtung 120 gibt
eine Menge an Daten ein, welche die RR, die Wellenform des Reifens 10 vor
der Vulkanisierung und die einheitlichen Eigenschaften des Reifens 10 nach
der Vulkanisierung beinhalten. Das Anzeige-Panel 122 zeigt
zusammen mit den eingegebenen Daten die Umfangsposition des Reifens 10 oder ähnliches,
was mit der Position A, in der die Felgenbreite am größten ist
und der Position B, in der die Felgenbreite am kleinsten ist, korrespondiert.
Die Eingabevorrichtung 120 erlaubt der gemessenen RR-Wellenform oder ähnlichem,
direkt vom Messgerät
eingegeben zu werden. Anstelle der Eingabevorrichtung 120 kann
jedoch auch ein Keyboard, welches numerische Werte eingeben kann,
verwendet werden.
-
Die
PCI-Vorrichtung 100 erzielt durch ein Übereinstimmen des Bereichs
des Reifens 10, die mit dem Spitzenbereich der RR-Wellenform
des Reifens 10 vor der Vulkanisierung korrespondiert, mit
der Position B der Felge 102 bei minimaler Felgenbreite,
oder durch ein Übereinstimmen
des Bereichs des Reifens 10 mit dem unteren Bereich der
RR-Wellenform des Reifens 10 vor der Vulkanisierung mit
der Position B der Felge 102 bei einer maximalen Felgenbreite
die Kontrolle der Konfiguration des Reifens 10. Die Verlängerung
der Gewebelagencords kann dementsprechend kontrolliert werden und
die einheitlichen Eigenschaften des Reifens 10 werden hierdurch
verändert.
Die Rückhalteposition
kann durch RFV nach der Vulkanisierung, wenn die RFV des Reifens 10 nach
der Vulkanisierung schon als ein Produkt bekannt ist, welches unter
den gleichen Bedingungen von einem PCI-Prozess wie der Reifen 10 direkt
nach der Vulkanisierung abhängig
ist, angegeben werden.
-
Der
Betrieb des vorliegenden Verfahrens wird nachstehend beschrieben.
-
Der
RR des Reifens 10 vor der Vulkanisierung wird durch ein
bekanntes Verfahren gemessen und als Wellenform dargestellt. Die
resultierende RR-Wellenform
zeigt normalerweise den Spitzenbereich und einen unteren Bereich der
Wellenform. Der Spitzenbereich stimmt mit dem längsten Gewebelagencord der
Karkasse 14 überein.
Der untere Bereich stimmt andererseits mit dem kürzesten Gewebelagencord der
Karkasse 14 überein.
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Wenn
ein vorab bestimmter innerer Druck dem Reifen 10 bei einer
hohen Temperatur von 80°C
oder mehr aufgegeben wird, wird den Gewebelagencords im PCI-Schritt
eine Zugkraft zugeführt.
Die Gewebelagencords der Karkasse 14 werden dementsprechend
verlängert,
bis sie stabilisiert sind.
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Wenn
ein solcher, wie oben beschriebener Reifen 10 an der Felge 102 angebracht
wird, werden die Wulstbereiche 20 durch die Umfangskanten
der Haltescheiben 106A und 106B der Felge 102 von
den Außenseitenbereichen
des Reifens 10 gehalten. Durch diese Rückhaltung wird die Verlängerung
der Gewebelagencords an den Wulstbereichen 20 kontrolliert.
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Die
Zugkraft, welche auf die Gewebelagencords aufgebracht wird, ist
am geringsten, wenn der Reifen 10 in der Position B der
Felge 102 (bei minimaler Breite) gehalten wird, und die
Zugkraft ist am größten, wenn der
Reifen 10 in der Position B der Felge 102 (bei
maximaler Breite) gehalten wird.
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Die
in der Position B gehaltenen Gewebelagencords an der Spitzenposition
der RR-Wellenform (anhand einer unterbrochenen Linie in 6 zu
sehen) werden aus diesem Grund, wie in 6 zu sehen,
während
des PCI-Prozesses leicht verlängert
(siehe Pfeil Em). Die in der Position A
gehaltenen Gewebelagencords an dem unteren Bereich der RR-Wellenform
werden während
des PCI-Prozesses stark verlängert
(siehe Pfeil Ex).
-
Die
Verlängerung
der Gewebelagencords wird deshalb verursacht, um so verändert zu
werden, dass die Differenz zwischen den Längen der RR-Wellenform an dem Spitzenbereich und
dessen unteren Bereich reduziert werden kann. Nach dem PCI-Prozess
haben die Gewebelagencords im Ergebnis im Wesentlichen in der Umfangsrichtung
des Reifens die gleiche Länge
(durch eine durchgezogene Linie in 6 dargestellt)
und die Konfiguration des Reifens 10 wird kontrolliert
und die Rundheit des Reifens 10 kann dadurch verbessert werden.
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Eine
Beschreibung des Kontrollprozesses der Konfiguration des Reifens 10 wird
im Folgenden unter Bezugnahme auf 7 angegeben.
In 7 wird ein Flussdiagramm gezeigt, welches ein
Beispiel des Kontrollprozesses darstellt. Als ein Beispiel wird
ein Fall erläutert,
bei dem die Felge 102 eine spezielle Konfiguration aufweist
und zum Kontrollieren der Konfiguration des Reifens 10 durch
ein Übereinstimmen
des Spitzenbereichs der RR-Wellenform des Reifens 10 mit
der Position B, in welcher die Felgenbreite minimal ist, verwendet
wird.
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Wenn
das Material der Gewebelagencords der Karkasse 14 des Reifens 10,
welches vom PCI-Prozess und der Größe des Reifens abhängig ist,
in Schritt 130 aufgezogen wird, wird in Schritt 132 die
RR-Wellenform oder die RFV-Wellenform des Reifens 10 aufgezogen.
Aus der Eingabevorrichtung 120, die an der PCI-Vorrichtung 100 ausgerüstet ist,
werden Daten durch eine vorab bestimmte Operation eingegeben. Darüber hinaus
kann diese Eingabe durch ein Anzeigen derselben durch das Anzeige-Panel 122,
das an der PCI-Vorrichtung
vorgesehen ist, bestätigt
werden.
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Nachdem
die RR-Wellenform oder die RFV-Wellenform des Reifens 10 in
Schritt 134 aufgezogen wurde, wird eine Berechnung auf
Basis der aufgezogenen RR- oder RFV-Wellenform ausgeführt. In
Schritt 136 wird die Position des Reifens 10 so
bestimmt, dass sie mit der der Position A der Felge 102 übereinstimmt. Des
Weiteren sind bereits Informationen über die Felge, wie die Konfiguration
der Felge 102 oder deren Differenz zwischen dem Maximal-
und Minimalwert in die Steuerung 118 eingegeben worden.
Aus diesem Grund wird in Übereinstimmung
mit der Konfiguration der Felge 102 die Position des Reifens 10 eingestellt.
Der Anfang zum Messen der Position des Reifens 10 wird
auf die Messzeit der RR-Wellenform eingestellt. Die Position des
Reifens ist positioniert, um in Bezug auf den Anfang einen Winkel
auszubilden.
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Wenn
die Position des Reifens 10 eingestellt ist, ist in Schritt 138 die
Zeit für
den PCI-Prozess bestimmt. Die PCI-Prozesszeit wird als die zur Komplettierung
der Kontrolle der Konfiguration des Reifens 10 während der
Kontrolle der Verlängerung
der ungleichförmigen
Gewebelagencords auf Basis der ungleichförmigen Felgenbreite und für die Stabilisierung
der Verlängerung
der Gewebelagencords durch ein Einführen einer hohen Temperatur
in den Reifen 10 sofort nach der Vulkanisierung benötigte Zeit
eingestellt.
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Nachdem
die PCI-Prozesszeit eingestellt ist, wird in Schritt 140 bestimmt,
ob der Reifen 10 an der Felge 102 montiert wurde
oder nicht. Das Urteil wird negativ sein, bis der Reifen 10 an
den Felge 102 angepasst und an die PCI-Vorrichtung 100 montiert
ist.
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In
der PCI-Vorrichtung 100 wird der Reifen 10, für den ein
Vulkanisierungsprozess bei einer hohen Temperatur erzielt wird,
wenn er geformt ist, durch ein (nicht gezeigtes) Reifen-Fördermittel
befördert
und wird durch die Felge 102 der PCI-Vorrichtung 100 gehalten.
Wenn der Reifen 10 durch die Felge 102 gehalten
wird, wird der Antriebsbereich 114 angetrieben, um den
Zylinder 104A vom dem Zylinder 104B zu entfernen.
Weil der Umfangskantenbereich des entfernten Zylinders 104B eine
Größe kleiner
als der innere Umfang des Reifens hat, kann der Zylinder 104B leicht
innerhalb des Reifens 10 positioniert und montiert werden.
Der Reifen 10 wird so montiert, dass der Spitzenbereich
der RR-Wellenform mit der Position B, an welcher die Felgenbreite
am geringsten ist, übereinstimmt.
Der Haltebereich 105 der Haltescheibe 106B wird
neben dem Wulstbereich 20 des Reifens 10 angeordnet.
-
Wenn
der Reifen 10 an der Felge 102 montiert wird,
wird der Antriebsbereich 114 angetrieben, so dass der Zylinder 104A näher an dem
Zylinder 104B ist, wobei die Zylinder 104A und 104B miteinander
integriert sind, um den Hauptkörper 104 auszuformen.
Zur gleichen Zeit wird der Reifen 10 an der PCI-Vorrichtung
montiert und danach werden die Wulstbereiche 20 des Reifens 10 jeweils
durch den Haltebereich 105 der Haltescheiben 106A und 106B in
dem Reifen 10 gehalten.
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Wenn
der Reifen 10 im Schritt 142 von der Felge 102 gehalten
wird, wird bestimmt, ob „Start"-Instruktionen eingegeben
werden oder nicht. Wenn durch die Eingabevorrichtung 120 „Start"-Instruktionen eingegeben
werden, ist die Beurteilung positiv. Die Routine geht über zu Schritt 144,
in welchem die Aufgabe des inneren Drucks auf den Reifen gestartet
wird.
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Wenn
der innere Druck auf den Reifen 10 aufgebracht wird, liefert
die Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks die
komprimierte Luft bei einer Temperatur von 80°C oder mehr. Die komprimierte
Luft wird von der Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren
Drucks an der Felge 102 entlang der Zentralachse der Felge 102 aufgebracht
und wird durch die an den Umfangsoberflächen der Felge 102 ausgeformten
Luftlöcher 108 in
den inneren Bereich des Reifens 10 aufgebracht. Die Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des inneren Drucks kontrolliert den Druck der komprimierten
Luft, um im Wesentlichen die gleiche Menge an Druck wie der Reifen 10 zu
haben.
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Wenn
die Aufbringung des inneren Drucks in Schritt 146 auf den
Reifen 10 gestartet wird, wird beurteilt, ob die Zeitspanne
des PCI-Prozesses abgelaufen ist oder nicht. Die Beurteilung wird
negativ sein, bis die Zeitspanne des PCI-Prozesses abgelaufen ist.
Die Zeitspanne des PCI-Prozesses
wird vom Eingeben der „Start"-Instruktionen an
berechnet.
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Während des
PCI-Prozesses wird auf die Gewebelagencords der Karkasse 14 eine
Zugkraft aufgebracht. Weil die Wulstbereiche 20 von den
Haltescheiben 106A und 106B der Felge 102 gehalten
werden, um einander näher
zu sein, wird zu dieser Zeit die Verlängerung der Gewebelagencords
in Übereinstimmung
mit der Felgenbreite kontrolliert. Die Verlängerung der Gewebelagencords,
welche an dem Spitzenbereich von der RR- oder RFV-Wellenform gehalten
werden, um mit der Position B, an welcher die Felgenbreite am geringsten ist, übereinzustimmen,
ist klein. Die Gewebelagencords sind, um in der Umfangsrichtung
des Reifens 10 auf Basis der Konfigurationseigenschaften
wie die RR- oder die RFV-Wellenform des Reifens 10 zu variieren, dementsprechend
verlängert.
Im Ergebnis wird die Länge
der Gewebelagencords über
den gesamten Umfang des Reifens 10 kontrolliert, um im
Wesentlichen die gleiche Länge
aufzuweisen.
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Eine
Serie von Prozessen wurde vervollständigt und die Beurteilung ist
positiv, wenn die PCI-Prozesszeitspanne abgelaufen ist und der Reifen 10 auf
eine vorher eingestellte Temperatur abgekühlt ist.
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Auf
diese Weise wird die Verlängerung
der Gewebelagencords während
des PCI-Prozesses in Übereinstimmung
mit der Felgenbreite, welche auf der Basis der Konfigurationseigenschaften
des Reifens 10 definiert ist, kontrolliert, und die Längen der
Gewebelagencords sind in der Umfangsrichtung des Reifens 10 einheitlich.
Die Konfigurationseigenschaften des Reifens 10 nach dem
PCI-Prozess können
dementsprechend kontrolliert werden, so dass ein Reifen 10,
dessen Rundung sehr präzise
ist, und dessen einheitlichen Eigenschaften exzellent sind, erreicht
werden kann.
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Darüber hinaus
ist es nicht notwendig, den Reifen zu verschleißen und einen Hochdruckprozess
aufzubringen, da die Konfiguration des Reifens 10 durch
den Druck, der im Wesentlichen der gleiche ist wie der, der auf
den Reifen während
der PCI aufgebracht wird, kontrolliert wird. Durch den Gebrauch
der Energie vom PCI-Prozess ist es dementsprechend möglich, die
Konfiguration des Reifens 10 effektiver zu kontrollieren.
-
Weil
es möglich
ist, sowohl den Kontrollprozess der Konfiguration des Reifens als
auch den PCI-Prozess durch ein Kontrollieren der Verlängerung
der Gewebelagencords auf Basis der Konfiguration der Felge 102 auszuführen, kann
die vorliegende Erfindung einfach mit der existierenden PCI-Vorrichtung angewendet werden,
ohne einen größeren Austausch
an Ausrüstung
vornehmen zu müssen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird die Felge 102, deren Felgenbreite in der Umfangsrichtung im
selben Verhältnis
variiert und welche in einer fixierten Konfiguration jeweils mit
einer Position A und einer Position B an einem Punkt der Felge 102 ausgeformt
ist, verwendet. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht hierauf
beschränkt.
-
Die
Haltescheiben 106A und 106B der Felge 102 können zum
Beispiel so strukturiert sein, dass deren Verbindungspositionen
kontrolliert werden können
und die Differenz zwischen dem Minimal- und dem Maximalwert der
Felgenbreite kann beliebig verändert
werden. Daher ist es möglich,
den Minimal- und den Maximalwert in Übereinstimmung mit dem Reifen 10 zu
verändern.
Und es ist möglich,
die Konfigurationen einer Vielzahl von verschiedenen Reifen 10 und
verschiedenen Typen von Reifen 10 durch die Verwendung
nur der Felge zu kontrollieren.
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Die
Positionen A und B müssen
nicht notwendigerweise an jeweils einem Punkt der Felge vorgesehen sein.
Wie in 8A gezeigt, ist es nämlich möglich, eine
Felge zu verwenden, deren Breite in der Umfangsrichtung der Felge 102 bei
einem anderen Verhältnis
variieren kann und die in einem Bereich, in dem die Position A,
an der die Felgenbreite maximal ist, und in dem die Position B,
an der die Felgenbreite minimal ist, miteinander verbunden sind.
An dem Verbindungsbereich des Reifens 10 kann in diesem
Fall die Verlängerung der
Gewebelagencords einheitlich kontrolliert werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird beispielsweise die Felge 102, welche vorher auf eine
bestimmte Art ausgeformt wurde und die auf den Reifen 10,
der eine einheitliche Konfiguration hat, angewandt werden kann,
verwendet. Sie ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die Felge kann in jeder
Konfiguration ausgeformt werden, welche in den Reifen 10 auf
der Basis von RR- oder RFV-Wellenform einzuführen ist. Die mit der Konfiguration
des Reifens 10 korrespondierende Felge 102 kann
aus einer Vielzahl von Felgen, die verschieden konfiguriert sind,
ausgewählt
und an der PCI-Vorrichtung 100 montiert werden und dementsprechend können der
Kontrollprozess der Konfiguration des Reifens 10 und der
PCI-Prozess ausgeführt
werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird die Konfiguration des Reifens 10 durch eine Übereinstimmung
der Verlängerung
der Gewebelagencords an der Position B, an der die Felgenbreite
im Spitzenbereich der RR-Wellenform
des Reifens 10 am geringsten ist, kontrolliert. Die Konfiguration
des Reifens 10 kann jedoch durch eine Übereinstimmung der Verlängerung
der Gewebelagencords an der Position A, an der die Felgenbreite
am geringsten ist an dem unteren Bereich der RR-Wellenform des Reifens 10 kontrolliert
werden. Deshalb können
dieselben Effekte wie in der vorliegenden Ausführungsform erzielt werden.
Der Spitzenbereich der RR-Wellenform
des Reifens 10 kann im Weiteren mit der Position B übereinstimmen.
Der untere Bereich der RR-Wellenform des Reifens 10 kann
im Weiteren mit der Position A übereinstimmen.
Dementsprechend wird die Verlängerung
der längeren
Gewebelagencords bei einem Maximum kontrolliert, während die Verlängerung
der kürzeren
Gewebelagencords bei einem Minimum kontrolliert wird. Im Ergebnis
ist es möglich,
die Konfiguration des Reifens 10 effektiver zu kontrollieren,
um näher
zu einer perfekten Rundung zu gelangen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
sind die Zylinder 104A und 104B integral miteinander
verbunden, um den Hauptkörper
der Felge 102 auszuformen. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf diese Ausführungsform
beschränkt.
Es kann zum Beispiel ein Hauptkörper,
der auf integrale Art ausgeformt ist, verwendet werden. Im Fall
des integralen Hauptkörpers
ist der Reifen 10 an der Felge 102 angebracht,
so dass die Wulstbereiche 20 des Reifens 10 an
den inneren Bereichen eines jeden Haltebereichs 105 der
Felge 102 positioniert sind. Dementsprechend kann der gleiche
Effekt in der oben beschriebenen Ausführungsform bereitgestellt werden.
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Weiterhin
müssen
die Haltebereiche 105 der Felge 102 nicht an den
Enden einer jeden Haltescheibe 106A und 106B,
welche jeweils an den Umfangsenden der Felge 102 fixiert
sind, positioniert werden.
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Ein
anderer Typ der Felge 202 wird in 8B gezeigt.
Bei dieser Felge 202 ist die Zentralachse 110 der
Felge mit der Haltescheibe 106b verbunden. Die Haltescheibe 106B ist
an der unteren Seite (in 8B) eines
Hauptkörpers 204,
der durch ein hohles zylindrisches Teil ausgeformt ist, angeordnet.
Eine Anzahl von Luftlöchern
ist an der Umfangsoberfläche
des Hauptkörpers 204 eingestanzt.
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Ein
Haltebereich 208, der sich vertikal entlang der Umfangsoberfläche des
Hauptkörpers 204 bewegen
kann, ist an der Umfangsoberfläche
des Hauptkörpers 204 angeordnet.
Dieser Haltebereich 208 ist mit einer Stützwelle 205 versehen.
Die Breite (Größe) zwischen
den Haltebereichen 208 und den sich gegenüber liegenden
Haltescheiben 106B (was durch den Pfeil R angezeigt wird)
kann entlang der Umfangsoberfläche des
Hauptkörpers 204 variieren.
-
Eine
Abdeckung 210 ist an dem Haltebereich 208 in entgegengesetzt
eingestellter Richtung von der Haltescheibe 106B vorgesehen,
um die Luftlöcher 108 des
Hauptkörpers 204 abzudecken,
welche sich an dem oberen Bereich des Haltebereichs 208 befinden.
Die Abdeckung 210 bewegt sich in Übereinstimmung mit der Bewegung
der Haltebereichs 208 und verhindert, dass die komprimierte
Luft, welche zum Aufbringen eines vorab bestimmten inneren Drucks
in den Reifen 10 aufgebracht wurde, aus den Luftlöchern 108 austritt,
welche an dem oberen Abschnitt des Reifens 10 angeordnet
sind.
-
Ein
nicht dargestellter Antriebsbereich ist mit der Stützachse 205 verbunden.
Dieser Antriebsbereich operiert, um den Haltebereich 208 an
der Basis der Konfigurationseigenschaften des Reifens 10 zu
bewegen, der durch die Felge 202 gehalten wird, und verändert die
Breite (Größe) zwischen
dem Haltebereich 208 und der Haltescheibe 106B,
um sie voneinander zu entfernen.
-
Wenn
der Reifen 10 an der auf diese Art strukturierten Felge 202 montiert
wird, ist der obere Endbereich des Hauptkörpers 204 durch den
Haltebereich 208 ausgesetzt, welcher aus dem Hauptkörper 204 herausgezogen
wird. Weil der obere Endbereich des Hauptkörpers 204 einen kleineren
Durchmesser als der des inneren Umfangs des Reifens 10 hat,
ist es leicht, den Reifen 10 an der Felge 202 zu
montieren. Wenn der Reifen 10 an der Felge 202 montiert
ist, wird die Stützachse 205 angetrieben,
um den Haltebereich 208 in Richtung der Haltescheibe 106B zu
bewegen. Die Wulstbereiche 20 des Reifens 10 können dementsprechend durch
den Haltebereich 208 und den Haltebereich 105 der
Haltescheibe 106B gehalten werden.
-
Weil
die Wulstbereiche 20 des Reifens 10 auf die gleiche
oben beschriebene Art an den Haltebreiten, welche entlang der Umfangsoberfläche der
Felge 202 variieren können,
gehalten werden, kann die Verlängerung
der Gewebelagencords an den Wulstbereichen 20 und dementsprechend
die Konfiguration des Reifens 10 kontrolliert werden. Da
es möglich
ist, die Trennbreite (Größe) zwischen
dem Haltebereich 208 und der Haltescheibe 106B,
welche beide voneinander trennt, auf Basis der Konfigurationseigenschaften
eines jeden Reifens 10 zu verändern, kann die Trennbreite
zwischen dem Haltebereich 208 und der Haltescheibe 106B einheitlich
geändert
werden und die Konfiguration eines jeden Reifens kann passend modifiziert
werden.
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60
(sechzig) Radialreifen für
einen PKW, die alle die Größe 205/70R14
haben, wurden in zwei Gruppen mit jeweils 30 Reifen unterteilt.
Polyestercords wurden für
die Karkassen der Reifen verwendet.
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Sofort
nach der Vulkanisierung wurde ein Reifen aus einer Gruppe (Beispiel)
an die eine Felge gemäß vorliegender
Ausführungsform
aufweisende PCI-Vorrichtung montiert. Die Differenz zwischen einem
Maximal- und einem Minimalwert der Felge liegt bei 2 mm.
-
Ein
Reifen aus der anderen Gruppe (Vergleichsbeispiel) wurde direkt
nach der Vulkanisierung an eine andere PCI-Vorrichtung montiert,
in der sich parallel gegenüber
liegende Haltescheiben verwendet werden und die eine Felge aufweist,
deren Felgenbreite keinen Unterschied zeigt und in deren Umfangsrichtung
0 (Null) ist.
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Die
RFV- und RR-Werte (Produktwerte) wurden jeweils für diese
Gruppe in dem Beispiel gemessen und für die Reifengruppe des Vergleichsbeispiels
nach der PCI. Die gemessenen Resultate sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
-
Wie
in Tabelle 1 beispielhaft zu sehen ist, wird ein Reifen gemäß der vorliegenden
Ausführungsform durch
eine Felge gehalten. Die Felgenbreite der Felge kann in der Umfangsrichtung
des Reifens variieren, so dass die Verlängerung der Gewebelagencords
kontrolliert wird. Die ausgedrückten
Reifenwerte, die verglichen mit dem Reifen in dem Vergleichsbeispiel,
in dem ein Reifen von einer Felge gehalten wird, dessen Felgenbreite
nicht in der Umfangsrichtung des Reifens variieren kann um 0,1 mm
niedriger in den Hauptwerten als RR und um 20,1 N niedriger in den
Hauptwerten von RFV liegen.
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Es
sollte verstanden werden, dass der Reifen im Beispiel einen höheren Rundungsgrad
und exzellentere einheitliche Eigenschaften aufweist.
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Da
die Verlängerung
der Gewebelagencords durch den Einsatz einer Felge, deren Felgenbreite
in ihrer Umfangsrichtung variieren kann, kontrolliert werden kann,
ist es deshalb möglich,
die einheitlichen Eigenschaften eines Reifens effektiver zu verbessern,
ohne eine Beschädigung
des Reifens zu verursachen.
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Eine
PCI-Vorrichtung 300, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, wird in den 10 und 11 gezeigt.
Ein Reifen 10 wird direkt nach der Vulkanisierung an der
PCI-Vorrichtung montiert.
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Wie
in 10 gezeigt, ist eine Felge 302 zur Stützung des
Reifens direkt nach der Vulkanisierung in diametraler Richtung an
dem Zentralbereich des Reifens 10 an der PCI-Vorrichtung 300 vorgesehen.
Der Reifen 10, dessen radiale Richtung zur horizontalen
Richtung der PCI-Vorrichtung 300 ausgerichtet
ist, wird von der Felge 302 abgestützt.
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Ein
Ende der zylindrischen Felgenzentralachse 304 ist mit der
Felge 302 verbunden. Das andere Ende der zylindrischen
Felgenzentralachse 304 ist mit der Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des inneren Drucks verbunden, welche den gleichen Aufbau
aufweist, wie oben beschrieben (siehe 5).
-
Die
Felgenzentralachse 314 und die Felge 302 sind
aus einem hohlen Teil ausgeformt. Die Luftlöcher sind auf eine ähnliche
Weise wie diejenigen in 1 strukturiert und sind an der
Felge 302 ausgeformt. Aus diesem Grund wird die von der
Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks abgegebene
komprimierte Luft in den Reifen 10 durch die Felgenzentralachse 304 und
die Felge 302 eingeführt.
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Ein
Paar Rückhalte-Spannvorrichtungen 308,
die beide in einem kreisförmigen
Bogen ausgeformt sind, klemmen den Reifen 10 zusammen und
sind mit dem Reifen 10 konzentrisch und sind in vertikaler
Richtung der Felge 302 angeordnet.
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Wie
in 12 zu sehen, weist jede der Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 einen
kreisförmigen
Bogenbereich auf, der einen Winkel ausbildet, um mit dem vorab bestimmten
Zentralwinkel θ (s. 12B) übereinzustimmen,
wobei die Länge
L vom Zentrum des kreisförmigen
Bogens zu den äußeren Umfangsenden
der beiden Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 (s. 12B) im Wesentlichen gleich dem radialen Durchmesser des
Reifens 10, welcher durch die Felge 302 abgestützt wird,
ist.
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Jede
der Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 ist
mit einer Stützoberfläche 310 und
einer Rückhalteoberfläche 312 versehen.
Die Stützoberfläche 310 liegt
im Wesentlichen auf gleicher Ebene wie die Oberfläche, die
mit den Seitenoberflächen
des Reifens 10 in Umfangsrichtung des Reifens 10,
welcher von der Felge 302 abgestützt wird, korrespondiert. Die
Stützachsen 314,
von denen jede mit dem Antriebsbereich 316 (siehe 11)
verbunden ist, sind an die Stützoberfläche 310 montiert,
um abnehmbar zu sein. Der Antriebsbereich 316 veranlasst
jede der Stützachsen,
sich um einen vorab bestimmten Betrag zu bewegen.
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Die
Rückhalteoberfläche 312 weist
eine Flanke auf, deren Dicke von dem Zentralseiten-Endbereich zu
der externen Seitenendbereich der Rückhalte-Spannvorrichtung 308 anwächst (siehe 12A). In der Rückhalte-Spannvorrichtung 308 wird
aus diesem Grund die Rückhalteoberfläche 312 so
angeordnet, dass sie den Schulterbereichen 24 des Reifens 10 gegenüberliegt.
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Die
Rückhalte-Spannvorrichtung
kann aus verschiedenen Materialien wie Metallen, Kunststoff, Gummi
oder ähnlichem
ausgeformt sein. Unter dem Gesichtspunkt der Kontrolle der Abkühlzeit des
Reifens ist Metall bevorzugt.
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Die
Rückhalte-Spannvorrichtung 308 ist
aus einer Vielzahl von Rückhalte-Spannvorrichtungen 308, deren
Zentralwinkel θ verschieden
sind, auf Basis der Rückhalte-Bedingungen
des Reifens 10 ausgewählt
und die ausgewählten
Rückhalte-Spannvorrichtung 308 ist
an der Stützachse 314 montiert,
um austauschbar zu sein.
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An
der CPI-Vorrichtung 300 ist eine (nicht gezeigte) Steuerung 318,
die CPU, RAM, und ROM aufweist, vorgesehen.
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Die
Steuerung 318 hat ein Programm gespeichert, welches den
Kontrollprozess der Konfiguration des Reifens 10 ausführt, indem
es die Länge
der Gewebelagencords in Übereinstimmung
mit ihrer Qualität
zum Ausformen des Reifens 10 und den physikalischen Eigenschaften
des Reifens 10 kontrolliert. In Übereinstimmung mit dem Programm
setzt die Steuerung 318 Rückhaltebedingungen, um den
Reifen 10, welcher von der Felge 302 gestützt wird,
zurückzuhalten.
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Der
Antriebsbereich 316 und die Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des inneren Drucks sind mit der Steuerung 318 verbunden.
Die Steuerung 318 gibt ein mit den eingestellten Rückhaltebedingungen übereinstimmendes
Steuersignal an den Antriebsbereich 316 und die Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des inneren Drucks aus und kontrolliert durch die Rückhalte-Spannvorrichtung
in Bezug auf den Reifen 10 die Rückhalteposition, den Rückhaltedruck,
die Schubmenge und den inneren Druck des Reifens 10.
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Aufgrund
des inneren Druck, der Qualität
der Gewebelagencords, der Größe und der
physikalischen Eigenschaften des Gummis des Reifens 10 kann
der Rückhaltedruck
durch die Rückhalte-Vorrichtungen 308 variieren.
Der Rückhaltedruck
liegt jedoch gewöhnlich
zwischen 0,5 und 5 kgf/cm2. Wenn der Rückhaltedruck geringer
als 0,5 kgf/cm2 ist, wird dies nicht bevorzugt,
da der Rückhaltedruck
die Kontrolle der Verlängerung der
Gewebelagencords nicht zulässt.
Wenn der Rückhaltedruck
höher als
5 kgf/cm2 ist, wird dies auch nicht bevorzugt,
da die Gewebelagencords sich innerhalb des Reifens verlängern können und
infolge des hohen Rückhaltedrucks
die Länge
der Gewebelagencords an den Nicht-Rückhaltebereichen des Reifens 10 exzessiv zunehmen
kann. Dementsprechend liegt der bevorzugte innere Druck des Reifens 10 zwischen
+0,1 und 1kgf/cm2. Wenn der Reifen 10 in
dem oben genannten Bereich des Rückhaltedrucks,
welcher höher
als der oben genannte Druck ist, zurückgehalten wird, kann eine
exzellente Rückhaltung
der Gewebelagencords erzielt werden.
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Die
Schubmenge der Rückhalte-Vorrichtung 108 ist
eine beträchtliche
Menge, durch welche der Reifen 10 durch den Schubdruck
geschoben wird. Die Schubmenge liegt vorzugsweise zwischen 0,5 mm
und 5 mm und am noch bevorzugter zwischen 2 und 3 mm. Eine Eingabevorrichtung 320 und
ein Anzeige-Panel 322 sind mit der Steuerung verbunden.
Die Eingabevorrichtung gibt verschiedene Daten für die RR-Wellenform des Reifens 10 vor
der Vulkanisierung, die einheitlichen Eigenschaften nach der Vulkanisierung
und ähnliches
ein. Das Anzeige-Panel 322 zeigt die eingegebenen Daten
und die verschiedenen Abläufe
der Programme an. Die gemessene RR-Wellenform oder dergleichen können direkt
vom Messgerät
in die Eingabevorrichtung eingeben werden. Solche Daten können jedoch
auch über
das Keyboard eingegeben werden, durch welches die Eingabe von numerischen
Werten ermöglicht
wird.
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Der
Kontrollprozess der Konfiguration des Reifens wird durch die Steuerung 318 so
ausgeführt,
dass der Bereich des Reifens 10, der mit dem Spitzenbereich
der RR-Wellenform des Reifens 10 vor der Vulkanisierung übereinstimmt,
als Rückhalteposition
erkannt wird, und die Rückhalteposition
des Reifens 10 wird zurückgehalten,
so dass die einheitlichen Eigenschaften des Reifens 10 kontrolliert
werden können.
Die Rückhalteposition
kann in dem Fall von RFV des Reifens 10 nach der Vulkanisierung
so spezifiziert werden, dass das RFV des Reifens 10 nach
der Vulkanisierung schon als Reifenprodukt bekannt war, welches
dem PCI-Prozess unter den gleichen Bedingungen wie der Reifen 10 sofort
nach der Vulkanisierung unterzogen wurde.
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Nachstehend
wird der Betrieb der PCI-Vorrichtung 300, die nicht Teil
der vorliegenden Erfindung ist, erläutert.
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Das
RR des Reifens 10 vor der Vulkanisierung wird nach einem
bekannten Verfahren gemessen und in Wellenform ausgedrückt. Der
Spitzenbereich und der Bodenbereich der Wellenform können gewöhnlich aus der
resultierenden RR-Wellenform ersehen werden. Der Spitzenbereich
stimmt mit den längsten
Gewebelagencords der Karkasse 14 überein, während der Bodenbereich mit
den kürzesten
Gewebelagencords der Karkasse 14 übereinstimmt.
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Die
Gewebelagencords der Karkasse 14 verlängern sich während des
PCI-Prozesses, bis
sie, wenn ein vorab bestimmter innerer Druck auf den Reifen 10 bei
einer hohen Temperatur von 80°C
und mehr aufgebracht wird, stabilisiert sind.
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Ein
Bereich des Reifens 10, der mit dem Spitzenbereich der
RR-Wellenform übereinstimmt,
wird zu einer Rückhalteposition
gemacht. Während
des PCI-Prozesses wird die Rückhalteposition
zurückgehalten,
so dass die Verlängerung
der Gewebelagencords in diesem Bereich kontrolliert wird. Ein Bereich
des Reifens 10, der mit dem Bodenbereich der RR-Wellenform übereinstimmt,
wird andererseits in einem offenen Zustand eingestellt, so dass
die Gewebelagencords in diesem Bereich länger gemacht werden können. Die
Differenz zwischen der Länge
der Gewebelagencords an dem Spitzen- und Bodenbereich der RR-Wellenform
ist dementsprechend minimiert, so dass es möglich wird, die Größe des Reifens 10 zu
vereinheitlichen. Im Ergebnis wird die Konfiguration des Reifens 10 kontrolliert
und die Rundheit des Reifens 10 kann verbessert werden.
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In 13 wird
ein Flussdiagramm gezeigt, das ein Beispiel des Kontrollprozesses
der Konfiguration des Reifens 10 darstellt.
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In
Schritt 400 wird beurteilt, ob der Reifen an die PCI-Vorrichtung 300 montiert
wird oder nicht.
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Der
Reifen 10, für
den bei einer hohen Temperatur ein Vulkanisierungsprozess durch
Gießen
erzielt wurde, wird in der PCI-Vorrichtung 300 durch
ein nicht dargestelltes Reifen-Fördermittel
befördert
und wird durch die Felge 302 der PCI-Vorrichtung gehalten.
Wenn erkannt wurde, dass der Reifen 10 von der Felge 302 gehalten
wurde, ist die Beurteilung positiv und dadurch wurde entschieden,
dass der Reifen an den Felge 302 montiert wurde. Es erfolgt
routinemäßig der
Schritt 402.
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In
Schritt 402 werden die Qualität der Gewebelagencords und
die Größe des Reifens
abgerufen. In Schritt 404 werden die RR- oder RFV Wellenform
des Reifens 10, welcher durch den Felge 302 gehalten
wurde, abgerufen. Diese Daten werden der Eingabevorrichtung 320,
welche an der PCI-Vorrichtung
vorgesehen ist, eingegeben. Darüber
hinaus kann die Bestätigung
der Eingabedaten durch ein Anzeigen der Daten auf dem Anzeige-Panel 322,
welches an der PCI-Vorrichtung 300 vorgesehen ist, ausgeführt werden.
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Wenn
im Schritt 406 die RR- oder RFV-Wellenform abgerufen werden,
wird eine Berechnung auf Basis der abgerufenen RR- oder RFV-Wellenform
erzielt. In Schritt 408 werden die Rückhaltemenge und die Rückhalteposition
des Reifens 10 eingestellt. Die Rückhaltemenge ist die Menge
der Belastung, die für
die Kontrolle der Konfiguration des Reifens 10 benötigt wird
und sie wird auf der Basis der Magnitude des Spitzenbereichs der
Wellenform bestimmt.
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Wenn
die Rückhaltemenge
und die Rückhalteposition
bestimmt sind, wird in Schritt 410 der Rückhaltedruck
oder die Schubmenge und die Rückhaltezeit
bestimmt. Der Rückhaltedruck
oder die Schubmenge wird auf Basis des inneren Drucks, welcher auf
den Reifen 10 während
des PCI-Prozesses aufgebracht wird, der Temperatur, und der Qualität der Gewebelagencords
bestimmt. Die Rückhaltezeit
wird durch die Rückhaltemenge,
den Rückhaltedruck
und die Schubmenge eingestellt. „Der Rückhaltedruck oder die Schubmenge
des Reifens" werden
so bezeichnet, da der Rückhaltedruck
in engem Zusammenhang mit der Schubmenge steht. Wenn die Schubmenge
kontrolliert wird, wird dadurch auch der Rückhaltedruck kontrolliert.
Da die Kontrolle von einem der Werte des Rückhaltedrucks und der Schubmenge
zufriedenstellend sein wird, kann ein einfaches Verfahren, in dem
die Bedingungen für
den Rückhaltedruck
ermittelt werden können,
vorgesehen werden.
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Wenn
verschiedene Bedingungen einschließlich der Rückhalteposition, des Rückhaltedrucks
oder der Schubmenge sowie die Rückhaltezeit
bestimmt worden sind, wird in Schritt 412 beurteilt, ob
die PCI gestartet wird oder nicht.
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Die
Rückhalte-Spannvorrichtungen 308,
die den Rückhaltebedingungen
genügen,
sind an der Stützachse 314 fixiert.
Wenn die „Start"-Instruktion in die
Eingabevorrichtung 320 eingegeben wird, ist die Beurteilung
positiv und die Routine wird mit Schritt 414 fortgesetzt,
in dem die Aufbringung des inneren Druck auf den Reifen 10 gestartet
wird. In Schritt 416 wird die Rückhaltung des Reifens 10 ausgeführt.
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Wenn
der innere Druck aufgebracht ist, führt die Vorrichtung 112 zum
Aufbringen des inneren Drucks die komprimierte Luft bei einer Temperatur
von 80°C
oder mehr in den Reifen 10 ein. Die komprimierte Luft wird
von der Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks
in die Felge 302 durch die Felgenzentralachse 304 eingeführt, tritt
durch die auf de Felge 302 ausgeformten Luftlöcher hindurch
und wird dem inneren Bereich des Reifens 10 zugeführt. Die
Vorrichtung 112 zum Aufbringen des inneren Drucks kontrolliert
den Zuführungsdruck
der komprimierten Luft, um die gleiche Menge an Druck im Reifen
zu haben.
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Wenn
die Rückhaltung
des Reifens 10 beginnt, wird ein Paar Rückhalte-Spannvorrichtungen 308, welche
jeweils vertikal am Reifen verwendet werden, nahe an den Reifen 10 gebracht.
Jede der Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 veranlasst
die Rückhalte-Oberflächen 312,
an die Schulterbereiche 24 des Reifens 10 anzustoßen und
schiebt den Reifen 10 mit einem vorab bestimmten Druck,
so dass der Reifen 10 zurückgehalten wird.
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Wenn
die Rückhaltung
gestartet ist, wird in Schritt 418 beurteilt, ob die Rückhaltezeit
abgelaufen ist oder nicht. Die Beurteilung ist solange negativ,
bis die Rückhaltezeit
abgelaufen ist, so dass die Rückhaltung, welche
die Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 verwendet,
gewährleistet
ist. Die Verlängerung
der Gewebelagencords, welche an der Rückhalteposition des Reifens 10 verwendet
werden, wird durch die Ausführung
der Rückhaltung
während
der PCI kontrolliert. Die Gewebelagencords, welche nicht an der
Rückhalteposition
des Reifens 10 angeordnet sind, können verlängert werden. Die Längen der
Gewebelagencords sind entlang des Umfangs des Reifens 10 einheitlich.
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Wenn
die Rückhaltezeit
vergangen ist, ist die Beurteilung positiv und die Routine geht über zu Schritt 420,
in dem die Rückhaltung
aufgehoben wird. Wenn die Rückhaltung
aufgehoben wird, werden die Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 durch
ein vertikales Bewegen der Stützachsen
voneinander getrennt. Die Rückhalteoberfläche 312 der
Rückhalte-Spannvorrichtung 308 wird
dementsprechend von den Schulterbereichen 24 des Reifens 10 getrennt,
welche als Rückhalteposition
bestimmt wurde, und der Schulterbereich 24 wird in einem
offenen Zustand eingestellt. Zu dieser Zeit verlängern sich die Gewebelagencords
nicht, weil sich die Gewebelagencords der Karkasse 14 in
einem stabilisierten Zustand befinden.
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Wenn
die Rückhaltung
aufgehoben ist, wird in Schritt 422 beurteilt, ob die PCI
gestoppt wird oder nicht. Dies wird verneint, bis die PCI beendet
ist. Der PCI-Prozess wird fortgesetzt, bis der Reifen 10 auf
die eingestellte und vorab bestimmte Temperatur abgekühlt ist.
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Wenn
der Reifen 10 eine vorab bestimmte Temperatur erreicht
hat, ist die Beurteilung positiv, so dass die Prozessserie abgeschlossen
ist.
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Der
Reifen 10 wird auf diese Weise durch einen vorab bestimmten
Druck oder durch eine vorab bestimmte Schubmenge in dessen Rückhalteposition
zurückgehalten,
während
die PCI ausgeführt
wird. Dadurch wird die Verlängerung
der Gewebelagencords an den Schulterbereichen 24 kontrolliert
und die Länge
der Gewebelagencords wird vereinheitlicht. Die Konfiguration des
Reifens 10 nach der PCI ist dementsprechend kontrolliert,
so dass der Reifen 10, welcher einen hohen Rundungsgrad
und exzellente einheitliche Eigenschaften hat, produziert werden
kann.
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Da
die Konfiguration des Reifens 10 durch ein Hinzufügen des
Drucks in den Reifen 10, welcher im Wesentlichen die gleiche
Menge wie der Druck für
den Reifen 10 während
der PCI hat, kontrolliert ist, kann des Weiteren die Konfiguration
des Reifens 10 effektiver kontrolliert werden, ohne den
Reifen 10 zu verschleißen
und ohne einen Hochdruckprozess aufzubringen.
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Außerdem wird,
wenn eine Vielzahl von Reifen, von denen bereits bekannt ist, dass
sie die gleiche RR- oder RFV-Wellenform aufweisen, gleichzeitig
verarbeitet werden, nach dem Einstellen der Rückhaltebedingungen des Reifens 10 einmal
erzielt worden sind, der Rückhalteprozess
oder die PCI lediglich kontinuierlich ausgeführt.
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Es
werden Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 verwendet,
in denen der Zentralwinkel θ =
160° beträgt und jede
der sich neigenden Oberflächen
wird als die Rückhalteoberfläche verwendet,
um die Schulterbereiche 24 des Reifens 10 zurückzuhalten.
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14A zeigt eine Draufsicht auf andere Rückhalte-Spannvorrichtungen 330,
die jede in ringförmiger Form
ausgeformt sind. Die Rückhalte-Spannvorrichtung 330 weist
einen zentralen Winkel von θ =
360° auf. Jede
der Seitenoberflächen
des Reifens 10 kann dementsprechend entlang dessen gesamten
Umfang zurück gehalten
werden.
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In 14B wird im Weiteren eine Querschnittsdarstellung
einer noch anderen Rückhalte-Spannvorrichtung 340 gezeigt.
Jede der Rückhalte-Spannvorrichtungen 340 weist
eine flache Rückhalteoberfläche 312 auf.
Jede der Seitenwände 18 des
Reifens 10 kann dementsprechend durch die Rückhalte-Spannvorrichtung 340 zurückgehalten
werden, so dass die Verlängerung
der Gewebelagencords kontrolliert werden kann.
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Es
werden Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 verwendet,
in denen ein fixierter Zentralwinkel θ = 160° beträgt. Der Bereich einer jeden
Rückhalteoberfläche 312 der
Rückhalte-Spannvorrichtung 312 kann
zwischen 0 < θ < 360 variabel sein.
Auch wenn der Bereich der Rückhalteoberfläche 312 an
der Rückhalteposition
für jeden
Reifen variieren kann, kann dementsprechend eine Vielzahl von Reifen 10 durch
ein Paar von Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 durch
ein Kontrollieren des Zentralwinkels θ in Übereinstimmung mit dem Bereich an
der Rückhalteposition
des Reifens 10 zurückgehalten
werden.
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Ein
Paar von Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 sind
an dem Reifen 10 angeordnet. Drei Paare von Rückhalte-Spannvorrichtungen 308 oder
mehr können
jedoch in Übereinstimmung
mit der Zahl der Rückhaltepositionen
des Reifens 10 vorgesehen sein. Weil die Umfangsoberfläche des
Reifens 10 auf eine detaillierte Art an einer Vielzahl
von Positionen zurück
gehalten werden kann, kann der Reifen 10 deshalb unter
den mit den jeweiligen Rückhaltepositionen übereinstimmenden
Rückhaltebedingungen
zurückgehalten
werden. Im Ergebnis kann eine einheitlichere Bemessung ausgeführt werden.
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Darüber hinaus
wird der Reifen 10 an einer Rückhalteposition zurückgehalten,
welche auf Basis der zuvor gemessenen RR-Wellenform oder der bekannten
RFV bestimmt wurde.
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Durch
das Vorsehen eines Sensors, welcher die Konfiguration des Reifens 10 während der
Rückhaltung
oder dem Kontrollgrad der Konfiguration des Reifens 10 infolge
der Rückhaltung
an der PCI-Vorrichtung 300 messen oder schätzen kann,
kann beispielsweise die Konfiguration des Reifens 10 während der
PCI und während
dem Rückhalteprozess
laufend abgefragt werden. Die Rückhaltebedingungen
wie die Rückhalteposition
oder dergleichen können
auf Basis der Konfiguration des Reifens 10 in Echtzeit
während
des Rückhalteprozesses
verändert
werden. Im Ergebnis ist es möglich,
die Rundung des Reifens 10 weiter zu verbessern, nachdem
der Reifen 10 dem PCI- und dem Rückhalteprozess unterworfen
wurde.
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60
(Sechzig) radiale Reifen für
PKW, die alle die Größe 205/70/R14
haben, wurden in zwei Gruppen à 30
aufgeteilt. Polyestercords wurden für die Karkasse der Reifen verwendet.
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Sofort
nach der Vulkanisierung wurde ein Reifen aus einer Gruppe (Beispiel)
an der eine Felge 302 aufweisende PCI-Vorrichtung montiert
und ein Rückhalteprozess
und PCI wurden an diesem Reifen ausgeführt. Die Rückhaltekonditionen sind so
vorgesehen, dass der innere Druck während der PCI bei 1,5 kgf/cm2 liegt, die Schubmenge liegt bei 2 mm, die
Rückhaltezeit
bei 0,5 Minuten und die PCI-Zeit liegt bei 20 Minuten. Es wurde
eine Rückhalte-Spannvorrichtung 108,
deren Zentralwinkel θ =
160° beträgt und welche
aus Eisen erzeugt ist, verwendet.
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Währenddessen
wurde ein Reifen der anderen Gruppe (Vergleichsbeispiel) direkt
nach der Vulkanisierung an einer andere PCI-Vorrichtung 100 montiert. An
diesem Reifen wurde lediglich das PCI ausgeführt. Das Vergleichsbeispiel
wurde auf die gleiche Art wie das Beispiel ausgeführt, der
Rückhalteprozess
wurde jedoch nicht ausgeführt.
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Die
RFV- und RR-Werte wurden jeweils für die Gruppe des Beispiels
gemessen und für
die Reifengruppe des Vergleichsbeispiels nach der PCI. Die gemessenen
Resultate sind in Tabelle 2 gezeigt.
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Wie
in Tabelle 2 gezeigt, ist der Hauptwert von RFV des Reifens 10 in
dem Beispiel, in dem der Rückhalteprozess
an dem Reifen 10 während
der PCI ausgeführt
wurde, näher
bei 16N, als verglichen mit dem Reifen 10 des Vergleichsbeispiels,
in dem der Rückhalteprozess
am Reifen 10 während
der PCI nicht ausgeführt wurde.
Die Standard-Abweichung wurde also um etwa 50% verbessert.
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Im
Vergleich zu dem Reifen 10 im Vergleichsbeispiel wurde
der RR-Wert des Reifens 10 im Beispiel auch um etwa 20%
verbessert.
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Dadurch
sollte zu verstehen sein, dass der Reifen 10 im Beispiel
eine Rundheit aufweist, die besser als die des Reifens 10 aus
dem Vergleichsbeispiel ist, so dass die einheitlichen Eigenschaften
verbessert wurden.
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Weil
der Reifen 10 während
der Ausführung
der PCI an der Rückhalteposition
zurückgehalten
wurde, wird die während
der PCI erzeugte Energie dazu verwendet, um einheitliche Eigenschaften
effektiver zu korrigieren, ohne eine Beschädigung des Reifens 10 zu
verursachen.