DE69828243T2 - Sohle für Sportschuh - Google Patents

Sohle für Sportschuh Download PDF

Info

Publication number
DE69828243T2
DE69828243T2 DE69828243T DE69828243T DE69828243T2 DE 69828243 T2 DE69828243 T2 DE 69828243T2 DE 69828243 T DE69828243 T DE 69828243T DE 69828243 T DE69828243 T DE 69828243T DE 69828243 T2 DE69828243 T2 DE 69828243T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
shoe
longitudinal axis
anchoring
connecting means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69828243T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69828243D1 (de
Inventor
François Girard
Eric Girault
Jean-François Paris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Salomon SAS
Original Assignee
Salomon SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR9713748A external-priority patent/FR2770095B1/fr
Application filed by Salomon SAS filed Critical Salomon SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE69828243D1 publication Critical patent/DE69828243D1/de
Publication of DE69828243T2 publication Critical patent/DE69828243T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country
    • A43B5/0413Adaptations for soles or accessories associated with soles for cross-country bindings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft den Entwurf von Sportschuhen und insbesondere für Gleitsportarten, wie etwa Langlauf oder Schlittschuhlaufen oder auch für andere Sportarten wie etwa Fahrradfahren, bei denen der Schuh am Sportartikel befestigt sein muss, während eine Möglichkeit des Abrollens des Fußes während des Praktizierens des Sports oder auch außerhalb desselben, beispielsweise während des Laufens, gewahrt sein muss.
  • Bei den vorgenannten Sportarten und insbesondere beim Langlauf wurden unterschiedliche Arten des Verhakens des Schuhs mit dem Sportartikel ausprobiert.
  • Daher besteht die herkömmliche Befestigungsart darin, den Schuh mittels eines Bügels, der mit einem vorderen hervorstehenden Teil der Sohle zusammenwirkt, und diesen Teil gegen den Langlaufski drückt, an dem Langlaufski zu befestigen.
  • Eine derartige Befestigungsart verhindert das vollständige Abrollen des Fußes, weil der Fuß am gesamten vorderen Abschnitt befestigt ist. Um diesen Nachteil auszugleichen, wurden verschiedene Systeme zum Anlenken des Schuhs an dem Langlaufski um eine transversal feste Achse auf dem Schuh vorgeschlagen.
  • Es wurden unterschiedliche Positionen und Arten der Verankerung dieser Achse, im vorderen Bereich des Schuhs, auf Höhe des Bereiches der Metatarsen, mit Hilfe von Einsätzen etc. zur größeren oder geringeren Zufriedenheit ausprobiert.
  • Das Problem besteht in der Tat darin, einen Kompromiss zwischen verschiedenen, vollkommen widersprüchlichen Erfordernissen zu finden, nämlich:
    • – einem maximalen Abrollen des Fußes, was zum Erhalt eines größeren Impulses oder einer größeren Schrittgröße, je nach praktiziertem Sport, notwendig ist,
    • – eine optimale Steuerung und Führen des Gleitorgans des Sportartikels, die man in der Theorie nur durch einen permanenten "Kontakt" des Fußes mit selbigem erhalten kann, und die daher nicht mit einem Abrollen des Fußes vereinbar ist,
    • – eine ausreichende Verankerung des Einsatzes oder der Anlenkachse im Schuh, um so ein Aufreißen der Achse oder des Einsatzes während der Ausübung des Sports zu verhindern.
  • Dieses Problem wurde teilweise in der FR 2 739 788 gelöst, welche eine Gesamtheit aus Schuh und Vorrichtung zum Befestigen eines Schuhs an einem Sportartikel vorsieht, in der der Schuh zwei Verankerungsmittel umfasst, die von Transversalachsen gebildet sind, welche so angeordnet sind, dass sich die eine auf der Vorderseite des Schuhs befindet und die andere im Wesentlichen auf Höhe der metatarsophalangischen Anlenkung (Mittelfußknochengelenk), und bei der die Befestigungsvorrichtung derart vorgesehen ist, dass sie eine Drehung des Schuhs um die erste Verankerungsachse ermöglicht und eine permanente elastische Federrückstellkraft auf die zweite Verankerungsachse in Richtung des Sportartikels ausübt.
  • Daher erlaubt es die Tatsache, dass man elastische Rückstellmittel für den Schuh zum Sportartikel hin vorsieht, nicht auf der Vorderseite desselben, wie in den bisher bekannten Vorrichtungen, sondern hinter den Befestigungsmitteln des Schuhs, eine Steuerung des Schuhs bezogen auf das Gleitorgan auszuüben, selbst wenn der Schuh angehoben wird.
  • Ein solches System aus Schuh und Befestigung erlaubt es daher, die Probleme des Hochhebens und der Steuerung/Führung des Schuhs bezogen auf den Sportartikel miteinander zu lösen und erlaubt daher im Prinzip ein optimales Abrollen des Fußes.
  • Nun kann man ein solches Abrollen des Fußes, insbesondere in der Endphase des Verschwenkens um das Mittelfußknochengelenk nur mit einem Schuh erreichen, der im gesamten vorderen Bereich des genannten Schuhs besonders nachgiebig ist.
  • Ein solches Erfordernis an Nachgiebigkeit ist schwer mit einer Verankerung von Drehachsen oder Verbindungsmitteln oder Einsätzen, welche genau in diesem Bereich angeordnet sind, vereinbar.
  • In der Tat greifen die beispielsweise aus der FR 2 533 421 , der WO 88/05271 oder der FR 2 645 038 bekannten Verankerungstechniken beispielsweise sämtlich auf einen Einsatz zurück, der entweder aus einem harten Kunststoffmaterial oder metallisch ist, und der sich in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene gen Längsrichtung der Sohle erstreckt und diese entsprechend versteift.
  • Im Falle der US 4 872 272 ist die Anlenkungsachse von dem transversalen Ast einer U-förmigen Schnalle gebildet, deren seitlichen Äste sich in Längsrichtung gleichermaßen tief ins Innere der Sohle erstrecken und daher sämtliche Verbiegungen auf Höhe der seitlichen Äste verhindern. Das Zwangserfordernis einer korrekten Verankerung des Einsatzes oder der Drehachse ist umso größer, wie das die Sohle bildende Material weich ist und die auf den Einsatz oder die Achse während der Ausübung des Sports wirkenden Kräfte groß sind.
  • Das Dokument US 5,664,797 beschreibt einen Schuh, in dem das Verbindungsorgan Verankerungsmittel aufweist, welche in die Sohle eingebettet sind und aus plattenförmigen Elementen mit horizontaler Ausrichtung gebildet sind.
  • Das Dokument DE 26 22 966-B1 beschreibt Verankerungsmittel eines Verbindungsorgans, die sich im Wesentlichen in einer horizontalen Ebene, longitudinal und transversal, erstrecken.
  • Die Dokumente US 4 959 913 und WO 94/09660 beschreiben die Verankerungsmittel des Verbindungsorgans nicht ausführlich.
  • Das Dokument US 4 930 233 beschreibt ein Verbindungsorgan, welches in einem Abschnitt am vorderen Ende der Sohle verankert ist, wobei der Abschnitt am Ende mit dem Rest der Sohle über eine geschwächte Zone verbunden ist, welche ein Scharnier bildet. Die Verankerung des Verbindungsorgans bezogen auf die Sohle erfolgt in einer schrägen Ebene.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und einen Aufbau einer Sohle vorzuschlagen, der es erlaubt, ein Maximum an Flexibilität im vorderen Bereich derselben aufrecht zu erhalten, während die gewünschte Verankerung des oder der Anlenkungsachsen oder eines anderen Verbindungsmittels ermöglicht werden, auch wenn die Sohle aus einem relativ weichen Material besteht.
  • Dieses Ziel wird bei der erfindungsgemäßen Sohle, welche von der Art ist, die zumindest ein transversales Verbindungsmittel enthält, durch die Tatsache erreicht, dass jedes Verbindungsmittel im Inneren der Sohle Verankerungsmittel aufweist, welche gemäß einer Ebene angeordnet sind, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse der Sohle steht.
  • Daher wird die Verankerung im Wesentlichen in einer vertikalen Ebene des Schuhs durchgeführt und nicht mehr in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene desselben, was es ermöglicht, die Möglichkeit der Beugung der Sohle über eine größere Länge, zu beiden Seiten jedes Verankerungspunkts, zu gewährleisten und daher die Gesamtflexibilität desselben zu erhöhen, ohne die Fähigkeit zur Verankerung zu verringern.
  • In dem Fall, in dem zwei Verbindungsmittel oder mehr vorgesehen sind, sind die Verankerungen jedes Verbindungsmittels voneinander unabhängig, was es ermöglicht, eine Möglichkeit zum Biegen der Sohle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verbindungsmitteln zu gewährleisten.
  • Ferner gehört vorteilhaft zu jedem Verbindungsmittel ein im Wesentlichen vertikal ausgerichteter Ausschnitt, um so die Möglichkeit der Biegung der Sohle direkt hinter und/oder vor der Achse zu gewährleisten.
  • Auf jeden Fall wird die Erfindung mit Hilfe der folgenden Beschreibung besser verständlich, und weitere Eigenschaften derselben werden klar.
  • 1 ist eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Sohle von unten.
  • 2 ist eine Ansicht im Längsschnitt entlang II-II in 1.
  • 3 ist eine Ansicht im Schnitt entlang III-III in 2.
  • 4 ist eine Ansicht im Schnitt entlang IV-IV in 3.
  • 5 ist eine Ansicht im Schnitt entlang V-V in 3.
  • 6 ist eine Ansicht im Schnitt entlang VI-VI in 2.
  • 7 ist eine Ansicht im Schnitt entlang VII-VII in 6.
  • 8 ist eine Ansicht ähnlich der der 6 einer Verankerung gemäß einer weiteren Ausführungsform.
  • 9 ist eine Ansicht im Schnitt entlang XII-XII in 8.
  • Wie es insbesondere die 1 und 2 zeigen, umfasst die Sohle 1 gemäß der Erfindung eine Führungsnut 3 von voranschreitendem transversalen Querschnitt, welche längs der longitudinalen Achse 2 der Sohle angeordnet ist und zwei Verbindungsachsen aufnimmt, die vorne 10 bzw. hinten 20 unabhängig voneinander verankert sind. Natürlich ist jegliche Form von transversalem Querschnitt der Führungsnut 3 möglich.
  • Die erste Verbindungsachse 10 ist im Wesentlichen am vorderen Ende der Sohle angeordnet, während die zweite Verbindungsachse 20 weiter hinten im Wesentlichen auf Höhe des Bereichs des Mittelfußknochengelenks oder vor diesem angeordnet ist.
  • Die Führungsnut 3 ist seitlich durch zwei Flansche 4 von im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt eingefasst, die ausgehend vom Boden 5 der Sohle, welche auch den Boden der Nut 3 bildet, hervorstehen.
  • In den Flanschen 4 sind hinter und/oder vor jeder Verbindungsachse 10, 20 Biegeschlitze 6, 7, 8 bzw. 9 vorgesehen, so wie dies unten beschrieben wird.
  • Wie es insbesondere die 3 bis 7 zeigen, ist jede Verbindungsachse 10, 20 durch eine im Wesentlichen U-förmige Schlaufe gebildet, welche einen transversalen Ast 11, 21 und zwei seitliche Äste 12, 22 aufweist, die sich im Wesentlichen rechtwinklig zu dem transversalen Ast 11, 21 erstrecken. Jeder seitliche Ast 12, 22 ist in einem der seitlichen Flansche 4 der Führungsnut 3 verankert (siehe 3 und 6).
  • Es erstreckt sich somit jeder transversale Ast 11, 21 im Inneren der Führungsnut 3 längs einer horizontalen transversalen Richtung rechtwinklig zur Längsachse 2 der Sohle.
  • Ferner erstreckt sich jeder seitliche Ast 12, 22 gemäß einer im Wesentlichen vertikalen Ebene der Sohle. Wie es insbesondere die 4 und 7 zeigen, ist die Längsachse 11a, 21a jeder transversalen Schlaufe 11, 21 in derselben vertikalen Ebene wie die Längsachsen 12a bzw. 22a der seitlichen Äste 12, 22 enthalten.
  • Daher sind die Verankerungsmittel 12, 22 jeder Achse 10, 20 gemäß einer im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse der Sohle stehenden Ebene angeordnet.
  • Ansonsten ist jeder seitliche Ast 12, 22 mit einem Ende 13, 23 längs einer Richtung 13a, 23a versehen, welche im Wesentlichen horizontal und parallel zum transversalen Ast 11, 21 jedes Verbindungsmittels ist.
  • Im Falle der Verbindungsachse 20 sind die Längsachsen 22a, 23a jedes seitlichen Asts 22 und seines umgebogenen Endes 23 in derselben vertikalen Ebene wie die Längsachse 21a der transversalen Schlaufe 21 enthalten (siehe 7).
  • Daher sind die Achse 20 und ihre Verankerungsmittel 22, 23 im Wesentlichen in einer selben vertikalen Ebene der Sohle enthalten und weisen keine Erstreckung in Längsrichtung der Sohle auf, ausgenommen die Dicke der Schlaufe im eigentlichen Sinn. Eine derartige Verankerung verringert Störungen bei der Biegung der Sohle auf ein Minimum.
  • Im Falle der Achse 10, auf die bei der Verbindung der größte Teil der Kräfte wirkt, sind die umgebogenen Enden 13 über einen im Wesentlichen horizontalen Teil 14, der sich längs der Längsachse der Sohle erstreckt, mit zugehörigen seitlichen Ästen 12 verbunden.
  • Eine derartige Bauweise erlaubt es, die Verankerung zu optimieren, während die Ausdehnung der Äste 12, 13, 14 in Längsrichtung der Achse auf ein Minimum reduziert wird.
  • Daher wird in den beiden Fällen die Möglichkeit der maximalen Biegung der Sohle gewahrt. Diese Möglichkeit der Biegung wird noch mehr durch die Tatsache optimiert, dass die Achsen 10 und 20 getrennt voneinander verankert sind.
  • Schließlich gehören die Biegeschlitze 6, 7, 8, 9 zu jeder Verbindungsachse 10, 20 und erlauben es ebenfalls, das Biegen zu optimieren.
  • Der Schlitz 6 ist ein transversaler Schlitz, der direkt hinter den umgebogenen Enden 13 der Äste der Verankerung der Achse 10 angeordnet ist.
  • Der Schlitz 7 ist ein Schlitz, der ebenfalls transversal ist und direkt vor der Verbindungsachse 20 angeordnet ist.
  • Schließlich sind die Schlitze 8, 9 Schlitze, die ebenfalls im Wesentlichen transversal sind und hinter der Verbindungsachse 20 angeordnet sind.
  • Der Schlitz 9 ist übrigens bezogen auf die Längsachse 2 des Schuhs und gemäß einer Richtung, welche im Wesentlichen dem Mittelfußknochengelenk entspricht, bezogen auf die Achse geneigt.
  • In allen diesen Fällen erstrecken sich die Schlitze 6, 7, 8, 9 auf beiden Seiten über die gesamte Breite der seitlichen Flansche 4.
  • Daher erlaubt es die Gesamtheit von Achsen 10, 20, die im Wesentlichen vertikal verankert und von transversalen Schlitzen 6, 7, 8, 9 umgeben sind, wie man leicht sehen kann, eine maximale Biegung der Sohle zu garantieren.
  • Die 8 und 9 zeigen eine weitere Ausführungsform des zum Verbindungsmittel gehörenden Verankerungsmittels.
  • In diesem Fall sind die Verbindungsmittel 303 vorzugsweise so gekrümmt, dass ihre in die Zonen 305, 306 der Sohle 301 eingebetteten Enden sich von der Laufoberfläche 308 der Sohle entfernen.
  • Vor ihrem Einformen in die Sohle 301 formt man Teile 312, 313 an die Enden dieser Verbindungsmittel an, die vorzugsweise aus demselben Material wie die Sohle sind, aber von höherer Härte und Scherbarkeit sind.
  • Diese Teile, welche von verringerter Breite "1" sind (siehe 9), um mit einer guten Längsbiegung der Sohle 301 vereinbar zu sein, können in vorteilhafter Weise nicht-glatte Oberflächen 314 aufweisen, um das Anhaften an der Sohle zu verbessern.
  • Wie bei der weiter oben beschriebenen Ausführungsform, besteht die Aufgabe darin, die Belastungen, welche von dem Verbindungsmittel herrühren, auf eine größere Oberfläche zu verteilen, und es durch dieses gute Verhältnis "Druckkraft/Oberfläche, auf die Druck ausgeübt wird" möglich zu machen, diese Belastungen auf eine Sohle 301 anzuwenden, welche aus einem Material besteht, das in notwendiger Weise für seine Laufqualitäten eine schwache Scherung zeigt.
  • Das Verbindungsmittel könnte auch etwas anderes als ein runder Draht sein.
  • Die Zusammensetzung von Verbindungsmittel und Verankerungsmittel könnte anstelle durch die beschriebene Einformung auch von der Art sein, dass sie gefalzt, geschweißt, etc. wird.
  • Schließlich könnte das Verankerungsmittel selbst aus verschiedenen Teilen mit Erstreckungen in Richtungen gebildet sein, die hier nicht genauer beschrieben sind, um zusätzliche Wirkungen oder Funktionen zu erzielen, was das Verhalten der Sohle des Sportschuhs betrifft.
  • Man beachte ferner, dass die zuvorige Definition von Richtungen als vertikal und horizontal unter Bezug auf die Längsachse des Schuhs zu verstehen ist, welche als horizontal angenommen wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist nun auch nicht mehr auf eine Anwendung bei Skilanglauf beschränkt, und sie ist auf sämtliche Sportschuhsohlen anwendbar, für die ähnliche oder gleiche Probleme gelöst werden müssen.
  • Sie kann insbesondere Anwendung bei Schuhen für das Skisurfen oder Schuhe für Rollschuhe finden, die dazu bestimmt sind, abnehmbar an ihrem zugehörigen Sportgerät befestigt zu werden.

Claims (6)

  1. Sohle eines Sportschuhs, welcher mindestens ein Verbindungsmittel (20) zu einem Sportartikel gemäß einer Achse aufweist, die im Wesentlichen transversal zur Längsachse des Schuhs ist, wobei dieses Verbindungsmittel angeordnet ist, hinter dem vorderen Ende der Sohle auf Höhe der metatarsophalangischen Anlenkung oder vor dieser, wobei dieses Verbindungsmittel Verankerungsmittel in der Sohle aufweist und dieses Verbindungsmittel aus einer Schlaufe im Wesentlichen in Form eines U gebildet ist, die einen transversalen Ast (21) und zwei seitliche Äste (22) aufweist, wobei jeder seitliche Ast (22) ein Ende (23) aufweist, das gemäß einer im Wesentlichen horizontalen und parallelen Ebene zu dem transversalen Ast (21) umgebogen nach hinten gebogen, dadurch gekennzeichnet, dass der transversale Ast (21) eine Anlenkungsachse definiert, und dass die Verankerungsmittel die zwei seitlichen Äste (22) umfassen, welche gemäß einer im Wesentlichen vertikalen Richtung im Inneren der Sohle verankert sind, und die umgebogenen Enden (23) derart aufweisen, dass die Verankerungsmittel (22, 23) gemäß einer Ebene angeordnet sind, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse (2) der Sohle ist.
  2. Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die longitudinale Achse (21a) des transversalen Astes (21) in der gleichen, im Wesentlichen vertikalen Ebene, wie die longitudinale Achse (22a, 23a) von jedem seitlichen Ast (22) und jedem umgelegten Ende (23) ist.
  3. Sohle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle eine Führungsnut (3) aufweist, welche gemäß ihrer longitudinalen Achse (2) angeordnet ist, und dass das Verbindungsmittel (20) im Inneren der Führungsnut angeordnet ist.
  4. Sohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (3) seitlich durch zwei Flansche (4) eingefasst ist, und dass jedes Verankerungsmittel (22, 23) in jedem Flansch (4) eingelassen ist.
  5. Sohle nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle zwei Verbindungsmittel (10, 20) oder mehr aufweist, und dass die Verankerungsmittel (12, 13, 14, 22, 23) von jedem Verbindungsmittel (10, 20) unabhängig sind.
  6. Sportschuh, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass er eine Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
DE69828243T 1997-10-29 1998-09-08 Sohle für Sportschuh Expired - Lifetime DE69828243T2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9713748A FR2770095B1 (fr) 1997-10-29 1997-10-29 Semelle de chaussure de sport
FR9713748 1997-10-29
FR9807541 1998-06-10
FR9807541A FR2770097B3 (fr) 1997-10-29 1998-06-10 Semelle de chaussure de sport

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69828243D1 DE69828243D1 (de) 2005-01-27
DE69828243T2 true DE69828243T2 (de) 2005-12-08

Family

ID=26233912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69828243T Expired - Lifetime DE69828243T2 (de) 1997-10-29 1998-09-08 Sohle für Sportschuh

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6289610B1 (de)
EP (1) EP0913103B1 (de)
AT (1) ATE285184T1 (de)
DE (1) DE69828243T2 (de)
FR (1) FR2770097B3 (de)
NO (1) NO312742B1 (de)

Families Citing this family (37)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040056449A1 (en) * 2001-02-02 2004-03-25 Salomon S.A. Binding device with front unfastening
FR2843310B1 (fr) 2002-08-08 2004-09-10 Salomon Sa Dispositif de fixation a decrochage par l'avant
DE10254471A1 (de) 2002-11-21 2004-06-03 Madsus A/S Ski mit Bindungs-Montagehilfe, Verfahren zur Herstellung eines solchen Ski sowie entsprechende Montagehilfe
US6857206B2 (en) * 2003-01-31 2005-02-22 Shimano Inc. Snowboard boot
FR2853253B1 (fr) 2003-04-03 2005-05-06 Fixation avec un organe de liaison en deux parties
FR2856312B1 (fr) 2003-06-18 2005-08-05 Salomon Sa Dispositif de fixation a bras pivotant
DE102004004317A1 (de) * 2004-01-28 2005-08-11 Rottefella As Laufsohle für einen Sportschuh, insbesondere Skilanglauf- oder Telemark-Schuh
FR2865660B1 (fr) 2004-01-30 2006-04-07 Salomon Sa Dispositif de fixation a deverrouillage integre
DE102004018296A1 (de) * 2004-04-15 2005-02-10 Rottefella ASA Langlauf- oder Telemarkbindung, sowie daran angepaßte Schuhe
DE102004024881A1 (de) * 2004-05-19 2005-07-14 Rottefella As Langlauf- oder Telemarkbindung
USD531394S1 (en) * 2004-11-09 2006-11-07 Salomon S.A. Sole for sports footwear
ATE426439T1 (de) * 2005-01-10 2009-04-15 Rottefella As Ski oder dergleichen schneegleitgerat mit bindungs-montagehilfe
EP1845815A1 (de) * 2005-02-11 2007-10-24 Rottefella AS Äussere sohle für einen langlauf-skistiefel oder telemark-stiefel und langlauf-skistiefel oder telemark-stiefel mit einer solchen äusseren sohle
FR2882658B1 (fr) 2005-03-07 2007-05-04 Salomon Sa Dispositif de fixation a double commande
FR2890317B1 (fr) 2005-09-08 2007-11-23 Salomon Sa Dispositif de fixation a ancrage perfectionne
FR2894836B1 (fr) 2005-12-16 2008-02-22 Salomon Sa Ensemble ski de fond et dispositif de fixation de ski de fond
FR2899121B1 (fr) 2006-03-29 2008-07-04 Salomon Sa Ensemble ski de fond et dispositif de fixation de ski de fond
FR2899443B1 (fr) * 2006-04-07 2008-07-04 Salomon Sa Semelle de chaussure de ski de fond comportant des moyens perfectionnes d'ancrage d'un moyen de liaison et chaussure munie d'une telle semelle
US7444769B2 (en) * 2006-11-03 2008-11-04 Black Diamond Equipment, Ltd. Boot binding interface system
FR2910337B1 (fr) 2006-12-20 2009-06-05 Salomon Sa Article comprenant un bouton mobile entre au moins deux positions
EP2111900B1 (de) * 2008-04-25 2011-12-14 Rottefella AS Federeinsatz für eine Skibindung
FR2955466B1 (fr) * 2010-01-25 2012-04-20 Salomon Sas Chaussure a semelage ameliore
FR2955750B1 (fr) * 2010-02-04 2012-04-20 Salomon Sas Chaussure a semelage ameliore
FR2968898B1 (fr) * 2010-12-15 2013-07-26 Salomon Sas Chaussure de sport
FR2969004B1 (fr) * 2010-12-17 2013-02-08 Salomon Sas Article de sport avec guide chaussure
US8960711B2 (en) * 2011-12-09 2015-02-24 K-2 Corporation Ski boot
NO334595B1 (no) * 2012-10-08 2014-04-14 Rottefella As Såle med flyttbart innfestingspunkt
US9326563B2 (en) 2012-10-26 2016-05-03 K-2 Corporation Base for a ski boot and ski boot incorporating such a base
US9265300B2 (en) 2012-10-26 2016-02-23 K-2 Corporation Base for a ski boot and ski boot incorporating such a base
US9149711B1 (en) 2014-11-14 2015-10-06 The Burton Corporation Snowboard binding and boot
US9220970B1 (en) 2014-11-14 2015-12-29 The Burton Corporation Snowboard binding and boot
US10179272B2 (en) 2014-11-14 2019-01-15 The Burton Corporation Snowboard binding and boot
ITUB20153027A1 (it) * 2015-08-10 2017-02-10 Scarpa Calzaturificio Spa Scarpone da sci
FR3093648B1 (fr) 2019-03-13 2021-10-29 Salomon Sas Dispositif de retenue pour planche de glisse
NO347176B1 (no) 2021-11-25 2023-06-19 Rottefella As Anordning for forankring av bindingsdel i en skisko
FR3136383B1 (fr) 2022-06-10 2025-06-20 Salomon Sas Dispositif de retenue d’une chaussure sur une planche de glisse et engin de glisse comprenant un tel dispositif
NO348548B1 (no) * 2022-09-29 2025-03-10 Rottefella As Skisko med myk tupp

Family Cites Families (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US589443A (en) * 1897-09-07 Rider s shoe
DE2622966B1 (de) * 1976-05-21 1977-04-14 Adolf Dassler Langlauf-Skischuh und Skibindung hierfuer
FR2443814A1 (fr) 1978-12-13 1980-07-11 Salomon & Fils F Procede de fabrication d'une chaussure de sport et chaussure obtenue
EP0016750A1 (de) * 1979-03-20 1980-10-01 POLYAIR PRODUCT DESIGN GESELLSCHAFT m.b.H. Langlaufskischuh und Langlaufski
FR2533421B1 (fr) 1982-09-24 1985-09-20 Salomon & Fils F Chaussure de ski de fond
NO155643C (no) * 1984-06-01 1987-05-06 Witco As Anordning til befestigelse av en stoevel paa en ski, spesielt langrenns- eller turski.
AT385424B (de) * 1986-05-07 1988-03-25 Tyrolia Freizeitgeraete Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines skischuhes
AT399985B (de) 1987-01-23 1995-08-25 Tyrolia Freizeitgeraete Langlaufskischuh
FR2626448B1 (fr) * 1988-02-02 1990-06-29 Salomon Sa Chaussure de ski de fond
FR2631844B1 (fr) * 1988-05-31 1990-09-07 Salomon Sa Chaussure de ski de fond
FR2634131B1 (fr) * 1988-07-13 1990-04-27 Salomon Sa Chaussure et semelle notamment pour ski de fond
FR2645038A1 (fr) 1989-03-29 1990-10-05 Salomon Sa Insert de renfort pour la boucle d'accrochage d'une chaussure de ski de fond a une fixation de type charniere et procede de realisation d'une semelle de chaussure utilisant un tel insert
FR2682011B1 (fr) * 1991-10-03 1995-05-05 Salomon Sa Chaussure de sport notamment de ski de fond comportant des moyens de rigidification en torsion et d'assouplissement en flexion.
FR2697140B1 (fr) * 1992-10-27 1994-12-02 Rossignol Sa Chaussure de ski de fond.
DE4343485C1 (de) * 1993-09-14 1995-03-30 Rottefella As Anordnung einer Langlaufskibindung
FR2739788B1 (fr) 1995-10-16 1997-12-12 Salomon Sa Ensemble de fixation d'une chaussure a un organe de glisse
FR2733671B1 (fr) * 1995-05-05 1997-06-06 Rossignol Sa Chaussure pour la pratique du surf de neige

Also Published As

Publication number Publication date
ATE285184T1 (de) 2005-01-15
NO984933L (no) 1999-04-30
NO312742B1 (no) 2002-07-01
NO984933D0 (no) 1998-10-23
EP0913103A1 (de) 1999-05-06
FR2770097B3 (fr) 2000-01-07
US6289610B1 (en) 2001-09-18
EP0913103B1 (de) 2004-12-22
DE69828243D1 (de) 2005-01-27
FR2770097A1 (fr) 1999-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69828243T2 (de) Sohle für Sportschuh
EP0265459B1 (de) Skibindung für langlaufskis
DE3236259C2 (de) Skistiefel
DE69300619T2 (de) Einheit von Fahrradsicherheitspedal und Radfahrschuh.
EP0226711B1 (de) Schneefräse
DE102010039475B4 (de) Kopplungselement für einen Skischuh und Skischuh
AT6612U1 (de) Ski zum ausüben des alpinen skifahrens sowie ski mit bindungsplatte
DE60112208T2 (de) Verbesserte Kupplung eines Stiefels an ein Snowboard
DE69707758T2 (de) Sportschuh
DE69822722T2 (de) Sportschuh mit bestimmter Biegsamkeit
DE69820962T2 (de) Sohle für Sportschuh
DE3937511A1 (de) Alpiner skischuh
DE3920308C2 (de) Schuh und Sohle, insbesondere zum Langlaufskifahren
DE69710953T2 (de) Sohle für Langlaufschuh oder Surfschuh und Schuh mit dieser Sohle
EP0016750A1 (de) Langlaufskischuh und Langlaufski
DE3001247A1 (de) Anordnung zum befestigen eines stiefels auf einem ski
AT395378B (de) Skibindung zur halterung eines schuhs auf einem langlauf- oder wanderski
DE3929352C2 (de)
DE3115618A1 (de) Halterungsgesamtheit eines langlaufskischuhes auf einem ski
DE69124018T2 (de) Hintere einstellbare Stützvorrichtung, insbesondere für Skischuhe
EP0581802B1 (de) Sportschuh
DE3304538A1 (de) Laufsohle fuer langlaufskischuhe und zugehoerige bindungsgrundplatte
DE4101915A1 (de) Ski mit verstaerkter schaufel
AT401353B (de) Vorrichtung zur seitlichen führung eines schuhs auf einem ski, insbesondere auf einem langlaufski
EP0985433A1 (de) Skibindungsträger

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SALOMON S.A.S., METZ TESSY, FR

8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: PATENT- UND RECHTSANWAELTE BARDEHLE, PAGENBERG, DO