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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Kapp- und Gehrungssäge oder
auf eine andere kraftbetätigte
Einrichtung oder Maschine, die ein Schneidwerkzeug zur Durchführung von Bearbeitungsvorgängen an
einem Werkstück
verwendet. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf
Verbesserungen im Neigungseinstellungs-Verriegelungsmechanismus
für die
Neigungseinstellung für
solche kraftbetätigte
Geräte.
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Sägen und
andere Vorrichtungen, die für
das Schneiden oder für
das Durchführen
von anderen Bearbeitungsvorgängen
an einem Werkstück
ausgebildet sind, erfordern normalerweise Einstellmechanismen zum
Bewegen des Sägeblatts
oder des Schneidwerkzeugs in eine Winkelbeziehung zum Werkstück. Beispiele
einer solchen Ausrüstung
sind Querschneid-Paneelsägen,
die dazu angepasst sind, es dem Benutzer zu erlauben, wahlweise
das Sägeblatt
in jede einer Anzahl von Stellungen oder Betriebsweisen für das rechtwinklige
Schneiden, das Gehrungsschneiden, das Neigungsschneiden oder das
kombinierte Neigungs- und Gehrungsschneiden, bei dem eine Kombination
von Gehrungs- und Neigungsstellwinkeln geschnitten wird, zu bewegen. Ferner
erfordern einige Vorgänge,
wie zum Beispiel Sockelleisten- oder Formschneidvorgänge, die
Verwendung von Sägeblättern oder
anderen Schneid- oder Bearbeitungsvorrichtungen mit verschiedenen Formen
oder Größen, die
gegeneinander austauschbar sind, um den gewünschten Vorgang am Werkstück auszuführen, wenn
das Werkstück
aus Holz, Kunststoff, Metall oder anderen Materialien zusammengesetzt
ist.
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Um
das Einstellen der Gehrungs- und Neigungswinkel zu erlauben, ist
das Sägeblatt,
das Schneidwerkzeug oder die andere Bearbeitungsvorrichtung winklig
sowohl bezüglich
einer horizontalen Basis als auch gegenüber einem vertikalen Anschlag,
gegen den das Werkstück
positioniert ist, einstellbar sein. Die Gehrungseinstellung erlaubt
es dem Sägeblatt,
dem Schneidwerkzeug oder der anderen Bearbeitungsvorrichtung sich
winklig bezüglich dem
vertikalen Anschlag zu bewegen, während die senkrechte Lage zu
der horizontalen Basis beibehalten wird. Die Neigungseinstellung
erlaubt es dem Sägeblatt,
dem Schneidwerkzeug oder der anderen Bearbeitungsvorrichtung, sich
winklig bezüglich
der horizontalen Basis zu bewegen, während die senkrechte Lage zum
senkrechten Anschlag beibehalten wird. Zeitweise kann es erwünscht sein,
eine Kombination von Gehrungs- und Neigungswinkel zu schneiden, indem
man die Winkelstellung des Blatts sowohl in Bezug auf die horizontale
Basis als auch auf den vertikalen Anschlag einstellt.
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Nachdem
das Sägeblatt,
das Schneidwerkzeug oder die andere Bearbeitungsvorrichtung in die gewünschte Stellung
bezüglich
der horizontalen Basis und dem vertikalen Anschlag eingestellt sind, muss
der Verriegelungsmechanismus für
die Gehrungs- und Neigungswinkeleinstellung aktiviert werden, um
eine Bewegung des Sägeblatts,
des Schneidwerkzeugs oder der anderen Bearbeitungsvorrichtung bezüglich der
Basis und dem Anschlag zu verhindern, während der Schneidvorgang ausgeführt wird.
Diese Verriegelungsmechanismen müssen
leicht aktiviert werden können,
müssen
einstellbar sein und schnell wirken, um die Effektivität der Schneidvorrichtung
zu optimieren und um den Benutzer der Vorrichtung Bequemlichkeit
zu bieten.
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US-A-5,235,889
offenbart eine kombinierte Paneelsäge, die eine Tischanordnung,
eine Haltestruktur, die einen Motor und eine Säge haltert, die durch den Motor
angetrieben wird und die seitlich um eine Drehachse schwenkbar ist,
und einen Verriegelungsmecha nismus aufweist, der einen Griff hat,
der an einem Ende einer Welle befestigt ist, während das andere Ende mittels
eines Schraubgewindes in die Tischanordnung geschraubt ist. Nach
Drehen des Griffs und somit der Welle in eine Richtung wird ein Teil
der Haltestruktur gegen einen Teil der Tischanordnung gedrückt, um
die Haltestruktur in ihrer Stellung zu verriegeln. Nach dem Drehen
des Griffs und somit der Welle in die entgegengesetzte Richtung, zieht
die Welle die Haltestruktur geringfügig von dem Tisch weg, um es
ihr zu ermöglichen,
in ihre Position eingestellt zu werden. Der Benutzer muss den Griff
in die korrekte Richtung drehen, um die Haltestruktur in ihrer gewünschten
Stellung zu verriegeln.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Vorrichtung zur Durchführung von Bearbeitungsvorgängen an
einem Werkstück
zur Verfügung
gestellt, aufweisend:
einen Tisch;
eine eine Achse aufweisende,
fest mit dem Tisch verbundene Welle;
ein einen Motor und ein
vom Motor angetriebenes Bearbeitungswerkzeug halterndes Stützgehäuse, das
benachbart zum Tisch auf der Welle angeordnet ist und das seitlich
um eine Drehachse schwenkbar ist; und
einen Verriegelungsmechanismus
zum Verriegeln des Stützgehäuses in
einer vorbestimmten seitlichen Stellung, wobei der Verriegelungsmechanismus
einen an der Welle angeordneten Griff aufweist, der bezüglich der
Achse der Welle drehbar ist, um das Stützgehäuse in verriegelnden Eingriff
mit dem Tisch zu drücken;
wobei
die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass das Stützgehäuse axial
entlang der Welle bewegbar ist und dass der Griff bezüglich der
Welle drehbar ist und das Stützgehäuse in verrie gelnden Eingriff
mit dem Tisch gedrückt
wird, wenn der Griff aus einer Mittelstellung im Uhrzeigersinn oder
im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird.
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Weiterhin
ist gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung, die einen
Tisch, eine eine Achse aufweisende, fest mit dem Tisch verbundene
Welle, ein einen Motor und ein vom Motor angetriebenes Bearbeitungswerkzeug
halterndes Stützgehäuse, das
benachbart zum Tisch auf der Welle angeordnet ist und das seitlich um
eine Drehachse schwenkbar ist, und einen Verriegelungsmechanismus
zum Verriegeln des Stützgehäuses in
einer vorbestimmten seitlichen Stellung aufweist, wobei der Verriegelungsmechanismus
einen an der Welle angeordneten Griff aufweist, der bezüglich der
Achse der Welle drehbar ist, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Einstellen
der seitlichen Stellung des Stützgehäuses; und
Drehen
des Griffs bezüglich
der Achse der Welle, um das Stützgehäuse in verriegelnden
Eingriff mit dem Tisch zu drücken;
wobei
das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass das Stützgehäuse axial
entlang der Welle bewegbar ist, der Griff bezüglich der Welle bewegbar ist und
das Stützgehäuse in verriegelnden
Eingriff mit dem Tisch gedrückt
wird, wenn der Griff aus einer Mittelstellung im Uhrzeigersinn oder
im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird.
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Eine
Ausführung
einer gleitenden kombinierten Kapp- und Gehrungssäge wird
nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben,
die zeigen in:
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1 eine
Perspektivansicht einer gleitenden Paneelsäge von vorn;
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2 eine
Aufrissansicht der in 1 dargestellten gleitenden Paneelsäge von vorn;
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3 eine
Aufrissansicht der in 1 und 2 dargestellten
gleitenden Paneelsäge
von hinten;
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4 eine
Aufrissansicht der in den 1 bis 3 dargestellten
gleitenden Paneelsäge
von der Seite;
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5 eine
perspektivische Explosionsansicht einer ersten Ausführung eines
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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6 eine
zusammengesetzte, teilweise im Schnitt dargestellte Perspektivansicht
der ersten Ausführung
des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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7 eine
seitliche Querschnittsansicht der ersten Ausführung des in 5 dargestellten
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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8 eine
Endansicht der Basis oder der Tischanordnung, die eine erste Ausführung des
Einstellungsmerkmals zeigt, welches für den in 5 dargestellten
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus zur Verfügung gestellt
wird;
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9 eine
perspektivische Explosionsansicht einer zweiten Ausführung eines
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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10 eine
seitliche Querschnittsansicht der zweiten Ausführung des in 9 dargestellten Neigungsverstellung-Anschlagmechanismus;
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11 eine
seitliche Querschnittsansicht einer dritten Ausführung des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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12 eine
seitliche Querschnittsansicht einer vierten Ausführung des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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13 eine
seitliche Querschnittsansicht einer fünften Ausführung des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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14 eine
seitliche Querschnittsansicht einer sechsten Ausführung des
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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15 eine
Querschnittansicht von hinten entlang der Linie A-A von 14;
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16 eine
Ansicht der Welle von oben entlang der Linie B-B von 15;
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17 eine
seitliche Querschnittsansicht einer siebenten Ausführung des
Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus;
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18 eine
seitliche Querschnittsansicht entlang der Linie C-C von 17;
und
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19 eine
seitliche Querschnittsansicht einer achten Ausführung des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus.
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Nun
auf die Zeichnungen Bezug nehmend, in denen gleiche Bezugszahlen
gleiche oder entsprechende Teile in den verschiedenen Ansichten
bezeichnen, ist in 1 bis 4 als Beispiel
lediglich zu Zwecken der Erläuterung
eine gleitende Paneelsäge
mit einem Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus dargestellt und
allgemein mit der Bezugszahl 10 gekennzeichnet. Fachleute
werden aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
und Ansprüchen
leicht erkennen, dass die Prinzipien der vorliegenden Erfindung
gleichermaßen
auf gleitende Paneelsägen,
Paneelsägen,
Kappsägen,
Auslegerkreissägen,
Tischsägen, Stichsägen, Drehblattsägen oder
Sägen anderer
Typen, als die zum Zweck der Erläuterung
in den Zeichnungen dargestellten, anwendbar sind. Gleichermaßen werden
Fachleute leicht erkennen, dass die Prinzipien des Neigungsverstellungs-Anschlagmechanismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung auch auf andere Arten von kraftbetätigter oder nicht-kraftbetätigter Geräte zur Durchführung eines Bearbeitungsvorgangs
an einem Werkstück
anwendbar sind. Solche Geräte
sind, jedoch nicht darauf eingeschränkt, Sockelleistensägen, Holzfräs- oder -Schleifmaschinen
oder andere Arten kraftbetätigter oder
nicht-kraftbetätigter
Vorrichtungen, die den Nockenverriegelungsmechanismus der vorliegenden Erfindung
vorteilhaft nutzen könnten.
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Zuerst
vornehmlich auf 1 bis 4 Bezug
nehmend, weist eine gleitende Paneelsäge 10 eine Basisanordnung 12,
eine Tischanordnung 14, eine eigentümliche Gehäuseanordnung 16, ein
Sägeblatt 18,
eine Blattschutzhaube 20, einen Motor 22, der
antreibend mit dem Sägeblatt 18 verbunden
ist, einen Griff 24 und eine Anschlaganordnung 26 auf. Die
Tischanordnung 14 ist an der Basisanordnung 12 so
befestigt, dass sie gedreht werden kann, um die Einstellung für das Gehrungsschneiden
zu ermöglichen.
Die Drehung der Tischanordnung 14 verändert den Winkel des Sägeblatts 18 bezüglich der
Anschlaganordnung 26, behält jedoch die senkrechte Lage des
Sägeblatts 18 zu
der Tischanordnung 14 bei. Um die Tischanordnung 14 gegenüber der
Basisanordnung 12 zu verriegeln, kann ein Verriegelungsmechanismus 28 aktiviert
werden.
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Die
Gehäuseanordnung 16 ist
so an der Tischanordnung 14 befestigt, dass sie bezüglich der
Tischanordnung 14 geschwenkt werden kann, um die Einstellung
für das
Neigungsschneiden zu ermöglichen.
Wie von Fachleuten zu erkennen ist, können die Einstellungen für das Gehrungsschneiden
und das Neigungsschneiden getrennt oder gleichzeitig erfolgen, um
einen kombinierten Gehrungs- und Neigungsschnitt zu erzielen. Das
Schwenken der Gehäuseanordnung 16 verändert den
Winkel des Sägeblatts 18 bezüglich der Tischanordnung 14,
behält
jedoch die senkrechte Lage des Sägeblatts 18 bezüglich der
Anschlaganordnung 26 bei. Um die Gehäuseanordnung 16 gegenüber der
Tischanordnung 14 bei jedem gewünschten Neigungswinkel zu verriegeln,
kann ein Verriegelungsmechanismus 30 aktiviert werden.
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Bezug
auf 1 bis 5 nehmend, weist die Gehäuseanordnung 16 ein
Stützgehäuse 32 auf, welches
ein Paar von Stützarmen 34 für die gleitende Bewegung
bezüglich
dem Gehäuse 32 befestigt.
Das Sägeblatt 18,
die Blattschutzhaube 20, der Motor 22 und der
Griff 24 sind alle an einem Antriebsgehäuse 36 angebracht,
das schwenkbar an den Stützarmen 34 befestigt
ist. Das Schwenken des Antriebsgehäuses 36 nach unten
in Richtung auf die Tischanordnung 14 öffnet die Blattschutzhaube 20 und
schneidet ein Werkstück,
das durch die Tischanordnung 14 und die Anschlaganordnung 26 abgestützt ist.
Die verschiebende Bewegung des Stützarms 34 bezüglich dem
Gehäuse 32 gestattet
es dem Antriebsgehäuse 36 und
somit dem Sägeblatt 18,
durch das Werkstück
gezogen zu werden, wenn die Größe des Werkstücks die
Schnittbreite des Sägeblatts 18 überschreitet.
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Nun
auf 5 bis 8 Bezug nehmend, ist das Stützgehäuse 32 schwenkbar
in Bezug auf die Tischanordnung 14 auf einer Stahlwelle 40 gelagert, die
an der Tischanordnung 14 befestigt ist und sich von der
Tischanordnung 14 nach hinten erstreckt, um eine Schwenkachse 42 für das Stützgehäuse 32 zu bilden.
Die Welle 40 ist in eine komplementäre Bohrung 44 eingesetzt,
die sich in der Tischanordnung 14 befindet, und ist in
ihrer Lage unter Verwendung eines Querstifts 46 gesichert,
der sich durch eine durch die Welle 40 verlaufende Bohrung 47 und
einen Satz von Bohrungen 48 erstreckt, die in der Tischanordnung 14 vorgesehen
sind und allgemein senkrecht zu der Bohrung 44 liegen und
sich in sie hinein erstrecken. Das Ende der Welle 40 gegenüber dem
die Bohrung 46 bildenden Ende weist einen mit Gewinde versehenen
Stumpf 50 zum Halten und Einstellen des Verriegelungsmechanismus 30 auf, wie
es nachfolgend hierin beschrieben wird.
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Fachleute
werden erkennen, dass die Welle 40 unter Verwendung anderer
Mittel in Bezug auf die Tischanordnung 14 fixiert werden
kann. Die Welle 40 kann zum Beispiel hart angelötet oder
in die Tischanordnung 14 eingeschraubt sein. Die Welle 40 kann auch
als feststehendes Gussstück
in die Tischanordnung 14 eingebaut sein.
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Der
Verriegelungsmechanismus 30 weist einen Nocken 52,
einen Griff 54, ein Drucklager 55, eine Anzahl
von Unterlegscheiben 56 und eine Arretiermutter 58 auf.
Nachdem das Stützgehäuse 32 verschiebbar
und schwenkbar auf der Welle 40 aufgenommen ist, wird der
Nocken 52 verschiebbar auf der Welle 40 benachbart
zu dem Stützgehäuse 32 positioniert.
Der Nocken 52 weist eine durchgehende D-förmige Bohrung 60 auf,
die mit einem korrespondierenden D-förmigen Abschnitt 62 der
Welle 40 zusammenpasst, so dass der Nocken 52 sich
axial entlang dem Abschnitt 62 der Welle 40 bewegen
kann, eine Drehung des Nockens 52 bezüglich der Welle jedoch verhindert
wird. Der Nocken 52 weist ferner eine winklige Nockenfläche 64 mit
mehreren Rampen auf, die an der radialen Oberfläche des Nockens angeordnet
ist, die dem Stützgehäuse 32 gegenüberliegt.
Die Nockenfläche 64 ist
dazu ausgestaltet, mit dem Griff 54 zusammenzupassen, wie
es nachfolgend hierin beschrieben wird.
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Der
Griff 54 ist benachbart zu und außerhalb des Nockens 52 verschiebbar
und drehbar auf der Welle 40 angeordnet. Der Griff 54 weist
eine winklige Nockenfläche 66 mit
mehreren Rampen auf, die mit der winkligen Nockenfläche 64 am
Nocken 52 zusammenpasst. Das Stützgehäuse 32, der Nocken 52 und
der Griff 54 werden durch eine Druckscheibe 55, die
Unterlegscheiben 56 und die Arretiermutter 58, die
schraubend auf dem Stumpf 50 der Welle 40 aufgenommen
wird, auf der Welle 40 gehalten.
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Wenn
die winklige Nockenfläche 64 und
die winklige Nockenfläche 66 sich
in vollständigem
Kontakt miteinander befinden, wie es in 7 dargestellt ist,
ist das Stützgehäuse 32 frei,
um auf der Welle 40 zu schwenken, um den Neigungswinkel
des Sägeblatts 18 zu
verändern.
Nachdem der gewünschte Neigungswinkel
eingestellt ist, wird der Griff 54 bezüglich der Welle 40 gedreht.
Das Drehen des Griffs 54 bringt die Nockenflächen 64 und 66 aus
der Ausrichtung und drückt
das Stützgehäuse 32 und
den Nocken 52 axial entlang der Welle 40. Das
Stützgehäuse 32 kommt
mit der Tischanordnung 14 in Kontakt, und eine fortgesetzte
Drehung des Griffs 54 drückt das Stützgehäuse 32 in die Tischanordnung 14 und
verriegelt die beiden Bauteile miteinander. Das gegenseitige Verriegeln
der beiden Bauteile kann durch Drehen des Griffs 54 entweder
im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgen, um die
Nockenflächen 64 und 66 aus
der Ausrichtung zu bringen. Diese bidirektionale Verriegelungsfähigkeit
des Griffs 54 vereinfacht die Einstellung des Neigungswinkels
an den entgegengesetzten Seiten der Mitte. Eine Anzeigeplatte 68 ist
mit dem Stützgehäuse 32 verschraubt,
um es dem Benutzer zu erlauben, einen bestimmten Neigungswinkel
einzustellen. Die Anzeigeplatte 68 ist mit einem Paar von
Schlitzen versehen, die eine Null-Einstellung der Platte 68 erlauben,
wie es im Fachgebiet gut bekannt ist.
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Bezug
auf 9 und 10 nehmend, ist eine zweite
Ausführung
des Neigungseinstellungs-Verriegelungsmechanismus dargestellt. Anders
als bei der ersten Ausführung
ist der Griff 54 mit einer Nockenfläche 66a versehen,
welche mit der Nockenfläche 64a auf
dem Nocken 52a zusammenpasst. Wie in 9 dargestellt
ist, ist die Nockenfläche 66a mit
Scheiteln 66p und Einkehlungen 66v versehen. Die
Nockenfläche 64a weist
entsprechende Scheitel und Einkehlungen auf, um mit der Nockenfläche 66a zusammenzupassen.
Das Vorliegen mehrerer Scheitel und Einkehlungen unterstützt bei
der gleichmäßigen Verteilung
der Nockenkraft. Dennoch gleichen sich Anordnung und Betätigung der
zweiten Ausführung
mit der Anordnung und Betätigung
der in 5 bis 7 dargestellten Ausführung.
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Außerdem ist
der Benutzer immer noch in der Lage, das Gehäuse 32 und die Tischanordnung 14 in
Bezug zueinander durch Drehen des Griffs 54 entweder im
Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn zu arretieren.
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Bezug
auf 11 nehmend, ist eine dritte Ausführung des
Neigungseinstellungs-Verriegelungsmechanismus dargestellt. Der Griff 54 ist
mit einer Nockenfläche
versehen. Vorzugsweise ähnelt diese
Nockenfläche
der in 9 dargestellten und vorstehend beschriebenen Nockenfläche 66a.
Zusätzlich
ist der Nocken 52 mit einer Nockenfläche 64b versehen.
Wie in 11 dargestellt, ist die Nockenfläche 64b mit
mindestens einem Vorsprung oder Höcker 64ba versehen.
Das Drehen des Griffs 54 bringt die Nockenflächen 64b und 64a außer Ausrichtung,
so dass die Scheitel 66b die Höcker 64ba berühren. Der
Kontakt zwischen den Scheiteln 66p und den Höckern 64ba drückt das
Stützgehäuse 32 und
den Nocken 52b axial entlang der Welle 40 und verriegelt
dabei das Gehäuse
und die Tischanordnung 14 miteinander und mit den Einkehlungen 66v. Die
Nockenfläche 64a weist
entsprechende Scheitel und Einkehlungen auf, um mit der Nockenfläche 66a zusammenzupassen.
Dennoch gleichen Anordnung und Betätigung der dritten Ausführung der
Anordnung und Betätigung
der in 5 bis 7 dargestellten Ausführung. Daher
ist der Benutzer in der Lage, das Gehäuse 32 und die Tischanordnung 14 durch
Drehen des Griffs 54 entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn miteinander zu verriegeln.
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Ein
Fachmann erkennt, dass die Höcker 64ba durch
Kugeln 64bb ersetzt werden können, die in Löchern 64bh in
dem Nocken 52c angeordnet sind, wie es in 12 dargestellt
ist. Dennoch gleichen sich Anordnung und Betätigung dieser vierten Ausführung mit
der Anordnung und Betätigung
der in 5 bis 7 dargestellten Ausführung. Daher
ist ein Benutzer in der Lage, das Gehäuse 32 und die Tischanordnung 14 durch
Drehen des Griffs 54 entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn miteinander zu verriegeln.
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Eine
Fachmann erkennt auch, dass der Nocken 52i einstückig mit
dem Stützgehäuse 32 ausgeführt sein
kann, wie es in 13 dargestellt ist. Das ist
besonders vorteilhaft, weil weniger Bauteile für die Herstellung erforderlich
sind. Dennoch gleichen sich Anordnung und Betätigung dieser vierten Ausführung mit
der Anordnung und Betätigung
der in 5 bis 7 dargestellten Ausführung. Daher
ist ein Benutzer in der Lage, das Gehäuse 32 und die Tischanordnung 14 durch
Drehen des Griffs 54 entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn miteinander zu verriegeln.
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Eine
fünfte
Ausführung
des Neigungseinstellungs-Verriegelungsmechanismus ist in 14 bis 16 dargestellt.
In dieser Ausführung
ist die Welle 40 mit einem „Doppelschrauben„- Abschnitt 102 versehen.
Wie in 16 dargestellt, ist an einer
Seite des Doppelschrauben-Abschnitts 102 darauf ein Gewindesatz 101a mit
einer ersten Ausrichtung angeordnet. Außerdem ist an der anderen Seite
des Doppelschrauben-Abschnitts 102 darauf ein zweiter Gewindesatz 101b mit
einer zweiten Ausrichtung angeordnet. Die Gewinde 101a und 101b schneiden
sich, um V-förmige
Gewindegänge 101 zu
bilden. Vorzugsweise weisen die sich ergebenden Gewindegänge 101 eine
geringe Steigung auf, so dass mehr Fortbewegung entlang der Achse
der Stange mit einem kleineren Betrag von Drehung erreicht werden
kann.
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Der
Griff 54a weist Vorsprünge 105 auf,
um mit dem Gewinde 101 in Eingriff zu kommen. Vorzugsweise
sind die Vorsprünge 105 auf
einem Knopf 100 angeordnet. Es ist ferner vorteilhaft eine
Feder 104 vorzusehen, um den Knopf 100 in Kontakt
mit dem Doppelschrauben-Abschnitt 102 vorzuspannen. Daher
braucht ein Benutzer, um den Griff 54a anzubringen, nur
den Griffbereich 100a des Knopfs 100 drücken, den
Griff 54a entlang der Welle 40 zu verschieben
und den Knopf 100 freizugeben.
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Fachleute
werden erkennen, dass andere Mittel als die Feder 104 ebenfalls
ein leichtes Anbringen und Entfernen des Griffs 54a erlauben.
So kann, wie es in 19 dargestellt ist, der Griff 54a einen Gewindeeingriffsabschnitt 54b aufweisen,
der durch einen Stopfen 54c in seiner Lage gehalten wird.
Daher braucht ein Benutzer, um den Griff 54a anzubringen,
den Griff 54a nur entlang der Welle 40 zu verschieben
und den Gewindeeingriffsabschnitt 54b einsetzen, so dass
er in Eingriff mit dem Gewinde 101 steht. Der Benutzer
kann dann den Stopfen 54c einsetzen, um den Gewindeeingriffsabschnitt 54b in
seiner Lage zu halten.
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17 und 18 zeigen
eine weitere Ausführung
des Neigungsstellungs-Anschlagmechanismus. Anders als bei den vorhergehenden
Ausführungen
sind Verriegelungswelle und Schwenkachse nicht dieselben. Wie in 17 dargestellt,
ist das Stützgehäuse 32 bezüglich der
Tischanordnung 14 schwenkbar auf einer Welle 110 gelagert,
die feststehend mittels des Gewindes 111 an der Tischanordnung 14 befestigt
ist. Fachleute werden erkennen, dass andere Mittel zum Festsetzen
der Welle 110 an der Tischanordnung 14 zur Verfügung stehen.
Die Welle 110 erstreckt sich von der Tischanordnung 14 nach
hinten, um eine Schwenkachse 142 für das Stützgehäuse zu definieren. Vorzugsweise
weist die Welle 110 einen mit Gewinde versehenen Abschnitt 112 auf.
Ein Drucklager 551, eine Unterlegscheibe 561 und
eine Arretiermutter 581 sind auf der Welle 110 angeordnet,
um das Gehäuse 32 zu
halten.
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Weiterhin
ist die Verriegelungswelle 401 in eine komplementäre Bohrung 441 eingesetzt,
die in der Tischanordnung 14 angeordnet ist und in ihrer Lage
unter Verwendung eines Querstifts 461 gesichert wird, der
sich durch eine Bohrung 471, welche durch die Welle 401 verläuft, und
durch einen entsprechenden Satz von Bohrungen 481 erstreckt,
die sich in der Tischanordnung 14 befinden und allgemein
senkrecht zu der Bohrung 441 liegen und sich in sie erstrecken.
Das Ende der Welle 401 gegenüber dem Ende, das die Bohrung 461 definiert,
weist einen mit Gewinde versehenen Stumpf 501 zum Halten
und Einstellen eines solchen Verriegelungsmechanismus auf, wie er
vorstehend beschrieben ist. Wie in 18 dargestellt,
ist in der Tischanordnung 14 ein Schlitz 140 vorgesehen.
Die Welle 401 ist durch den Schlitz 140 verlaufend
angeordnet, so dass sich die Welle 401 entlang dem Schlitz 140 bewegen
kann, wenn der Neigungswinkel verändert wird.
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Fachleute
werden erkennen, dass die Verriegelungswelle 401 im Wesentlichen
parallel zur Welle 110 verläuft. Diese Fachleute sollten
jedoch erkennen, dass die offenbarte Ausführung nur als ein Beispiel
zu betrachten ist, und dass die Wellen 401 und 110 nicht
parallel zueinander verlaufen müssen.
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Wie
in 17 dargestellt, kann der in 5 bis 7 gezeigte
Verriegelungsmechanismus 30 auf der Verriegelungswelle 401 angeordnet
und wie vorher beschrieben verwendet werden. Fachleute werden jedoch
erkennen, dass jede der vorher beschriebenen Ausführungen
statt dessen als Verriegelungsmechanismus verwendet werden kann.
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Die
vorhergehende ausführliche
Beschreibung beschreibt verschiedene Ausführungen der vorliegenden Erfindung.
Fachleute können
andere Alternativen zu den hierin offenbarten Mitteln erkennen, beispielsweise
das Verwenden eines Knopfes anstatt eines Griffs 54. Alle
diese Ergänzungen
und/oder Veränderungen
sind jedoch als Äquivalente
der vorliegenden Erfindung zu betrachten, die in den Schutzumfang
fallen, wie er durch die beigefügten
Ansprüche
angeführt
ist.