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Hintergrund der Erfindung
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Erfindungsgebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Edelgas-Entladungslampe. Genauer gesagt, betrifft die vorliegende
Erfindung eine Edelgas-Entladungslampe mit einer lichtemittierenden
Schicht, die innerhalb eines Glaskolbens eine Öffnung aufweist, und einem
Paar Außenelektroden
in Form eines Reifens außerhalb
des Glaskolbens; wobei die lichtemittierende Schicht so verbessert
ist, dass sie den Lichtausgang erhöht und eine stabile elektrische
Entladung erzeugen kann.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Die Anmelder der vorliegenden Erfindung
haben früher
die in den 8 bis 10 gezeigte Edelgas-Entladungslampe
vorgeschlagen (US-5,117,160-A). In den 8 bis 10 bezeichnet
die Bezugsziffer 1 eine luftdichte Außenhülle in Form eines geraden Rohres
und besteht beispielsweise aus einem Glaskolben. Im Inneren der
Außenhülle 1 ist
eine lichtemittierende Schicht 2 ausgebildet, die aus einer
oder mehreren Arten von fluoreszenten Substanzen besteht, wie beispielsweise
fluoreszente Substanzen der seltenen Erdmetalle und fluoreszente
Substanzen der Halorinsäuresalze.
Insbesondere ist eine Öffnung 2a mit
einem gewissen Öffnungswinkel
so ausgebildet, dass sie sich über
die volle Länge
der lichtemittierenden Schicht 2 erstreckt.
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Die Außenhülle 1 ist durch Ankleben
von Glasplatten in Form einer Scheibe auf die Enden des Glaskolbens
abgedichtet. Beispielsweise kann die Außenhülle 1 jedoch auch
durch Quetschen und Abschneiden der Enden des Glaskolbens unter
Erhitzen abgedichtet werden.
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Darüber hinaus ist der Innenteil
der Außenhülle 1 mit
einem Edelgas, wie beispielsweise Xenon (Xe), Krypton (Kr), Neon
(Ne), Helium (He) und dergleichen oder einem Gemisch derselben gefüllt, in
welchem kein Metalldampf wie beispielsweise Quecksilber enthalten
ist. Unter diesen Edelgasen sind ein Edelgas, das Xenon als Hauptkomponente
enthält,
vorzuziehen.
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Auf die Außenseite der Außenhülle 1 ist
ein Außenlaminat 3 eng
anliegend aufgerollt. Das Außenlaminat 3 kann
aus einer lichtdurchlässigen
Folie 4, einem Paar Außenelektroden 5 und 6,
Anschlüssen 51 und 61 und
einer Haftschicht 9 zusammengesetzt sein.
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Die lichtdurchlässige Folie 4 hat
eine Länge
gleich der Länge
der Außenhülle 1 und
eine Dicke im Bereich von 20 bis 100 μm. Diese lichtdurchlässige Folie 4 kann
zweckmäßigerweise
aus Polyethylenterephtalat (PET) bestehen; es kann jedoch auch ein
Polyesterharz verwendet werden.
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Das vorstehend genannte Paar Außenelektroden 5 und 6 besteht
aus einem metallischen Element mit lichtisolierender Eigenschaft,
das Aussehen derselben ist eine Bandform und wird an einer Oberfläche der lichtdurchlässigen Folie 4 so
angeklebt, dass eine Außenelektrode 5 von
der anderen Außenelektrode 6 mit einem
gewissen Abstand getrennt ist.
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Die Anschlüsse 51 und 61 sind
elektrisch an die Enden der Außenelektroden 5 und 6 angeschlossen. Sie
sind an der Kante der lichtdurchlässigen Folie 4 so
angeordnet, dass die Enden derselben an der Kante der lichtdurchlässigen Folie 4 vorstehen.
Die Dicke der Anschlüsse 51 und 61 liegt
vorzugsweise in einem Bereich von 0,1 bis 0,5 mm.
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Die Außenelektroden 5 und 6 und
die Anschlüsse 51 und 61 bestehen
aus Metallen mit unterschiedlichen Korrosionspotentialen, beispielsweise
ist Aluminiumfolie in Form eines Bandes für die Außenelektroden 5 und 6 geeignet.
Zusätzlich
zu Aluminium können
die Außenelektroden 5 und 6 Nickel
und andere Metalle enthalten, die ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeits-
und Lichtisoliereigenschaften haben. Bezüglich der Anschlüsse 51 und 61 ist
Kupfer in Form eines Streifens geeignet. Zusätzlich zu Kupfer können die
Anschlüsse 51 und 61 Metalle
wie beispielsweise Silber, rostfreien Stahl, Cu-Ni-Legierung und
dergleichen enthalten.
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In den Beziehungen zwischen den Breiten
der Außenelektroden 5 und 6 und
der Breiten der Anschlüsse 51 und 61 sind
die Breite (w) der Außenelektroden 5 und 6 und
die Breite (d) der Anschlüsse 51 und 61 vorzuziehen,
welche die Formel 0,1 w ≤ d ≤ 0,5 w erfüllen.
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Die Haftschicht 9 hat haftende
und/oder klebende Eigenschaften und wird an einer Oberfläche der lichtdurchlässigen Folie 4 angeklebt.
Die Haftschicht 9 besteht geeigneterweise aus einem Silikonklebstoff;
es können
jedoch auch Acrylharzklebstoffe und dergleichen verwendet werden.
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Darüber hinaus ist auf den Anschlüssen 51 und 61 eine
Plattierschicht (in den Figuren nicht dargestellt) ausgebildet.
Die Plattierschicht besteht aus Metallen, die sich von den Metallen,
aus welchen die Außenelektroden 5 und 6 und
die Anschlüsse 51 und 61 bestehen,
unterscheidet, und deren Korrosionspotentialdifferenz zwischen den
Korrosionspotentialdifferenzen der Metalle, aus welchen die Außenelektroden 5 und 6 bestehen
und den Metallen, aus welchen die Anschlüsse 51 und 61 bestehen,
unterscheidet. Für
den Fall, bei dem die Außenelektroden 5 und 6 aus
Aluminiumfolie bestehen und die Anschlüsse 51 und 61 aus
Kupfer bestehen, kann beispielsweise ein Bleizinnlot als Metall
angegeben werden, das für
die Plattierschicht geeignet ist.
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Die Plattierschicht kann vorzugsweise
durch Elektroplattieren oder elektroloses Plattieren ausgebildet werden;
die Plattierschicht kann jedoch auch durch ein Eintauchen oder ein
Flammsprühen
ausgebildet sein.
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Die Dicke der Plattierschicht liegt
vorzugsweise in einem Bereich von 5 bis 30 μm, insbesondere in einem Bereich
von 10 bis 20 μm.
Es kann jedoch auch eine Plattierschicht mit einer Dicke außerhalb
des Bereiches verwendet werden.
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Das vorstehend genannte Außenlaminat 3 ist
auf der Außenseite
der Außenhülle 1 ausgebildet,
so dass die Außenelektroden 5 und 6 zwischen
der Außenhülle 1 und
der lichtdurchlässigen
Folie 4 angeordnet sind. Eine Kante 4a der lichtdurchlässigen Folie 4 ist
auf die andere Kante 4b an dem folgenden zweiten Öffnungsteil 8 laminiert
oder aufgeklebt. Darüber
hinaus ist ein erster Öffnungsteil 7 an
einem Ende der Außenelektroden 5 und 6 positioniert,
und der zweite Öffnungsteil 8 ist
an den anderen Enden der Außenelektroden 5 und 6 positioniert.
Das Licht von der lichtemittierenden Schicht 2 wird hauptsächlich über die
Apertur 2a aus dem ersten Öffnungsteil 7 emittiert.
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Die Edelgas-Entladungslampe mit den
vorstehend beschriebenen Teilen kann durch die folgenden Schritte
hergestellt werden.
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Es wird eine wasserlösliche Fluoreszenzfarbe
durch Vermischen von wasserlöslichen
fluoreszenten Substanzen, die ein Emissionsspektrum von beispielsweise
einem blauen Bereich, einem grünen
Bereich und einem roten Bereich haben, hergestellt. Als nächstes wird
die lichtemittierende Schicht 2 durch Beschichten des Inneren
der Außenhülle 1,
die aus einem Glaskolben besteht, mit der wasserlöslichen,
fluoreszenten Farbe, durch Trocknen und nachfolgendem Hartbrennen
hergestellt.
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Die Apertur 2a ist durch
Abschälen
und durch zwangsweises Entfernen eines Teils der lichtemittierenden
Schicht 2 unter Beibehaltung eines gewissen Öffnungswinkels
unter Verwendung eines Abstreifers (in den Figuren nicht gezeigt)
gebildet. Die erhaltene Außenhülle 1 wird
abgedichtet und mit einer gewissen Menge Edelgas, wie beispielsweise
Xenon und dergleichen, gefüllt.
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Wie in den 9 und 10 gezeigt,
ist das Außenlaminat 3 so
gebildet, dass ein Paar Außenelektroden 5 und 6 auf
der lichtdurchlässigen
Folie 4 so positioniert wird, dass diese mit einem gewissen
Abstand zueinander angeordnet sind, so dass die Anschlüsse 51 und 61 an
den Kanten der Außenelektroden 5 und 6 vorstehen
und indem die Haftschicht 9 auf den Oberseiten der lichtdurchlässigen Folie 4 und
der Außenelektroden 5 und 6 ausgebildet
wird.
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Wie in der 11 gezeigt, wird das abgewickelte Außenlaminat 3,
das durch die vorstehend beschriebenen Schritte erhalten worden
ist, auf der Plattform 10 positioniert. Die Außenhülle 1 wird
auf dem Außenlaminat 3 so
positioniert, dass die Außenhülle 1 an
der Kante 4a der lichtemittierenden Folie 4 positioniert
ist und die Längsachse
der Außenhülle 1 parallel
zur Längsachse
der Außenelektroden 5 und 6 verläuft. Walzen 11 und 11 sind
so positioniert, dass die Außenhülle 1 mit
einem gewissen Druck auf die lichtdurchlässige Folie 4 berührt wird,
wobei die vorstehenden Bedingungen aufrechterhalten werden.
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Unter Beibehaltung der vorstehenden
Bedingungen wird, wie in 11 gezeigt,
die Plattform 10 in Richtung M bewegt und dann in die Richtung
N bewegt. Infolge dieser Bewegungen wird das Außenlaminat 3 um die
Außenseite
des Außengehäuses 1 gewickelt
und eine Kante 4a wird über
der anderen Kante 4b der lichtdurchlässigen Folie 4 angeordnet,
wie dies in der 8 gezeigt
ist. Dann wird die Edelgas-Entladungslampe durch Verkleben der Kanten 4a und 4b der
lichtdurchlässigen
Folie 4 mit der Haftschicht 9 fertiggestellt.
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Die resultierende Edelgas-Entladungslampe
wird eingeschaltet, um Licht zu erzeugen, indem über die Anschlüsse 51 und 61 an
die Außenelektroden 5 und 6 von
einer Inverterschaltung 12 eine Hochspannung mit hoher
Frequenz (beispielsweise einer Frequenz von 3 kHz und einer Spannung
von 2500 Vo-p) angelegt wird. Licht wird
aus dem ersten Öffnungsteil 7 über die
Apertur 2a emittiert.
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Beispielsweise ist die Spannung,
welche an die Außenelektroden 5 und 6 angelegt
wird, in einer Edelgas-Entladungslampe mit einem Außendurchmesser
von 8 mm und einer Gesamtlänge
von 360 mm der Außenhülle 1 ungefähr 2500
Vo-p.
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In dieser Edelgas-Entladungslampe
ist insbesondere kein Quecksilber enthalten; daher werden sofort große Lichtmengen
erzeugt, wenn die Lampe eingeschaltet wird. Das heißt, Licht
erreicht, sobald die Lampe eingeschaltet ist, die volle Menge (ungefähr 100%).
Darüber
hinaus werden die Lichtmenge und die Entladungsspannung der erhaltenen
Edelgas-Entladungslampe
nicht durch die Umgebungstemperatur beeinflusst. Wenn daher die
Edelgas-Entladungslampe dazu verwendet wird, Abtastvorrichtungen
zu beleuchten, kann beispielsweise die Beleuchtungsintensität auf einem
abgetasteten Dokument erhöht
werden, und daher kann die Abtastpräzision des abgetasteten Dokumentes
verbessert werden.
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Darüber hinaus wird vorweggenommen,
dass die Edelgas-Entladungslampe die folgenden Effekte haben wird.
Die Plattierschicht ist zwischen den Außenelektroden 5 und 6 und
den Anschlüssen 51 und 61 ausgebildet;
selbst wenn daher die Außenelektroden 5 und 6 und
die Anschlüsse 51 und 61,
die aus Metallen bestehen, welche unterschiedliche Korrosionspotentialdifferenzen
zueinander haben, direkt miteinander verbunden werden, kann die
Erzeugung von Korrosion infolge des Kontaktes von unterschiedlichen
Metallarten verhindert werden.
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Insbesondere wenn die Breite (w)
der Außenelektroden 5 und 6 und
die Breite (d) der Anschlüsse 51 und 61 so
bemessen ist, dass sie die folgende Gleichung: 0,1 w ≤ d ≤ 0,5 w erfüllt, kann
die Korrosion infolge von Kontakt von unterschiedlichen Arten von
Metall in Verbindung mit der Existenz der Plattierschicht verhindert
werden. Daher kann ein stabiler Betrieb der elektrischen Entladung
der Edelgas-Entladungslampe für
lange Perioden aufrechterhalten werden.
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Wenn jedoch die Breite (d) der Anschlüsse 51 und 61 kleiner
als 0,1 w ist, wird die Kontaktintensität der Außenelektroden 5 und 6 der
Anschlüsse 51 und 61 gesenkt.
Wenn im Gegensatz hierzu die Breite (d) der Anschlüsse 51 und 61 mehr
als 0,5 w ist, können
beim Wickeln des Außenlaminats 3 um
die Außenseite
der Außenhülle 1 die
Anschlüsse 51 und 61 nicht
mehr leicht um die Außenseite
der Außenhülle 1 gewickelt
werden. Dieser Vorgang ist extrem schwierig. Daher ist es vorzuziehen,
dass die Breite (w) der Außenelektro den 5 und 6 und
die Breite (d) der Anschlüsse 51 und 61 die
vorstehende Gleichung erfüllen.
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Darüber hinaus können die
folgenden Effekte bei dem Herstellungsvorgang erzielt werden. Die
Haftschicht 9 ist auf einer Oberfläche der lichtdurchlässigen Folie 4 ausgebildet;
daher kann das Außenlaminat 3 eng
an die Außenseite
der Außenhülle 1 durch
einen einfachen Schritt angeklebt werden, d. h. einfach durch Rollen
der Außenhülle 1 auf
das Außenlaminat 3.
Zusätzlich
sind die Außenelektroden 5 und 6 vorher
in einem gewissen Abstand zueinander auf der lichtdurchlässigen Folie 4 angeordnet
worden; daher ist es bei dem Ankleben des Außenlaminats 3 an die
Außenhülle 1 nicht
notwendig, die Positionierung der Außenelektroden 5 und 6 zur
Aufrechterhaltung eines gewissen Abstandes zwischen diesen einzustellen.
Daher kann vorweggenommen werden, dass nicht nur die Arbeitseffizienz
stark verbessert ist, sondern dass auch eine automatische Herstellung
der Edelgas-Entladungslampe möglich
ist. Das heißt,
eine Massenherstellung der Edelgas-Entladungslampe kann erwartet
werden.
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Wie vorstehend beschrieben kann,
wenn die Edelgas-Entladungslampe in einer Abtastvorrichtung verwendet
wird, die Strahlung mit emittiertem Licht von der lichtemittierenden
Schicht 2 infolge der Existenz der Apertur 2a hoch
sein. Daher kann die Beleuchtungsintensität eines abzutastenden Dokumentes
erhöht
werden. Als ein Ergebnis kann ein genaues Abtasten von Dokumenten
sichergestellt werden.
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In den vergangenen Jahren war jedoch
zur Handhabung eines Geschäftes
mit hoher Effizienz eine Verbesserung der Zuführgeschwindigkeit von Dokumenten
in Büroautomationsgeräten wünschenswert.
Bei hohen Geschwindigkeiten besteht die Tendenz, dass die Abtastgenauigkeit
von Dokumenten (die Auflösung) sinkt.
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Um Dokumente mit hoher Zuführgeschwindigkeit
abzutasten, ist es vorzuziehen, die Lichtmenge zu erhöhen, um
die Beleuchtungsintensität
auf dem beleuchteten Dokument zu erhöhen. Beispielsweise kann der Durchmesser
der Außenhülle 1 vergrößert werden
und es kann die elektrische Leistung, die an der Edelgas-Entladungslampe
eingegeben wird, er höht
werden, wodurch der Lichtausgang einfach erhöht wird. Der Abstand zwischen
der Oberfläche
des beleuchteten Dokumentes und dieser Edelgas-Entladungslampe ist
jedoch bei einer Beleuchtungsvorrichtung geringer, wie beispielsweise
6 bis 12 mm. Daher ist es schwierig, die Edelgas-Entladungslampe,
welche eine Außenhülle 1 mit
einem größeren Durchmesser
als den genannten Bereich hat, anzuordnen.
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Wenn die elektrische Energie, die
an der Edelgas-Entladungslampe eingegeben wird, erhöht wird, ohne
dass deren Größe geändert wird,
ist es möglich,
die emittierende Lichtmenge proportional zur Erhöhung der elektrischen Energie
zu erhöhen.
Die Rate der Erhöhung
der emittierten Lichtmenge ist jedoch klein im Verhältnis zu
der Erhöhung
der eingegebenen elektrischen Energie. Es ist daher unmöglich, eine
Beleuchtungsintensität
auf einem beleuchteten Dokument zu erhalten, die ausreichend ist,
um eine vollständige
Abtastgenauigkeit sicherzustellen.
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Darüber hinaus unterscheidet sich
diese Edelgas-Entladungslampe von Lampen, die eine Entladung entlang
der Längsrichtung
der Außenhülle 1 haben,
wie beispielsweise einer Edelgas-Entladungslampe mit einer Heisskathode
oder einer Kaltkathode. Genauer gesagt, treten zwischen den Außenelektroden 5 und 6 zahllose
Entladungen auf (Entladungen werden ungefähr rechtwinklig zur Längsrichtung
der Außenhülle 1 erzeugt);
wenn daher eine derartige Lampe eingeschaltet wird, wird bei der
vorstehend genannten Edelgas-Entladungslampe Licht in einem Streifenmuster
emittiert. Elektrische Entladungen in einem Streifenmuster können unter
normalen Beleuchtungsbedingungen nicht bestätigt werden.
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Wenn jedoch die elektrische Ausgangsleistung
der Inverterschaltung 12 um beispielsweise 10% gesenkt
wird, indem die Spannung einer Energiequelle geändert wird, können elektrische
Entladungen in einem Streifenmuster bestätigt werden. Darüber hinaus
sind die elektrischen Entladungspositionen (Punkte) nicht stabil
und wandern ohne Unterbrechung in der Längsrichtung der Außenhülle 1.
Das Licht, welches aus der Apertur 2a emittiert wird, wird
daher intermittierend. Als ein Ergebnis wird die Beleuchtungsintensität des beleuchteten
Dokumentes gesenkt.
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Insbesondere für den Fall der Verwendung einer
Edelgas-Entladungslampe in der Beleuchtungsvorrichtung für eine Büroausrüstung, wie
beispielsweise eine Telefaxgerät,
einen Bildscanner und dergleichen, ändern sich die Lichtintensitäten an den
Punkten in der Längsrichtung
der Apertur 2a fortlaufend. Daher ist es möglich, dass
die Abtastgenauigkeit des beleuchteten Dokumentes extrem verschlechtert
ist und die Reproduktion ebenfalls verschlechtert ist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Edelgas-Entladungslampe mit einfacherer Konstruktion
zu schaffen, wobei diese Lampen den Lichtausgang verbessern und
einen stabilen Betrieb der elektrischen Entladung ohne Änderung
der Größe der Außenhülle und
des elektrischen Eingangs erzeugen.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung schafft die vorliegende Erfindung eine Edelgas-Entladungslampe
mit: einer Außenhülle mit
einer lichtemittierenden Schicht bestehend aus wenigstens einer
fluoreszenten Substanz, wobei die lichtemittierende Schicht im Inneren
der Hülle
ausgebildet ist, und zwei metallischen Außenelektroden in Bandform,
die an der gesamten Länge
der Außenseite
der Außenhülle so angeklebt
sind, dass beide Elektroden mit einem gewissen Abstand voneinander
getrennt sind und einen ersten Öffnungsteil
und einen zweiten Öffnungsteil
bilden, wobei die Schichtmenge der fluoreszenten Substanz im Bereich
von 5 bis 30 mg/cm2 liegt.
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Wie vorstehend angegeben, ist die
Schichtmenge der fluoreszenten Substanz im Bereich von 5 bis 30 mg/cm2; daher kann in den Edelgas-Entladungslampen
gemäß der vorliegenden
Erfindung der Lichtausgang aus dem ersten Öffnungsteil wirksam verbessert
werden, ohne dass die Größe der Außenhülle oder
des elektrischen Eingangs geändert
wird. Daher kann beim Verwenden der Edelgas-Entladungslampe in Beleuchtungsvorrichtungen
für Bürogeräte die Beleuchtungsintensität auf dem
beleuchteten Dokument verbessert werden. Als ein Ergebnis kann erwartet
werden, dass eine hohe Abtastgenauigkeit selbst dann erhalten wird, wenn
die Dokumentzuführgeschwindigkeit
erhöht
wird.
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Insbesondere wenn die Breite der
Außenelektroden
festgelegt ist, ist der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils auf einen Bereich
von 60 bis 110° eingestellt;
wenn der Abstand zwischen einer Außenelektrode und der anderen
Elektrode in dem zweiten Öffnungsteil
2 mm ist, ist der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils im Bereich von
60 bis 120° bemessen,
wobei der Lichtausgang, der aus dem ersten Öffnungsteil weiter verbessert
werden kann, wenn die Schichtmenge der fluoreszenten Substanz im
Bereich von 5 bis 30 mg/cm2 bemessen ist.
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Darüber hinaus ist der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils; daher kann der
Lichtverlust, der durch Entweichen von Licht aus dem zweiten Öffnungsteil
verursacht wird, reduziert werden. Als ein Ergebnis kann der Lichtausgang
aus dem ersten Öffnungsteil
verbessert werden.
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Darüber hinaus kann, wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils ist und der Abstand
zwischen einer Außenelektrode
und der anderen Elektrode in dem zweiten Öffnungsteil 2 mm oder größer ist,
gleichzeitig nicht nur Lichtverlust, verursacht durch Entweichen
von Licht aus dem zweiten Öffnungsteil,
gesenkt werden, sondern es kann auch die Zerstörung der Isolation in dem zweiten Öffnungsteil
verhindert werden. Als ein Ergebnis kann ein stabiler Betrieb der
Entladungen in der Edelgas-Entladungslampe erhalten werden.
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Wenn zusätzlich das Innere der Außenelektroden,
an welchem die Außenelektroden
die Außenhülle kontaktieren,
mit lichtreflektierenden Eigenschaften versehen ist, kann der Lichtausgang
aus dem ersten Öffnungsteil
weiter mit den vorstehenden Konstruktionen verbessert werden.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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1 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der sechsten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine Ansicht im Schnitt durch die Edelgas-Entladungslampe gemäß der siebten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 ist
eine Ansicht im Schnitt, die den Hintergrund der Edelgas-Entladungslampe
zeigt;
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9 ist
eine schematische Ansicht, die das Außenlaminat gemäß 8 zeigt;
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10 ist
eine Ansicht im Schnitt entlang der Schnittlinie X-X in 9;
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11 ist
eine schematische Ansicht, die das Verfahren zum Herstellen der
Edelgas-Entladungslampe
gemäß 8 zeigt; und
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12 ist
eine schematische Ansicht einer elektrischen Schaltung der Edelgas-Entladungslampe.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Die Edelgas-Entladungslampe gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun im einzelnen erläutert.
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Die erste Ausführungsform der Edelgas-Entladungslampe
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird im folgenden anhand der 1 erläutert.
Die Komponenten in 1,
die mit denen der 8 bis 10 identisch sind, sind mit
den gleichen Bezugsziffern wie in den 8 bis 10 bezeichnet und eine detaillierte
Erläuterung derselben
wird weggelassen.
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Die charakteristischen Komponenten
der Edelgas-Entladungslampe gemäß 1 sind wie folgt:
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Eine lichtemittierende Schicht 2A,
bestehend aus einer oder mehreren Arten von fluoreszenten Substanzen,
ist im Inneren der Außenhülle 1A ausgebildet,
die beispielsweise aus einem Glaskolben (Rohr) besteht. Die Schichtmenge
der fluoreszenten Substanz liegt im Bereich von 5 bis 30 mg/cm2. Der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 ist
größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8.
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Der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 liegt
im Bereich von 60° bis
120°.
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Darüber hinaus ist die Apertur 2a im
Inneren der Außenhülse 1A an
einer Position nahezu entsprechend dem ersten Öffnungsteil 7 positioniert,
an welcher die Lichtemittierung der Schicht 2A nicht ausgebildet ist.
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Die Außenhülle 1A besteht aus
Materialien, die eine große
Dielektrizitätskonstante
haben, zuverlässige
hermetische Abdichteigenschaften und Lichtdurchlässigkeitseigenschaften haben.
Es ist jedoch vorzuziehen, beispielsweise ein Bleiglas zu verwenden,
das eine große
Dielektrizitätskonstante
hat.
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Die Dicke der Außenhülle 1A liegt im Bereich
von 0,2 bis 0,6 mm. In diesem Bereich können eine ausgezeichnete Produktivität und ausgezeichnete
Lichteigenschaften erzielt werden. Genauer gesagt, wenn an die Außenelektroden 5 und 6 eine
Hochspannung mit hoher Frequenz angelegt wird, kann das Ansteigen
der Spannung an der Außenhülle 1A,
das durch Ansteigen der Widerstandskomponenten verursacht wird,
verhindert werden.
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Wenn jedoch die Dicke der Außenhülle 1A geringer
als 0,2 mm ist, ist die mechanische Festigkeit der Außenhülle 1A extrem
verschlechtert. Wenn daher die Außenhüllen 1A in die kommerzielle
Produktion gegeben werden, steigt die Produktionsrate an Gütern mit
geringer Qualität
(beispielsweise Glasbruch). Wenn im Gegensatz hierzu die Dicke über 0,6
mm liegt, können
elektrische Entladungen in einem Streifenmuster bestätigt werden.
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Darüber hinaus wird nicht nur das
Licht, welches aus der Apertur 2a emittiert wird, sehr
intermittierend, sondern es sinkt auch der Lichtausgang, was durch
Anlegen von ungenügender
elektrischer Energie an die Edelgas-Entladungslampe verursacht wird.
Daher ist es vorzuziehen, dass die Dicke der Außenhülle 1A in diesem Bereich
liegt.
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Die lichtemittierende Schicht 2A kann
eine oder mehrere Arten von fluoreszenten Substanzen enthalten,
und zwar in Abhängigkeit
von der Art und Weise, in welcher die Edelgas-Entladungslampe verwendet wird.
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Beispiele für die fluoreszente Substanz,
aus der die lichtemittierende Schicht 2A besteht, sind
fluoreszentes Borat, wie beispielsweise fluoreszentes Europium-aktiviertes
Yttrium·Gallium-Borat
und dergleichen; fluoreszente Phosphate, wie beispielsweise fluoreszentes
Cerium·Terbium-aktiviertes
Lanthan-Phosphat (LaPO4 : Ce, Tb), fluoreszentes
Zinn-aktiviertes Strontium-Magnesium-Phosphat ((SrMg)3(PO4)2 : Sn), fluoreszentes
Europium-aktiviertes Strontium-Bor-Phosphat (2SrO·(P2O7·B2O3) : Eu) und dergleichen;
fluoreszentes Europium-aktiviertes Yttrium-Phosphorvanadat (Y(PV)O4 : Eu); fluoreszentes Cerium·Terbium-aktiviertes
Magnesium-Aluminat (MgAl11O19·Ce, Tb);
fluoreszentes Cerium·Terbium-aktiviertes
Yttrium·Silikat
(Y2SiO5 : Ce, Tb);
fluoreszentes Europium-aktiviertes
Barium·Magnesium-Aluminat
(BaMg2Al16O27 : Eu); fluoreszentes Europium-aktiviertes Yttrium-Oxid
(Y2O3 : Eu) und
dergleichen.
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Genauer gesagt, enthält beispielsweise
für den
Fall eines Drei-Wellenlängen-Beleuchtungssystems die
lichtemittierende Schicht 2A ein Gemisch aus fluoreszenten
Substanzen, d. h. fluoreszentem Europium-aktiviertem Barium·Magnesium-Aluminat,
das ein blaues Emissionsspektrum hat; fluoreszentem Cerium·Terbium-aktiviertem
Lanthan-Phosphat,
das ein grünes
Emissionsspektrum hat; und fluoreszentem Europium-aktiviertem Yttrium·Gallium-Borat,
das ein rotes Emissionsspektrum hat.
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Die Schichtmenge der fluoreszenten
Substanz liegt im Bereich von 5 bis 30 mg/cm2.
In diesem Bereich kann der gewünschte
Lichtausgang erzielt werden. Wenn jedoch die Schichtmenge niedriger
als 5 mg/cm2 ist, sinkt der Lichtausgang;
daher ist die Beleuch tungsintensität auf dem beleuchteten Dokument
ungenügend. Wenn
im Gegensatz hierzu die Schichtmenge größer als 30 mg/cm2 ist,
kann eine lichtemittierende Schicht 2A mit einer gleichförmigen Qualität nicht
leicht erzielt werden. Daher liegt die Schichtmenge der fluoreszenten Substanzen
vorzugsweise in diesem Bereich.
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Darüber hinaus werden die ersten
und zweiten Öffnungsteile 7 und 8 an
voneinander getrennten Positionen durch die Außenelektroden 5 und 6 gebildet
und der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 ist größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8.
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Unter den Winkeln, welche die vorstehenden
Bedingungen erfüllen,
ist es vorzuziehen, dass der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 60° bis
120° liegt
und der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8 ungefähr 55° ist. Es
ist jedoch vorzuziehen, dass der zweite Öffnungsteil 8 eng
ist, um keine Brüche
in der Isolierung zu verursachen; daher ist der Abstand zwischen
der einen Außenelektrode 5 und
der anderen Elektrode 6 in dem zweiten Öffnungsteil 8 vorzugsweise
2 mm oder darüber.
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Darüber hinaus ist der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
der Öffnungswinkel
der Apertur 2a gleich dem ersten Winkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7.
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Bei dieser Ausführungsform liegt die Schichtmenge
der fluoreszenten Substanz im Bereich von 5 bis 30 mg/cm2; der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 ist
größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8; und
der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 liegt
im Bereich von 60° bis
120°; daher kann
der Lichtausgang aus dem ersten Öffnungsteil 7 über die
Apertur 2a wirksam verbessert werden, ohne dass die Größe der Außenhülle 1A oder
der elektrische Eingang vergrößert wird.
Wenn daher die Edelgas-Entladungslampe
dieses Beispiels in einer Beleuchtungseinrichtung, beispielsweise
in einem Bürogerät verwendet
wird, kann die Beleuchtungsintensität des beleuchteten Dokuments
erhöht
werden. Als ein Ergebnis kann, selbst wenn die Dokumentzuführgeschwindigkeit
erhöht
wird, eine hohe Genauigkeit des Abtastens aufrechterhalten werden.
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Insbesondere ist der vorstehend genannte
Bereich der Schichtmenge der fluoreszenten Substanzen das Zwei-
bis Zehnfache der Menge der fluoreszenten Substanzen, die bei gewöhnlichen
Fluoreszenzlampen für
die Beleuchtung verwendet wird. Es wird angenommen, dass die Schichtmenge
für gewöhnliche
Fluoreszenzlampen für
die Beleuchtung nicht vorzuziehen ist. Der Lichtausgang wird jedoch
in der Edelgas-Entladungslampe gemäß der Ausführungsform wirksam erhöht. Eine
Ursache für
dieses Phänomen
ist nicht klar; es wird jedoch angenommen, dass dieses Phänomen eine
Eigenschaft der Edelgas-Entladungslampe ist, in welcher unzählige Entladungen
zwischen den Außenelektroden 5 und 6 erzeugt
werden (ungefähr
rechtwinkelig zur Längsrichtung
der Außenhülle 1A);
weswegen Streifenmuster erzeugt werden.
-
Darüber hinaus kann der Lichtausgang
aus dem ersten Öffnungsteil 7 noch
effektiver verbessert werden, indem die Schichtmenge der fluoreszenten
Substanz im Bereich von 5 bis 30 mg/cm2 liegt;
indem der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 60 bis 120° liegt;
und indem die Innenseite der Außenelektroden 5 und 6,
mit welchen die Außenelektroden 5 und 6 die
Außenhülle 1A berühren, mit
lichtreflektierenden Eigenschaften versehen ist. Auf diese Art und
Weise ist der Abstand zwischen einer Außenelektrode 5 und
der anderen Außenelektrode 6 in
dem zweiten Öffnungsteil 8 ebenfalls
auf annähernd
2 mm gesetzt, d. h. der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8 ist
eng (ungefähr
29°), wobei
davon ausgegangen wird, dass der Verlust an Licht, das aus dem zweiten Öffnungsteil 8 entkommt,
verhindert wird und der Lichtausgang aus dem ersten Öffnungsteil 7 verbessert
ist.
-
2 zeigt
die zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 2 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
-
Sie unterscheidet sich jedoch in
dem folgenden Punkt:
-
Der Öffnungswinkel θ3 der Apertur 2a, die im Inneren
der Außenhülle 1A an
der Position entsprechend des ersten Öffnungsteils 7 gebildet
ist, ist größer als
der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7.
-
Der Öffnungswinkel θ3 der Apertur 2a liegt beispielsweise
im Bereich von 70° bis
130°; der
Winkel θ3 kann jedoch in Abhängigkeit von den Situationen
oder den Verwendungszwecken der Edelgas-Entladungslampe geändert werden.
-
Darüber hinaus ist bei dieser Ausführungsform
der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 größer als
der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8.
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Bei dieser Ausführungsform kann beim Wickeln
des Außenlaminates 3 auf
die Außenseite
der Außenhülle 1A,
selbst wenn die Mitte des ersten Öffnungsteils 7 gegenüber der
Mitte der Apertur 2a etwas versetzt ist, die Diskrepanz
der optischen Achse des Lichtes, das aus dem ersten Öffnungsteil 7 emittiert
wird, gemildert werden. Daher ist es möglich, eine vollständige Abtastgenauigkeit
zu erhalten, wenn die Edelgas-Entladungslampe gemäß der zweiten
Ausführungsform
bei einer Beleuchtungsvorrichtung angewandt wird.
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3 zeigt
die dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 3 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
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Sie unterscheidet sich jedoch im
folgenden Punkt:
-
Eine Kante 4a und die andere
Kante 4b der lichtdurchlässigen Folie 4 sind
an der Außenelektrode 5 übereinander
geschichtet, und sie sind durch Ultraschallwellen miteinander verschmolzen
und verklebt.
-
Bei dieser Ausführungsform werden die übereinander
geschichteten Teile 4a und 4b durch Ultraschallwellen
an der Außenseite
der Außenelektrode 5 miteinander
verschmolzen und verklebt; daher wird die Oszillation von Ultraschallwellen,
mit denen die lichtemittierende Schicht 2A beaufschlagt
wird, welche innerhalb der Außenelektrode 1A liegt,
vermindert. Beim Vergleichen der Edelgas-Entladungslampen der ersten
und zweiten Ausführungsformen
wird die Oszillation der Ultraschallwellen, die auf die lichtemittierende
Schicht 2A auftreffen, welche innerhalb der Außenelektrode 1A positioniert
ist, vermindert. Als ein Ergebnis ist ein Abschälen der lichtemittierenden
Schicht 2A von der Außenhülle 1A im
wesentlichen verhindert und der Lichtausgang kann verbessert werden.
-
Darüber hinaus werden bei der vorstehenden
Ausführungsform
die laminierten Teile 4a und 4b der lichtdurchlässigen Folie 4a durch
Ultraschallwellen miteinander verschmolzen und verklebt; es kann
jedoch auch ein Verkleben mittels eines Klebstoffes durch Wärme oder
gleichzeitige Verwendung von beiden verwendet werden.
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4 zeigt
die vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 4 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
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Sie unterscheidet sich jedoch in
dem folgenden Punkt:
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An der Außenseite der Außenhülle 1A sind
unter Verwendung der Haftschicht zwei Außenelektroden 5 und 6 angeklebt,
dann wird eine lichtdurchlässige
Folie 4A, die beispielsweise aus PET-Harz und dergleichen besteht,
auf die Außenseite
der Außenhülle 1A gewickelt,
um die Außenelektroden 5 und 6 abzudecken.
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Bei dieser Ausführungsform kann das Isoliervermögen zwischen
den Außenelektroden 5 und 6 verbessert
werden, indem auf die Außenseite
der Außenhülle 1A vor
dem Wickeln der lichtdurchlässigen
Folie 4A auf die Außenseite
der Außenhülle 1A eine
Isolierbeschichtung mit lichtdurchlässigen Eigenschaften, die aus Silikonfirnis
besteht, ausgebildet wird.
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5 zeigt
die fünfte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 5 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
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Sie unterscheidet sich jedoch in
dem folgenden Punkt:
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Nachdem ein Paar Außenelektroden 5 und 6 auf
die Außenseite
der Außenhülle 1A unter
Verwendung der Haftschicht aufgeklebt worden sind, wird auf diese
ein Schutzrohr 13, bestehend aus einem wärmeschrumpfenden
Harz, wie beispielsweise PET-Harz und dergleichen, aufgebracht und
unter Hitze so aufgeschrumpft, dass die Außenelektroden 5 und 6 durch
das Schutzrohr 13 abgedeckt sind.
-
Darüber hinaus kann, nachdem das
Schutzrohr 13 auf die Außenseite der Außenhülle 1A aufgebracht worden
ist, das Schutzrohr 13 zwangsweise die Außenseite
der Außenhülle 1A berühren, indem
diese auf ungefähr
150 bis 200°C
erwärmt
werden und das Schutzrohr 13 durch die Wärme zum
Schrumpfen gebracht wird.
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Verglichen mit den vorstehenden Ausführungsformen
ist die Herstellungs- und Arbeitseffizienz bei dieser Ausführungsform
nicht so gut. Weil jedoch keine Haftschicht nicht verwendet wird,
tritt keine Erosion infolge der Reaktion zwischen dem Material,
aus welchem die Anschlüsse 51 und 61 bestehen
und der Klebstoffzusammensetzung, aus welcher die Haftschicht besteht,
auf. Daher können
in der Edelgas-Entladungslampe gute Betriebsbedingungen für lange
Zeitdauern aufrechterhalten werden. Zusätzlich ist in dem Schutzrohr 13 kein
Verbindungsteil ausgebildet; daher kann beispielsweise das Abschälen des
laminierten Teils der lichtdurchlässigen Folie 4 und 4A wie
bei den vorstehenden Ausführungsformen
verhindert werden.
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Das Isoliervermögen zwischen den Außenelektroden 5 und 6 kann
wirksamer verbessert werden, indem insbesondere eine Isolierbeschichtung
mit lichtdurchlässigen
Eigenschaften ausgebildet ist, die aus einem Silikonfirnis besteht,
der auf die Außenseite
der Außenhülle
1A aufgebracht
wird, bevor diese durch das Schutzrohr 13 an der Außenseite
der Außenhülle 1A abgedeckt
wird.
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6 zeigt
die sechste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 6 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
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Sie unterscheidet sich jedoch im
folgenden Punkt:
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Nach dem Befestigen des Schutzrohrs 13 an
der Außenseite
des Außenlaminats 3,
das aus einem wärmeschrumpfbaren
Harz, wie beispielsweise PET-Harz und dergleichen besteht, wird
das Schutzrohr 13 mit Hitze zum Schrumpfen gebracht.
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Nachdem das Schutzrohr 13 auf
die Außenseite
des Außenlaminats 3,
das an der Außenseite
der Außenhülle 1A vorgesehen
ist, aufgebracht ist, kann darüber
hinaus das Schutzrohr 13 zwangsweise mit der Außenseite
der lichtdurchlässigen
Folie 4 in Kontakt gebracht werden, indem diese auf ungefähr 150°C bis 200°C erwärmt werden
und das Schutzrohr 13 durch die Wärme zum Schrumpfen gebracht
wird.
-
Bei dieser Ausführungsform kann, selbst wenn
die Edelgas-Entladungslampe unter extremen Bedingungen oder in Situationen,
bei denen ein hoher Sicherheitsstandard erforderlich ist, ein Produkt
mit hoher Qualität
hergestellt werden, indem das Außenlaminat 3 mit dem
Schutzrohr 13 bedeckt wird, welches einen hohen Wärmewiderstand
und gute Lichtdurchlässigkeitseigenschaften
hat.
-
Insbesondere kann die charakteristische
Struktur dieser Ausführungsform
bei den in den 2, 3, 5 und 7 gezeigten
Edelgas-Entladungslampen angewandt werden.
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7 zeigt
die siebte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und die Basiskomponenten der in der 7 gezeigten Edelgas-Entladungslampe
sind die gleichen wie diejenigen der in der 1 gezeigten Edelgas-Entladungslampe.
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Sie unterscheidet sich jedoch im
folgenden Punkt:
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Die lichtemittierende Schicht 2A ist über die
gesamte Innenseite der Außenhülle 1A ausgebildet,
d. h. die Apertur 2a ist nicht an der Position entsprechend
des ersten Öffnungsteils 7 ausgebildet.
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Bei dieser Ausführungsform ist es nicht notwendig,
die Positionen von Apertur 2a und erstem Öffnungsteil 7,
der durch die Außenelektroden 5 und 6 gebildet
ist, abzustimmen; daher kann der Vorgang effizient durch Aufwickeln
des Außenlaminats 3 um
die Außenseite
der Außenhülle 1A durchgeführt werden.
-
Versuchsbeispiele:
-
Die vorliegende Erfindung wird nun
unter Verwendung von Versuchsbeispielen erläutert.
-
Versuchsbeispiel 1
-
Es wurde die fluoreszente, wasserlösliche Beschichtungslösung mit
der untenstehenden Zusammensetzung erhalten.
Fluoreszentes
Europium-aktiviertes Barium·Magnesium-Aluminat
mit einem Emissionsspektrum im blauen Wellenlängenbereich 65 Gew.%
Fluoreszentes
Cerium·Terbium-aktiviertes
Lanthanphosphat mit einem Emissionsspektrum im grünen Wellenlängenbereich
15 Gew.%
Fluoreszentes Europium-aktiviertes Yttrium·Gallium-Borat
mit einem Emissionsspektrum im roten Wellenlängenbereich 20 Gew.%
-
Als nächstes wurde die lichtemittierende
Schicht 2A durch Beschichten des Inneren der Außenhülle 1A,
bestehend aus Bleiglas, mit einem Außendurchmesser von 8 mm, einer
Wanddicke von 0,5 mm und einer Länge
von 360 mm mit der erhaltenen fluoreszenten, wasserlöslichen
Beschichtungslösung.
-
Dann wurde die Apertur mit einem Öffnungswinkel
von 75° durch
zwangsweises Abschälen
eines Teils der erhaltenen lichtemittierenden Schicht 2A unter
Verwendung eines Schabers erhalten.
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Darüber hinaus wurde die Schichtmenge
der fluoreszenten, wasserlöslichen
Beschichtungslösung
im Bereich von 3 bis 35 mg/cm2 variiert,
wie dies in der folgenden Tabelle 1 gezeigt ist. Es wurden mit den
gleichen Schritten wie in 11 gezeigt,
Edelgas-Entladungslampen
hergestellt. Bei diesem Versuchsbeispiel wurde der Öffnungswinkel
des ersten Öffnungsteils 7 auf
75° gesetzt
und der Öffnungswinkel
des zweiten Öffnungsteils 8 war
auf 55° gesetzt.
-
Als nächstes wurden die folgenden
Messungen an den bei diesem Versuchsbeispiel erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
durchgeführt.
-
(1) Beleuchtungsintensität am Dokument
-
Die erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
wurden in eine elektrische Schaltung eingebaut und die Ausgangsspannung
(Frequenz auf 30 kHz festgelegt) der Inverterschaltung 12 wurden
auf 90% einer feststehenden Spannung (2500 Vo-p)
gesetzt. Unter diesen Bedingungen wurden die Beleuchtungsintensitäten an einem
Dokument an einem Punkt gemessen, der 8 mm von der Außenhülle entfernt
war.
-
In der Tabelle 1 bedeutet 0, dass
die Beleuchtungsintensität
des Dokuments 9000 (Lx) oder höher
ist, Δ bedeutet,
dass der Wert 8500 (Lx) oder darüber
und kleiner als 9000 (Lx) ist, und X bedeutet, dass der Wert kleiner
als 8500 (Lx) ist.
-
(2) Der Einfachheitsgrad
der Beschichtung (Einfachheitsgrad zum Ausbilden der lichtemittierenden
Schicht 2A)
-
In der Tabelle 1 bedeutet O, dass
es leicht war, die fluoreszente, wasserlösliche Beschichtungslösung im
Inneren der Außenhülle zu beschichten, Δ bedeutet,
dass es einige Schwierigkeiten, aber keine Behinderung beim Beschichten
gab, und X bedeutet, dass die Beschichtung schwierig war.
-
-
Wie in der Tabelle 1 gezeigt, waren
die folgenden Punkte klar.
-
Wenn die Schichtmenge der fluoreszenten,
wasserlöslichen
Beschichtungslösung
in einem Bereich von 10 bis 30 mg/cm2 liegt,
kann eine ausreichende Beleuchtungsintensität des Dokumentes erzielt werden und
die Edelgas-Entladungslampe war brauchbar.
-
In den Fällen von 5 mg/cm2 und
35 mg/cm2 waren die Edelgas-Entladungslampen
brauchbar, aber die Beleuchtungsintensitäten waren etwas gesenkt.
-
Im Fall von 3 mg/cm2 waren
die Gasentladungslampen nicht brauchbar.
-
Wenn die Edelgas-Entladungslampe
eine Schichtmenge von 25 mg/cm2 oder darunter
hat, kann eine zufriedenstellende lichtemittierende Schicht 2A ausgebildet
werden; daher waren die Edelgas-Entladungslampen brauchbar.
-
Im Fall von 30 mg/cm2 kann
die Edelgas-Entladungslampe in der Praxis ohne Schwierigkeit verwendet werden;
es ist jedoch etwas schwierig, die fluoreszente, wasserlösliche Beschichtungslösung aufzubringen.
-
Im Fall von 35 mg/cm2 konnte
keine Edelgas-Entladungslampe mit einer lichtemittierenden Schicht 2A mit
gleichförmiger
Qualität
erzielt werden.
-
Daher ist es, wie in der Tabelle
1 gezeigt, vorzuziehen, dass die Schichtmenge der fluoreszenten,
wasserlöslichen
Beschichtungslösung
zum Herstellen der lichtemittierenden Schicht 2A im Bereich
von 5 mg/cm2 bis 30 mg/cm2 liegt.
-
Versuchsbeispiel 2
-
Es wurden Edelgas-Entladungslampen
hergestellt, bei denen die Schichtmenge der fluoreszenten, wasserlöslichen
Beschichtungslösung
zum Herstellen der lichtemittierenden Schicht 2A (diese
Lösung
ist die gleiche wie diejenige, die beim Versuchsbeispiel 1 verwendet
worden war) bei 15 mg/cm2 lag. Die Dicke
der Außenhülle 1A wurde
im Bereich von 0,18 bis 0,8 mm variiert, wie dies in der folgenden
Tabelle 2 gezeigt ist.
-
Darüber hinaus war der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 auf
75° gesetzt
und der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8 war
auf 55° gesetzt.
-
Als nächstes wurden die folgenden
Messungen an den Edelgas-Entladungslampen, die bei diesen Versuchsbeispielen
erhalten worden waren, durchgeführt.
-
(1) Beleuchtungsintensität des Dokumentes
-
Die erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
wurden in einen elektrischen Schaltkreis eingesetzt und die Ausgangsspannung
(Frequenz auf 30 kHz festgelegt) der Inverterschaltung 12 war
auf 90% einer feststehenden Spannung (2500 Vo-p)
gesetzt. Unter diesen Bedingungen wurden die Beleuchtungsintensitäten an dem
Dokument an einem Punkt 8 mm entfernt von der Außenhülle gemessen.
-
In der Tabelle 2 bedeutet O, dass
die Beleuchtungsintensität
am Dokument 9000 (Lx) oder darüber beträgt, Δ bedeutet,
dass der Wert 8500 (Lx) oder größer und
unter 9000 (Lx) beträgt,
und X bedeutet, dass der Wert unter als 8500 (Lx) liegt.
-
(2) Auftreten der intermittierenden
Beleuchtung
-
Das Auftreten der intermittierenden
Beleuchtung wurde bewertet.
-
In der Tabelle 2 bedeutet O, dass
die intermittierende Beleuchtung nicht auftrat, und X bedeutet,
dass die intermittierende Beleuchtung auftrat.
-
(3) Vorhandensein von
Zerstörung
bei den Herstellschritten (Festigkeit)
-
Bei den Herstellschritten wurde das
Vorhandensein von Zerstörung
der Außenhüllen 1A der
erhaltenen Edelgas-Entladungslampen bewertet.
-
In der Tabelle 2 beutet O, dass keine
Zerstörung
der Außenhülle beobachtet
werden konnte und die Festigkeit der Außenhülle ausreichend ist; Δ bedeutet,
dass eine gewisse Zerstörung
der Außenhülle beobachtet
werden konnte, aber die Edelgas-Entladungslampen mit Außenhüllen wenigstens
verwendbar waren; und X bedeutet, dass eine ernsthafte Zerstörung der
Außenhülle beobachtet
wurde und die Festigkeit der Außenhülle, d.
h. der hergestellten Lampen, schwierig zu verwenden sei.
-
-
Wie in der Tabelle 2 gezeigt, sind
die folgenden Punkte klar.
-
Bei Betrachtung der Beleuchtungsintensität am Dokument
waren die folgenden Punkte klar.
-
Wenn die Dicke der Außenhülle im Bereich
von 0,18 bis 0,5 mm ist, kann eine ausreichende Beleuchtungsintensität des Dokuments
erzielt werden.
-
Wenn die Dicke 0,6 mm beträgt, werden
die Beleuchtungsintensitäten
etwas vermindert.
-
Wenn die Dicke 0,7 mm oder darüber ist,
sind die Beleuchtungsintensitäten
im wesentlichen vermindert. Es wird angenommen, dass die Verminderung
durch ein Ansteigen der Widerstandskomponenten verursacht wird.
-
Wenn die Anwesenheit der intermittierenden
Beleuchtung betrachtet wird, wenn die Dicke im Bereich von 0,18
bis 0,6 mm liegt, kann, obwohl die Ausgangsleistung schwach ist,
eine intermittierende Beleuchtung nicht bestätigt werden.
-
Wenn die Dicke 0,7 mm oder darüber beträgt, kann
die intermittierende Beleuchtung bestätigt werden.
-
Bei Betrachtung der Anwesenheit von
Zerstörungen
in den Herstellschritten waren die folgenden Punkte klar.
-
Wenn die Dicke der Außenhülle 0,5
mm oder darüber
ist, konnte bei den Herstellschritten keine Zerstörung bestätigt werden.
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Wenn die Dicke unter 0,4 mm liegt,
insbesondere zwischen 0,25 mm und 0,2 mm liegt, wurde eine Zerstörung beobachtet.
Wenn zusätzlich
die Dicke kleiner als 0,18 mm ist, wird die Zerstörung plötzlich erhöht, daher
ist zu bestätigen,
dass wenn die Außenhüllen eine
Dicke von 0,18 mm oder darunter haben, die mechanische Festigkeit
gering ist und sie für
die Herstellung in großen
Mengen ungeeignet sind.
-
Daher ist, wie in der Tabelle 2 gezeigt,
die Dicke der Außenhülle vorzugsweise
im Bereich von 0,2 bis 0,6 mm, vorzugsweise in einem Bereich von
0,4 bis 0,6 mm.
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Versuchsbeispiel 3
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Es wurden Edelgas-Entladungslampen
hergestellt, bei denen die Schichtmenge der fluoreszenten, wasserlöslichen
Beschichtungslösung
zum Herstellen der lichtemittierenden Schicht 2A (diese
Lösung
ist die gleiche wie die bei dem Versuchsbeispiel 1 verwendete) 15
mg/cm2 betrug, die Breite der Außenelektroden 5 und 6 auf
8 mm festgelegt war, die Dicke der Außenhülle 1A auf 0,5 mm
festgelegt war, der Öffnungswinkel θ3 der Apertur 2a auf 75° festgelegt
war, und der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 50° bis
105° variiert
wurde, wie dies in der Tabelle 3 gezeigt ist.
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Darüber hinaus wird der Abstand
zwischen den Außenelektroden
proportional zum Größerwerden
des Öffnungswinkels θ1 größer und
der Abstand zwischen den Außenelektroden 5 und 6 wird
proportional mit dem Kleinerwerden des Öffnungswinkels θ1 kleiner.
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Als nächstes wurden die folgenden
Messungen an den Edelgas-Entladungslampen, die durch diese Versuchsbeispiele
erhalten worden waren, durchgeführt.
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(1) Beleuchtungsintensität am Dokument
-
Die erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
wurden in die elektrische Schaltung eingesetzt und die Ausgangsspannung
(Frequenz auf 30 kHz festgelegt) der Inverterschaltung 12 wurde
auf 90% der festen Spannung (2500 Vo-p)
gesetzt. Unter diesen Bedingungen wurden die Beleuchtungsintensitäten des
Dokumentes an einem Punkt 8 mm entfernt von der Außenhülle gemessen.
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In der Tabelle 3 bedeutet O, dass
die Beleuchtungsintensität
des Dokumentes 9000 (Lx) oder darüber ist, Δ bedeutet, dass der Wert 8500
(Lx) oder darüber
und weniger als 9000 (Lx) ist und X bedeutet, dass der Wert unterhalb
von 8500 (Lx) liegt.
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(2) Auftreten von dielektrischem
Durchschlag
-
Das Auftreten von dielektrischem
Durchschlag zwischen den Außenelektroden 5 und 6 (in
dem zweiten Öffnungsteil 8)
wurde bewertet.
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In der Tabelle 3 bedeutet O, dass
kein dielektrischer Durchschlag auftrat; Δ, dass dielektrischer Durchschlag
selten auftrat, aber die Edelgas-Entladungslampen der Außenhüllen wenigstens
verwendbar waren; und X bedeutet, dass dielektrischer Durchschlag
häufig
auftrat.
-
-
Wie in der Tabelle 3 gezeigt, waren
die folgenden Punkte klar.
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Wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 65° bis
105° liegt,
kann eine ausreichende Beleuchtungsintensität des Dokuments erzielt werden.
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Im Fall von 60° wurde die Beleuchtungsintensität etwas
vermindert.
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Im Fall von 55° oder darunter waren die Beleuchtungsintensitäten im wesentlichen
gesenkt. Es wird angenommen, dass diese Verminderung deswegen auftritt,
weil der Abstand zwischen den Außenelektroden festliegt; daher
wird der Öffnungswinkel θ2 des zweiten Öffnungsteils 8 relativ
groß:
wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 klein
wird. Als ein Ergebnis entweicht Licht aus dem zweiten Öffnungsteil 8,
daher sinkt die Intensität
aus dem ersten Öffnungsteil 7.
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Bei der Edelgas-Entladungslampe mit
90° oder
kleinerem Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 wurde
kein dielektrischer Durchschlag in der zweiten Öffnung beobachtet.
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Im Fall von 95° und 100° kann in der zweiten Öffnung ein
gewisser dielektrischer Durchschlag beobachtet werden.
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Wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 105° beträgt, tritt
der dielektrische Durchschlag häufig
auf, es ist schwierig die hohe Qualität der Edelgas-Entladungslampe
aufrechtzuerhalten.
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Darüber hinaus betrug in den Fällen, bei
denen die Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 100° und 105° betrugen,
der Abstand zwischen den Außenelektroden,
d. h. die Länge
der zweiten Öffnung
in der Außenhülle, jeweils
2,1 mm bzw. 1,7 mm.
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Daher ist es, wie in Tabelle 3 gezeigt,
vorzuziehen, dass die Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 60 bis 100° liegen
und die Länge
der zweiten Öffnung
in der Außenhülle ungefähr 2 mm oder
größer ist,
wenn der Abstand zwischen den Außenelektroden festgelegt ist.
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Versuchsbeispiel 4
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Es wurden Edelgas-Entladungslampen
hergestellt, bei denen die Schichtmenge der fluoreszenten, wasserlöslichen
Beschichtungslösung
zum Herstellen der lichtemittierenden Schicht 2A (diese
Lösung
ist die gleiche wie die beim Versuchsbeispiel 1 verwendete)
15 mg/cm2 betrug, der Abstand zwischen den
Außenelektroden 5 und 6 entlang
der Außenhülle 1A in
dem zweiten Öffnungsteil 8 war
auf 2 nun festgelegt, der Öffnungswinkel θ3 der Apertur 2a war auf 75° festgelegt,
die Dicke der Außenhülle 1A war
auf 0,5 nun festgelegt und der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 wurde
im Bereich von 50° bis
140° variiert,
wie dies in der Tabelle 4 gezeigt ist.
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Darüber hinaus wird der Abstand
zwischen den Außenelektroden 5 und 6 proportional
zu dem Größerwerden
des Öffnungswinkels θ1 größer und
der Abstand zwischen den Außenelektroden 5 und 6 wird
proportional zu dem Kleinerwerden des Öffnungswinkels θ1 kleiner.
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Als nächstes wurde die folgende Messung
an den bei diesem Versuchsbeispiel erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
durchgeführt.
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(1) Beleuchtungsintensität am Dokument
-
Die erhaltenen Edelgas-Entladungslampen
wurden in eine elektrische Schaltung eingesetzt und die Ausgangsspannung
(Frequenz auf 30 kHz festgelegt) der Inverterschaltung 12 war
auf 90% der feststehenden Spannung (2500 Vo-p)
gesetzt. Unter diesen Bedingungen wurden die Beleuchtungsintensitäten des
Dokumentes an einem Punkt 8 mm von der Außenhülle entfernt gemessen.
-
In der Tabelle 4 bedeutet O, dass
die Beleuchtungsintensität
des Dokuments 9000 (Lx) oder größer ist, Δ bedeutet,
dass der Wert 8500 (Lx) oder größer oder
unter 9000 (Lx) liegt und X bedeutet, dass der Wert unter 8500 (Lx)
liegt.
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-
Wie in der Tabelle 4 gezeigt, sind
die folgenden Punkte klar.
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Wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 70° bis
100° liegt,
kann eine ausreichende Beleuchtungsintensität des Dokuments erzielt werden.
-
In den Fällen von 60° und einem Bereich von 110° bis 120° wurden einige
Beleuchtungsintensitäten vermindert.
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In den Fällen von 50° und einem Bereich von 130° bis 140° wurden die
Beleuchtungsintensitäten
wesentlich vermindert.
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Wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7, insbesondere
im Bereich von 130° bis
140° ist,
kann keine ausreichende elektrische Energie erzielt werden, weil
der Abstand zwischen den Außenelektroden
eng ist; daher sinken die Beleuchtungsintensitäten wesentlich.
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Wenn der Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 110° bis
120° ist,
kann die Beleuchtungsintensität
des Dokuments etwas gesenkt werden. Es wird angenommen, dass diese
Verminderung aus dem gleichen Grund verursacht wird wie beim Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 130° bis
140°.
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Daher ist es, wie in der Tabelle
4 gezeigt, vorzuziehen, dass die Öffnungswinkel θ1 des ersten Öffnungsteils 7 im
Bereich von 60° bis
100° liegen,
wenn der Abstand zwischen den Außenelektroden in dem zweiten Öffnungsteils 8 festliegt.