DE697799C - Fluessigkeitsstossdaempfer - Google Patents

Fluessigkeitsstossdaempfer

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DE697799C
DE697799C DE1937V0033869 DEV0033869D DE697799C DE 697799 C DE697799 C DE 697799C DE 1937V0033869 DE1937V0033869 DE 1937V0033869 DE V0033869 D DEV0033869 D DE V0033869D DE 697799 C DE697799 C DE 697799C
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DE
Germany
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liquid
throttle
flow
resistance
shock absorber
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Expired
Application number
DE1937V0033869
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Krekel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/34Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages
    • F16F9/344Vortex flow passages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitsstoßdämpfer für Fahr- oder Flügzeuge mit auf und ab beweglichem Kolben, bei dem die Flüssigkeit von der einen in diie andere Kammer in der 'einen. Strömungsrichtung mit" einem kleinen und in der anderen Strömungsrichtung mit einem großen Widerstand strömt. In dem Bestreben, die Flüssigkeit über Rückschlagventile überfließen zu lassen, traten bisher Betriebsschwierigkeiten auf, weil die Rückschlagventile mit ihren Drosselquerschnitten je nach der Zähig1-'keit der Dämpfungsflüssigkeit mit sehr verschiedenem Widerstand arbeiten köranen, zu- mal dann, wenn mit hohen, die 4Fliissigkeitszähigkeit ändernden Wärmeunterschieden zu rechnen ist. Das ist -im Flugbetrieb fast die
Regel. ■■ . ·
Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten und manche anderen Nachteile, wie z. B. das Verschmutzen und Klemmen der Ventile, dadurch, daß eine an sich bekannte Rückstromdrossel als Widerstandserzeuger verwendet wird. Die bereits in der Technik ■ bekannte - Rückstromdrossel ist ein in 'Rohrleitungen einzuschaltendes Gerät, das der Flüssigkeit in der einen DurchfLußrichtuing einen kleinen, in der anderen einen großen Durchfluß widerstand entgegensetzt. Die grundsätzliche Form der Rückstromdrossel besteht im wesentlichen aus einem, runden oder auch spiraligen Gehäuse mit - einem axialen und einem tangentialen Anschluß. In der einen * Richtung ist die Flüssigkeitsbewegung im Hohlraum drehungsfrei, in der anderen bildet sich ein starker Wirbel mit beträchtlichen Fliehkräften, die den Zulauf fast ganz abscHrrnein, .wenigstens so weit drosseln, daß, die angestrebte Dämpfungswirkung auftritt. Es kann dann mur noch so viel Flüssigkeit durch die Drossel hindurch, wie sie die Aufrechterhaltung des Wirbels verlangt.
Ebenso wie nicht allzu große Fremdkörpier das Arbeiten dieser Drossel nicht stören, ist bei geeigneter Bauform der Drossel zu erreichen, daß der Gesamtwiderstand von S temperaturbedingten Änderungen der Flüssig keitszähigkeit unabhängig wird; mit anderen Worten: die Dämpfungsfähigkeit des Stoßdämpfers ist bei allen Temperaturen gleichbleibend. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, daß die Ausbildung des widerständerzeugenden Flüssigkeitswirbels mit zunehmender Flüssigkeitszähigkeit behindert wird. . ' ■
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele für die 'erfindungsgemäße Einrichtung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι im Längsschnitt einen Stoßdämpfer mit einfacher Anordnung der Rückstromdrossel,
Abb. 2 und 3 den Strömungsverlauf der Flüssigkeit für die beiden Strömungsrichtungen in einem achsensenkrechtan Querschnitt der Drosselkammer, durch Pfeile angedeutet,
Abb. 4 die doppelte Anordnung einer Rückstromdrossel im axialen Längsschnitt.
Der Stoßdämpfer nach den Abb. 1 und 4 wird in ein Fahrzeug oder in ein Flugzeug in an sich bekannter Weise eingebaut. In beiden Ausführungsbeispielen ist α der Zylinder oder das Außenrohr, b der Kolben oder das Innenrohr des Stoßdämpfers mit seinen Befestigungsstutzen c, d. Die Flüssigkeitsfüllung ist in beiden Abbildungen durch die gestrichelten Linien angedeutet. Zum Auffüllen dient normalerweise die verschraubbare Einfüllöffnung/ mit dem Steigrohrg", während für die Einführung der als Federungsmittel dienenden Preßluft ein besonderer Stutzen h vorgesehen ist. Das Steigrohr g bestimmt gleichzeitig in bekannter Weise die vorschriftsmäßige Flüssigkeitsfüllung.
Der Stoßdämpfer nach Abb. 1 ist im ausgefederten Zustand gezeichnet. Beim Ein-Schieben des Kolbens b wird die Flüssigkeit gezwungen, gemäß der Abb. 2 durch die Öffnung i (bzw. ϊ nach Abb. 2, 3) im Sinne der Pfeile die Drosselkammer zu durchströmen, wobei sich ein starker Wirbel bildet und beträchtliche Fliehkräfte auftreten, die den Zulauf und damit den Flüssigkeitsübertritt abschirmen, wodurch die Däimpfungswirkung auftritt. Die geringe Flüssigkeit, die zur Aufrechterhaltung des Wirbels dient, kann durch die axiale Öffnung k in den Luftraum des Kolbens, δ übertreten, wobei die Menge dieser überfließenden Flüssigkeit dem Dämpfungsgrad entspricht. . .f
Bei der entgegengesetzten Bewegung des Kolbens b (oder auch des Zylinders a) ist die Strömrichtung umgekehrt, und zwar, wie in Abb. 3 durch Pfeile angedeutet, .drehungsfrei und fast ohne Widerstand von der axialen OffnungÄ aus zu den seitlichen Austrittsöffnungen i, ϊ.
Die Große der Verschiedenheit der Widerstände bei den beiden Strömungsrichtungen ergibt den Dämpfungsgrad und ist in erster Linie beeinflußt durch die besondere Formgebung der Drosselkamimer. 7< >
Die Abb. 4 zeigt die doppelte Anordnung einer Rückstrom drossel für die unter dem Kolben b' befindliche Kammer des Zylinders a und seines Ringraumes m sowie des Luftraumes im Kolben b. Als Federungsmittel dient hier im wesentlichen die unterhalb des Kolbens b angeordnete Wendelfeder 11. Die Wirkung der beiden Rückstromdrosseln ist grundsätzlich die gleiche wie bei, dem vorerwähnten Ausführungsbeispiel, nur daß hier für beide Bewegungsrichtungen eine Drosselung erfolgt, die je nach Ausbildungsform der Kammer und dem Bemessen der Öffnungen k, k'; i,i', für beide Bewegungsrichtungen des Verdrängers verschieden sein kann.
In den Abb. 2 und 3 liegen die tangentialen Anschlüsse entsprechend den öffnungen/,/' für die Drosselkammer diametral gegenüber, so daß einseitige Drücke durch das Strömungsmittel auf den Kolben vermieden werden. Je nach der Bemessung und Formgebung der Kammer können die tangentialen. Anschlüsse aber- auch dreifach und noch mehrfach sein, wie auch je nach der Bauart des Stoßfängers die Rückstromdrossel statt am Kolben in einer besonderen Trennwand des Zylinderkörpers angeordnet werden kann, z. B. bei einer Doppelkolbenanordnung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Flüssigkeitsstoßdämpfer für Fahroder Flugzeuge mit auf und ab beweglichem Kolben, bei dem die Flüssigkeit von der einen in die andere Kammer in der einen Strömungsrichtung mit einem kleinen und in der anderen Strömungsrichtung mit einem großen Widerstand strömt, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Rückstromdrossel ■(/, k) no als Widerstandserzeuger verwendet wird.
  2. 2. Flüssigkeitsstoßdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rückstromdrosseln (Z, k; i', k') zur Dämpfung in beiden Bewegungsrichtungen hintereinandergesehaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937V0033869 1937-05-27 1937-05-27 Fluessigkeitsstossdaempfer Expired DE697799C (de)

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